Einzelbild herunterladen
 
  

Seite ioo ß^ß^ß^ß^ß^ß^ß^ßißiß^c^c^ Unsere Heimat i^^r^^^^^^ß^^ß^ß^ Nr. 9/10

aus Oberkalbach:

5. Kanonier-Gefr. Nikolaus Krug, ist nach längerer Krank­heit in Meißen i. S. gestorben. Er ist der einzige Sohn der Witwe Krug und war Inhaber des Eifer. Kreuzes.

Am 11. April 1916 ist der aus Frankfurt, ausgerückte Unteroffizier und Postbote Johann Blum, (Sohn des t Küfers Blum-Schlüchtern) gefallen. Er war Inhaber des Eis. Kreuzes.

Vermißt werden die Musketiere Peter Maienschein und Iohs. Hahn von Altengronau seit 20. Juli bei Thiau- mont, Johannes Hagemann aus Breitenbach.

In franz. Gefangenschaft sind Kaspar Schmidt, Georg Kauf­mann, Reinhard Leipold aus Breitenbach und Karl Bär von Vollmerz.

In englische Gefangenschaft gerieten Georg Bartholomä von Hinkelhof und Adam Ochs von Vollmerz.

Die in voriger Nummer als vermißt gemeldeten Gold und Kreß aus Schlüchtern haben aus russ. Gefangenschaft geschrieben.

Das Eiserne Rreuz 2. Klaffe

erhielten aus Seidenroth: Gefr. Wilhelm Dietrich.

aus Weichersbach: Musketier Iohs. Zeller, durch schwere Verwundung dauernd untauglich geworden. Gefreiter Maicnschein, bei Verdun verwundet.

aus Ramholz: Pionier Georg Zeller; Artillerist Iohs. Zeller die Hess. Tapferkeits-Medaille.

aus Vollmerz: Unteroff. Konr. Bender.

aus Altengronau: Kanonier Iohs. Krack.

aus Schlüchtern: Leutnant Heinrich Monzel.

aus Gundhelm: Peter Roth, Leonhard Rehm, Johannes Berthold, Wehrmann Blum.

aus Hütten: Kanonier Adam Lins.

aus Breitenbach: Kaspar Möller, Johannes Bensing, Adam Kaufmann.

aus Schlüchtern: H. Kohleis, Seminarist Ewald Schade.

aus Mottgers: Musketier Fritz Limpert, Gefr. Johannes Ommcrt und Musketier Adam Stoß.

Efeimatpost

Das Königl. Staatsarchiv in Marburg suchtUnsere Heimat Nr. 2 von 1915", die bei uns völlig vergriffen ist Wer überläßt sie uns?

Noch immer find einige mit den Beiträgen im Rück­stand. Bitte, machen Sie uns Herrn Weiche! nicht böse!

Den Uebersendern von Kriegszeitungen, die im Etappen­gebiet erscheinen, herzl. Dank! Bitte, fahren Sie fort!

Der Kalender des Heimatbundes für 1917 ist erschienen! Bestellungen an H. Steinfeld Söhne in Schlüchtern.

Die durch die Teuerung bedeutend erhöhten Herstellungs­kosten vonUnsere Heimat" zwingen uns, auch fernerhin umSvNdergaben" zu bitten und das Blatt zweimonatlich hinausgehen zu lassen.

Am 16. August starb in Sarrod der älteste Einwohner der Gemeinde und vielleicht auch des Kreises, Herr Ruppel, 98'» Jahre alt. Er ist in seinem langen Leben wohl kaum weit über die Grenzen seiner engeren Heimat hinausgekom­men und nie schwer krank gewesen.

Am 21. August wurde in Schlüchtern Herr Fabrikant Heinrich Schäfer zu Grabe getragen. Der 80jährige war zu­letzt müde geworden und sehnte sich nach Ruhe. Sein Leben war mit erfolgreicher Arbeit ausgefüllt, sein Streben willent­lich aus diese und seine Familie beschränkt, sein Wesen bei allem Erfolg stets schlicht und bedürfnislos geblieben.

