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Ju der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 25. November. Johann Anton Karl Germers Hausen, Bürger und Schreinermeister, mit Jungfrau Anna Joseph« Lorey aus Opperz.
G e h s r n o.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 15. Oktober. Anna Christine, des Beisitzers und Cigarrenmachers Johann Georg Türk, T.
Den 19. Oktober. Maria Juliane Bertha, des Beisitzers und Monteurs Eduard Wilhelm Grünewald, T.
Den 1. November. Johann Heinrich, des Beisitzers zu Fischborn und Fabrikschreiners dahier Johannes Reifschneider, S.
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 1. November. Johanne Margaretha Friederike, des Bürgers und Gärtnes August Ferdinand Mar- quard Stettner, T-
Den 10. November. Johann Ferdinand, unehel. S.
In der französischen Gemeinde.
Den 7. November. Anne Catherine Sophie, tes Bürgers und Juweliers Jean Daniel Wunderlich, T.
In der niederländischen Gemeinde.
Den 29. Oktober. Johanne Maria Theresia, des Bürgers und Kürschnermeisters Johann Ludwig Pötz, T.
G e ^ ö r ^ e n e.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 17. November. Johann Heinrich, unehel. S. alt 7 M. 20 T.
Den 18. November. Maria Christine, des Kurfürstlichen Schloßknechtes Adam Wilhelm Mergard, T., alt 4 I. 9 M. 2 T.
Den 21. November. Frau Katharine Justine Luise, des verlebten Bürgers und Hutmachers Wilhelm Brodt, nachgelassene Wittwe, geb. Fahrenkampf, alt 45 3. 11 M. 13 T.
Den 21. November. Karl Wilhelm, unehel. S., alt 3 I. 6 M. 27 T.
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 17. November. Johann Georg Wiegand, Steueraufseher zu Ostheim, alt 70 I.
£ n 21. November. Christian Jonas Kolbe, Bür- e r und Bürstenmachermeister, alt 67 I. 9 M.
Gemeimmtzige Nachrichten.
Düngungsversuche mit besonderer Berücksichtigung der Wurzelentwicklung bei der Kleepflanze.
Von H. V. L i eb ig.
(Im landw. Centralblatt für Deutschland.)
(Schluß.)
Um sich in der Praxis das Gedeihen des Klees wieder zu sichern, wird in vielen Fällen eine Aenderung des Fruchtwechsels Statt finden müssen, indem die Stellung in den früher als zweckmäßig erkannten Fruchtfolgen, wie z. B. „Hackfrucht, Sommerfrucht, Klee, Weizen" einer Aenderung in diesen Fällen bedarf. Der Klee folgt hier auf eine noch mehr als er den Boden an gleichen Nahrungsmitteln, Kali und Phosphorsäure, erschöpfende Hackfrucht, welche Ober- und Untergrund in Anspruch nimmt, und auf eine zweite Frucht, welche abermals die Ackerkrume beraubt.
Unter diesen Umständen muß die Rotation geändert werden, indem die Felder verkleinert und die Schläge vermehrt werden. Hierdurch wird allerdings die Fläche verringert; dies wird aber durch die höhere Produktion wieder ausgeglichen. Eine bestimmte Fruchtsolge zu empfehlen wäre hier nicht am Platze, da jede Fruchtfolge einem jeMaligen Zwecke und Verhältnissen angepaßt sein soll. Es dürste daher hinreichen, zu bemerken, daß, wo immer möglich, der Klee nach gedüngter Halmsrucht folgen soll und die Hackfrucht nach dem Klee mit halber Mistdüngung und Zuschuß künstlichen Düngers.
Was den Raben bei dieser Stellung an Stallmist abgeht, ersetzt der Klee durch seine reichen Wurzelrückstände, auch sind die Rüben durch das Behacken begünstigt, welches bei dem Klee nicht Statt findet.
Der Stand des Klee's ist ; nter solchen Umständen entschieden ein günstiger, ohne daß die Hackfrucht in eine weniger gute Stellung gekommen wäre.
In Fällen, in welchen Kleemüdigkeit vorliegt, dürfte oft die Bodenanalyse mit gleichzeitiger Berücksichtigung der seitherigen Bewirthschaftungsweise und den Erträgnissen, uns bestimmtere Anhaltspunkte gewähren. Der bloße Analytiker wird allerdings nicht immer, ebenso wenig wie der bloße praktische Landwirth, eine Bodenanalyse im gegebenen Falle richtig zu interpretiren verstehen, wohl aber der auch in der Landwirthschaft erfahrene Chemiker, welcher allerdings nicht überall zu finden ist. Wer Landwirthschaft längere Zeit praktisch betrieben hat und zugleich Chemiker ist, wird gewiß Herrn Dr.