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% Jahrgang

Schlüchtern / September-Oktober W

Nummer ?/10

Jsie Welt krönt den Erfolg, ^ Gott krönt die Treue.

TTSahreß Leben ist nicht billig zu baden.

Gebet der Deutschen

Sprich jSmen! Gib den Segen drein und laß genug des Kaders sein der armen Menschen wegen.

Gedenk der Mütter und der fronn, der Rinderlein, die auf dich schaun, an dich die Vsändlein legen.

Doch kannst du's nicht, ist's nicht genug des sommers, den die Menschheit trug, so steh' uns bei im Dunkeln!

Last uns getrost den stemd angehn und auswärts voll Vertrauen sehn, wo tseimatlichter funkeln !

Ja, sieh bei uns aus dieser Wacht, bis daß die böse Nacht vollbracht, bis hell stnd Land und Gassen. Sieh an das liebe Deutsche Reich; ihm kommt doch nichts auf Erden gleich. Das kannst du nicht verlassen!

will Vesper.

Treu unser Herz! frei unser Wort! Deutsch unser Sinn! Gott unser Äort!

^^H^ein Freund, nun hast du diese Nummer schon durchblättert und wie in Friedenszeiten die Kinder es mit den Rosinen im Kuchen machten dir das Interessanteste herausgepickt. Hast du jetzt noch einen Augenblick Zeit für die fol­genden Zeilen? Könnte ich's doch machen, das; sie zu deinem Herzen sprächen!

In einem Museum findest du eine alte Ritter­

rüstung. Den schweren Eisenhelm mit dem niederge­schlagenen Visier siehst du dir näher an, und da ent­deckst du ungelenke Buchstaben, mit spitzem Stahl mühselig in das Eisenblech hineingekratzt. Du buch­stabierst und bald hast du die Inschrift heraus:Sei unverdrossen und las; nit, und last nit ab!" Von wem stammen diese Worte? War's ein Ritter, der in heftigen Fehden das Erbe seiner Väter gegen miß-