Gute Bücher und Blätter,

Für die deutsche Frauenwelt erscheinen seit l12 Jahren in München dieNa tionalen Frauen blätter", die hiermit aufs beste empfohlen seien. Frauen, die sich einmal in dieselben vertieft, werden schwerlich wieder von ihnen lassen. Vieles in ihnen wirkt wie Mutterwort.

Heinrich LerschsGedichte:Herz, aufglühe dein Blut" (bei E. Diedrichs in Jena) werden von Karl Busse an die Spitze der neuesten Kriegslprik gestellt. Lersch ist Arbeiter, der von der Kesselschmiede in die Champagne­schlacht marschierte.

WilhelmRullmann, DerewigeFrieden" und derewige Krieg". 80 Pfg., für Feldgraue 60 Pfg. Leykam, Graz. Reinertrag der Schrift zugunsten des Roten Kreuzes in Graz und Schlüchtern. Verfasser war früher

Chefredakteur derGrazer Tagespost" und wohnt jetzt in Schlüchtern im Ruhestand; er hat ein Menschenalter deut­scher Geschichte vollbewußt miterlebt, und wir danken ihm, daß er aus seiner Stille zu uns spricht.

Charitas Bischofs, Bilder aus meinemLeben. G. Grote, Berlin. In schlichter Sprache ein Lebensgang durch notreiche Jugend und kurzes Glück, Verlassensein und Geborgensein, den kein Leser ohne innere Anteilnahme mit- geht.

Fr. W. Foerster, Die deutsche Jugend und der Weltkrieg. VerlagNaturwissenschaften", Leipzig, drosch. 2.60 M. Der berühmte Münchener Professor der Pä­dagogik, vom Atheismus zum Christentum gekommen, zieht trotz aller Anfeindungen die letzten Konsequenzen, die sich aus dem Evangelium ergeben. Mir hat das Buch Lichts und Labung gegeben. Flg.

^»

?Us Bondergaben fürUnsere Heimat" übermittelten Herr Bürgermeister Alt-Klosterhöfe 2 M., Herr Lehrer Heinrich Kirst-Frankfurt a. M. (aus b. Felde) 3 M., Herr Emil Simon in Dresden (3. Gabe) 5 M., Herr Friedrich Blum-Schlüchtern (aus d. Felde) 2 M., Herr Unteroffizier W. Wiegand (aus d. Felde) 3 M., Frau F. Martin-Hersfeld 3 M., Herr Feldwebel M. W. (a. d. Felde) 10 M., Fräulein G. 5 M., Herr Kreisausschuß-Sekretär Schäfer 3 M., Herr Musketier Bernhard Adler 5 M., Herr Lehrer a. D. H. Lambert-Kaffel 1,50 M., Schwester Philippine Schmidt (aus dem Kriegslazarett S.) 3 M., Herr E. K. (aus dem Felde) 2 M., Herr Vizefeldwebel Henning (a. d. Felde) 5 M., Frl. Marie Muth 1 M., Herr Vizewachtmeister Hans Zimmermann (a. d. Felde) 5 M., Herr Hauptmann Haffenkamp (a. d. Felde) 25 M., Herr Adolf Adler (a. d. Felde) 5 M., Frau Tierarzt Lodderhose 3 M., Herr Hauptlehrer Dillenburger-Altengronau

2 M., Herr Rudolf Battenhausen (3. Gabe) 2 M.

Herzlichen Dank!

Der Vorstand des Heimatbundes -

Medizinalrat Dr. Cauer.

Leitzt dem Vateriande Euer Geld zum Kampfe um Euer und sein Leben! vertraut! Lastt Euch nicht durch törichtes Geschwätz beirren!

Als Manuskript gedruckt: H. Steinfeld Söhne, Schlüchtern. Schriftleitung: Lehrer Flemmig in Schlüchtern.

Verlag des Heimatbundes in Schlüchtern.