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«LDolksblatt- und MssauE

-es Kreises Marburg

Amtliches Bekanntmachungsblatt

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Jeuetungsjulagen und deren urffojiale Abstufung

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Arbeitsamts nahmen Vertreter folgender Staaten

httfteiinm bei der heutigen Tagung mit einer ge- Menen Finanzfront der Länder zu rechnen haben

tttti) zwar in dem Sinne, Latz die Existenzfähig-

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keinen Um-

Betriebs-

der Aus-

:ht

(D. 3.)

freunde erworben.

ein

ist

heute Nachmittag gestürzt worden. Zn der Kammer

mären nwhrere Interpellationen über die auswärtige

und Kommunisten geplante große Stteik-

Berlin, 12.

Unterrichts und entsprechende Aus- Feiern als nationalen Feiertag zu

Kammer.

In den Wvndelgängen der sich ein Aufsehen erregender royalistische Abgeordnete Leon dem sozialistischen Deputierten

teil: Eirotzbritannien 3, Deutschland2, Polen Dänemark 1, Frankreich 3, Schweiz 2, Holland Italien 2, Japan 1, Kanada 2 und Spanien 1.

Ausfall des gestaltung der feiern.

' 3« Stamm®!

Jan. Wegen Beleidigung des Abg.

- und r hier «r. »rötze.

Katbnrfl

Donnerstag, 13. Sann« 1821.

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Ng int rheinischwestfälischen Industtiegebiet ist! und allgemeine Politik eingebracht worden, deren so- " mißlungen. Die Betriebsräteversamm- fottige Besprechung verlangt wurde. Die Regierung

Aus den Parteien.

Demokraten als Vorkämpfer der Siedlung.

Auf der Tagesordnung der ersten Sitzung der preutzifchen Landesversammlung im neuen Jahr stand die namentliche Abstimmung über das Domänenselbst- bewirtschaftungsgesetz, nach dem unter gewissen Um­ständen Domänen, für die sich Pachter zu angemessenen Bedingungen nicht finden, in staatliche Regie genom­men werden sollen. Gegen dieses Gesetz waren von den Siedlungsfachleuten Bedenken geäußert worden. Vor (Eintritt in die Tagesordnung beantragte nun namens der Demokraten der Abg. Schreiber-Halle, die Abstimmung auszusetzen. Ehe der demokratische An- ttag über die Bewilligung von 50 Millionen Mark für die gemeinnützigen Siedlungsgesellschaften nicht angenommen worden sei, könnten die Demokraten ihre Bedenken gegen das Domänengesetz nicht zuttick- stellen. Der Antrag Schreiber wurde einstimmig an­genommen. Die demokratische Fraktion hat sich durch ihre Haltung den Dank aller aufrichtigen Siedlungs-

^8 des Spa-Abkommens hat der Eisenbahnver- nicht mehr eine dem täglichen Verbrauch ichende Kohlemnenge zugeteilt werden können, ^»hlenvorräte der Reichseisenbahnen sind infolge- 8 stark und in letzter Zeit besonders fühlbar ngen. Zur Zeit sind fast überall nur noch für weniger als 10 Tage vorhanden. Damit R Tefahrpunkt, daß der Betrieb aus Mangel an hlen nicht mehr in vollem Umfange durch- t werden tarnt, nahe gerückt. Die Möglichkeit, Personenverkehr eingeschränkt werden mutz, notwendigen Güterverkehr sicherzustellen, ist ausgeschlossen.

TcheiS^n der linksradikalen Streikhetze.

'ia, 12. Ian. (WB.) Die von den Syndika-

Paris, 12. Jan. Kammer ereignete Zwischenfall. Der Daudet wurde von

1,

1,

Der 18. Ammar. — Ein Antrag der Deutschen Volks- • Partei.

Berlin, 12. Jan.. Die Fraktion der Deutschen Volks­partei in der preutzifchen Landesversammlung hat den Antrag gestellt, in den Schulen den 18. Januar durch

der Länder und Gemeinden unter n gefährdet sein darf.

ennot bei der Reichseisenbahn. — einschränkungen?

in, 12. Jon. Seit dem Beginn

Angriff teilgeNommen hatte, in deffen Verlauf Soldat getötet und mehrere verwundet wurden.

