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Menschen doch keene Idee. 60,000 Menschenleben!!! ES kann einem beinahe leid thuu, deß Einer s o je- fällig iS. Ich muß jestehcn, ich, als Volk, würde mir sehr besinnen, meinen besten Freund die Jefällig- keit zu erweisen, auch nur Einen Menschen eine Wunde beizubringen. Aber natürlich: uns je- wöhnlichen Menschen fehlt das hohe Jefühl.

Ein Urtheil über Maitreffen-Wirthschaft.

Feodor Wehl hat ein interessantes Buch: „Der Unterrock in der Weltgeschichte," geschrieben. Der Verfasser ist darin oft empört über die Maitressen« Wirthschaft der Fürsten von Gottes Gnaden: daS beweist, wie falsch er dieselbe aufgefaßt. Die Fürsten von Gottes Gnaden lieben ihre Völker, daS wird kein Mensch bestreiten, der nur bis fünf zählen kann. Sie können aber diese ihre Liebe nicht jedem Einzelnen beweisen, darum sind die sogenannten Mai- tressen , die R e p r â se n t a n t i n n e n des Volkes, welche Namens desselben die Liebe der Herrscher entgegennehmen, Und daß sie Millionen und aber Millionen von dem Gute der arbeitenden Staasbürger verschwendet haben? Verschwendet! wie kann man solch ein unrichtiges Wort gebrauchen. Diese Mil­lionen wurden den Maitressen, also dem Volke ge­opfert, nur aus Liebe zumVolke. (Brenngl.)

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Frage. Warum erhalten so viele kleinePrinzen immer bürg rliche Ammen?

Antw ort. Dam't sie sich schon von Kindheit an daran gewöhnen, das Volk auszusaugen. (Brennglaö.)

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Frage. Wie viel wiegt ein wohlgewogener Fürst?

Antwort. Genau 40 Centner, denn 40 Centner machen eine L a st. (Brennglas.)

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AIS der furchtsame Bassermann zum zweitenmale nach Berlin kam, sprach er zu mehreren Personen seine Verwunderung darüber auS, daß sie ihre langen Bärte nicht mehr trügen. „DaS geht ganz natürlich zu", war die Antwort, „wir haben uns barbieren lassen."

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AlS Polk, der Präsident der Vereinigten Staaten, ,eines Amtes entlassen war, und er sich wieder in

seine Heimath Virginien begab, rief er auS: „Gott sei Dank, nun bin ich kein Diener deS Volke« mehr, nun bin ich selbst wieder souverän!"

L. Börne sagt in seinen Briefen aus Paris (Brief vom 18. Dezember 1832): „Ich sehe eS schon im Geiste: wenn einst die finstern Gewitterwolken sich werden über den deutschen Pallästen zusammen­ziehen, wenn der Donner zu grollen anfängt, wird daS geschmeidige deutsche Volk wie ein Eisendraht hinauf kriechen zu allen Dächern seiner Tyrannen, um die geliebten Herrscher vor dem Blitze zu bewah­ren, und ihn aus sich selbst herabzuziehen." —

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Ein wohlgekleideter Mann — so erzählt die „Deut­sche allgemeine Zeitung" aus Paris, gesellte sich dieser Tage in der Straße St. Martin in einem Wirthshause zu Arbeitern, die von Kommunismus schwatzten. Er opponirte ihrer Auffassung des Kom­munismus, durch die sie Alle unglücklich werden würden, und rühmte die seinige als im Sinne unk nach der Lehre Christi, die da gebietet, zu theile» mit dem Bedürftigen , was man habe. Dabei zog er ein 20 Franks Stück heraus und sagte, zum Be Weise dessen sollten sie die Hälfte davon haben, uni ihm also 10 Franks darauf herausgeben. Die Leub sammelten hurtig unter sich Mr 10 Franks, und hän digten sie dem Fremden ein. Sie lernten aber ball seinen Kommunismus noch näher kennen, denn bat 20 Franks Stück war falsch.

Charade.

Mein Erstes ist russisch,

Mein Zweites ist deutsch, Mein Ganzes ist englisch Und ist es von Reis, Eine sehr beliebt' Speis'. — E. F. W.

Wer sind die drei ersten Errather?

Auflösung der Charade in Nr. 1 :

Kammerforst.

Errather:

Joh. Hartmann v. Winkel, Bernhard Die von Mittelheim.

Druck und Verlag von A. Herber in Winkel. — Verantwortlicher Redakteur A. Herber.