950
Die Akkordsbedingungen sowie Kosten- rc. Anschläge werden im Termine bekannt gemacht, können aber auch vorher bei der unterzeichneten Behörde eingesehen werden.
Salmünster am 14. November 1866.
Der Königliche Revierförster Wiegand.
Berebelttbre, Gebornc und Gestorbene in hiesiger C^tE.
V e d s r N «.
der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 14. Oktober. Georg Michael, des Stabshoboisten im Königl. Preuß. 82. Infanterieregimente Georg Böttner, S.
Den 29. Oktober. Johann Adam Karl, des Beisitzers zu Elm und Taglöhners dahier Johann Adam Rüffer, S.
Den 29. Oktober. Georg Karl Heinrich Hermann, unehel. S.
Den 8. November. Des Beisitzers und Monteurs Wilhelm Eduard Grünewald, S. (vor der Taufe gestorben).
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 26. Septembew Henriette Johanne Karoline, uneheliche T.
Den 28. September Luise Karoline Jsaline, des Bürgers und Goldarbeiters Johann Thomas Schwahn, T.
Den 21. Oktober. Christine Wilhelmine Charlotte, des Bürgers und Maurermeisters Karl Martin Wirth, T.
Den 27. Oktober. Johann Martin Wilhelm, unebel. S.
Gestorbene.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 4. November. Konrad Lorey, Bürger und Bader, alt 54 J. 10 M. 17 T.
Den 6. November. Nikolaus Ernst, Gück, Bürger, Säcklermeister und Kappenmacher, alt 52 I. 7 M. 27 T.
Den 8. November. Frau Johanne Susanne Wilhelmine, des Bürgers und Hutmachers Karl Andreas Lieber, Ehefrau, geb. Köhler, alt 42 I. 8 M. 18 T.
Den 10. November. Des Beisitzers und Monteurs Wilhelm Eduard Grünewald, S. (vor der Taufe gestorben), alt 2 T.
In der evangel. Gemeinde der' Johannetzkirchc. Den 6. November. Eva Katharine Margaretha, des Beisitzers und Flößers Heinrich Bauer, T., alt 6 I. 2 M. 12 T.
In der israelitischen Gemeinde.
Den 8. November. Regine, des verstorbenen Handelsmanns Meier Kahn, nachgelassene Wwe, geb. Kahn, alt 83 J.
B e r i ch t i g u n g:
Im vorigen Wochenblatt lese man bei den Geborgen der Johanneskirche: Johanne Bertha Sophie Hermine, des Bürgers und Juweliers Karl Christian Anton Bissinger, T„ , „geb. den 18. August" statt den 18. Oktober.
Gemeinnützige Nachrichten.
Je schmerzlicher es dem Baterlaudsfreunde sein muß, daß schon seit Jahren eine Menge kräftiger und tüchtiger Männer nach Amerika auszuwandern sich entschlossen hat, je betrüblicher ist es daneben, daß so viele durch eigene Schuld und Unkenntniß der Verhältnisse und einzuschlagende Wege in das sichere Berverben stürzen.
Die nachfolgenden Aufsätze schildern von den vielen Gefahren eine in so lebhaften und so wahrheitsgetreuen Farben, daß ich mich gedrungen gefühlt habe, dieselben vervielfältigen zu lassen, um sie Menschenfreunden mit der Bitte zuzusenden, in ihren Kreisen für die Bekanntwerdung des Inhalts thun- lichst Sorge tragen zu wollen. Möge daher meine gutgemeinde Absicht mithelfen das LooS unserer auè- wandernden Deutschen zu mildern!
Hannover im Juli 1866.
E. L. Meher.
Warnung vor der Fahrt auf englischen Auswanderersgriffen.
Jahre lang haben die „Deutschen Gesellschaften" und auch wir gewarnt, nicht über fremdländische Hafenplätze, namentlich nicht über Hull und Liverpool auszuwandern. Bei dieser indirekten Beförderung (über Hull und Liverpool) hat der Auswanderer zunächst allerhand Unbequemlichkeiten, die namentlich im Wechsel der Schiffe liegen, zu bestehen, und dann ist er auf englischen Schiffen ebenso sehr wie auf französischen und holländischen von einem Schisisvolk und von Mitreisenden umgeben, welche eine andere Sprache reden und sich nur zu oft höchst rücksichtslos gegen die Deutschen zeigen.
Ganz empörend benehmen sich neuerdings die Jr- lgnder gegen unsre Landsleute; so wird der „Weser- Zeitung" unterm 19. Mai aus London berichtet: „Wieder einmal haben es gestern die Irländer auf