Frankreich.

Demission des franMscheu Kabinetts.

Paris, 12. Jan. Die französische Regierung

Preutz. Landesversammlung.

204. Sitzung.

. Berlin, 12. Januar.

Das Haus ist gut besucht, wogegen die Tribüne gegen gestern bei Sitzungsbeginn noch erhebliche Lücken aufweist.

Bei der namentlichen Abstimmung über § 3 des Gesetzes betreffend Bereitstellung von Staatsmitteln zur Selbstbewirtschaftung von Domänen, die gestern dieBeschlußu nfähigkeit des Hauses ergab, weigern sich auch heute Mitglieder der Rechten und des Zentrums, ihre Abstimmungskarten abzugeben. Infolgedessen beraumt der Präsident um 11 Uhr 54 Min. die nächste Sitzung auf 11 Uhr 55 an.

Zu Beginn der neuen Sitzung wird eine Reihe kleinerer Vorlagen debattelos genehmigt.

In der weiteren Beratung der Vorlage betreffend das

Tagesspiegel.

Eisenbahneransschutz -lehnt ^die Anerbietungen T^gierung ab; die Verhandlungen gehen weiter, ta Berlin tagt eine FinanMinisterkonferenz. j, Ttreikhetze der Linksradikalen im rheinisch- KWchen Industriegebiet ist völlig ergebnislos sst«.

tys Schweriner Staa tsministerium ist zurück-

Ausland.

Sitzung des internationalen Arbeitsamtes.

Genf, 12. Jan. (WB.) An der ersten Sitzung der Sektion des Verwaltungsrates des internationalen

England.

Hungernde Arbeitslose im rieicheu England.

London, 12. Jan. Aus den Baumwolldistrikten kommen alarmierende Nachrichten. So hat der Ge­meinderat einer kleinen Stadt nahe London berichtet, datz von 2000 Arbeitslosen, welche sich dort befinden, 300 vor -dem Hungertode stehen. Die Bergwerks­besitzer wurden gebeten, gratis Kohlen nach London zu liefern, welche an die Arbeitslosen verteilt werden sollen. Aufrufe wenden sich an die Fabrikanten von Kleidern und Wäsche und an die Lebensmittel- prabu,Renten, um das Elend unter den Arbeitslosen, das ungeheuer ist, zu lindern.

Aufgedeckte Verschwörung der Sinnfeiner gegen das englische Parlament.

London, 12. Jan. Der Polizei gelang es, .eine weitere Verschwörung auszudecken. Die -Punfeiner beabsichtigten, während der nächsten Sitzung des Par­laments das Parlamentsgebäude in die Luft zu sprengen, und zwar sowohl das Haus der Lords als auch das Unterhaus, ebenso die Regierungsgebäude. Es waren dafür Bomben ganz neuer Konsterktion vor­gesehen mit hoher Explosivkraft.

Paris, 12. Jan. (WB.) Nach einer Meldung des „Daily Telegraph" wurde der Sinnfeiner Murphey zum Tode verurteilt, weil er am 18. Oktober an einem

jfc polnischen Arbeiter erzwangen von der Regie- Dersprechungen . über die Besserung ihrer Er- hältnisse.

z, London wurde eine Sinnfeiner-Verschwörung das Parlament aufgedeckt.

s französische Kabinett Leygues ist zurück- tt

amerikanische Senat soll die Zurückziehung der rkkanischen Truppen aus dem besetzten Gebiet in genommen haben.

ietrufclanb beruft einen Kongretz -der Frauen nts.

Rußland.

Erfolge der Aufständischen.

Paris, 12. Jan. (WB.) Aus Helsingfors meldet -die „Rutz-Union" neue Erfolge der aufständischen Bauern westlich und nordwestlich von Kiew. Die Aufftändischen seien im Besitz von deutschen Truppen seinerzeit zurückgelafsenen Artillerie und Maschinen­gewehren. Dje Zahl der Aufftändischen werde auf 26 000 geschätzt.

Orientalischer Frauenkongretz in Sowjetrntzland.

