Die Bilthooen-er Freunde, jedenfalls ein Inder,
Unsere Gefetzgebered
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Akademiker Brot verschafft —
ou-vevi voenor«u7^ • • . wenn es zutrq
daß ein solcher Dr. ter. pol. wegen ganz bch L^er berer Findigkeit Leim Lückensuchen seine 42 000 % L’rhei verdiente! * $
Aus Marburg und Umgegeni $1?
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rät eine Erklärung in der Anpeiege, ®s 1 Marburger Studenten-Prozches al © ß<
geben wirv.
5rt München soll das Leichenfuhrwerk demnächst
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Minderer Bedeutung war die Mitteilung, daß die
dem Quäkertum, um Mittel und Wege zu beraten, dem
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। vu/uivijciiytuw vei vvemviiute W:[j-Wiuil i|t Oie jiegl kommunalisierte Straßenbahn, die augenblicklich ein
nehmens am Aerzen. Er stiftete — einen Affen, das
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ZU verzeichnen, dazu ist unsere märkische Erde denn bei igufeJ 2.rvit4" öriAAiw „c___ (V.__ «i . iX. an "2,
Zu gut erzogen, aber es gab dieser Tage etnen rillt
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tigen Erdrutsch. Dor dem Denkmal Wilhelms 1.
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wenn man nun in der „Deutschen Zeitung" auch
für die glorreiche RevolutiM verantwortlich mach.'*
würde. .Daß es ausgeriechnet vor Wilhelm 1. passiert
Zuschüsse geht es natürlich hier auch nicht ab.
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Gegenstände verkaufen, oder neue Schulden machen,
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"estzustellen. 'Es kommen hier nur Beutestücke in Betracht aus Diebstählen, die in Berlin und Umgegend in der Zeit vom August bis November 1920 ausgeführt wurden. Auch nur solche, die im Erdge- schog ausgefuhat wurden, wo die Herren Einbrecher
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Daraus folge, daß feine friedlichen Absichten anfechtbar seien.
Nicht einmal auf den märkischen Sand P wetü* Verlaß!
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Dia Post aber wird nach der Durchführung dies« Sparmaßnahme sicherlich be^üeuren-de Ueberschüsse et zielen.
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Berliner Brief.
Dass neige Jahr. — Unsch- Zoo. — Steuern. — Strsttzen- bahnetend. — Teppichäusstellung. — Die sparsame
Post. — Das Loch.
Da wären wir nun glücklich in das neue Jahr hineingeschlittert mit den üblichen guten Vorsätzen, die man jedes Iaht Silvester faßt, um sie im nächsten Jahr bestimmt nicht in die Tat umzufetzen. Der Radau, mit dem der Berliner, wie so mancher andere gesittete Mitteleuropäer das (neue Jahr würdig zu begrüben pflegt, hielt sich in erträglichen Grenzen. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen der Polizei, die «blichen Verhaftungen und auch die schwere Nacht war überstanden. Im übrigen sorgte ein ergiebiger Regen dafür, daß die Stimmung auf den Straßen nicht zu hoch stieg und Latz sich allzu erhitzte Köpfe wieder abkühlten. Die bekannten ältesten Leute, die fich bekanntlich nie erinnern können, können sich auch diesmal nicht darauf besinnen, je so warmes Wetter «m die Jahrswende er leibt zu haben.
In das neue Jahr, das so üerheitzungsvoll iM zwei Feiertagen begann^ haben wir auch unfern Kummer und unsere Sorgen mit hinübergenommen. Glücklicherweise haben^wir auch unfern Zoo, wie der Berliner seinen Zoologischen Garten nennt, mit- linübenetten können. Während verschiedene Städte wegen der hohen Unkosten auf ihren Zoo verzichten mutzten — auch der bekannte Tierpark Hagenbeck hat ja seinen Betrieb geschloffen — ist es gelangen, den Berliner Zoo an den Klippen, die.seine Existenz bedrohten, vorbeizugeleiten. Der Tierpark ist verhält- Nismätzig gut durch den Krieg gekommen, aber ohne
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rntt Stolz, das Wohl dieses Unter- j Schmerzenskind der Gemeinde Grotz-Berlin ist die fetzt
Ein neues Zentrumsprogramm ton Sinne Stegerwalds.
