Auswärtigen Amt Beschwerde, baß die städtischen Behörden rn Mainz die Milchzuteitung, wie fie an die deutschen Einwohner erfolgt, an die dortige -französische Zivilbevölkerung ablehnte, weil die französische Zivilbevölkerung bei den Milchverteilungen der Besatzungsbehörde berücksichtigt werde. Die französische Regierung, die übrigens bestreitet, daß die französische Zivilbevölkerung durch die Besatzungsbehörden Milch erhält, da die Zulassung der Zivilbevölkerung zu den militärischen Genossenschaften untersagt ist, erblickt in der Weisung der städtischen Behörden «ine Verletzung des Artikels 277 des Vertrages von Versailler, wonach die Angehörigen der alliierten und assoziierten Mächte in Deutschland ständigen Schutz genießen sollen. Der Schutz von Personen und des unmündigen Kindes umfasse offenbar auch die Lieferung der zum Leben notwendigen Milch. Der Schutz liege den deutschen Behörden ob, die ihn beim Fehlen besonderer Abmachungen nicht auf die militärischen Stellen der Alliierten abwälzen könnten. Da kein Abkommen geschlossen sei, wodurch Deutschland in diesem Punkte von der allgemeinen Schutzpflicht entbunden werde, müsse die französische Regierung verlangen, daß Mainz mit der Weisung versehen werde, damit die dortige französische Zivilbevölkerung von der Stadt in gleichem Maße mit Milch versorgt werde wie die deutsche Zivil- bevölkerun. Die Note unterliegt augenblicklich der Prüfung der beteiligten Regierungsbehörden.
„$>ie Greuel am Rhein" beschäftigen die öffentliche Meinung des Auslandes immer mehr. Zn der Zanuarnummer des offiziellen Organs der „Union of Democratic Control" „Foreign Af'airs" lesen wir darüber: „Wir freuen uns zu sehen, daß ein erster Erfolg einer deutschen Ueber- ßetzung der Broschüre „Die Greuel am Rhein" (die hier in sechs starken Auflagen ins Land gegangen ist), eine Interpellation in der wärtemmbergischen
Kammer gewesen ist, der der Präsident Dr. von Hieber einen flammenden Protest anschloß ... Es erfüllt mit Hoffnung, daß auch eine holländische Ausgabe der Broschüre im Erscheinen begriffen ist und baß die amerikanische öffentliche Meinung ernsthaft und mit innerer Empörung die Frage behandelt . . ."
Neue afrikanische Truppen für di« Pfalz!
Trier, 12. Jan. Laut einer Anzeige der französischen Kommandantur werden Mitte Februar afrikanische Truppen in der Pfalz eintreffen.
Die „friedlich« Durchdringung".
Boppard, 11. Jan. Bekanntlich bereist der französische Professor Durguet von der Sorbonne-Paris zur Zeit das Rheinland und hält Vorträge, die die Verherrlichung der französischen Kultur zum Gegenstand haben. Leider läßt das Publikum sich noch sehr oft von den äußerst geschickt aufgemachten Werbungen einfangen und besucht die Versammlungen, zu denen auch jedesmal die Spitzen der deutschen Behörden eingeladen werden. Diese haben bisher mit dem größten Teil der Bevölkerung die Einladungen der Franzosen über gongen. Allein in Boppard «ar es nwglich, datz der Landrat, der Amtsgerichtsrat, die Professoren des Gymnasiums, der Vorstand der Eisenbahn und sonstige Beamte der Einladung Folge leisteten. Hoffentlich werden die entsprechenden Stellen nicht versäumen, gegen solche deutsche Beamte enrzuschreiten.
Mainz, 11 Jan. Die hiesige „Volkszeitung" meldet: Die hessische Regierung hat das Angebot der französischen Regierung, den Eltern des gelegentlich einer Tanzbelustigung in Ingelheim getöteten Mädchens aus Frankfurt a. M. 25000 Franks Siihne- geld zu zahlen, als ungenügenden Schadenersatz ab- gewiesen. <
W in Ausland.
England.
Eiu Jahr Bölker-mrv.
