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Nr. 9/10 ^^L^^^^^^^6s^Q-> Unsere Heimat ^^c^c^c^i^c^i^^c^^ Seite 99

E klää Zeddelse.

Etz sein mer medde in de Ern; Se schneide, kenne, dresche gern. Doch kühner ernt für sich allä: Ganz Deuschland is e groß Gemä. Bär nix hoatt, braucht drömm niet zu kühle,

Aach niet ze rauwe onn ze stähle, De Voadder Stoat hoat alle Toag

Trotz seine fürchterliche Ploag Mit seine schlechte Nochberschaft So vill für jeden beigeschafft,

Daß kühner Honger brengt ins Bett Oder zum Krüeze Onloaß hütt. Dies freilich bis kurz vürm August Doagdäglich rähnt onn mancher hust' Für Küll onn Schnobbe meiner Seel, Do wuhrsch emm Angst ömm Brot onn Mehl

Bei jedem oarge Regeguß Im Blick noach Weste of de Ruß.

Onn doch woarsch düricht Quelerei, Weil's Surfe brengt Sonn ebei. Drömm feegt onns Aellevoatter fcho, Bann's wenk lang rähnt:Kenn, macht nix dro! Boas fein mir Mensche für e Surde! Onns Gottvertraun fein bloß Wurte, Nur dann onn wann schißt's in die Höh Bei Sonneschei' im grüne Klee.

Mir Halle onfen Herrgott kürzer Bei onnfen ville domme Krüezer Mit dem, boas mir em würklich fchöllig Onn Glaawe, fest, getrost onn völlig, Als onnfen Generoalstoab heut. Dem traue blindlings alle Leut, Daß er sei Sache üwerdenkt Onn alles schö zum Beste lenkt; Der Hindeburg feegt sälwer:No, Macht's onnsem Herrgott groadeso!"

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i Jn treuer Pflichterfüllung fielen ferner für das Vaterland:

aus Schwarzenfels:

13. Gefreiter Johann Schneider, am 23. Juni 1916 bei einem Sturmangriff, 25 Jahre alt, durch Bauchschuß auf Toter Mann".

aus Elm:

9. Adam Stoppel, (Sohn des Ulrich Stoppel), 22 Jahre alt, am 12. Mai 16. vor Verdun, indem er bei Erstürm­ung der Höhe 304 von einer Granate verschüttet wurde.

10. Gardefüsilier Georg Gemmer, am 9. Juli in den Kämp­fen an der Somme.

aus Schlüchtern:

27. Schütze Heinrich Koch (Schales Haus), geb. am 20. Juni 1882 zu Hintersteinau, bei Verdun verwundet, starb am 26. desf. Monats im Lazarett zu Montmedy. Er hinterläßt Witwe und 6jährigen Knaben. Er ruht auf dem Parkfriedhof zu Montmedy. In feinem letzten Briefe nach Hause schrieb er, Abschied nehmend von den Seinen, daß er gehen wolle, wie Gott ihn führe.

28. Karusfellbesitzer Julius Levi, geb. am 26. Mai 1879 in Kassel, am 20. Juli 1916 an der Somme durch einen Granatsplitter im Laufgraben, genau ein Jahr nach dem Tag, an dem er zum Heeresdienst einberufen.

29. Lehrer Adam Lotz, geb. am 6. Juli 1894 in Breitenbach, am 29. Juli 1916 bei Fleury vor Verdun.

aus H e r o l z:

7. Fahrer Gustav Landgraf, 24 Jahre alt, fiel in der Nacht vom 22. zum 23. Juni 1916 durch Granatschuß vor Verdun.

von den Klosterhöfen:

3. Lehrer Friedrich Hirte, ältester Sohn des Leiters der Erziehungsanstalt in Hof Rcith bei Schlüchtern, er be­suchte von 19111914 das Seminar in Schlüchtern und fiel, 21 Jahre alt, als Unteroffizier am 19. Juli 1916 durch Kopfschuß vor Verdun. Von schwerer Krankheit, die er sich bei den Kämpfen in den Rokitno-Sümpfen zugezogen, genesen, hat er noch einmal sein liebes Schlüch­tern sehen dürfen.

aus Uttrichshausen:

12. Wehrmann Friedrich Dorn, geb. am 6. März 1881, bei Guilowody, Galizien, am 21. Juni 1916. Er hinterläßt Witwe und 2 Kinder.

aus Altengronau:

12. Musketier Johannes Gerlach, am 18. Juli 1916 in­folge Halsfchuffes bei Fort Thiaumont.

aus Hütten:

19. Musketier Peter Kuprian, Pionierkompagnie Inftr. Regts. 57, durch Kopfschuß am Hohenzollernwerk.

20. Wehrmann Johann Lins, 3. Komp. Landst. Inftr. Erst Btls. Hanau.

21. Lehrer Heinrich Groh, wenige Tage vor dem Feind in Galizien.

aus Gundhelm:

11. Obermatrose Johannes Lamm, auf S. M. S. Lützow.

12. Gefreiter Leonhard Rehm, anfangs August vor Verdun. aus Wallroth:

10. Unteroffizier Iohs Schmidt, am 2. August 1916. aus Steinau:

28. Unteroffizier Fritz Romeis er, 30 Jahre alt, bei einem Sturmangriff vor Verdun.

aus Breitenbach:

8. Unteroffizier Heinrich Iost, Feld. Art. Reg. 63., in Frankreich am Typhus gestorben.

aus Marjoß:

9. Erf-Ref. Heinrich Schäfer, 24 Jahre alt, am 19. Aug. 1916 vor Verdun.

aus Mottgers:

3. Tambur-Gefreiter Heinrich Zeller in den Kämpfen an der Somme.

aus Heubach:

13. Gefreiter Heinrich Gärtner, geb. 31. Dezember 1895, gefallen vor Verdun.