Berlin, 10. Jan. Bei einer Rede, die der Abg. TrimboM ritt Essen gelegentlich der Feier des öOjährigen Bestehens der Zentrumspartei hielt, kündigte er neue parteitaktische Richtlinien an, die bem Reichsparteitag des Zentrums im Frühjahr vor- gelsgt werden sollen. Es soll ein neues sozialpolitisches Programm ausgestellt werden, in dem die Stegerwaldschen Forderungen berücksichtigt werden sollen. Wie zu vermuten war, hat also die Steger- waldsche Politik einen Sieg davongetragen und es ist nunmehr zu erwarten, daß das Zentrum in sozialpolitischer Hinsicht die Forderungen der Arbeitnehmer weitgehend berücksichtigen wird.
dem es heißt, die Regierung der Vereinigten Staaten billige durchaus die Grundsätze, die die argentinische Delegation! der Völkerbundsversammluirg in Genf wwgetragen habe.
Hoffnung auf neuen Orienthandel.
London, 10. Jan. (WB.) Wie die „Morning Post" aus Stockholm meldet, spricht die Sowjetregierung in einem Funkspruch die Hoffnung auf eine baldige uneingeschränkte Wiederaufnahme der Handelsverkehrs mit Japan und dem fernen Osten aus. Mehrere Verträge seien bereits abgeschlossen.
Bolschewistische Militärakademien.
London, 10. Jan. 300 armenische Offiziere sind «ach Moskau gefahren, um in bolschewistischen Militärschulen unterrichtet zu werden und dann wieder zur armenischen roten Armee zurückzukehren. Im Kaukasus finden weitere bolschewistische Kongreffe statt. Am 15. Januar wird bet armenische Sowjet- kongretz in Eriwan eröffnet. Ein Kongretz der Lst- lichen fugend hat am 8. Januar in Baku begonnen.
Rumänien.
Keinerlei feindselige Abfichten gegen Rußland.
Paris, 10. Jan. (WB.) Havas. Das rumänische Pressebüro teilt mit, daß die Verhandlungen mit Sowjetrutzland nicht unterbrochen sind. Zwischen den'beiden Ländern herrsche kein Kriegszustand. Die Zusammenziehung der Roten Truppen an der rumänischen Grenze scheine auf die Notwendigkeit zu rückzuführen zu sein, den russischen Truppen Winterquartiere in der am besten mit Lebensmitteln versorgten Gegend zu beschaffen. Es fei sicher, datz der Friedenszustand mit Ruhland fortdauern werde. Wenn die rumänische Regierung feindselige Absichten hätte, so würde sie fich den Augenblick zu Nutzen gemacht haben, in dem Rußland mit Polen und den verschiedenen russischen Generälen im Kriege stand.
Ja, ja, es ist eine kummervolle Zeit und die ab Kng D (Frbc, die uns so lange getragen hat, will jetzt ani nicht tnehr so recht. Wir hatten zwar kein Erdbeön
Eine Höchstleistung hat unsere Gesetzgeberwut stände gebracht. Das Reichsgesetzblatt, das — ~ bei bemerkt — vom 1. Januar ab statt des 5t,J Preises von 3 Mark fortan 90 Mark kosten wird im verflossenen Jahre einen Umfang von 2226 3L bekommen.' Wer mag diesen dicken Folianten A
Aus den Parteien.
Der Begirm des Wahlkampfes in Berlin.
