t entsprechender Rabatt. — Geschäftsstelle: Steinweg 35. 19 Rntlttftr 1691
itung und Druckerei: Stetnweg 35 a, Ecke Pilgrimstein. “* UWMWU» 19611
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Vertreter in Washington.
Wie der „United Telegraph'
V.
Das und nichts anderes ist -der Sinn der Rieder-
nviechie heute schon wirklich geistiger Besitz
dcheüd.
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eine europäische Angelegen-
Deshalb mutz Deutschland in Notzeiten die Aus
lutertee,
, - —- —' unsrer urajt! Der formal rechtlichen
)leltzlllsel «m Gedanke j«gt die Kartenhäuser eifriger fassungsmäßigen Befteiung mutz die sachliche
in eine Wirtschaft eingedrungen. Nachdem Lottmann
den Bau neuer
IßVtt ' ^nden Grundsätze.
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ftiintycnirin^-eiiren iniDtrntp JbcfTeittn tut De ®^nffe mit der Demokratie als Staatsform «der «emeinsachft. Ces ist fein 6htH.
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hfröiiung sich hinzudilden, heitzt Pflicht zur Gfa. W vor allem, was Menschenantlitz trägt.
Berlin, ii. Jan. Wie das „Berl. Tageblatt- härt, haben hier kürzlich wiederum Besprechungen zwischen den Führern der Gewerkschaften und der Reichs-
Reichsgettchts, der mit der Aburteilung der sogenannten Kriegsverbrechen betraut -ist, beschäftigte sich heute mit den drei ersten Fällen dieser Art, und zwar handelte es sich um nicht auf der AuÄieferungs- lifte stehende Personen, sondern um solche, deren Straftaten zur Kenntnis des Reichsgerichts gelangt und von diesem nach dem Gesetz vom 5. 12. 1919 zu erledigen find. Angeklagt waren der Zimmermann Dietrich Lottmann aus der Gegend von Emden, der Schlosser Paul Riegel aus Berlin und der Schiffer Paul Sangerhausen aus Marienwerder bei Potsdam. Die Angeklagten waren im Oktober 1918 als Pioniere in das belgische Städtchen Edingen eingezogen. Am Abend des 30. 10. waren sie gegen 12 Uhr gewaltsam
«»es ierew, Ihts* u.
berechtigt?
Berl», 11 Jan. (WB.) Dee ftanzvfische Botschaft führte im Auftrage der französischen Regierung beim
(Anm. d. Red.: Wenn diese im Vergleich zu den auf anderen Gebieten liegenden Kriegsverbrecher: noch ziemlich belanglos erscheinenden Vergehen so hart bestraft werden, mutz man gespannt sein, welche llrteile der Strafsenat im Laufe seiner Tätigkeit noch allen wird. Sollten hier irgendwelche politische Beweggründe mitsprechen, die rigorosen Bestimmungen des Militärstrafgesetzbuches ebenso rigoros $ut Anwendung zu bringen? Und wenn nicht, dann können wir nur wünschen, daß die zivile Gerichtsbarkeit hier etwas lernen möchte, um zu etwas härteren Strafen zu kommen, als sie eben über Schieber, Wucherer und andere Totengräber unsres Volkslebens gefällb werden.) I
tägl. außer Sona- e. Festtags. — Bezugspr. 3«. 4.25 monatl. -aus; bür» die Bost monatl. M. 4.50 viertelt. M. 13 50 ohne Be- . Fürausfall.Nrn inf. Sttdte e.element. Greign kein Ersatz.— ----: Der Bot, a. Oberhrssen u. Landw. Beil.—Druck u.Berl. Hess. Verlag Karl Luker G.m.bH. Fernr.lS. Postschecks15599 Franks -M.
kraten viele Menschen, welche sich ,gar nicht zu jenen sittlichen Grundlagen bekennen? Ließe sich z. B. aus dem schlichten Text der Reichsverfassung für deren Urheber folgern, datz sie die demokratische Idee auf jene Grundlage zurückbeziehen? Die Frage bleibt an der Peripherie.
