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aus der Pfarrei UImb ad):
37. Unteroffizier Alexander Hergenröder (Rebsdorf).
38. Heinrich Bös (Ulmbach).
39. Valentin Schleich (Sarrod).
40. Augustin Hergenröder (Rebsdorf; war längere Zeit vermißt).
41. Unteroffizier Heinrich Huhn (Ulmbach).
aus O'b e r k a l b a ch :
7. Gefr. Nikolaus Baus, geb. am 20. März 1895, am 6. Juli 1917 bei Verdun durch Granatschuß.
aus Uttrichshausen:
15. Ldstrm. Konrad Bey, 41 Jahre alt, bei Verdun am 19. Sept. 1917 durch Granatschuß. Er hinterläßt Witwe und 1 Kind. aus Elm:
15. Unteroffizier Karl Stoppelam Chemin des Dames am 5. August 1917.
16. Heinrich Blum bei Langemark in Flandern am 31. Juli 1917.
17. Johannes Heilmannin den Karpathen am 20. Aug. 1917.
aus Hinter st einau:
20. Nikolaus Frischkorn am 10. Aug. 1917 am Sereth.
21. Krankenträger Ioh. Koch erlag am 10. Sept. seinen vor Verdun erhaltenen schweren Wunden im Feldlazarett 51. aus Breitenbach:
13. Musk. August Möller, (Sohn des Schäfers) anfangs August in Rumänien.
aus Altengronau:
14. Musketier Konrad Günther am 20. August 1917 bei einem Sturmangriff im Westen.
15. Johannes E l m, an einer schweren Lungenentzündung gestorben im Reservelazarett 47. Er ruht auf dem Soldatenfriedhof in Ließe.
aus S t e i n a u:
40. Konrad Hach, geb. am 15. Juni 1890, Inh. des Eis. Kreuzes und der Hess. Tapf.-Medaille, am 25. Septemb. 1917 in den Kämpfen vor Verdun.
In französische Gefangenschaft gerieten: Hartmann Müller, Salli Goldschmidt, Wilhelm Müller, Georg Richter aus Oberzell; Bernhard Röder und Georg Ruppert aus
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Neuengronau, Buchhändler Martin aus Schlächtern. (Er schrieb aus Montfort).
In englischer Gefangenschaft befindet sich seit 20. 9. 17. Konrad Maienschein von Altengronau.
In russische Gefangenschaft geriet Iohs. Roßbach; er schrieb aus Bessarabien.
Vermißt werden: Heinrich Freund und Johannes Knauf von Vollmerz, Johannes Hartmann von Ramholz.
Das Eiserne Kreuz 1. Klaffe
erwarb der Herrschaft!. Oberförster Offizierstellvertreter A u- g u st i n aus Ramholz.
Das Eiserne Kreuz L. Klasse
aus Schlächtern: Fritz Schlingloff, Herm. Scelig (Loti- chiusstr.); Fritz Freudenthal (bereits Inh. des E. K. 2.) erhielt das Bayr. Militärverdienstkreuz 3. Kl. mit Krone und Schwertern, Max Adler, Heinrich Kreß (Bahnhofstr.), Wilhelm Lambert (Lotichiusstr).
erhielten aus W a l l r o t h : Vizefeldwebel Lehrer Köberich, Obermatrose Heinrich Leipold, Gefr. Iohs. Kreß, Gefr. Adam Kreß.
aus Soden: stud. phil. Franz Salditt.
aus B r e u n i g s : Hrch. Frischkorn, Wilh. Kuprian, Aug. Resch (auch Hess. Tapf.-M.), Martin Sperzel, Adam Heil.
aus Neuengronau: Die Brüder Heinrich und Michael Ruppert, Kaspar Beringer, Nikolaus Röll, Heinrich Maier, Heinrich Ruppert (Bruder des Iohs. Ruppert).
aus G u n d h e l m : Ioh. Müller, Iohs. Fieres, Konr. Hölzer, Iohs. Blum, Iohs. Zinkhan, Georg Herbert, Iohs. Kohlhepp, Wilh. Christ, Aug. Kohlhepp, Wilh. Lamb, Heinr. Iost, Adam Frischkorn.
aus Altengronau: Karl Fuß, Ernst Fuß, Konrad Röll, Konr. Gutermuth, Wilhelm Lahn, letzterer besitzt bereits die „Oestr. Tapferkeitsmedaille", Konrad Herbert, Iohs. Härterich, Hrch. Röder, Louis Müller, Fr. Kreß, Aug. Christiner.
aus S t e i n a u: Peter Appel.
fieimntpost
Herr Landrat Valentiner wurde als vortragender Rat ins Staats-Ministerium berufen.
In Bad Soden ging die diesjährige Badezeit am 2. Oktober zu Ende. Erfreulicherweise war trotz der Ernährungs- schwierigkeiten die Zahl der Kurgäste eine recht stattliche, in der Hauptsache Herzkranke, die durch die anerkannt wirksamen Bäder Heilung suchten, obwohl kein Versuch irgend einer Reklame gemacht worden und eine Beschränkung auf nur 4 Badetage in der Woche wegen Kohlenersparnis notwendig war. Während die Kinderheilanstalt noch im vorigen Jahre neben dem Lazarett von 100 Betten 800 Kinder zu mehrwöchentlicher Kur im Sommer aufnehmen konnte, wurde diesmal nur die Zahl 400 erreicht, weil vor dem 1. Juli der Kartoffelmangel hinderte. Möchte doch der Friede bald Verhältnisse schaffen, die es ermöglichen, einer größeren Kinderschar durch den Aufenthalt in Soden wieder zu dienen.
Die Königliche Regierung hat genehmigt, daß der wertvolle Mänzfund von Ziintersbach dem Heimatbunde als Eigentum verbleibt.
Durch Kauf ist die Heimatsammlung in den Besitz zweier Goldmünzen gekommen, die ihre Geschichte haben. Es handelt sich um zwei Louisdor-Stücke, die vor etlichen Jahren zusammen mit Stücken einer Taschenuhr beim Ausheben eines Grabes auf dem Totenhofe zu Salmünster gefunden wor
den sind und wohl nur von einem der im Jahr 1813 beim Rückzug der Franzosen daselbst begrabenen französischen Soldaten herrUhren können. Sie tragen auf ihrer Schauseite das Brustbild Ludwigs XVI., jenes unglücklichen Königs von Frankreich, der am 21. Januar 1793 in Paris sein Leben auf dem Schafott lassen mußte.
^110 Sondergaben für „Unsere Heimat" sandten die Ortsgruppe Breunigs durch Herrn Lehrer Zinkhan 11 M., Frau Steuerinspektor Maurer 2 M., Frau Weber-Karlshafen 3 M., Herr Major Spangenberg 15 M., Ungen.-Neuengronau 2 M., Ungen.-Hannover 4 M., Herr Leo Sichel 5 M., Fräulein M. Schultheis (5. Gabe) 5 M., Herr H. Hohmann-Effen-Hügel 3 M., Unge.-Neuengronau 2 M., Frau Lehrer Eucker in Frankfurt a. M. 3 M., Herr Landsturmmann N. Rosenberger 2 M.
Herzlichen Dank!
Der Vorstand des Heimatbundes:
Medizinalrat Dr. Lauer.
^m besten erkennt man den Charakter eines Menschen bei Geldange
legenheiten, beim Trinken und im Zorn.
Talmud.
Als Manuskript gedruckt: H. Steinseld Söhne, Schlächtern. Schriftleitung: Lehrer Flemmig in Schlächtern.
Verlag des Heimatbundes in Schlächtern.