Berlin, 10. Jan. Der Berliner Wahlkampf begann gestern mit einer Versammlung der Deutsch- ationalen Volkspartei in der Philharmonie, die so ark besucht war, daß eine Parallelversammlung abge= alten werden mutzte. In der Hauptversammlung rach Staatsminister a. D. Hergt: Er betonte, datz eutschlands Mission im Augenblicke sei, als Wall egen den Bolschewismus zu dienen, künftig aber die rücke zwischen Ost und West zu bilden. Für die Wahl- arole stellte er folgende Sätze auf: In jedem Fall üffen wir hinter der Regierung stehen, wenn es sich arum handelt, die Rechte des Vaterlandes gegen« her dem äußeren Feind wahrzunehmen. Kampf mutz icht nut dem Kommunismus angesagt werden, son- trn auch dem marxistischen Sozialismus. Der Ge- anke der Einheitsfront und der Politik der Mitte ird auf gegeben. Nicht gegen die Landwirtschaft muß «arbeitet werben, sondern mit der Landwirtschaft für ie Allgemeinheit. Hauptrichtschnur ist ein unbedingt erleg Preußen. Der Arbeiter mutz auf die Gesell- hastsordmmg eingeschaltet werden. Damit entsteht ie Hoffnung auf die Partei der großen deutschen vlksgemeinschaft. In diesem Glauben werden wir egen. — In der Parallelversammlung behandelte raf Westarp das Thema: „Ein starkes Preußen unter en Hohenzollern".
Verhängnisvolle Zachdevpolitik.
Berlin, 10. Jan. In einer Versammlung der demokratischen Partei sprach der Reichsminister Koch in Altona übet die politische Lage. Die jetzigen Verhältnisse sieht Koch optimistisch an. Sie besserten sich von Tag zu Tag und Hoffnung auf weitere Besserung sei vorhanden. Alle Politik müsse darauf eingestellt fein, Oberschlesien beim Reiche zu erhalten. Von be-
* Studenlemrersammluug. Am Mittwo den 12. Januar, 12.15 Uhr, findet in ii - Aula derUniverfität eine allgemeine Student., k._ Versammlung statt, in welcher der Rektor dßvks Universität eine Erklärung in der Anpeiegei heit bes ™
können natürlich nur böse Leute behaupten, denn wo sollte er wohl den Affen her haben? Nein, er stiftete 100 000 Mark aus seinem Dispositionsfonds.
Ja, ja, überhaupt die Finanzmisere! Nicht nur in meinem Geldbeutel, nein auch der Kämmerer der Stadt Berlin smgt ein Klagelied. Da das aber nichts ändert, so hat er uns mit einer Reihe von Steuervorlagen beglückt, nach denen man wirklich sagen mutz, daß der Mann ein erstklassiger Steuermann ist, obwohl uns ein anderer Kurs lieber wäre. Was alles besteuert werden soll, das geht, wie man zu tagen pflegt, auf keine Kuhhaut. Das Halten von Dienstmädchen, Aufwartefrauen, jeder überflüssige Wohnraum, und was weiß ich alles! Zunächst hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, eine Gerne: ndeeinkommensteuer wieder einzuführen. Treffen will man damit die „wohlhabenden Kreise". Darum hatte der Herr Stadtkämmerer Böß beantragt, die Steuer von ledigen Personen mit einem Einkommen von 10 000 Mark an zu erheben. Herr Bötz hat damit wirklich keinen Witz machen wollen, aber trotzdem hat man in der Stadtvervrdnetenversamm- lung die Grenze auf das fabelhafte Einkommen von 16 000 Mark verlegt. Bei zwei Personen liegt die Grenze bei 18 000 Mark. Herr Böß scheint die segensreichen Wirkungen einer sparsamen Hausfrau jedenfalls außerordentlich hoch zu schätzen, denn sonst müßte man die Spannung von 2000 Mark doch für einen übten Witz halten. Aber es ist leider gar kein Witz, sondern blutiger Ernst, und wenn namentlich kinderreichen Familien die Aufbringung dieser neuen Steuer nur dadurch möglich wird, daß sie entweder
durchgeblättert haben? Es wird selbst Fachlev sche immer schwerer, sich in dem Urwalddickicht von - gch d orduungen, Bekanntmachungen und Gesetzen zure<h ,fia, finden. Ganz unmöglich aber wirb es NichtfachA Jgim' jein, ihre Geschäfte und ihr eigenes Leben ohne > MS- ii'lian mit irgend einem Gesetz zu führen. Eine 3^ md öL"’ davon ist, datz die Industrie heute immer mehr- 5 rer. pol. oder Referendare anstellt, die ihre »hren nur dazu gebrauchen müssen, wie sie das Geschäft £ P Prinzipals durch die unzähligen Klippen hind^ stftpä' steuern Ei-nnen. Ja, man erzählt sich, datz solche H js aü demiker eigens dazu angestellt würden, die Lückez eirsem unübersehbaren Drahtverhau zu finden, b;e man unge3nu.fi — sein Schäfchen in Sicher
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zaudernde Politik des früheren Dolksbeaustragten, Geist des Klassen- und Völkerhasses wirksam entgegen des Unabhängigen Haase, die Gelegenheit nicht er- zu arbeiten.
