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ringes Gewicht eine leichtere Gangart, also geringere Spannkraft bedinge, mithin das lästige und den Wirlhschaftsbetrieb so sehr störende Zugviehwechseln, wie es bei andern Drills nöthig ist, Wegfälle. Das unterlenkbare, spurhaltende Vordergestell wird als praktisch und als eine Hauptbedingung zum tadellosen Säen, alle Drills ohne diese Einrichtung werden aber als verwerflich bezeichnet. Die Aus- rückvorrichtung für Scharhebel und Säewelle wird als besser wie bei andern Drills angesehen und die niedrige Lagerung des Saatkastens in Bezug auf Leichtigkeit des Drills, handlicheres Einschütten des Saatgetreides, leichtere Beaufsichtigung und Hand- _ _ „ , _ . ,, m . habung, sowie Verkürzung des Weges für das zur
Den 7. November. Heinrich Wilhelm, des Bei- Eroe gelangende Saatkorn für sehr zweckmäßig er- sitzers zu Oberzell und Maurers dahier Heinrich achtet. Es wird angesührt, 'daß das Saatquantum
Hhneck zu Fühlen oder dem Unterzeichneten zu überreichen.
Ninteln am 14. Dezember 1867.
Der Königliche Landrath K r ö g e r.
Berebellckre, Gedorne und ELstorbene in kiesiger Stadt.
Gedorne.
In der evsngel. Gemeinde der Marienkirche.
Dorn, S.
Den 28. November. Friedrich, des Ortsbürgers zu Soden und Msschinisten dahier Karl Schäfer, S.
Den 10. Dezember. Des Beisitzers zu Langendie- bach und Fabrikarbeiters dahier Heinrich Bröninz, T. (todtgeb.)
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche, Den 10. November. Christiane, uneheliche T.
In der katholischen Gemeinde.
Den 5. Dezember. Katharine, des Beisitzers zu Ober- VII. In Betreff des für den Viktoriadrill ge- rodenbach undTaglöhners dahier Nikolaus Adam, wählten S aatverth e ilungsshstems, des Löffels h stems, sprechen sich 28 Berichte für dasselbe als ein zuverlässiges und konstruktiv dauerhaft auS- zusührenLes aus; die übrigen Berichte beantworten die betreffende Frage nicht. Die Stellbarkeit
Den 6. Dezember. Karl Eduard, des Beisitzers zu Großkrotzenburg und Goldarbeiters dahier Konrad Bergmann, S.
Gestorbene.
31t der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 9. Dezember. Johann Wilhelm, unehelicher S., alt 5 T.
Den 10. Dezember. Des Beisitzes zu Langendie- bach uüd Fabrikarbeiters dahierHeinrich Bröning, T. (todtgeb.)
Gemeinnützige Machrichten.
Erfahrungen über Drillkultur im Jahre 1866, (Fortsetzüng.)
VI. Ueber den Viktoriadrill in seiner allgemeinen Konstruktion und mit feinen neueren Verbesserungen sprechen sich 35 Berichte
schr eingehend und günstig aus. Insbesondere wird hervorgeboben, daß die einfache Konstruktion dieses . . .
Drills sinnreich und zweckmäßig und daß sein ge- zeichnet, was leviglich seinen Grund in der An-
achtet. Es wird angeführt, daß das Saatquantum sicherer und in größerer Variation als bei andern Drills zu stellen sei und daß der Viktoriadrill in Bezug auf bequemes Lenken, leichte Handhabung und gutes Umwenden nichts zu wünschen übrig lasse, derartige Maschinen anderer Konstruktion darin aber üvertresfe. Die Leute sind nach der Gebrauchsanweisung leicht zu instruiren, und es bedarf zur Lenkung einer schwächern Person, als z. B. bei GarrelSdrill, bei welchem ein kräftiger Mann ermüdet. Endlich wird die Stellbarfett der Gewichte
als ein Vorzug hervorgehoben und die neu eingeführten Hängetrichter und Schutzbleche werden als praktische Verbesserungen bezeichnet.
des Saatkastens wird von 18 Berichterstattern, die meist auf bergigen Terrains drillen, für entbehrlich, von zwei Berichterstattern als wünschenS- Werth bezeichnet. In einem der ersteren Berichte (von Hrn. Hennig zu Neudorf bei Gollub) ist die Ansicht, daß die Stellbarkeit des Saatkastens gar keinen Werth habe, durch das Nachzählen der Pflanzen auf bestimmten Längen bergauf und bergab bei einer Neigung von 8—10 Grad bewiesen worden, - und der Berichterstatter fügt hinzu: er werde nie einen Drill mit der Vorrichtung zur Stellbarkeit des Saatkastens sich anschaffen, da derselbe in feinem Gange erschwert, im Preise vertheuert und in seiner richtigen Handhabung von der Geschick- lichkeit und Gewissenhaftigkeit des Säemannes abhängig gemacht werde; in solchem Falle wolle er immer der Breitsaat den Borzug geben.
VIII. Die Gleichmäßigkeit der Werth ei lung und des Unterbr ing ens der Saat durch den Viktoriadrill wird von den Berichterstattern bestätigt. Nur in ein paar Fällen wird die Saat als eine Wellen- oder büschelförmige be-.