[ Mitteilungen -esHeimallmn-esr__ herein für Heimatschuß und heimatpsleqe im KreiseSchliich
S- Jahrgang
Schlächtern / ^ulHMugust 15*16
Hummer ? / 8
Noch kurze Zeit Herz, harr aus in dieser Zeit, Der neue morgen ist nicht weit Schon steht das Kreuz im Morgenschein; Dort muß die wahre Heimat sein!
W. Ritzer.
Vor der Ernte.
-^un störet die Mehren im selbe ein leiser Hauch, 4 ♦ wenn eine sich beugt, so hebet die andere auch. Es ist, als ahnten ste alle der Sichel Schnitt ~ Die Blumen und fremden Halme erzittern mit.
M. Greis.
Die Gemeinde der Toren.
Das erste Pfuigftfest war gewesen, Der große sreudentag verrauscht; Doch, von der Menschenfurcht genesen, ward immer wieder eingetauscht Des Kreuzes dornbesäter Pfad, Der sischerboten schlichter Kat Von vielen Toren, die gewillt, Zu kaufen, was die Seele stillt.
Sie gaben ihrer Vater Weise, Jhr Gold und Gut für Vrudersinn, für eine harte Pilgerreise Das Glück der ebnen Wege hin, fSpott, Sie tauschten Uuhm für Schmach und Jm Staub vor dem gehängten Gott, für lichter Tempel Marmorpracht Der Katakomben dunkle Uacht.
Sie wußten, was der Menschen Streben Gekrönt, in ihrer Gegner Hand Und gingen still durchs laute Leben, Den Vlick der ferne zugewandt.
Dort sahen sie ein leuchtend' Land Und eine einst durchbohrte Hand, Die alles Sehnen stille macht, Und jedes Weh zur Kuh gebracht.
Sie sahen auf - das Unsichtbare Und bauten ihrer Zukunft Haus stuf Wort und Geist, ftls irdne Ware, Galt ihnen was die Welt anpreist. Mit Wohltun ward dem Haß gewehrt, Ein Dulder als ein Held geehrt; Sie dankten für den Tag voll Uot Und gingen stngend in den Tod!
Und die Gemeinde dieser Toren wuchs wunderbar, obgleich zerstreut; stu Geistes sreudentag geboren, Kann sie nicht sterben, lebt noch heut'. Gesegnet bleibt ihr stilles Tun, Drum wirkt und wirbt sie, darf nicht Vis ihr der Erde Torenkleid [ruhn, Einäschert Geistes Erntezeit.
Georg flemmig.