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Mszeichnungen.
Das Eiserne Kreug f Klaffe
erwarben aus Marborn: Unteroffizier Heinrich Hofmann.
aus H e r o l z: Unteroffizier Heinrich Lotz, Sohn der Witwe Kath. Lotz, schwer verwundet in einem Charlottenburger Lazarett.
aus N i e d e r z e l l: Unteroffizier Adam Fischlein.
aus Schlüchtern: Lehrer Adam Weitzel (Hanau).
Das Eiserne Kreu^ L. Klaffe
erhielten aus Schlüchtern: Seminarist Fritz Walther, Karl Hohmann, Moritz Seemann, Wilhelm Bley, Georg
Weitzel, Jakob Neuhof, Adolf Neuhof.
aus S a l m ü n st e r: Franziskanerbruder Th. Mayer.
aus Iofsa: Gefr. Aug Schmidt, Konr. Ruppert, Iohs. Schüßler, Iohs. Weigand, Karl Zeder, Peter Müller, Heinrich Zeller, Iohs. Nickel.
aus Hinter steinau: Kanonier Kempel.
aus Breitenbach: Georg Möller.
Das Verdienstkreuz für Rriegshilfe
erhielt Kantor Frischkorn in S a l m ü n st e r.
Mm (Öfter morgen.
Die Nacht versinkt. — Im dunklen Himmelstor Taucht schon die Sonne auf im Purpurschleier;
Sie scheucht hinweg des Morgens Nebelflor, Und weckt das All zur Ostersonntagfeier.
Jerusalem ruht noch im Traum der Nacht.
Da nahn dem Grab des Herrn mit starken Schritten Zwei Jünger, die die schwere Nacht durchwacht, Die es im engen Raum nicht mehr gelitten.
Johannes eilt mit jungem Fuß voran, Er spät hinaus mit Augen tränenfeuchten; Gesenkten Hauptes folgt der Felsenmann. Wer kann die Nacht im Herzen ihm erleuchten?
Der Blick des Meisters, wie ins Herz der traf! — Wie ihn der Reue Krallen nun zerreißen!
Die tränenwunden Augen floh der Schlaf Wie kann dem Toten Treue man erweisen? —
„Man nahm den Herrn uns fort! Das Grab ist leer! Ein Frauenmund hat es im Schmerz gerufen. Die Jünger stehn, die Wimpern tränenschwer, In starrem Staunen auf des Grabes Stufen.
Und Petrus tritt ins Grabesdunkel ein. Zur Seite schimmern nur die weißen Leinen. Da wird sein Zagen und sein zweifeln klein, Die Furcht zerschmilzt in glaubessrohem Weinen.
Nun weiß es Petrus, was er nicht geglaubt: „Der Meister lebt! Der Herr ist doch erstanden! Nicht hat der Tod auf ewig ihn geraubt! Nun darf ich frei sein von des Schmerzes Banden!
Das Grab behielt ihn nicht! Der Herr nicht tot!" Und Petrus jauchzt, den Starken packt ein Beben. Er kniet beim Grab im Ostermorgenrot
Und stammelt froh: „Der Herr wird mir vergeben! —
Helene Brehm.
Wohlfahrtsamt des tfeimatbunöes.
1, Gemeinnützige Beratungsstelle, welche gewährt;
a, Auskunft an alle Ratsuchenden auf den Gebieten des öffentlichen Rechts, des Privatrechts, der Vehördenzuständigkeit, des ländlichen und städtischen Siedelungs- und Wohnungswesens, der Renten-, Hinterbliebenen- usw. für= sorge, der Berufsberatung, aller wirtschaftlichen fragen usw.
b. Vermittelung von Rechtshilse, von Unterstützungen in Uotsällen aus milden Stiftungen u. a, von Arbeit an Stellenlose, von Er- werbslosensürsorge usw. nur an Minderbemittelte.
2. ^ugendfürsorgestelle.
Jugendpflege, ^ugendvereinswe- sen und Lehrlingsfürsorgeflelle.
3. Heimfürsorgestelle.
Das Wohlfahrtsamt wird geleitet von dem Vorstandsmitglied Bürgermeister Stückrath in Schlüchtern. Bei schriftlichen Anfragen ist Rückporto bei- zusügen. für mündliche Beratung ist täglich mit Ausnahme der Sonn- und feiertage nachmittags von 3 bis 4 Uhr Sprechstunde im Stadtschlößchen zu Schlüchtern.
wir bitten von der Einrichtung recht fleißig Gebrauch zu machen.
Schlüchtern, im März 1^18.
Namens des Vorstandes:
Dr. Lauer, Medizinalrat.
Als Manuskript gedruckt: H. Steinfeld Söhne, Schlüchtern. Schriftleitung: Lehrer Flemmig in Schlüchtern. Verlag des Heimatbundes in Schlüchtern.