ßwfeon, 11. Jan. Lloyd George hat gestern anläßlich des einjährigen Bestehens des Völkerbundes an die Bölkerbundunion ein Schreiben gerichtet, in dem es u, a. heißt: Es handle sich jetzt um den Beginn einer Bewegung, die auf eine international Rechtsordnung und auf einen dauernden Frieden hinziele.^ Der Völkerbund werde einen entsprechend größeren Erfolg haben, wenn alle Rationen in ihm vertreten feien und wenn diese Nationen tatsächlich auf offenen und ehrlichen Verkehr untereinander Bedacht nähmen.
Loudon, 11. Jan. Anläßlich des einjährigen Bestehens des Völkerbundes veröffentlichen zahlreiche Blätter Leitartikel. In einem Aufsatz des „Daily Chronicle" wird bei dieser Gelegenheit hervorgehoben, datz verschiedene Mitglieder des Völkerbundes mit Recht den Eintritt Bulgariens befürwortet hätten, der sich gegen die Tatsache richte, daß Westthrazien hmrch den Vertrag von Sevres Griechenland zuge- wtesen worden sei und datz Bulgarien keinen Ausgang nach dem Aegäischen Meere erhalten habe. Der Vertrag von Sevres sei noch nicht ratifiziert, und di« Haltung Griechenlands gebe einen weiteren Grund, die Fehler des Vertrages zu beseitigen.
Englischer Protest gegen eine selbständige Anleihe.
Loudon, 11. Jan. Wie aus Athen gemeldet wird, hat der englische Gesandte am Sonnabend beiin griechischen Ministerpräfidendten Rhällys im Namen der englischen Regierung gegen die Inanspruchnahme des Rechtes der alliierten Anleihe von 400 Millionen Drachmen, di« ohne Zustimmung der interalliierten Finanzkontrollkommission erfolgt«, Protest eingelegt. Der französische Gesandte hat einen ähnlichen Schritt Getan.
Frankreich.
Enthüllungen über die Ermordung • Jawres.
Berlin, 11. Jan. In der „Vie ouoriere" wird ein Artikel veröffentlicht, wonach der Mord an Iaures durch Iswolski (dem früheren russischen Außenminister, der einen großen Teil der Kriegsschuld auf sich geladen hat. Di« Red.) angestiftet worden war, weil dieser als Entgelt für die Annexion Bosniens durch
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die Ostseehäfen und Odessa in nächster Zeit wieder
Staaten bis Ende 1921 bestehen bleiben soll.
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getötet werden würde. Zweifellos hatJswolski, sich feines Anklägers zu entledigen, den Mord gestiftet.
um sagen. Das deutsche Volk besitzt auch heute noch zahl- an- reiche Freunde, auch -der Heilige Stuhl fei von Wohlwollen für Deutschland erfüllt. Auch heute noch sei Rom diejenige Macht, die fortgesetzt auf die Unmöglichkeit des Friedensvertrages von Versailles hin- auch weist. Dessen Revision fei keine parteipolitische
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6t, e derri setzt
Amerika.
Amerikas Rücktritt vom Botschafternrt.
würden die Unterschiede zwischen volksparteilicher und demokratischer Politik den Wählern leicht genug klar zu machen sein.
Denn die Deutsche demokratische Partei will den preußischen Wahlkampf unter 'bei Parole führen: Für die Verfassung, für die Versöhnung der Gegensätze, für die Politik bes Ausgleichs und der Mitt«.
Auch die Mehrheitsfozialdemokraten verbreiten 'chon ihre ersten Wahlflugblätter. Darin bezeichnen re sich als die einzige Partei, die di« Wirtschaft wieder aufbauen könne, und zwar durch vernünffig und planmäßig fortfchreiterrde Sozialisierung. Sie nennen sich die Partei der Vernunft und der Gesetzlichkeit, der Ordnung und der Gewissenhaftigkeit.
Noch ist die Zeit der parteipolitischen Mobilmachung. Möge der neue Preußische Landtag eine Volksvertretung werden, welche eine Politik durchführt die sich mit der des Reiches vereinigen kann, um das deutsche Volk aus dem Elend bet Gegenwart einer besseren Zukunft entgegenzuführen.
Aus den Parteien.
Wahlparolen.
