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Nr. 12 ^r^^^^^^^^^r^e^ Unsere Heimat ^c^c^i^^i^^i^c^i^i^ Seite 121

gilt, das Mißtrauen in die guten Ab­sichten der Gesetzgeber zu bekämpfen, Vertrauen zu gewinnen zum besten und verantwortungsvollen Wollen der Männer nicht nur, die die Armeen drau­ßen führen, sondern auch derer, die den Ärieg daheim führen gegen Torheit, Leichtsinn, Genußsucht und Lieblosig­keit. Dann können und müssen wir lie­gen! — Wo die Kräfte nicht da sind, solche Be- sprechungsabende abzuhalten, da soll man sich an den Heimatbund wenden, der diese Kräfte gern heran - bringt. Es soll und darf an Männern und Frauen nicht fehlen, die sich für diese wichtige Arbeit be - reitstellen.

Zu diesen Heimatbundhelfern dürfen wir heute zwei Männer zählen, die als „neue" Bürgermeister

not, abgrundtiefer, nie wieder völlig auszutilgen- der Völkerhaß und Völkervernichtung in aller Welt und das Fest der Freude, der Liebe, des Frie­dens. Wir wissen, daß die Weihnachtsglocken 1916 keine Verkünderinnen des Friedens sein können. Aber Millionen von Alten und Jungen aus allen Völ­kern, Kriegführenden und Neutralen, Freunden und Feinden werden dem Jesuskinde entgegenwallen mit der einen Bitte, die alle anderen jetzt einschließt: „Verleih' uns Frieden gnädiglich!" und sonst nichts begehren und bitten von ihm als wieder dies eine. Das Christfest 1916 wird in aller Welt mit heißen Tränen gefeiert werden, und frohes Kinderlachen und stille Freude gabenspendender Eltern werdensich nicht hervorwagen dürfen in's grauenvolle Antlitz der Kriegszeit. Und doch müssen und werden uns Meihnachtsglaube und Weihnachtshoffnung hinüber-

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Hoch ein Hriedensbild von daheim :

Der Breitenbacher Schäfer. Phot. von C. stnnaU.

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an die Spitze von 2 Städten unseres Kreises ge­treten sind und sich. sofort in unseren Arbeitskreis hineingestellt haben: Die Herren Bürgermeister Blum in Salmünster und Radke in S o- den. Wir wünschen, daß sie reiche Gelegenheit fin­den mögen, in ihrem arbeitsreichen Amte auch. die Bestrebungen des Heimatbundes förden zu helfen.

Nun geht es mit schnellen Schritten dem Weih - nachtsfest entgegen. Welcher Widerspruch: Krieg s-

leiten ins neue Jahr 1917 und uns zu neuer, tjöd^ter Betätigung aller religiösen, sittlichen und vaterländi- schen Kräfte anfeuern, zum Kämpfen und Ertragen für des deutschen Volkes Rettung aus der Kriegsnot. Das vor dem Tore stehende Jahr 1917 soll und darf uns nicht s ch w ä ch l i ch und verzagt finden. Es wird uns den Sieg und — nur durch diesen — den Frie­den bringen! Walther.

Weihnachten - ein fest für arme, friedlose Leute,

auhreif schmückt die Fichten am „Wäldchen".

Ein eisiger Wind fegt durch« Tal. Wo sein kalter Atem nicht hin kann, lacht die Winter­sonne. Die immer noch grünen Brombeerranken in

der geschützten Waldecke am Eichholz halten einen wieder mit ihren spitzen Fingern am Mantel fest und wollen wissen, wie weit es noch bis Weihnachten sei. Als ich« gesagt, fragen sie neugierig, was