% Jahrgang
Schlächtern / ^uli-srugust 15*17
Hummer 7/8
TTSenn man nicht aufhören will, die Menschen zu lieben, darf man nicht aufhören, ihnen Gutes zu tun, Marie von Gbner-Eschenbach.
Tsas Vrot ernährt dich nicht: was dich im Vrote speist, Jft Gottes ewigs Wort, ist Leben und ist Geist.
fingelus Silestus. (1624-1677).
Tlotfegen.
Ein Häuserrest aus alter Zeit, Drin Kammern dumpf und enge! [seid Dort birgt sich Lichtscheu, Schmutz und Vor der gewaschnen Menge. - Da kommt ein Sturm von ungefähr, Zertrümmert Wände, Dächer . . . Je^t fällt die Sonne darüber tzer, Durchleuchtet Notgemächer.
„Das Elend" heißt ein steinicht seid, Kein Dauer wagt's zu pflügen, Jahrhunderte lag's unbestellt - Bald wird fein Name trügen!
Ein Wolkenbruch durchschürft das Moos, Hat's Truggestein durchwaschen; Nun liegt der Erde Reichtum bloß : Schon füllt „das Elend" - Taschen.
wir wandern setzt durch wüstes Land, Durch Tage ohne Schatten, Kein Duell durchbricht den heißen Sand, was lebt, ist am Ermatten.
Doch klingt vom Himmel ein Gebot - „weil ihr sollt Zukunft laben, führt’ ich euch in dies Tal der Not - Jhr sollt hier Brunnen graben!"
<8, flemmig.
„Neuorientierung".
etzt spannt alles auf Neuordnung, jetzt, während noch die Kanonen brüllen und die Tauchboote ein beladenes Schiff ums andere auf den Grund des Meeres schicken. Die Schütten der Neuordnung zeichnen sich auch schon ab. Vergessen wir nicht die wichtigste Neuordnung, ohne
die es keine Neuordnung der Dinge gibt!
Gustav Benz schreibt im „Christlichen Volks- freund" aus Basel (17) :
Offen bekenne ich: Niemals hätte ich den Men- schen unserer Tage es zugetraut, daß sie so zu sterben verstehen, wie sie es jetzt tun. Im Sonntags-