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kn, der Ihnen den Gefallen thut, die Waare abzu­nehmen. Was wollten Sie außerdem mit den Sa- chen anfangen? Es ist freilich zu bedauern, daß die Herren Faktoren in dieser Weise bezahlen, aber sie können auch nicht anders, das Geld ist rar."

Es war ein wahres Lumpengeld, was Herr Brün­ning, nachdem er die Waare gewogen nnd dem MU- ster den Preis vorgerechnet hatte, hinzählte. Adam strich eS schweigend einund empfahl sich, indem ein bitteres Lächeln über seine Züge glitt und sein Mund einen etwas höhnisch klingenden schönen Dank für die gehabte Gefälligkeit an den scheinheiligen Pat­ron richtete. ' ' 3

„Der Schwager kann heute zufrieden sein," sprach Brünning, nachdem Adam ihn verlassen, und rieb sich abermals vergnügt die Hände.

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Die achte Abendstunde war vorüber und auf den Gassen war es bereits still und sehr dunkel, kalt und stürmisch dazu; Mond und Sterne leuchteten nicht, und auch durch die Fenster der Häuser konnte kein Lichtstrahl auf die Gassen fallen, da die ersteren durch Läden verschlossen waren. Eine einzige Laterne wandelte auf den Gassen, sie kam aus BrünningS Haus, und Brünning war es auch, der sie trug. Er hatte sich wegen der Kälte gut eingehüllt und schlich dem Stürmer'schen Hause zu. Nachdem er die Haus­glocke gezogen, öffnete sich bald die Thüre, und der junge Mann mit dem verdrießlichen Gesichi, den wir am Vormittage mit Herrn Stürmer beschäftigt ge­sehen, erschien in derselben, ebenfalls mit einer La­terne bewaffnet und gut vermummt.

„Sind Sie jo weit, daß wir kommen können? fragte er Brünning.

„Za, liebster Herr Fischer, der ganze Kram ist eingepacki," entgegnete Jener. „Es in diesmal eine wneufeite Masse, ww werden zu schlersen haben."

.Der Bnnzwal geb: mir?

„Za, ich weiß ^ss. das ist seine Freude."

Brünning sexie einstweilen seine Laterne im Haufe ab und riet sich die Hände, während der junge Mann Hing, um Herrn Stürmer zu rufen. Der Faktor kam und wahr auch eben so verwahrt, daß man ibn nicht gleich erkennen konnte.

„Guten Abend, Schwager!" rief er Brünning zu. „Na, da wollen wir mein Eigenthum wieder holen. Wir wollen nicht lange säumen, eS ist ein miserables Wetter; nachher können wir unS ein Güt­chen bei mir thun. Ihre Laterne, Herr Fischer, las­sen Sie nur im Hause, wir haben an einer genug."

(Fortsetzung folgt.)

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Csikoslied.

Mein Pferd ist mit zierlichen Riemen umschnallt. Die Bund« ist roth, die vom Rücken mir wallt, Mein bauschiges Hemd im Winke fliegt, Mein thönernes Pfeifchen im Munde sich wiegt: An meinem Sattel der FokoS klirrt, In meiner Hand die Peitsche schwirrt, '' In der rauchenden Csarda, dort spring ich vom Pferd,

Und verzehre mein Mahl am rauchenden Heerd!

Ich reit’ um die Wett' mit dem eilenden Wind, Die endlose Puszta durchspreng' ich geschwind, Bald folg' ich dem Feinde, der hierher sich wagt, Bald werd' ich selber von Andern gejagt; Und wenn man mich frägt : Wer bist du, Gesell? So sag ich: ein reitender Ungar-Rebell!

Und frägt man: Wohin denn, du ärmlicher Wicht? So sag ich: Gott weiß eS, ich weiß eS nicht!

Es sielen die Feinde ins Vaterland, Und stetsten die Hütten uns in Brand, Verheeren die Felder, vernichten das Gut — — Hurrah! mein Rößlein, ich brenne vor Wuth — In weiter Ferne, da loht es so grell. Dort hauset der fürstliche Morkgesell, Muß dort fein, bevor noch entschwindet die Nacht — Hurrah! mein Rößlein, es geht zur Schlacht.'

•§* Lesefr«chle.

Die Druschen sind nur einig, wo es etwas zu leiden gibt, wo su chun, niemals.

Das Volk in nur ein P-erk, dem man kein Fett darf an das Furier thun.

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Denn der Deutsche hungert, hat er Much und spricht wie er eS denkt.