10. Jahrgang
Schlüchtern / November 1^18
Nummer 11
'TTSer sein Leiden nicht verwandelt, trat sich an den Tod versiandelt, trat die Duelle sich verdorben, Die wie Gott um ihn geworden.
Nebelacker.
TTSo man leidet in des Herrn furcht, da ist LLeichkv«^ Ehre und Leben.
Sprüche 22, 4-
TSu kannst nicht wider an: "V Die Schmers«! müssen sehr;
Es gibt kein ander' Gold, wofür man Glück kauft ein.
Uebelacket.
Psalm 62.
Zu Gott ist meine Seele stille, Kein fall und wär' er noch so groß Stürzt uns. Nicht Menschenmacht und Wille Neißt uns aus Gottes Nrmeu los. was stellt ihr alle Einem nach? Gott baut die Wand, die niederbrach.
Der gestern half, Er hilft auch heute, Er bleibt der Wirt und Herr im Haus.
O schüttet euer herz, ihr Leute, Vor Gottes Antlitz betend aus! was arm, verachtet und verkannt - Das wird erwählt durch Gottes Hand.
Zu Gott ist meine Seele stille, Er ist der Mann, der helfen kann, Und fiel euch zu des Neichtums fülle, O hänget euer herz nicht dran! wohl dem, deß Herz an Gott sich stillt !
Der Herr bezahlt, der Herr vergilt.
Rudolf KögeL