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Militairgemeinde. Bei

Den 24. Oktober. Karl Friedich Wilhelm, des Feld- webelS imKönigl. Infanterieregimente Nr. 82 Jo­hann Karl Friedrich König, S., alt 12 T.

In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.

Den 23. Oktober. Karl Christian Eckhard, Bei­sitzer und Schmied, alt 69 I. 6 M. 8 T.

In der niederländischen Gemeinde.

Den 21. Oktober. Jungfrau Katharine Elisabeth, des verstorbenen Bürgers und Schuhmachermeisters Jean Martin Wilhelm Schäfer, nachgelassene T., alt 19 I. 8 M. 29 T.

In der katholischen Gemeinde

Den 25. Oktober. Johann Heinrich, des Beisitzers und Holzhauers Jakob Kiefer, S., alt 1 I. 6 M.

Gemeinnützige Machrichten

Düngungsversuche mit besonderer Berück­sichtigung der Wurzelentwicklung bei der Kleepflanze.

Von H. v. L i e b i g.

(Im landw. Centralblatt für Deutschland.)

(Fortsetzung.)

Quantitativ wurden von Schorner Boden nur die zwei wichtigsten Substanzen bestimmt: Das Kali und die PhoSphorsäure.

Da ich zu meinen Versuchen, um ein sicheres Resultat zu erlangen, eine absolut gleichförmige Erde haben mußte, so konnte der Versuch nur in sehr kleinem Maßstabe ausgeführt werden. Von einer Gewichtsbestimmung des Klee's wurde daher als irrelevant für meine Zwecke, ganz abgesehen.

Es wurden von einem frischgepflügten Felde, das, erst mit Stallmist gedüngt, Weizen und dann unge- düngte Kartoffeln getragen hatte, bis zur Tiefe von etwa 6" mehrere Centner der Ackerkrume abgehoben, zunächst etwas getrocknet und dann durch Siebe ge­schlagen. Der Rest bestand theils aus Steinchen, theils festen Erdklößen, welche mehrere Male zer­drückt und wieder durchgesiebt wurden, bis nichts mehr als Steine und Kies zurückblieb, von denen die kleinsten etwa ein Dritttheil Linie Durchmesser hatten. Alles gesiebte Material wurde dann auf das Gleichförmigste durcheinander geschaufelt. Die Sohle der Pflugfurche, von welcher vorher die Ackerkrume abgehoben worden war, wurde nun völlig von der darauf noch befindlichen dunkleren Schicht befreit und dann der Untergrund für meine

uche ebenso behandelt wie die Ackerkrume. Nur gesiebte Untergrund wurde der Schlemmanalyse .worfen und ergab folgendes Resultat: Grandiger Sand . . 11,36 Grober Sand . . . 13,10

Feiner Sand . . . 15,31

Thoniger Sand . 25,63

^Feinste Thontheile . 34,6 100,00

Der Untergrund besteht aus gleichem Material wie die Ackerkrume; auf 100 Theile gesiebte Erde kommen 25 Theile Steine. Einzelne größere Wur­zelfragmente wurden entfernt. Der getrocknete Bo­den verlor durch Glühen 4,3 Proc., die Ackerkrume 8,68.

Das Aussehen des Untergrundes ist hell ockergelb, und völlig Humuslos; erst beim Glühen bemerkt man durch das anfängliche Schwarzwerden des Bo­dens den Gehalt an organischer Substanz, die bei der Ackerkrume den Boden gleichförmig dunkelbraun gefärbt hat und innig verbunden ist. Obgleich die Humusmenge nicht sehr bedeutend ist, zeichnet sich die Ackerkrume in ihrem physikalischen Verhalten sehr vortheilhast vor dem Untergrund aus, der mehr den Karakter eines thonreicheren Lehmes hat und sich fester zusammensetzt. Erst nach dem Glühen beider Bodenarten nimmt man deutlich wahr, daß das Skelet das Bodens völlig gleichartig zusammenge­setzt ist.

(Fortsetzung folgt.)

Verlosungskalender für 3867.

Nov. 1. Polnische 500-fl.-Loose.

„ 1, Schwedische 10-Thlr.-8oose.

„ 1. Stadt Neuenburg 10-Fr.-Loose.

„ 2. Oesterreichische 500-fl.-Loose ä 5£ von 1860

„ 15. Ansbach-Gunzenhausen E.-B. 7-fl.-Loose.

„ 15. Kanton Freiburg 1b-Fr -Loose.

„ 30. Badische 35-fl.-Loose.

Ankunft und Abgang der Du sinnige.

Frankfurt Aschafsenburger Eisenbahn.

Von Hanau nach Frankfurt: Morgens 5 U. 5 M., 6 U. 4b M., 8 U. 44 M., 11 U. 55 M.; Nachmittags 1U. 40 M., *4 U. 14 M., Abends 6 U. 15 M., *8 U. 25 M., 10 U.

5 M.

Von Frankfurt nach Hanau: Morgens *7 U. 8 U., *11 U • Nachmittags 12 U. 45 M. 2 U. 50 M., 4 U. 50 M.; Abends 7 U. 9 U., 11 U. .