(Von unserem Berliner Mitarbeiter.)
deutlich das immer stärkere Abrücken Amerikas vom baß das Reichsgericht mit der Aburteilung der Vertrag von Versailles. An den Besprechungen der Kriegsverbrecher endlich beginne, um auch auf diesem alliierten Ministerpräsidenten am 19. Januar wird Gebiete den Willen Deutschlands zur Erfüllung der die Washingtoner Regierung gleichfalls nicht teil- Bertragsocrpflichtungen kundzutun. Nur dadurch, nehmen, dagegen will sie ihre beratende Stimme im baß wir uns bemühen, den Vertrag zu erfüllen, Wiedergutmachungsausschuß und in der Rheinland- könnten wir auf Erleichterungen hoffen. Eine Besse- kominission vorläufig behalten. Der Präsident des rung unserer wirtschaftlichen Lag« verspricht sich Erz- amerikanischen Kabelwesens vertritt die Anschauung, berger von der Einführung einer einjährigen Arbeits- die deutschen Kabel müßten ihren früheren Eigen- dienstpflicht für alle jungen Männer. Einen sehr er- tümern zurückgegeben werden. Da Amerika in seinem heblichen Teil des jetzigen Defizits könnte die Land- eigenen Geschäftsinteresse die Frage der Rückgabe ver- wirtschaft aufbringen, allerdings unter der Voraustritt, so darf man erwarten, daß es auch den nötigen setzung einer Verbilligung der Düngemittel, durch
Spiele und seither wird in dieser Klasse wieder ge- sächlich beträgt der heutige Verkehr nut betet, während der Lehrer an der Tafel schreibt Prozent des Friedensverkehrs, und was oder sich am Fenster die Zeit vertreibt. ergibt, wenn wieder eine Verteuerung Pl
Vielleicht hatte der so unerwünschte Lehrer aus greift, kann sich jeder selbst sagen. — TrotzSe^^
dem Innern Frankreichs nie ein lothringisches mutz mit einer nochmaligen Erhöhung des C
Klassenzimmer betreten, wenn die katholische Geist- Eisenbahntarife gerechnet werden. Zur -
bl "siehe
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Ssnff-Georgi sei ^nochmals ea| »Tmuli
Beginn pünktlich 8 Uhr, Kasse ®!
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Privatfirmen auch sonst gestatten, Geschäftsver- oerbindungen mit Räterußland wieder anzuknüpfen.
Keine amerikanische Marincallianz.
Washington, 11. Jan. Staatssekretär Daniel erklärte, daß er nicht die Absicht habe, eine Marineallianz im Pazific einzugehen. Das Gerücht davon sei jedenfalls durch das Zusammentreffen der Manöver der amerikanischen und kanadischen Flotte im Pazific entstanden.
Paßzwang nach Amerika.
Washington, 11. Jan. Der Kammer ist ein Gesetzentwurf unterbreitet worden, nach welchem der Paßzwang für fremde Einreisende nach den Vereinigten
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Der Entschluß der Regierung, sich nunmehr aus dem Botschafterrat zurückzuziehen, kennzeichnet Frage, sondern eine Volksfrage. Erzberger forderte,
noch nach dem Unterricht beten läßt. Das geht so
einige Tage hin. Eines Morgens erhebt sich resolut -1. . o , .. ~
ein kleines Bürschchen und erklärt in französischer t ^Eomotivf,
Sprache sehr keck: „Mein Papa hat gesagt daß man na$
vor der Klasse beten mutz." Den kleinen Kameraden "d der stellv. Oberschlosser Volker von Bie des wackeren Männchens scheint der gegen früher tOp' nttCt) Kirchhain.
