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10, Jahrgang Schlächtern / INärZ-Mpril 1?1$ Nummer 3/4

Und wenn im Leben nichts heiliges bliebe, T^us einem reinen Herzen gebt (Gott wurde dich so hart nicht fassen,

sich will nicht verzagen, - ich glaube an Liebe. die frucht eines guten Le- v Hattest du sonst dich führen lassen.

Körner. bens hervor. ^h- n. Kempis. E. Geibet.

Deutsche Ostern.

Ostern, Ostern! Wiedersehen! Klage wird Zu Dank und preis: Seht ihr den Erflandnen flehen Jm entzückten Jüngerkreis 3 Der so freundlich den Betrübten Dort fein holdes fintlitz neigt, Der fo tröstlich den Beliebten Seine Wundennarben Zeigt, Schenkt er nicht nach Sorg und Harme Uns des Wiedersehens Glück, führt uns lebend in die firme, Die wir tot geglaubt, Zurück3

Ostern, Ostern! fiuferstehen Nach der kurzen Grabesruh; fille, die in Trauer gehen, fragt der Herr:was weinest du 3" Starb dein Sohn auf blut'gem Vette, Nicht von Mutterhand gepflegt 3

Suchst vergebens du die Stätte, wo fle ihn Zur Nuh' gelegt 3 Weine nicht, es grünt sein Hügel, Ob ihn auch dein fiug nicht kennt, Und die Seele schwingt die flügel Dort, wo keine Wunde brennt!

Ostern, Ostern! Lebenstriebe weckst du in der Seele Grund, Machst in Glauben, Hoffnung, Liebe Ein erneutes HerZ gesund. O, so weck Zum neuen Leben Meines Volkes Geist und HerZ, Lehr' es seine fingen heben, Heil'ge Hände himmelwärts, Baß mit seines Geistes Regen Gott sein Land aus Pfingsten tränkt, Und uns goldnen Erntesegen fiuf die grünen Ostern schenkt!

K. Gerok.