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In der französischen Gemeinde.

Den 18. Oktober. Jean Guillaume, des Bürgers und Bijoutiers Louis Jules Charles Albert Co- quot, S.

Gestorben c.

In der evangel. Gemeinde der Marienkirche

Den 23. November. Philipp Schlegel, Beisitzer zu Langendiebach und Zimmermann dahier, alt 51 I. 11 M. 18 T.

Den 28. November. Eva Storck aus Hiutersteinau, alt 62 I.

Den 28. November Frau Charlotte Wilhelmine Friederike, des verlebten Bürgers und Porzellan­malers Friedrich Schmähling, nachgelassene Wittwe, geb. Ohler, alt 86 J. 10 M. 11 T.

Den 30. November. Karoline, oes Beisitzers und Cigarrenmachers Johann Friedrich Wichmann, T., alt I M. 22 T.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 26. November. Karl, des Beisitzers und Kol­porteurs Mathias Ullrich, S., alt 1 M. 28 T.

Den 26. November. Jungfrau Anna Henriette, des Bürgers und Bijouteriesabrikanten Johann Peter Horst, T., alt 31 I. 8 M. 12 T.

Den 27. November. Frau Anna Maria, des Bür­gers und Fabrikschreiners Peter Kappes, Ehefrau, geb. Maisch, alt 51 J. 3 M.

In der katholischen Gemeinde.

Den 20. Novomber. Alohs Steigerwald, Kutscher aus FramerSbach, alt 53 I.

Militairgemeinde.

Den 23. November. Benedikt Härtung, Musketier- aus Theida, im Kreise Gersfeld, alt 22 I. 7 M. 24 T.

Gemeinnützige Nachrichten.

Erfahrungen über Drillkultur im Jahre 1866.

Der von den Unterzeichneten im Jahre 1865 konsiruirte Victoriadrill hat Seitens der Land­wirthe aller Gegenden eine so allgemeine und unge- theilt günstige Aufnahme gefunden, wie es bisher in Deutschland wohl noch mit keiner Maschine der Fall war, denn es wurden in kaum 2 Jahren von demselben 320 Exemplare abgesetzt. In Anbetracht des Umstandes, daß in Deutschland die Drillkultur noch ziemlich neu ist und daß es deshalb an allge­meinen Erfahrungssätzen über diese Kulturmethode mangelt, hielten wir es für zeitgemäß, von den Ab­

nehmern unseres Drills alljährlich einen Bericht zu erbitten, in welchem dieselben ihre Erfahrungen in der Drillkultur und über die Anwendung des Vik­toriadrills, sowie der Smithschen Pferdehacke durch Beantwortung einer Reihe von uns aufgestellte Fragen niederlcgten. Während über das Jahr 1865 uns 43 solcher Berichte zugegangen waren, ist die Zahl derselben im vorigen Jahre auf 67 gestiegen, welche von uns in einem Gesammtbericht vereinigt sind und Demnächst im Verlage der HH. Wiegandt und Hempel hier erscheinen. Die Berichte ent­halten eine Fülle der interessantesten Erfahrungen, Mittheilungen und Thatsachen, daß es von einigem allgemeinen Interesse sein dürfte, die Ergebnisse der Zusammenstellung dieser Berichte in Nachfolgendem mitzutheilen:

I. Die Ein füh rung der Drillkultur ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Drillsaat ist weiter nichts als eine gleichmäßige Vertheilung und Unterbringung der Saat, jener beiden unerläß­lichen Bedingungen eines gleichmäßigen Standes und Entwickelung der Pflanzen, woran doch jedem Landwirth gelegen sein muß. Sie ist ohne Saat- ersparniß nicht denkbar, weil eben jedes keimfähige Korn zur Entwickelung gelangt, und deshalb muß die Ansicht, daß Drillsaat nur für guten Boden und mildes Klima geeignet sei, als falsch bezeichnet werden. Sie gibt, in Vergleich zur Breitsaat, außer der Saamenersparniß, auch Mehrerträge, und in Folge der größeren Steifigkeit des Halms auch weniger Lagergetreide, deshalb eine bessere Aus­bildung der Körner. Nur stark mit Wurzelunkräutern durchzogene und schlecht bearbeitete Felder sollte man nicht drillen.

Was die Anwendung der Drillsaat für die ein­zelnen Fruchtgattungen betrifft, so ist keine derselben ausgenommen, bei welcher die Breitsaat vorzuziehen sei. Winterweizen, breitwürsig gesäet, bestaudet sich im Frühjahr zu sehr, sein Stand wird zu ge­drängt und dadurch Licht und Luft abgeschlossen; in Folge dessen befällt er leicht, lagert früh und die Körner bilden sich mangelhaft aus. Bei allen Sommerfrüchten vermeidet man durch das Drillen die zweiläufigen Saaten, was namentlich bei der Gerste von Bedeutung ist. Lupinen gerathen am besten in Reihensaat, und es ist bei ihnen die verhältnißmäßig größte Saatersparniß zulässig, obwohl es bei den übrigen Fruchtgattungen, namentlich Sommerfrüchten, nicht gerathen erscheint, in dieser Beziehung über das Maß von 25 Prozent Hinauszugehen.

II. Der Victoriadrill ist auf den verschieden­sten Bodenarten und in sehr verschiedenen Zuständen derselben angewandt worden und hat in allen Fällen, wo eine normale und ordnungsmäßige Vorbereitung des AckerS Statt gefunden, wo also derselbe drill- fertig hergestellt wurde, den berechtigten Anforder­ungen entsprochen. Diese gute Vorbereitung des