annormale Zustand des Klaffenbeginnes auch schon * Die hohen Eisenbahnfahrpreise ha Kopfzerbrechen gemacht zu haben; denn sofort er- den Verkehr ganz autzerordentlich vermin heben sie sich und beginnen mit dem Gebet. Der wenn dies auch bei bet gelingen Zahl 8 verduzie Lehrer machte gute Mene zum erbaulichen Personenbahnzügen nicht so hervorttitt, T
Sowjetrußland, kann es doch keinem Zweifel unterlegen, daß mit Hochdruck dafür gearbeitet wird, die amerikanisch-russischen Handelsbeziehungen wieder aufzunehmen. Die Leitung der amerikanischen Textilfabrikanten hat bereits eruMrft, daß der Handel über
einen Kapitalfall sondergleichen dar. Landwirt war mit seinem Fuhrwerk übet w ,r:d Äcker eines Anderen gefahren und war jA* Folge ein Strafbefehl von - 2 Mark Betroffene legte Berufung ein, und bot seiner Verteidigung noch einen RechtsanVI^ auf. Trotz allem besieh es das Gericht bei Krfii Strafe von 2 Mk. Die Eerichtskosten bürfttF^n allerdings etwas höher ausgefallen sein, f
* Zum 18. Januar. Am 18. Januar mittags 11 Uhr wird die Universität zur ffini pe« zigsten Wiederkehr des Tages der Reich-grLMgsrs düng einen akademischen Festakt veranstalten für den das Presbyterium der reformtetjl",,? Gemeinde die Unioersitätskirche zur VetfüaiI^^i gestellt hat. Die Festrede wird Herr
Reg -Rat Prof. Dr. Busch halten. T£ur
* Studenten - Mittagstisch. Rach Schi, \ Jet bet Redaktion erfahren wir durch eine Roj! nbc datz die „nachahmenswerte soziale Tat" schz „Nachahmer" gefunden hat, indem, wie t rjgid Mitteilung sagt, „sich auf Anregung 0| zu l Herrn Dr. Hitzeroth eine Anzahl unserer Rj ; bie bürget bereit erklärt hat, die Kosten je ei» ä- de Freitisches im Betrage von 500 Mk. für d, ,eSe akademische Jahr zu übernehmen. BishMMt sind neun Freitische gestiftet worden; weit?! i. t
Oesterreich 14 Millionen zu erhalten gehofft hatte, fie Ein« Rebe Erzb«s«s.
aber nicht erhielt. Iaures wollt« 'in der „Humamte" Radolfzell, 11. Jam (WB.) In einer Zeittrums- am Tage vor feiner Ermordung diese Tatsache ver- Versammlung sprach hier gestern der Reichsfinanzöffentlichen. Er wurde aber von dem während des Minister a. D. Erzberger. Nach einer eingehenden Krieges gefangen gewesenen Deputierten Ferry darauf Rechtfertigung seines damaligen Verhaltens sagte er, aufmerksam gemacht, daß, falls er diese Veröffent- es fei im Jahre 1917 versäumt worden, über die lichung wagen würde, er an der nächsten Straßenecke Wiederherstellung Belgiens ein offenes Wort zu
Druck dahinter setzen wird.' eine intensive Produktion. Parteipolitisch hält bei
Rußland und Amerika. Redner den Weg Stegerwalds nicht für richtig. Er - .
Trotz der scharfen Kampfstellung Amerikas gegen fürchtet, daß viel Gutes zerstört und nichts Besseres tt”Jiun9erl find IN Aussicht gestellt. DteJEj, — seine Stelle gesetzt wird.
Die Mobilmachung der Parteien zum preußischen ' r? „ T , 1 tV ? J * k% ?
Wahlkampf hat begonnen. In großen Verfamm- l.chkeit Lothr.ngens den Franzosen früher mcht so fung des Sehlbettags 'M Haushalt der Eff-L hingen, auf Parteitagen und in Flugblättern sind die die Wege geebnet Hatto Jetzt heißt es auch bahnen w.rd von matzgebenbet Stelle em WS Wahlparolen bereits ausgegeben worden, unter denen ” b,e ,d? r%bie merb nuit md,i wertere Erhöhung der Eisenbahntatlfe geplant Die
die einzelnen Parteien den Kampf führen wollen. 35' entsprechenden Vorarbeiten ist bereit St ge
Die Deutschnationale Volkspartei hat, wie bereits ’ Familienverbände. begonnen worben. Die Personentarife |olk