Di« Urheber der Reichsoerfassung haben sie nicht wie ein lyrisches Gedicht aus sich geschöpft, sondern
die Gewerkschaften von der Notwendigkeit der von ihr -getroffenen Schritte zu überzeugen.
Marschall Fachs Bericht über die deutsche Luft- eatwafftuMK
Pqris, 11. Jan. Die „Chicago Tribüne" ist in der Lage, den Bericht des Marschalls Fach an den Bot-
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rtadt 53
von einer unmittelbaren Bedrohung Oberschlestens gesprochen werden mutz. Wie verlautet, hat di« deutsche Regierung kürzlich die fremden Mächte auf diese Gefahr durch ihre Vertreter aufmerksam machen lassen.
Die Truppenoerschiebu ngen dauern -schon seit einer Reihe von Wochen an, sowohl an der oberschleftschen Grenze, als auch im Gebiet von Posen. Bis zum Schluß des vorigen Jahres hatte die erreichte Truppenstärke eine Kopfzahl von gegen 100 000 Mann erzielt, was gegenüber der bis zu Beginn Oktober
Der Reichsregierung ist es hierbei gekunSenz
Wohnungen für die französischen Mannschaften in | allerkürzester Frist, man verlangt, datz sämtliche ftei- werdenden Wohnungen nur noch den Franzosen überlasten werden, man requiriert rücksichtslos jedes Zimmer, man beschlagnahmt die Küche, und die deutsche Frau kann jeden Tag warten, bis die ftan- zöfische „Siegerin" ihr gutes Esten gekocht hat. Die Herren Offiziere beanspruchen zwei Zimmer -in e-rst- klastiger Ausrüstung. Wehe dem deutschen Wohnungs- inhaber, der es wagt, ein Wörtchen dagegen zu reden, er mutz riskieren, wegen Insubordination auf längere Zeit -ins Gefängnis gesteckt zu werden. Zugesagt worden ist uns eine milde Handhabung des Besatzungsrechtes.' Ist das nun ftanzöfische Ehrlichkeit, datz man immer wieder neue Härten ersinnt, Deutschland bis aufs letzte auspretzt und das deutsche Bürgertum in unerhörter Weise schikaniert?
. I doch, daß die Wohnungsnot in Deutschland kata- ftrophal ist, nimmt aber nicht die geringste Rücksicht.
'«Im Gegenteil. Man verlangt
Der Anzeigenpreis beträgt für dir 8spalrige Petitzetlr "3fg. und 10% Aufschlag, amtliche und auswärts« 1— Mk. amen die Textzeile 2.— M. und 10% Aufschlag. Bei Wieder- naen entsprechender Rabatt. — Geschäftsstelle: Steinweg 35.
' ”"l| Diese Aufgabe indessen ist ganz unlösbar. wenn
. wenn st« nicht ihre «sie nMj.t immer wieder bezogen wird auf -den letzten . . - - "" -n ■ *r‘*n «Sinn der Demokratie, den deutschen Sinn der Volks-
-chchre >elst ihre Lebenskräfte heraufholt, dann ist Herrschaft, als beruhend auf der geMg-sittlichen Be- mG lebensfähig. Denn was^bedeuten. zwe, 1° freiung-des einzelnen. Das „neue Deutschland wird Fahre staatsform rm historischen Geschehen!^ feinem ünbcten ^ege „eu als auf diesem zur Tag, «in -neuer Gedanke hebt sie auf! | Quelle unserer Kraft! °Der formal rechten ver!
Tagesspiegel.
x-te Preußische Landesversammlung beriet gestern a5 Hebammengesetz und bewilligte die Mittel zur ^/jMewirtschaftung -der Domänen.
De: Wahlkarnpf wird von den Parteien überall uigenomnren.