Verrutschte Nachrichten.
Eine nachahmenswerte soziale Tat.
In Frankfurter Zeitungen läsen wir in der letzten eit öfter von einer auf Anregung der Studentenschaft 'N entstandenen sozialen Hilfe, die auch bei uns Rach- hmung finden sollte. Aus die Bitte der Studenien- )aft hin haben sich eine große Zahl Frankfurter amilien bereit erklärt, einen bedürftigen S-tudieren- en an ihrem Mittagstisch teilnehmen zu lassen Es geradezu rührend, wie in den ersten Wochen dieser euen Einrichtung die Familien fast gebettelt haben, an möchte ihnen doch einen hungrigen Studenten licken. Es hatte sich nämlich ergeben, daß infolge er vor Weihnachten meist sehr frühen Abreise aus em Semester das Angebot die Nachfrage überstieg, nzwischen sind mm alle Freistellen besetzt worden. Ob was Aehnliches in Marburg auch möglich wäre — enngleich wir nicht so viele reiche Bürger wie Frankri haben? Aber es kommt ja nicht auf den Reich- im an, sondern auf die Liebe, wie sie das leuchtende orbild der Quäker heute so Hilfreich betätigt.
W. V.
Defizit von 76 Millionen aufweist. Hier hat die Einheitsgemeinde eine böse Erbschaft übernommen. Einmal machen sich natürlich auch hier die Folgen ber Kriegswirtschaft bemerkbar, bann kommt aber noch hinzu, datz durch eine falsche Sparsamkeit — Schildbürger gibt es eben auch in Berlin — schon bei der Einführung des elektrischen Betriebes Triebwagen mit zu schwachen Motoren angeschafft wurden. So war immer schon der Reparaturstand omßerordentlich hoch. Dabei kostet heute die Instandsetzung eines Wagens nur die Kleinigkeit von 80—100 000 Mark. So erfordert die Wagenunierhaltung im laufenden Jahr 100 Millionen und ein Triebwagen, für den man vor dem Kriege etwa 15 000 Mark aufwenden mutzte, stellt sich heute auf 375—400 000 Mark.
