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Schlüchtern / Januar-februar 1^17
Hummer 1/2
göttlich ist's, dem feinte verzeihn, Seine Schuld ihm gern vergeben;
Tiber so viel teure Leben
Soll er ewig schuldig sein. Gustav falke.
Heimat mein, * | nimmer vergeh ich dein 1
IZubel in eiserner Zeit j wird frevel, wenn ihn nicht Mndacht weilst.
^ans Schlingmann.
Sitte.
fierr, in dieser Zeit Gewog, da die Stürme rastlos schnauben, wahr', o wahre mir den Glauben, der noch nimmer mich betrog.
Der noch sieht in Nacht und fluch eine Spur von deinem Lichte, ohne den die Weltgeschichte wüster Greuel nur ein Guch;
Daß, wo trostlos unbeschränkt Dunkle Willkür scheint zu spielen, Liebe doch nach ewgen Zielen die verborgnen faden lenkt;
Daß, ob wir nur Einsturz schauen, Trümmer schwarzgeraucht vom Grande, Doch schon leise durch die Lande waltet ein geheimes Dann;
Daß auch in der Völker Gang Wehen deuten aus Gebären, und wo tausend weinten Zähren einst Millionen sagen Dank;
7n, daß blind und unbewußt deiner Gnade Heilgen Schlüssen selbst die'Teusel dienen müssen; wenn sie tun nach ihrer Lust.
Gerr, der Erdball wankt und kreist;
laß, o laß mir diesen Glauben, diesen starken Hort nicht rauben, bis mein Geist dich schauend preist!
E. Geibel.