Als erste Kriegsverbrecher wurden vom Strafsenat,^. - -
- Reichsgerichts drei Arbeiter abgeurteitt. Grundrechte wurden formuliert in -dem grotzen
I Zusammenhang der europäischen und amerikanischen Die Zustände im besetzten Gebiet werden immer I Staaten- und Geiftesgeschichte. In dieser erst -ist fa
-ulkender. Reue afrikanische Truppen sind an-1 aber jenes übermächtige sittlich-religiöse Fundament
dennoch über deren Kopf hinweg in der Form von! Für Oberschlesien.
direkten Geschäften zwischen französischen und deut! Berlin, 12. Jan. (WB.) Wie das „Berk. Tag-eschen Industriellen vollziehe. Die durch die Press« in! blatt" aus Wien meldet, haben am Sonntag in ganz den letzten Tagen veröffentlichten Nachrichten lassen! Oesterreich gewaltige Kundgebungen für Oberschlesien keinen Zweifel -darüber aufkommen, daß sich in der! stattgefunden. In Wien fand eine Versammlung im Tat solche geschäftlichen Verbindungen vollzogen! Beisein mehrerer Minister statt. »Alle Redner hoben
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Savrglms. K»
haben; aber -es ziehen nicht die -beiden Landet,«die große Bedeutung Oberschlesiens für das Deutsche sondern lediglich die beiderseitigen Kapitalismen den! Reich hervor. Hunderte von Oberschlesiern haben sich Nutzen davon. I Leim Bunde der Reichsdeutschen gemeldet.
Aburteilung von Kriegsverbrechern. Truppenkonzentratkonen an der polnischen Westgrenze.
Leipzig, 10. Jan. Der Zweite Strafsenat des | Berlin, 11. Jan. Zuverlässige Nachrichten wissen von bedeutenden Truppenverschiebungen der Polen von der bolschewistischen Frönt an die polnische Weftgrenze zu melden-, und zwar -in einem Umfange, datz
reitzung der Standesbe^iffe — das ist auch der । „. , , , , ,, ~ ... , । Erundzug des u-nitarisWn, über alle deutschen Ee-
-Lwk lehnen e,n« solche ^r°geittllung Überhaupt hi-,reifenden grotzdeutschen De--kens de- s verstiegen ab. Für p-e ist -die Frage der Demo-1<n;,Kt>TTor,„„r, - ... ^7 , ’ OTr
»Ho ® 1^0Un8 Ser früheren dynastisch bedingten
te feS in®ren4Cn und der Zusammenführung der Stämme in
Heres Staatslebens. Sie übersehen aber, dag tn| umfaifertter politischer Rechte an jeden Deut'ckeu' qen Rotzerten nur dann die Formen des Rechts-! Mann wie Weib. Daß diese Tat nach solchem ZS^rn bebten lasten, wenn diese-n der Ueb-er- s. fcato und jäh in -einem Jahre des Unglücks ge-
E rl TUX ^ T u^rauen.hre UN- schah.a mußte, das stellt Deutschland auf eine
blotze Zweck- ^re Probe. Denn die rasche Verwirklichung der Y^ettsgedanke r-e.cht d-o^umcht aus^ auch d.e ein- staatsbürgerlichen Idee auf dem Gebiete des T ®erurun« auf »,€ mcht. formalen Rechtes entspricht zur Stunde noch nicht der
— I . , . ' ' -ymyuue oer Vew-errsMasten und der Ne-rchs-
55222*’ stttktchen ernzelnen innerlich Befreiten an Gesetz NN» Leben. regiere reg stattgesunden, die sich mit der Frag« der Knk ____i Entwaffnung der bayerischen Einwohnerwehren be-
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Deutsches Reich.
