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Front sich ausschelten, tun gleich hernach ihre vaterländische Pflicht, oft heldenhafter und geduldiger als die verbissenen Stillen. Und diese Pflichterfüllung durch die Tat ist das wahre Heldentum, gegenüber den Schönrednern und Schweigern, die nichts zu tragen haben und klug die Vorteile, die der Strieg ihnen bringen könnte, ausfindig ma chen und einheimfen. Schade ist's nur, daß bei der Kritik, die wir stündlich an unserem Staatswesen üben, meist nur Miststände und nie die Kraft und Tüchtigkeit aufgedeckt werden. Das schafft unseren Feinden Wind in ihre Segel, da sie das Bild eines in sich gespaltenen, zerrissenen Deutschland sehen, das in den letzten Zügen liege und dem man bald den Garaus machen könne. Das sollte jeder Mann unö
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dem Heldensinn unseres Heeres den Widerstand leisten und dadurch einen Frieden finden, der uns volle Bewegungsfreiheit und Sicherheit vor neuen Ueberfällen bietet. Und unser Widerstand muß nun erst recht einsetzen, nachdem der amerikanische Präsident sich angemaßt hat, uns anzukündigen, daß er durch den Krieg in Gemeinschaft mit Engländern und Franzosen, Italienern und Russen, Rumänen und Japanern, Negern und Indern das deutsche Volk von der Tyrannei des deutschen Kaisers, der Hohen- zollern erlösen wolle! Die deutsche Antwort mögen sich die amerikanischen Geldverdiener und Kriegs - Wucherer auf den Schlachtfeldern der West- und Ostfront holen; sie wird ihnen von unseren Kämpfern nicht vorenthalten werden.
Gras Zeppelin mit fomilie bei seinem ersten Gesuche aus dem Bronzenstem (Kreis Schlächtern) im ffahre VO^. Phot. v. Ph. L W. Freund.
jede Frau bedenken, ehe sie den Mund zum Klagen und Schelten öffnen und auf alle die „Hohen" und die „Großen" hindeuten, die alles verkehrt und schlecht machen. Das sollten vor allem auch die bedeuten, die den sofortigen Frieden um jeden Preis wollen und ihn unseren Feinden hartnäckig immer wieder anbieten, auch wenn ihr Anerbieten mit Hohn und verstärktem Haß zurückgewiesen wird. Jetzt fängt auch der einfachste Mann an zu fühlen, wie viel Selbstgefühl und Würde in unserem starken Deutschland verschwendet wird durch das Betteln um den Frieden! Wir können nicht nur lange aushalten, wenn die Feinde keinen Frieden wollen, wir können ihnen auch dank unserer heroischen und klugen Führung und
Und so gehen wir, den November vor uns, wieder in einen neuen Kriegswinter hinein,weil'ssein muß, weil unsere Feinde uns dazu zwingen. Die draußen werden weiter ihre Pflicht tun wie bisher, und nur daheim wollens auch nicht daran fehlen lassen. Wir werden uns weiter einschränken, wenn uns die Zufuhr vom neutralen Ausland ganz und gar abgeschnitten wird. Wir werden wie bisher, jeder in seinem Beruf, unserer Arbeit nachgehen und jeden Schaden, oer auch im kleinsten Kreise sich einstellen sollte, zu mindern und zu verhüten suchen. Ueber die Furchen schreitet heute wie immer der deutsche Bauer und wirft das herrliche Saatgut neuer Hoffnung hinaus; fein Tun droht dem Feinde neue Enttäuschung, neue Niederlagen. Schon leuchten aus der nebeligen Herbst-