Zürich, 12. Jan. Die Bolschewisten berufen zum 1. Februar einen Kongretz der Frauen des Orients ein, wozu bereits die muselmännischen, türkischen und ägyptischen Vertteterinnen eingeladen wurden. Dieser Kongreß soll -der Förderung der Propaganda bei den Frauen im Orient -dienen, deren Emanzipation die Sowjets befürworten.

Amerika.

Zurückziehung aller amerikanischen Truppen ans dem besetzten Gebiet?

Paris, 12. Ian. Der „Chicago Tribüne" wird aus Washington -gemeldet, datz die Zurückziehung aller amerikanischen Truppen aus dem besetzten deutschen Gebiet in der vergangenen Nacht gelegentlich einer Senatserörterung in Aussicht genommen wurde.

Hebammenwesen

meint Dr. Schlagmann (Dem.), es handele sich hier um die Lösung eines sozialen Problems und nicht um ein politisches.

Frau Abg. Hetzberger (Ztr.): Die Folge Les Gesetzes werde eine grotze Enttäuschung sein.. Frauen- organisationen und ärztliche Organisationen pro­testieren gegen die Vorlage, weil sie die freie Wahl der Hebammen beschränkt.

Abg. Dallmer (Deutschnat.) fragt, ob es sozial sei, ein Gesetz zu machen, durch das alle diejenigen, die gewohnt gewesen seien, die Hebammendienste zu bezahlen, diese Hilfe auf Staatskosten erhalten sollen.

Srau P o e h l m a n n (D. Vpt.): Wir haben dem Gesetz zugestimmt, ohne die Fraktion- festzulegen. Das Gesetz ist eine Mißgeburt, die ohne jede Hebammen­hilfe zur Welt gekommen ist. (Heiterkeit.) Die An­sichten der Hebammen über das Gesetz sind geteilt. Die Gegnerschaft gegen das Gesetz wächst beständig.

Minister Stegerwald:' Hätte man an der Regierungsvorlage festgehalten, so wäre das Gesetz schon längst unter Dach und Fach. Die Schwierig­keiten sind erst bet den Ausschußverhandlungen in das Gesetz hineingebracht worden.

Hierauf wird ein Antrag auf Schluß der Aussprache ’ angenommen. Nachdem Dr. Weyl gegen die An- rempelungen des Geheimrats Kröhne Protest ein­gelegt hatte, erhält Abg. Schloßmann das Schluß­wort. Seine Polemik gegen die Rechte ruft lebhafte Zwischenrufe hervor.

§ 1 wird sodann gegen die Stimmen der Rechten angenommen; ebenso gut Annahme gelangen die Paragraphen 2—4.

Nach läget er belangloser Debatte, bei der natür­lich auf die standesgemäßen „Anpöbelungen^ -nicht fehlen, wird das Gesetz mit geringen Veränderungen angenommen. . •

Sodann wird in zweiter und dritter Lesung erledigt der Entwurf eines Gesetzes über weitere Beihilfen zu Kriegswohlfahrtsausgaben der Gemeinden und Gemeindeverbänden. Der Entwurf bett. Besteuerung des Gewerbebetriebes im llmherziehen wird ab­gelehnt. Angenommen wird in zweiter und dritter Lesung der Gesetzentwurf bett, staatliche Förderung der Königsberger Hafenanlage. t

Nächste Sitzung Donnerstag vormittag 11 Uhr.

Schluß 87i Uhr.

widersetzte sich dem und verlangte mit Rücksicht auf den bevorstehenden Zusammenttitt der interalliierten Konferenz in Paris die Vertagung dieser Inter­pellationen.- Der Ministerpräsident stellte die Ver- ttauensftage. Die Kammer lehnte darauf die Ver­tagung mit 463 gegen 125 Stimmen ab. Das Kabinett ist somit gestürzt. Um 4 Uhr 40 Min. hat sich der Ministerpräsident Leygues, begleitet von sämtlichen Ministern ins Elys-ee begeben und dem Präsidenten der Republik -die Demiffion des KabinMs bekannt- gegeben.

Die Liquidation der alten sozialistischen Partei in Frankreich.