Die Frage der Wiedergutmachung.
ist in der Hand besonders Frankreichs die Geißel, die uns zu immer neuen Leistungen antrei-bt, ob uns darunter auch der Atem Mi schwinden droht. Das Ungeheuerliche und Sinnlo,« dieser Politik brand-1 schafterrat über die Entwaffnung Deutschlands in'der markte der Führer der ftanzöfischen Gewerkschaften Luftwaffenfrag« zu geben. Der Bericht beginnt mit nAtlich .n-ftmem Wochenblatt „lAtelier aufs ver Feststellung, datz die Tätigkeit der Deutschen auf scharpte und kommt zu der Frage, warum anstelle der dem Gebiete der Luftwaffe wieder begonnen ha-be unmöglich länger zu leistenden Gol-dmark- und daß die deutsche Regierung das Verbot, keine zahlun-gen nicht deutsche Arbeitskraft in den Wieder- Luftwaffen mehr zu behalten, umgehe. Di« Kontroll- gutmachungsplan eingestellt worden wäre - trotz an- kommission habe beträchtliche Mengen a-n Flugzeug- fanglicher Bereitschaft -dazu. Er schreibt dann weiter material entdeckt, die deutsche Regierung selber habe (nachdem „Vorwätts"): Idas Vorhändenfeist versteckten Mrterials anerkannt
Wir verlangen ja die Wiedergutmachungen, um und dann erklärt, -daß sie ein neues Gesetz heraus- unsere verwüsteten Gebiete wieder aufzubauen. Muß geben werde, um ihren Verpflichtungen Nachkommen hier wiederum daran erinnert werden, daß, wenn die zu können. Die Fabriken von Junker hätten 150 deutsche Arbeitskraft an den Wiederherstellu-ngs- Zivilfku-gzeuge gebaut, die Fokkerwerke S die Luft- arbelten nicht beteiligt ist, obwohl sie dies ausdrück- verkehr A.G. 1 Wasserflugzeug neuester Konstruktion lich gewünscht hat, die ga n z e S ch u ld d a r a n Die deutsche Regierung habe es abgelehnt, die Pläne auf der französischen Regierung lastet, für -die Flugzeuge den Alliierten zu übergeben weil Wenn die Mitarbeit unserer Genosten, wenn die Mit- diese im Jahre 1920 als Zivilmaschinen gearbeitet Wirkung der deutschen Jndusttte an diesem Werke des I worden seien.
Wiederaufbaues fehlt und nicht auf die Wiedergut-1 inachungsschu-lden gebracht wird, so liegt es -daran,! kommender
-daß unsere Minister die offiziellen Verhandlungen, die!... 7 ■-
im Laufe des Sommers 1919 stattgefunden, nicht I ,ox ' ®^r Rücktritt -des Genera-ldttektors Heinecken
sanktionierten, und nicht einmal, entgegen ihren Ver-! “Wl Norddeutschen Lloyd darauf zurückzuführen, datz sprechun-gen, auf die ihnei« gemachten Vorschläge ge-1 'f>m n Regierung ein Angebot auf Eintritt in antwortet haben, und -damit die zerstörten Gebiete!^", ^plomatilchen Dienst gemacht wurde. Di« dem Privatkapitalismus als nahrhafte Beute über-! Regierung wünscht, Heineken als deutschen Botschafter lassen. I "«ch Washington zu entsenden. Dem Vernehmen
Als wir diese Fragen in Berlin mit den Dele-1 Heineken die Regierung in letzter Stunde
gierten der Zentralorganisationen der Arbeiter ei= I S‘e”ete"1* w>n e'IKr Kandidatur seiner Person absehen örterten, sagten uns unsere Kameraden, datz dies«!3U ^"ch hofft Äie^ Regierung, Heineken zu
von unserer Regierung abgelehnte Mitwirkung sich I emet Renderung seines Beschlußes zu veranlassen.
nachweisbaren- Zahl etwa eine Verfünffachung be- den aus seinem Schlafzimmer heru-ntergeholten Wirt! deutet. In den letzten paar Wochen sind aber noch mit einem entsicherten Revolver und- Riegel ihn mit «weitere 70000 Mann hinzugekommen.
ei-nem Seitengewehr bedroht hatte, sodaß er auf die
Straße flüchten müßte, gingen alle drei Angeklagte! _. gesetztes Gebiet.