Anderen Leuten kommen allerdings ihre Erwerbungen billiger zu stehen. Ein Griff, fünf Minuten Angst. Die Zahl ber Einbrüche ist natürlich nicht unerheblich und es gibt Einbrecherspezialiften die z. B. nur in Teppichen arbeiten. Im Berliner Polizeipräsidium ist augenblicklich eine Ausstellung solcher Teppiche, die man Einbrechern wieder abge- nomen hat. Diese Ausstellung erfreut sich eines sehr regen Besuches. Etwa 30 kostbare Teppiche, echte Kelims, seidene Perser, alte Orientteppiche sind an den Wänden aufgehängt und über die Tische ausge- 6reitet. Hier und da feiert ein Glücklicher ein Wiedersehen mit seinem Teppich. Zu manchen Stücken melden sich verschiedene Eigentümer, namentlich bei Mustern, die häufig Vorkommen und es geht nun ein Fragen und Suchen los, um den richtigen Eigentümer
Schloß fiel plötzlich ber Bürgersteig geräuschlos in zusammen und es bildete sich ^in großes Loch, «mg- - führ 12 Meter breit und 4 Meier tief, um das di 3^ Neugierigen nun herumstehen, obwohl nichts zu ■* auf ift als eben ein Loch. Die Ursache der Erscheimi-« kennt man nicht, aber es sollte mich nicht wunberl
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Gemeinde Groß-Berlin soll 270 000 Mark Zuschuß! so haben sie immer den Trost, daß der Magistrat sie kahlen, die preußische Landesversammlung wird'zu den „wohlhabenden Kreisen" zählt.
hoffentttch 100000 Mark besteuern und auch dem - Ganz angenehm muß heute allerdings die Ver-
Reichspritsidenten l^egt, der republikanische Berliner i waltung der städtischen Finanzen auch nicht fein. Das'nach einer besonderen Methode arbeiteten.
Christentum und Internationale.
Zur Besprechung dieses Themas hatte die Berliner Ortsgruppe der Deutschen Friedensgesellschaft in Gemeinschaft mit dem Bund religiöser Sozialisten zu Donnerstag-Abend in die Elisabethschule eingeladen. Die Aula war schon vor Beginn der Versammlung dermaßen überfüllt, daß viele umkehren mutzten. Es sprachen ein Amerikaner, ein Engländer, ein Franzose, ein Holländer und ein Deutscher. Dere Grundton aller Ausführungen war ein gemeinsamer flammender Protest gegen die Herabwürdigung des Christentums, die darin liegt, daß gewisse Diener der Kirche vor dem Götzen des Natiönalismus auf dem Bauche rutschen und die bösen Jitstinkte der Völkerverhetzung mit dem schein eines erlogenen Idealismus umkleiden. Das wahre Christentum reißt die trennenden Schranken der VMerwelt ein, ebenso wie es der Sozialismus tut unbn ruft die Nationen auf, sich auf die Solidarität der Menschheit zu besinnen.
Im Anschluß an diese Notiz des „Vorwärts" weisen wir schon jetzt darauf hin, daß am 17. ober 18. Januar auch in Marburg einige Freunde der „christlichen Internationale" übet ähnliche Themen sprechen werden. Gegenwärtig sind etwa 30 Mitglieder der „Brodershap in Christo", die der holländische Architekt Kees Bouke in seinem Bruderschaftshaus in Bilthoven bet Utrecht gesammelt hat, in Deutschland, um Fühlung zu nehmen mit verwandten Strömungen. Ihr gehören schon Christen aus der ganzen Welt an. Im Sommer waren sie aus Japan, Indien, Amerika, England, Frankreich, Finnland, Tschecho-Slowakei und anderen Ländern zur zweiten internationalen Konferenz in Bilthoven zusammen gekommen, aus der christlichen Studentenbewegung, aus fteien Gemeinschaften, aus
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Andere Leute wieder versuche^ auf andere Wei! e Gei
urückgelasien. Er ist etwa 30, Jahre alt, 1,75 Meter rotz, schlank, hat dunkle Haare, graue Augen, mage- es, bräunliches Gesicht von gelbsüchtigem" Aussehen, Ein seltsamer Unfall.