Straßburg, 12. Jan. Die na^ dem Kongreß von Tour in zwei Teile zerfallene sozialdemokratische Parteisektion in Mühlhausen chatte auf den letzten Sonntag eine sogenannte Verständigungskonferenz einberufen, in der aber die Kommunisten Bedingungen stellten, deren Annahme der sozialistische Föderations­vorstand ausschlug. Sie verlangten z. B. die Ueber- gabe des sozialistischen Parteiorgans „Der Repu­blikaner". Die beiden Parteien einigten sich -schließ­lich dahin, daß eine sechsgliedrige Liquidations­kommission die Liquidation -der alten sozialdemo­kratischen Partei übernehmen soll.

Ein vernünftiger Eesetzanttug gegen Fremde.

Paris, 12. Jan. (WB.) Albert Meunier und mehrere seiner Kollegen haben die Regierung auf­gefordert, aus Frankreich jeden Fremden auszuweisen, der sich nicht über seine Existenzmittel ausweisen kann, und ei,ne starke Steuer auf solche Fremde einzu­führen, die sich in Frankreich aufhielten und dort dank ihres Vermögens ohne regelmäßige Arbeit feien.

Prügelfzen« ht den Wandelgängen der französisch«»

lung aus Rheinland und Westfalen, die gestern in Esten stattfand, kam wegen der unklaren und un- - sicheren Haltung zu keinem Ergebnis. Die heute nach­mittag in Duisburg abgehalteneBettiebsrätekonferenz des Thyffenkonzerns, auf der die Stillegung sämtlicher Thystenwerke in Rheinland und Westfalen beantragt worden war, lehnte nach länberer heftiger Aussprache den betreffenden Antrag mit 38 gegen 21 Stimmen ab. Die heute abend abgehaltene Der trauensmännerver- fammlung sämtlicher Gewerkschaften der um Ham­born liegenden Werke verwarf den Antrag auf Ein­tritt in einen Sympathiestreik und ttat für die Auf­nahme der Verhandlungen mit der Werksleitung ein. Diese hat bereits verschiedene Abteilungen der Werke wieder irt Betrieb gesetzt.

Die Wehrlosmachung Deutschlands.

Brüssel, 12. Jan. Die Auflösung der ostpreußischen Wehren bildet noch immer -den Gegenstand lebhaften Meinungsaustausches zwischen England und Frank­reich. England zieht die deutsche Argumentation der Gefahr eines sowjetrussischen Angriffes in Betracht, was Frankreich nicht gelten lasten will. Es besteht die Möglichkeit, daß ein grundsätzlicher Ausgleich dar­über auf der Konferenz der Premierminister selbst erfolgt.

Rücktritt des Schweriner Btahtsminiftenums.

Schwerin, 12. Ian. (WB.) Das Staatsministerium unter Führung bes Volksparteilers Prof. Reincke- Block erklärte im Landtage nach fünfmonatlicher Amtsdauer seinen Rücktritt.

Schwerin, 12. Jan. (WB.) Anlaß zu dem Rück- ttitt des Ministeriums gab das Mißtrauensvotum der Linksmehrheit wegen der Erklärungen des Justiz- Ministers zu der sozialdemokratischen Interpellation über die Freisprechung von drei früheren Zeitfrei­willigen durch -das Schwurgericht; welche der Beihilfe zum Morde an dem Gutsbesitzer Jahncke während der Märzunruhen angeklagt waren. Die Regierung er­klärte sich mit. dem Justizminister solidarisch. Der Ministerpräsident antwortete auf die Angriffe bet’ Linken u. a., nur die völlige Unkenntnis könne zu den Bezichtigungen gegen den Justizminister Anlaß ge­geben haben und betonte -aufs energischste dessen tadel­lose Haltung. Zu dem Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommistion über die Orgeschverhältnisse in Mecklenburg erklärte der Ministerpräsident, daß das Ergebnis der Untersuchung der Regierung keinen An­laß geben könne, die Orgesch zu verbieten. Auch in diesem Punkte würde die Regierung der oppo­sitionellen Linksmehrheit begegnet fein.

Deutsches Reich.