"ach dem ersten Stock, erbrachen und durchwühlten! ~ 3514 Franzose« rn Deutschland.
hier mehrere Behältniste und stahlen eine größere L, 3mmtr uni> tminet wieder ist über die ungeheure Geldsumme und eine Anzahl Wertsachen. Das Gettcht Belastung durch die Besatzungstruppen geklagt wor- erkannte alle Angeklagten der Plünderung nach Was geschieht aber jetzt, nach mehr als zwvi- 88 ISS und 133 des Milftärstrafgesetzbuches für I ihriger Besetzung? Man wirft immer neue Mannschuldig und verurteilte Lottmann zu 5 Jahren und naä> De^^land und bevorzugt dabei oer-
Niegel zu 4 Jahren Zuchthaus und Sangerhausen zu ^-ratete Offiziere und Unteroffiziere. Man weitz
Jahren Gesän-gnis. Gegen Lottmann wurde außer
dem auf Ehrverlust für die Dauer von 10 Jahren erkannt.
”• , I zu voller Klarheit erstanden! Die politischen Frei-
Ein Bericht Marschall Fochs über unsre Entwaff-1 heitslehren sind nicht gesondert, sondern in tiefer ng wurde in Amerika bekannt. I Gegenwirkung mit den Lehren von- Wistenschaft und
r- «il WW«
fichafter für Washington sind unbegründet. ! °’nn . Demokratie und der Sinn des
, - | religtojen wie des idealistischen Freiheitsbegriffes
Di« polnischen Truppenkonzentrationen an unsrer I erschließt sich -dem Tieferdenkenden als Einheit, nze nehmen ein« bedrohliche stärke an. I Denn im deutschen Sinne sind die politischen Frei- Am-erika scheidet a-us dem Botschafterrat aus. ! Wien und Rechte vor allem Pflichten zum staats- Das Gerücht einer kanadisch-amettkanischen Marine-1 Pfs^ten^ Haudeln,
MM«! lich E.___ pX g”, * * "
aUa» IkA» ®li? Umstellung des bloß -autoritativ regierten in
ever oeN VMN ver Vemottrane in vom Volke selbsttätig gelenktes Gemeinwesen er- Bon Dr. Sigfried Borger, Magdeburg. ! weitert den Aufgabenkreis jedes einzelnen ins Un- Di« Demokratie in DeutschRind ist geschichtliche I Arbettsbandluna r Handlung jede
r» hni RA n-A»« ' “ are. Arbeitshandlung, ia ledes Gespräch aus der Sphäre
, ~ ttw,hrt h’, hör eri*nK |fc’es Privaten in den großen Zusammenhang des 'r^i-t «otJelte uf t Fk X yc^aIei1 Organismus. Aus der Maste der Unter-
‘ f J \,J tanen wird, der Aufgabe nach, die umfassende Gc-
undament? Ist es so, da-g ihr Sinn rm teuren ,nein.f(&xft „aer mit ,aI^n r "
lke lebendig erfaßt wird? Sind -die demokratischen' ' ' '
eil- ö. f So wicht g -die Erkenntnis ist, daß dik Geschichte! politischen Reife der Masse.
,ii.« 5 Parlamentarismus '
11 De g „ n-, ... . ,. . ", " I ,.Lun in moizeiren oie 31UI--
Treutter Deistesgeschrchte^des Abendlandes gaben nationaler Erziehung lösen, welche es in
-tzUallein ' rcharnmenhangt. so reicht diese Ruckbezl-ehung auz Jahrzehnten des Reichtums und der physischen Kraft rke, sowie ^geues doch nicht aus, um eine Ueberzeug-ungs-I vernachlässigte.