Zwei Lehrlinge an der Schiffswerft haben an Bord bes neuen Cunatddampfers „Samar ia" bei dessen Stapel lauf kürzlich ein paar Stunden schreckliche Airgjst burchmachen müssen. Fünf Stunden, bevor das Schiff vom Stapel gelassen wurde, waren sie mit dem Aus- putzen des Tankbodens im vordersten Schiffstank be- chäftigt und wurden dort versehentlich von einem mit der Fertigstellung bes Schft'fts für feinen Stapellauf beschäftigten Klempner eingelötet. Als sie dies merkten, war es zu spät, um sich bemerkbar zu machen. Sie bliesen ihre Kerzen aus, um eine Explosion der Oeldämpse zu verhindern, die sich in den durch den Tank baufenden Röhren entwickelten und mußten in fnienber Stellung in dem engen Raum stundeniang aushalten. Endlich tarnen einige Leute, die das neue Schif besichtigten, in die Nähe des Tanks und vernahmen die Klopfzeichen, mit denen die Jungen nach dem Morseralphabet ihr „S. O. S." hinauszusenden versuchten. Auf dem gleichen Wege gaben die Einge- fperrten dann die genaue Stelle an, wo sie sich befanden und wurden aus ihrer Todesangst befreit.
Auto-Leichenrvagen in München.
lich erworben würbe! — und manchem noch ein auickl-ches Zubrot obendrauf. . . . wenn es zuftp
ZU Geld zu fommen, oder doch wenigstens Geld i sparen. Die Post teilt jetzt mit, daß TelegrammmI [ 3S drucke in den Schalterräumen nicht mehr aushöM! "
* Fundbüro. Im Monat Dejember v. Wurden folgende gefundene Gegenstände piefigen städtischen Fundbüro adgeliefert: 7 Geldbörsen mit Inhalt, 5 lose CeldbetrS l Spazierstock, 1 Pelzkragen, 1 Pelzmütze, Hundehalsband, 1 Stickstchere, 1 Samttäschä einige Messer für Rasierapparate, Tasch tücher, 1 Vergrößerungsglas, 1 Zjgaretti spitze, 2 Kneiffer, 1 Kindermütze, 3 Beut 1 Buch, 1 Kinderstiefel, 1 Korbdeckchen, 1 T chenmesser, 2 Zentner Briketts. — Lußersc wurden in der elektrischen Straßenbahn sunden und abgeliefert: 1 brauner Hcndschü 1 Federtäschtlien, 1 Schlüssel, 1 Buch, 1 Sp, fie.stock. Die rechtmäßigen Eigentümer wolle U|t chre Rechte innerhalb 6 Wochen im FundbuiLsle Kilian Zimmer 9, geltend machen, anderen siften ealls anderweit über die Sachen »erfügt weig- §1 den wird. .
! __ Zrichrn der Zaft.
, -du 'ber letzten Kölner Stabteerord iit tenrersamm- ! iung richtete ber Stabtoerorbnete Heß scharfe Worte , gegen die zunehmende Unsittlich kett. Er erwähnte - unter anberm, daß sich in ber Krankenanstalt Linüen- burg 300 Mädchen unter lt-Jahren wegen geschlccht- . lecher Erkrankungen in BcHandlung befinder^. Von 2323 ledigen Müttern aus ber letzten Jahresstatistik standen allein 809 im Alter von 16 bis 21 Jahren.
IJier Antrag bes Stadtvexorbneten Heß ging ba- hin, die „unzüchtige Literatur" durch Einschreiten ber Stadtverwaltung zu bekämpfen.
Bekämpfung von Schmutz und Schund.
Von zuständiger Seite wirb mitgeteilt, daß sich im Reichs Ministerium bes Innern ein Gesetzentwurf zur Bekämpfung von schmutz und Schund in Literatur und Kunst in Ausarbeitung befindet.
Ein raffinierter Bamkbetrug.
Der zuletzt in einem Hamburger Bankgeschäft tätig gewesene Angestellte Adolf Schimmel fälschte von Hamburg aus an eine Berliner Bank einen gefälschten Auftrag seiner Firma auf Auszahlung von 400 000 Mark und hob die Summe in Berlin ab. Auf die Ergreifung Schimmels wurde eine Belohnung von jOOO Mark ausgesetzt, eine entsprechende Belohnung für die Wiederbeschaffung des Gelbes.
