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Mades g. Schäfer, W. Forderung; eod.
Gemde. Kirchvers g. Schmidt, w. Gehaltszahlung; eod.
Zickendrath g. Bodes, w. ErbschaftSansprüchen, Theilung und Hcransgabc; eod.
Schmitt g. Proben'schen Cur., w. Forderung; eod.
v. d. Malsburg g. Gemde. Breuna, w. angemaßter Laubgerechtsame; am 26. ejusd.
Pfarrei Dörnberg g. Gemde. Dörnberg, w. Leistung von Hafer als Beitrag zur Unterhaltung des Reitochsens ; eod.
Eisenberg u. Cons. g. v. Kutzleben, w. Holzgerechtsame; am 26. ejusd.
Stadt Wolfhagen g. Engelhard et ux., W. Holz- berechtigung ; am 27. ejusd.
Vorbescheide:
Gombert et ux. g. Clos ux., w. Besitzstörung, bez. Spoliums; am 20. ejusd.
Blumenthal Rel. g. Bcuther ux., w. Forderung; am 23. ejusd.
Abändernde E nd sb e scheid e:
Amthauer'scher Vormund g. Klippert, w. Erbschaft; am 12. ejusd.
Stadt Rosenthal g. Klein, w. Forderung; am 16. ejusd.
Privatverkäufe.
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«. W. Una.
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Hanau im November 1866.
Robert Fauerbach.
5 Die Lebenskraft.
Unter obenstehcndem Namen ist ein vom Professor Mr. Hawkins zu New - Uork aus rein vegetabilischen Stoffen gezogener, jetzt über ganz Amerika verbreiteter Pflanzenextrakt aufgetaucht, dessen merkwürdige Eigen- scbaft auch seine baldige Verbreitung über ganz Europa zur Folge haben muß. Professor Hawkins verglich hauptsächlich die jetzige Lebensweise der Menschen mit der ihnen eigentlich von der Natur bestimmten und stellte fest, daß der Mensch sehr weit von dem naturgemäßen Wege abgekommen unv sehr schwer auf diesen zurück zu bringen sei.
Hawkins betrachtete den Affen alF nächste Ueber- ga-gsstufe vom Menschen abwärts und wies darauf hin, daß derselbe, obgleich auf einer geistig viel niederen Stufe als der Mensch, doch mit ihm gleiches Zahngebiß und gleiche Verdauungswerkzeuge hat, folglich mit ihm auf gleiche Nahrung angewiesen sei. Unstreitig steht nun fest: der Affe ist bei der natürlichen Nahrung geblieben und darum viel weniger Krankheiten ausgesetzt, auch körperlich viel rüstiger und behender geblieben als der Mensch. Der Mangel an vegetabilischer Nahrung resp, deren Verderben durch viele Zuthaten, als Fett, L-äure, Gewürz, sowie der Ersatz dieser Nahrung durch viele naturwidrige Lebensmittel bewirkt hauptsächlich eine Verdichtung des Blutes und in Folge dessen verschiedene dem Thiergeschlechte ganz unbekannte Krankheiten.
Die Einführung dieses neuen Stoffes in den Körper hat nun den Zweck, den Hauptfaktor der Gesundheit, das Blut, auf einen natürlichen Zustand zurück zu führen. Die Lebenskraft ist frei von Splitt ohne irgend welche Beimischung, reiner Pflanzensaft. Dr. Robertson sagt hierüber: Hawkins Lebenskraft wird über kurz oder lang die bedeutendste Rolle in der Behandlung der Krankheiten einnehmen. Ich selbst lasse bei allen älteren Uebeln, wie Gicht, Rheumatismus, Hämorrhoiden, Lungenfehlern, Schwindsucht, Wahnsinn ja selbst Syphilis so wie Schwächezustäiiden jede Medicin weg und habe bei Verordnung der Lebenskraft so ausgezeichnete Erfolge beobachtet, daß ich allen meinen College» den Versuch damit anrathe. In Amerika hat jede Familie, jeder Farmer (Bauer! ein Paar Flaschen vorräthig und wird meistens jeder Krankheitsanfall im Entstehen unterdrückt. Bei der auch in Amerika herrschenden Cholera hat dieser Saft, sofort genossen, wunderbare Wirkung gehabt. Wir empfehlen daher dieses Hausmittel, welches in keiner Familie fehlen darf, Allen, die es mit sich und ihrer Umgebung gut meinen und sind überzeugt, daß wir uns den Dank unserer Mitmenschen durch Einführung dieses Stoffes in Europa im höchsten Grade erwerben. Gebrauchsanweisungen werden beigeiegt, sowie ärztlicher Rath dabei unentgeldlich und ausführlich ertheilt. Die Flasche 8® Sgr., nach Oesterreich gegen Einsendung 1 Fl. Banknote-N.W. zu beziehen in Berlin durch
D. Deerkfen,
Sallesche Communicatiou 38.
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.1. Trost,
am Kanalthor.