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herein für Heimalschust un- heimatpflelse imKreiseÄHtüch
10. ^nhigong Schlüchtern / September-Oktoder 1?18 Nummer p/10
TTSenn das deutsche Volk gottlos wird, so könnt ihr ihm sein Grabgeläute bestellen.
fr. Ttnnmnnn.
T\ns Volksleben wird in dem Maße gesunden, als der Gottes- geist der Wahrheit und Liebe zum herrschenden Volksgeist wird. flus dem Parlamentsalbum von 184?.
Kraft für die fast
Du stärkest uns mit neuen Kräften, wenn unser Mut darniederliegt;
Du reichst zu deinen Kelchsgeschäften den Glauben dar, der immer siegt, wenn Hot wie Berge vor uns stehet, daß hin und ster das fiuge irrt, dein fitem hat fle bald verwestet, und das Verworrne stestt entwirrt.
Nimm uns aufs neu in deine Hände und trag uns ferner in Geduld 1 was schwer und dunkel ist, das wende in Licht und Segen deine Huld. Mach denen, die am Werke bauen, erträglich istre große Last, und laß zum Trost ste täglich schauen, daß Du ein Herz zu istnen stafl.
Dr. Christian Gottlob^Varth. ^>
flus Kleist« Katechismus der Deutschen.
Frage. Du liebst dein Vaterland, nicht wahr, mein Sohn?
Antwort. Ja, mein Vater, das tu ich.
Fr. Warum liebst du es?
Antw. Weil es mein Vaterland ist.
Fr. Du meinst, weil Gott es gesegnet hat mit vielen Früchten, weil viele schöne Werke der Kunst es schmücken, weil Helden, Staatsmänner und Weise, deren Namen anzuführen kein Ende ist, es verherrlicht haben ?
Antw. Nein, mein Vater; du verführst mich.
Fr. Ich verführe dich?
Antw. Denn Rom und das ägyptische Delta sind, wie du mich gelehrt hast, mit Früchten und schönen Werken der Kunst und allem, was groß und herrlich sein mag, weit mehr gesegnet als Deutschland. Gleichwohl, wenn deines Sohnes Schicksal wollte, daß er darin leben sollte, so würde er sich traurig fühlen und es nimmermehr so lieb haben wie jetzt Deutschland.
Fr. Warum also liebst du Deutschland?
Antw. Mein Vater, ich habe es dir schon gesagt.
Fr. Du hättest es mir schon gesagt?
Antw. Weil es mein Vaterland ist.