gestern gemeldet, durch ihren Vorsitzenden Dr. Hergt Gerade feit der Revolution find viele Familien ^ne maglge, bie Gütertarife dagegen ein in einer großen Berliner Parteiversammlung bie 3ur Bildung von Familienverbänden geschritten, um bettachtllche Erhöhung erfahren. Vor bei Stichwort- für bie Wahlagitation ausgegeben. Da dadurch in den schweren Zeiten der Gegenwart und Frühjahr ist jedoch ein Inkrafttreten bet nei« heißt es, die Regierung solle in jedem Falle unter- der Zukunft einen jlbzeren Zusammenhalt, z. T auch Tarife nickst zu erwarten, tützt werden, in dem es sich darum handele, deutsche au^ wirtschaftlichem Gebiete, zu gewinnen. Die Eenff.Georgi. Auf den heute abend inI Rechte gegenüber den äußeren Feinden zu wahren „Familiengeschichtlichen Blätter", das bedeutendste beute Mittwoch Abend in den Stadtsälen stattfinden! „Beseitigung der Hetze zwischen Stadt und Land" und verbrttt-st- Fachblatt auf dem Gebiete der Lustigen 'Abend von r wird verlangt; aber dazu ist vor allen Dingen nötig, Famtlienforschung, bringen im letzten Dezemberheft ergRnung 7.3Q yL/ * ' ' '
daß gerade die deutschnationalen Agrarier durch Wort etne ^bildliche Normalsatzung für solche Verbände _________ Ra
und Tat ein Mindestmaß von Verständnis für di« UTtb entsprechen dadurch einem sehr fühlbaren, über- r _ ~ _
Nöte und Forderungen der Stadtbevölkerung zeigen, QUS W« ausgesprochenem Wunsche. Interessenten Hemfurth, 12. Jan. Die WafferverW
das sie bisher vermissen ließen. Besonders eigen- erfahren gern Näheres durch bie Zentralstelle für niffe bet Ebertalsperre haben sich in ben letzt! Diartig nimmt sich die deutschnationale Wahlparole ^sche Personen- und Familiengeschichte -. V. in Tagen ganz Üblich gebessert. Der äßoffi' ' „Volksmonarchie" aus. Als es noch einen Sinn hatte, Leipzig. ftanb ist auf 00 Millionen Kubikmeter ßChts §
diese Forderung zu erheben, da wurde Friedrich Nau- ' stiegen unb bet ^91^6 Zulauf beträgt Jia
mann deswegen aufs heftigste von rechts her be- Att« Utth «< , ,/?.nen Kubikmeter. Da M
kämpft; und als dann im Herbst 1918 der Reichs- ® ® ® e staatliche Elekttizitatsoerwaltung sich infoW
kanzler Prinz Max von. Baden mit eifriger Unter- t Die Witterung von 1921 Von jetzt bet bestehenben unha lib aren Verhält liffe < Cie tützung seines demokratischen Staatssekretärs Konrad Qb nehmen bie Tage morgens unb abends zu schloffen hat, bie Stromversorgung burch ' Haußmann einige kleinere Verfassungsänderungen unb sobald wit bie Monatsmrtte erreicht sperre bet einem Beckeninhalt von zirka durchsetzte, die wie der bescheidene Anfang von baben, geht btes Wachstum noch IN schnellerem Millionen Kubikmetern roteoer aufzunehmes^'
Volksmonarchie" aussahen da waren es wieder bie letnpo oot sich. Wie es scheint, werben wir so wirb mit einer vollen Stromversotgü« damaligen Kons-rvattv-n, die am lautästen „Verrat" 'inen -etänbetlichen, aber vorwiegend Milben burch bie Sperre in etwa 8 Tagen zu «* schrieem Und h-nie? Winter unb banach einen kühlen, ziemlich nen sein. 1
* E hreu
zahlungen erfolgen auf bet Marburger Vach,itarr Konto „Akabemischer Freitisch". Neue mL ® Meldungen werben dort, sowie von Herrn be Hitzeroth entgegengenemmen. teibli
Lothringisches Katholisches Schulidyll. * Die Sprechstunden der Ortsgruppe tzchv bi'
____________.....XJV.,1 _______ 3n der katholischen „Lothringer Volkszeitung" verdrängten Elsaß-Lothringer finben ob heumch Z einsetzen kann. Die amerikanische Regierung will den ^r- “^5) ist zu lesen. i täglich — mit Ausnahme von Mittwochs wen wo
Folgendes nette Ergebnis Hal sich in der Schule Sonnabends — von 3 bis 4 Uht nachmittaM Ab
einer großen Stadt Lothringens zugetragen: im Stöbt. Wohnungsamt, Hofstadt Nr sich
Seit dem neuen Schuljahre hat eine Klasse 2. Et , Zimmer Nr. 2, statt Hffchl«
b°»«- -*> °°. . Ei,c„dahn-P-ri°u°II-°. ernannt: rf»1“
