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In dem ersten Verkaufstermine haben etwaige weitere Hypothekargläubiger ihre Ansprüche, bei Meldung des gemeinrechtlichen Nachtheils, bezw. der besonderen Benachrichtigung auf i'M. Kosten, gehörig anzumelden uud urkundlich zu begründen.

Schlüchtern am 15. Oktober 1867.

Königliches Amtsgericht.

Hartert.

9. Ginnheim. Zum Vollzug des erkannten Verkaufs des auf den Namen des Peter Geher in Frankfurt katastrirten, in der Gemarkung Ginnheim belegenen Grundstücks:

Karte. A. R.

D. 82 16 Land, in den Froschäckern, stößt auf

den Diebsgrund, steht erster Termin

den 19. Dezember d. I.,

Vormittags 10 Uhr Kontumazirzeit, an AmtSstelle, zweiter

den 23. Januar

und dritter

den 20. Februar k. I., jedesmal

Nachmittags 3 Uhr Kontumazirzeit, im Pflug'schen WirthShause zu Ginnheim.

Etwaige weitere Pfandgläubiger haben ihre An­sprüche im ersten Termine, bei Meidung des ge­meinrechtlichen Nachtheils, bezw. der Benachrich­tigung auf ihre Kosten, gehörig begründet anzü- melden.

Bockenheim am 24. Oktober 1867.

Königliches Amtsgericht.

R e u l.

, vt.'Fuß.

10. Hüttengesäß und Neuwiedermuß. Auf Antrag eines Pfandgläubigers ist der Zwangsver­kauf folgender, auf den Namen des Heinrich B r a ck und dessen Ehefrau, Margaretha, geb. Waitz, zu Neuwiedermuß katastrirten, in Hüttengesäßer mit Neuwiedermußer Gemarkung gelegenen Immobilien: Karte. A. R.

R- 217 — 9 Wohnhaus, Stall und Hofraum, an Adam Kaiser;

216 | 4 Garten, hintern: Haus;

R. 665 — ifl, im Wehr,, auf der Bach;

82 — 2^ö Baumstück, hinterm Hof;

6. 391 1 16 am Schloßweg;

R. 1341 — 6^, in den alten Gärten, erkannt und zu dessen Vollziehung Berkaufstermine, und zwar erster auf

den 18. Dezember d. I, eventull zweiter

den 15. Januar k. I., jedesmal

Morgens 11—12 Uhr, gnher, und dritter auf

d e n 12. F eb r u ar k. I.,

Nachmittags 3 Uhr, nach Neuwiedermuß anberaumt.

In dem ersten Berkaufstermine haben etwaige weitere Hypothekargläubiger ihre Ansprüche, bei Meidung gemeinrechtlichen Nachtheils, bezw. der Benachrichtigung auf ihre Kosten, anzumelden und urkundlich zu begründen.

Langenselbold am 27. Oktober 1867.

Königliches Amtsgericht.

Reinhard.

vt. Bauer.

11. Hanau. Nachdem der Cigarrenmacher Kilian Heil zu Hanau angezeigt hat, daß er zur voll­ständigen Befriedigung seiner Gläubiger außer Stande sei, so wird Termin zur summarischen An­meldung der Forderungen, zum Güteversuch und Wahl eines definitiven Kurators auf

den 25. November d. I.,

. Morgens 10 Uhr Kontumazirzeit, anberaumt, was mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß die nicht erschienenen Gläubiger als dem Beschlusse der Mehrzahl der erschienenen beitretend erachtet werden.

Hanau am 19. Oktober 1867.

Königliches Amtsgericht, Abthl. 1.

Merz.

vt. Gestrig.

12. Steinau. Die Margaretha Kachel aus Lindelbach bei Wertheim, im Großherzogthum Baden, deren gegenwärtiger Aufenhaltsort unbe­kannt, ist wegen Entwendung von zwei neuen Frauen- Hemdeu, einem neuen Mannshemd, einem neuen Sack, am 5. Mai d. I., zum Nachtheile des Schuh­machers Peter Romeiser zu Steinau, angeklagt, und wird hiermit als Angeklagte zum Verhandlungs­termine auf

den 10. Dezember d. I.,

Morgens 9 Uhr, beim Rechtsnachtheile der einseitigen Verhandlung, anher vorgeladen.

Steinau am 29. Oktober 1867.

Königliches Amtsgericht.

Mü lh ause.

vt. v. Manikowsky.

13. Steinau. Zur Eröffnung des von dem verstorbenen Bürgermeister Adolph Grünewald und dessen noch lebenden Ehefrau, Christine, geb. Bauscher, von Steinau bei hiesigem Amtsgerichte am 31. August d. I. hinterlegten Testaments ist Termin auf

den 13. November d. I, Morgens 9 Uhr, anher bestimmt

Steinau am 30. Oktober 1867.

Königliches Amtsgericht.

Mülhause.

vt. v. Manikowsky.