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rittet Petitioniren um Niederreißung der Eisenbahnen, da sie durch diese Einrichtung des neuerungssüchtigen Zeilgeistes in ihrem historischen Rechte beeinträchtigt werden.

8. März: David Hansemänniken I. wird König von Hamburg.

13. März: Metternich in Brüssel feiert den Tag seines zweijährigen Scheintodes.

15. März: Das russische Kabinel klopft mit der Knute den Divan auch vorgeblich um die polni­schen Motten herauszutreiben.

20. M ärz: Die bairische Nation feiert den Regierungs-Abtritt Ludewigs.

30. März: Der Churfürst von Hessen-Cassel wird gemüthlich.

31. März: Auferstehungs-Fest. In Frankfurt wird dem kranken, hohen Bundestag ein Abführungsmittel eingegeben.

2. April: An diesem Tage wird sich eine deutsche Kaiserkrone hinter den Ohren kratzen.

4. April: St. Rothschild macht Bankerott. Es verliert indeß Niemand etwas an ihm.

7. April: Gräßliches Geschrei von Katzen, Esel, Reactionären, Ochsen, Füchsen, Jesuiten, Wöl­fen, Löwen, Betrügern, Tigern, Pietisten, Adler und andern Bestien.

8. April: Rührung und Mitleid in einigen Hundert pommerschen Gänsebrüsten.

10. April: Bassermann sicht eine rothe Feder und wird blaß.

16. April: Eröffnung des Volkshauses in Frankfurt. Waldeck und Löwe werden zu Präsidenten ernannt.

* Ein wohlgekleideter, junger Mainzer reiste neulich auf dem Dompfboot und sprach viel über Amerika, wie gut man es dort habe, und daß er auch nächstens als Europamüder dahin gehen iverbe. Besonders sollen Künstler, wie er, vortreffliche Ver­dienste haben. Als er gefragt wurde, waö für ein Künstler er sei, antworte er Ochse nme zg er.

Bekanntmachung.

Es ist ein Messer ohne Heft verloren gegangen, woran die Klinge fehlt. Unten folgt die Abbildung.

* Tänzer zu verm iethen. In Wien e» wickelt, sich das Raffinement der lockeren Sitte zus Hends. Vor einigen Jahren sprach man scherzlvei von dem Plane, den ranzlustigen Damen gegen B zahlung Tänzer zu stellen. Jetzt theilen die Wien Zeitungen einstimmig mit, daß eine förmliche, m Kanzleipersonal versehene Leihanstalt errichtet wordk sei, aus welcher ein Tänzer im Ballcostüm mit Schnur bart für 5 fl. C. - M. für den Ballabend bezog! werden kann.

Was ist ein Kommunist?

Frau. Ach Herr Doctor, ich höre, Sie hab! nun mein Häuschen so gut verkauft! Gott , Dank! nun kann ich alte Frau die paar Jahi die ich noch zu leben habe, ohne Sorg! genießen!

Doctor. Ja, liebe Frau, Sie hat sich an d, rechten Mann gewandt. Die Zeit ist nah, n dem Armen Gerecht gkeit werken soll, und k Reiche nicht ungestraft den Armen aussaug! darf. Hat Sie je von Kommunisten gehör Ich nenne mich mit Stolz einen Solche Das Häuschen haben wir zu 100 Thaler vc kauft; hier sind sie. Mein Gutachten beträ 96 Thlr. 13 Sgr. 10 Pf., bleiben demna für Sie 3 Thlr. 16 Sgr. 2 Pf. Adieu!

UnterstützungS- Gesuch.

Ein Candidat der Theologie sucht, da er und mittelt ist, seit längerer Zeit Geld, um seine Not durft befriedigen zu können.

Am liebsten sind ihm Zusendungen der Art Gold, da jede andere Münzsorte das Tragen erschwer und derselbe nur einen Rock besitzt, worin nur eil Tasche löcherfrei ist Einsendungen erbittet dersell mit der Aufschrift zu machen: Matth, am 36. 5biS!

Dreisilbige Charade.

Es ward noch nie geboren Mein erstes Sylbenpaar, Und meine dritte stellt sich Gar mannigfaltig dar, Bald als ein Theil des Ganzen, Bald ganz für sich allein Willst Du das Erste werden Mach erst das Ganze fein, Auflösung der Charade in Nro. 7:

Hokuspokus.

Druck Md Verlag von A. Herber in Winkel, Verantwortlicher Redakteur A. Herber.