babnassistenten der Stationsdiätat
schrieen. Und heute? rumret uno oanacy einen tuylen, ziemucy nen jein. k Di-
Merkwürdige Wahlparolen gibt auch die Deutsch- ®$abePrv Dillenburg. (Eine glückliche Stadt.) sfctm
Volkspartei aus. Auf dem Preuß-ntag- in Potsdam wenn sich der Winter vorwiegend milde ge- oorgelegte städtische Haushaltsplan schlieWraf * ist der „Geist von Potsdam" in einer Weise gefeiert dich nicht vorzettig mit Säen und gh mit 5150000 Mk. (gegen 1700000 U il-ib-n
worden, als ob es gelte, den Deutschnationalen den Pstanzen begonnen werden, Nachtfröste bleiben Vorjahr). Bemerkenswert sind bie Mehl Ro Nanig abzulaufen. Dieser Eindruck ist noch verstärkt nie ganz aus. entnahmen bei bem Titel Forstverwaltut
worden durch scharfe Stellungnahme des Preußen- * Ium Einbruch in die Elisabethkirche. -mit 374000 Mk. unb diejenige ber Steue 1n togs gegen di« Linksparteien einschließlich der Demo- Zn Frankfurt Main sinb jetzt zwei Kirchen- Verwaltung mit 743 000 Mk. Der Etat Vdlm, traten. Gegen die Demokraten wurde der alte Vor- oiebe festgenommen worben, bie am Einbruch ohne Steuererhöhung ausgeglichspi de, Wurf erhoben, daß sie sich dem sozialdemokratischen (n die Elisabethkirche beteiligt sind. Die burch bie höhere Einnahme aus ber Fots Diktat gebeugt hätten. Die deutsche Vvlkspartei wird Staatsanwaltschaft bearbeitet gegenwärtig Verwaltung. >E film kommenden Wahlkampf Prügel genug von rechts diesen Fall - —.
und von links bekommen. Auch wenn der führend- * _ _ , .. , . _ Hanau. Die Neuwahlen zuM Etad'pal! j
volksparteiliche Abgeordnete Dr. Leidig auf dem . , ^Platzmufik. Bei günstiger Witterung ment ergaben folgeubes Bild; Eerneinsch-I-Af Preußentag nicht die Verfassung von Weimar „eine 'pielt morgen nachmttag von 3 brs4Uhr auf liste bei bürgerlichen Parieren (Deutschntl Uch Tagesarbeit ohne dauernden Wert" genannt hätte, *en? Fnebrrchsplatz bte hiesige Kapelle.des Disch. Vp Zentrum, Demok.) unb Ha»r $c Inf.-Regts. Nr. 15, Erg. Bail. werter 10564 Stimmen, sozialb. und kom»°
• Strafkammer. Ein Viehhändler aus nistische Liste zusammen 10118 Stirn--------
Elnhausen war wegen Urkundenfälschung an- 23 Bürgerliche stehen demnach in Zukal geklagt, da er unter eine Bescheinigung ben 19 sozialdemokratischen Vertretern gegen üb61 Namen eines Andern gesetzt hatte. Er gab Frankfurt a.M. (Die Akademie der Arbeit , aber an, in dessen Auftrag gehandelt zu haben, In ber Universttätsaula wurde am SonntH^Ar weshalb er freigesprochen wurde. — Ein an- in Gegenwart des Kultusministers Hänü derer Händler aus Hsmberg, der eine Ziege und des preußischen Finanzministers ßi?1 geschlachtet unb widerrechtlich ausgeführt hatte, mann bie Gründung der Akademie der ArbeßG,^. »rhielt 150 Mark Geldstrafe. — Wegen Ver- vollzogen. Der Siubienplan sieht ein Stubi^Mei* heimlichung von 490 Pfd. Brotgetreide wurde von zwei Semestern vor. Die freien (Seme1- «, ein Landwirt aus Cappel zu 150 Mk. Gelb- schäften hatten Bedingungen dahin strafe verurteilt. — Zwei Bahnbeamte aus batz sie auf die Verwaltung, auf die Beruf»* K'rchhain waren miteinander in Streit ge- ber Lehrkräfte unb auf bie Gestaltung beraten unb halten sich beschimpft unb zul-tzt Lehrplanes entscheibenden Einfluß ha wegen Beleidigung verklagt. Das Schöffen- wollen. 3m ersten Halbjahr sollen die a aericht hatte sie zu 50 Mark, bejro. 20 Mark gemeinem Grund- unb Lehrsätze vermitt Geldbuße verurteilt, wogegen einer jedoch Be- werden, im zweiten Halbjahr des Lehrgan« nfung einlegte. Die Sttafkammer bestätigte soll bie Weltauffaffung bet Arbeiter Ser» bas erste Urteil. — Der nächste Fall stellte sichtigung finden, da diese gröjgtenteils