Um 120 000 MMk betrogen.
Cine aus Riga geflohene Deutfch-RuUn wurde am reitag vormittag um ihr ganzes Vermögen. Schmuck- chen im'Werte von 120 000 Mark, durch den be- nnten Trick mit dem Nebenzimmer betrogen. Ein nger Mann, bet sich N. Kamm nannte und drei age lang mit ber Dame wegen der Schmuckstücke ver- anbelte, holte diese in einem Auto ab und brachte sie , Tritte angebliche Wohnung, einer Pension in der iebenau, wo er den Schmuck seiner im Nebenzimmer anf darnieder liegenden Frau zeigen wollte. Er er- ielt den 'Schmuck, ging ins Nebenzimmer, wo man ihn rechen hörte und kam nicht wieder. Der Täter hat tt dem Zimmer einen rotbraunen Winter Überzieher, inen grauen Filzhut und ein „Gegen den Strom"
. - Zrich sondern nur noch am Schalter ausgegeben werben, 1 • Sani etwa 30 Prozent Telegramme weniger auf geltest! wurden, als Vordrucke ausgegeben wurden. Wo solle nun die armen Leute, die auf diesen Formularen ihr srium Liebesbriefe schreiben, oder ihr Butieribrot in bi* Nach Papier einwickelten, jetzt das teure Papier hernehmen
bringen kann. Auch eine gute Seite hat also tmol Desetzgeberei, indem sie manchem unserer notfeibey Lbi Akademiker Brot nM-fAnfrt — wenns nur immer t
risch"
Anmeldung neuer Fern^prechanschlüß sMic , , , , Wir machen die Leser unseres Biatles daran
automobilisiert werben, Bon den 17 Pferdewagen, aufmerksam, daß tzernsprechanschlüsse, dere Uil]r. die durch fünf Leichenautomobile ersetzt werden, sollen! Herstellung in der Zeit vom 1. April K immer fünf in Reserve zurückbehalten werben, um den An-: Tube Juli gewünscht wird, spätestens bis ZUI Mari forberungen bei dem eventuellen Auftreten einer-1- Marz bei der Fernsprech Vermittlungsar Epidemie entsprechen zu können, ' stalt anzumelden sind, an welche die Spre^
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-Mi ( mußte, ist 'bedenklich, höchst bedenklich. So etwas wäo D eben unter der Monarchie doch nicht möglich gewe^ Ds i” Aber wo bleibt heutzutaM Zucht und Drbnun$'?E®ri$r
<YT?. * Die Strombelieferung in Frage gesteE Wie oas Elektrizitätswerk mittelt, ist bei d 1 ,
Buderuswsrksn ein Streik ausgebrochen, s nun gegenwärtig infolge des Versagens d ^'ene Edertalsperre diese Werke unsre einzige 5tioi ss elle darstellen, ist die Strom - Versorge ernstlich in Frage gestellt. Es wird desh° [a^.- m Interesse eines jeden, sowie der All- en 1 w.einheit dringend ersucht, die beiden hevi e0ie* -en Bekanntmachungen des E.-Werks gen, . zu befolgen, um etwaigen Schaden zu v> hüten. Zugleich bitten wir unsre Leser,! ’?c® Falle eines Ausbleibens der Zeitung Unkerbrechung der Siromzufuhr um Rachsicht.
gr-ften habe Oftterverch an Deutschland anzugliedern. C™ O1™, eut ™
ißenn errechtzettig zu gegriffen hätte, hatte man die ein Engländer und ein Finne, sind hierher eingetaben Regner beim ^ruteenswrtarg vor vollendete Tat- worden, von den .freunden des religiösen Freund- lachen^stellen können. schaftsbundes", die sich kurz vor Weihnachten zu einer
' Arbeitsgemeinschaft zusammen geschloffen haben. Wir werden über diese Bestrebungen bald mehr bringen können. gp sy'