% Jahrgang Schlüchtern / MärZ-Mpril 1^17 Nummer 3/4
ptd)au' in dich fXdfnu' um dich Ädiau’ auf und beuge dich! und hilf! und hoffe
flm Tor der Zukunft
wir flehn vor fest verschloss'nem Tor, Der Zukunft hohen Mauern;
Kein Klang von drüben dringt ans Ohr, Kings wachsen fingst und Trauern. Die stärksten Wipfel beugt der Sturm, Bm Himmel drohen schwerste Wetter. - führst, Tor du, in der Zuflucht Turm? Droht neues Unheil? Naht ein Kelter ?
wir wandern blind den steilen Steg Durch fahre voller Grauen Und möchten wieder lichten weg, Ein wenig Sonne schauen.
Die Herzen schrei'n nach friedensbrot, Nach harter Notzeit wende.
fim Wege mäht Gevatter Tod . . . wird's Tag? Naht Erdwegs Ende?
wir wissen nichts, erraten nichts, Sind wie verirrte Kinber . . .
Doch horch l wer wallt, bar seden Lichts, Mit Sang durch Nacht und Winter? „Sagt, Menschen, könnt ihr sicher sein, Zum Ziel euch durchzusinden?" - „Uns fiel ins Herz ein heller Schein, Dem gehn wir nach, wir Sünden . . ."
G. flemmig.