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______Mtteitungen -es tzeimaltmn-es Dereinstir Heimatschuß und Hemmtpflase MkreiseÄHlüchv

10. Jahrgang

Schlächtern / Dezember V1$

Nummer 12

Jye größte Zeit des Deutschtums liegt nicht hinter uns, sondern vor uns, und vielleicht dürfen auch unsere Ringen in ihr gelobtes Land wenigstens aus der ferne sogar noch sehen.

fivenarius. Nov. V1$,

Welt ging verloren, Christ ward geboren - freue dich, Christenheit!

/Qs ist nicht nur so, daß die Wetter des Ge- richts über uns hinziehen. Es fällt auch Regen auf die Wüste herab und wandelt sie in einen Garten, in dessen Boden wachsen sollen: Innerlichkeit, fenfeitigkeit, Grüderlichkeit.

Geger Ilov. 1^18.

Und heute nun?

Das war einmal!

Gin Weihnachtsfest mit soviel reichen Bronnen,

voll Dust und Glanz, soviel Glückselig­keit !

Ein Weihnachtsfest, goldschimmernd übersponnen

von süßer freute, holder Heimlichkeit!

Und heute nun?

wir gehn mit müden slugen, leeren Händen,

und tragen schwer an so viel Herzeleid, sich, daß wir nur ein Licht, ein ein'zges fänden!

wir wandern Weihnacht zu in Dunkel­heit.

Das war einmal!

Ein niedrer Stall in Vethlehem, dem kleinen,

Nachdruck verboten.

ein Kupplern hart, zum Wiegenden ge­macht,

ins tiefe Dunkel nur die Sterne scheinen.

- da schenkte Gott uns stille, heit'ge Nacht.

Die schönste war's! swänden

Da schloß der Stall mit seinen engen

den ganzen Himmel ein. Die Herrlichkeit hielt dort das Rindtein in den holden

Händen;

da ward es wunderfel'ge weihnachtszeit-

Und heute nun? [gehen,

Laßt uns zum dunkeln Stall, zur Krippe zum Kind, zum Heiland, der uns selig macht!

wenn wir im Lichtschein seiner Liebe stehen,

dann segnet uns im Leid die heit'ge Nacht.

M. seesche.