Disi Arbetteu des Reichstages.

in, 12. Ian. (WB.) Am 19. Januar beginnen iten des Reichstages; sie werden sich bis

Februar hinziehen. Dann tritt wegen der «wählen eine Pause ein, über deren Dauer nichts bestimmt worden! ist.

Reichstags-Ausschuß für auswärtige Ange­legenheiten

; gestern zusammen. Er beschäftigte sich mit dem mvechsel mit der der Entente, mit der Entwaff- age, der oberschlesischen Frage und den Ver­isten des Ausschusses zum Ministerium des artigen.

Haltung des erweiterten Eisenbahnerausschusses, rlin, 12. Jan. Die Sonntagssitzung des erwei- Vörftandes des Deutschen Eisenbahnerverban-

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nahm die Entschließung an, angesichts der anhal- WUMen Geldentwertung die unzureichende Erhöhung

ulchnen, sowie die Einheitsfront aufzurichten, um 6 geschlossenes Vorgehen die Bewegung zu einem kiedigenden Ergebnis zu führen. Der erweiterte tftanb beauftragte den geschäftsführenden Vorstand, Verhandlungen weiter zu führen, und. im Bedarfs- e auch vor den letzten gewerkschaftlichen Mitteln

sl >i pirückzuschrecken. Die Bezirksleitungen sind ver- lschitt, Teilstreiks unter allen Umständen zu ver-

. Zum Schluß wendet sich der erweiterte Vor- > noch gegen die Presse Hetze der „Roten Fahne". Anschluß an die vorstehend angeführten Beschlüsse noch mitgeteilt, daß am 12. Januar, vormittags Handlungen des 16er-Ausschusses mit dem Vorstand Allgemeinen Deutschen-Eewerkschaftsbundes statch •tu. Der erweiterte Vorstand des Deutschen Eisen- »roerbanbes tagt aus diesem Grunde weiter. Ärt der Bitte um Veröffentlichung ging uns eine toort ,zu auf die Notiz, die wir unter der gleichen •erschrift brachten in Nr. 7 der „Hessischen Landes- W- Es freut uns, datz ein praktischer Landwirt ttem Wunsche nachgekomen ist und sich zu dieser tze äußett.

Finanzministertagung in Berlin.

Btttix, 12. Ian. Im Reichsfinanzministerium >tt heute im Anschluß an die Bamburger Zu- ••tsenfunft eine Tagung der Finanzministe^ der ®*sftaaten statt. Es heißt, daß das Reichsfinanz-

Alexander Blano geohrfeigt. > Daudet antwortete mit einem Faustschlag. Den Anlaß zu dieser Szene gab ein Wortwechsel. Blano hatte Daudet aufgefordert, die Beschuldigungen, die Daudet seit mehreren Tagen gegen ihn erhob, zu rechtfertigen. Diese An­schuldigungen liefen darauf hinaus, daß Daudet den Besitzer der Spielbank von Biarritz als deutschen Agenten denunziert hatte. Als er aber von d§r „Action Francaise" 25 000 Fr. erhielt, habe er seine Angriffe eingestellt.

Polen.

Polnische Putschpläne.

Berlin, 12. Jan. (WB.) Wie die „Dost. Ztg." aus oberschlesischen Jndustriekreisen erfährt, tragen die Gerüchte über polnische Putschpläne ernsthaften Cha­rakter. Die Pläne sehen auch einen Einmarsch der ■m zunehmender Stärke an der oberschlesischen Grenze versammelten Truppenteile vor.

Dricheude Haltung der polnischen Bergarbeiter.

Warschau, 11. Jan. Gestern hatte eine Delegation der Bergarbeiter des Dombrowaer Beckens, wo in­folge der katastrophalen Lage der Lebensmittelversor­gung yin Streik auszubrechen droht, eine Konferenz mit dem Außenminister, dem Arbeitsminffter und dem Ernährungsminister. Den Bergarbeitern wurden ge- wisse Versprechungen gemacht, die jie mit dem Be­merken zur Kenntnis nahmen, daß die von ihnen ver­tretenen Bergarbeiter die Konsequenzen ziehen wür­den, wenn die Versprechungen nicht strikte innegehalten würden.