Milage zu schaffen. Wenn in der Demokratie kein1
-., ' " ' - I , -------------- IUU|) Vl-c |UUI!l'lU/C und
J/1, r Organisationsarbeit hinweg — eben I echte, die'geistige Befreiung der Deutschen- folgen; sie - ^.l'-egt der endliche Sieg Demokratie verheißen-1 muß jenen formalen Akt im tieferen Sinne ve-rrecht- ' Sinnes; suchen wir ihn in kurzen Grundsätzen lichen. Die wahre Ratifikation der Verfassung vom ^brechen: 110. August 1919 steht noch aus, die Ratifikation vor
Heilig und unantastbar ist das inwendige Leben I der Geschichte. Wird das Werk von Weimar eine Person. — Letzte Grundlage alles Handelns! Formalität bleiben, eine .zweite Auflage von 1848-49? Rechtens sei die Gesinnung. — Freiheit be-kDiese Frage ist die Erziehungsftage.
die Freiheit zur gesinnunasgemäßen Hand-! Ihre Erfüllung denkt sich der Deutsche anders als sie bedeutet auch die Möglichkeit der inneren,Ii" Analogie zur amerikanischen Geschichte. Dort ist sittlichen Entwicklung zu solcher Freiheits-1kic Demokratie eine formale geblieben und über den «sßrstung ersthin (Sinn der nationalen Er-1 Zustand flacher Verständesg-emäßheit nicht hinaus- Ehung). I gekommen. Der Sinn aber, den die deutsche Geistes-
Freiheit bedeutet also tieffte Bindung an innere I Geschichte der deutschen Demokratie geben kann, setzt ^ehe. । Iü£>" vornherein voraus, daß unser Staatsleben sich
Weichheit heißt gleiche Verpflichtung, zu solcher ^-cht mit der forma^n Freiheit der Staatsbürger lrstastung sich hinzubilden, heißt Pflicht zur Ebr-I^?^" lagt D,ffe Vergeistigung des Gemeinschaftslebens rm sittlichen, ja im letzten, im reli-giösen Sinn« p^rliebe aber ist die innigste, treibende Kraft! Dann'muß aber auch von vornherein das Werk ^Gemeinschaftsleben, das wir herbelsehnen QujLon Weimar entwicklungsfähig bleiben und als ent- f? Fundament jener geheiligten, schlechthin I micklungsbedürftig aufgefaßt werden. Echte Demo- G-h., ; patte liegt nicht in unfruchtbarer Beharrung, sondern
^der Kurz«, mitt der wir sie aussprechen, klingen I mutz fortzeugend sein. Während Monarchismus und n c:io--gebet«. Und das sind sie, nämlich In-l Kommunismus abzielen auf eine -gewisse Erstarrung
NN von Gedankenreihen, welch« in der Denk- staatlicher Formen in einer, in der Form setzt der r von Jahrtausenden geläutett find. Der Sinn Sinn echter Demokratie voraus, datz die staatlichen Ätschen idealistischen Philosophie ist die restlose I Formen sich fortentwickeln lassen müssen. Hüten wir t,^rantwortlichk«it des Einzelmenschen vor uns, im staatlichen Gestalten jemals auf vermeint- 5.-7 26ett, seine Pflicht zur inneren Befteiung, I lichem Besitz auszuruhen oder gar in bloßen Not-
*ftit€tI5feni>cn la-t. Aber nicht im Sinne eines I standsarbeiten stecken zu bleiben! Das Werk von u-alismus, einer Selbstbeobachtung und selbst-1 Weimar ist ein Anfang, nicht die starre Form, die Milchenden Lebensweise, sondern iry Sinne Jahrhunderte meistern will. Es soll di« lebendig«
Verpflichtung und Verflechtung in die Ge-1 Form der Dolksgemeinschaft sein.
Sie » . . I «s mutz wachsen, und das in der Hingabe jedes
ispille« krgeschichtlicher Sinn liegt,
estellt von in den geistigen Kräften hat, aus -denen die j 5 ipotheke, 5113
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Amtliches Vekanntmachungsblatt