Wiesbadener Tagblatt
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Nummer 221
Montag, 21. September 1942
90. Jahrgang
Sowjei-Versorflung hart getroffen
38 Kriegsmaterialschiffe mit zusammen 270 OOO BRT im Eismeer vernichtet
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Deutsche Jagdflugzeuge schossen in Lustkämvfen 32 feindliche Flugzeuge ab. weitere 14 wurden durch die Flakartillerie vernichtet.
zahlenmäßig weit überlegenen Kräften unter Einsatz zahlreicher Pm ' ' *" *-—■*- । “ *.....
Argentinien und Europa
Von Wilhelm Ackermann
Argentinien ist neben Chile das einzige der südameri» kanischen Länder, das der schon vor langen Monaten von Roosevelt verkündeten Politik der ..Entwöhnung von Europa" bewußt widerstrebt, geleitet von der klaren Erkenntnis seiner Regierung unter der Führung des Staatsvräsi» denten Castillo, daß seine wirtschaftliche Zukunft nur in der weiteren Verbindung mit dem alten Erdteil gesichert erscheint. In dieser Haltung ist es nur bestärkt worden durch die Politik einer höchst zweifelhaften Nachbarschaft, die ihm gegenüber von Washington aus betrieben worden ist mit der Anwendung der alten Methode von Zuckerbrot und Peitsche. Zwar hat Argentinien die nordamerikanische Peitsche zu spüren bekommen in dem Versuch, seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch Vorenthaltung lebenswichtiger Zufuhren aus den Vereinigten Staaten, durch fast völlige Einstellung des Schiffsverkehrs, durch geflissentliche Aufrüstung des brasilianischen Nachbarn mit Hilfe von llSA.-Lieferungen aus dem Pacht- und Leihgesetz; gleichzeitig aber bat Roosevelt ihm auch das' Zuckerbrot vorenthalten, das ihm zunächst in Form von Versprechungen vermehrter Abnahme feiner landwirtschaftlichen Ervortgüter von ferne gezeigt worden war. Dabei beruht die Nichterfüllung dieser Versprechen nicht einmal so sehr auf ausgemacht bösem Willen der Vereinigten Staaten, als vielmehr auf der Tatsache, daß zwischen ihrer und der argentinischen Wirtschaft kein natürliches Gefälle besteht, d. h. daß die beiderseitigen Volkswirtschaften in dem agrarischen Sektor, der allein für die südamerikanische Republik in Betracht kommt, sich nicht ergänzen, sondern wegen der Gleichartigkeit ihrer Ervortbedürfnisse in Konkurrenz miteinander stehen. Typisch für diese Lage der Dinge war z. B. der in den USA. vor einiger Zeit entstandene Streit um die Frage argentinischer Fleischimporte für den Bedarf der nordamerikanischen Wehrmacht. Die ganze Wucht der Agitation des Farmerblocks der USA. wandte sich gegen dieie Möglichkeit mit dem Hinweis darauf, daß im eigenen Lande ein hinreichender Fleischanfall vorhanden sei; und wenn sich inzwischen auch die Unrichtigkeit dieser Auffassung herausgestellt bat. weil die Fleischproduktion des Nordens so stark für die Versorgung Englands in Anspruch genommen werden muß. daß man im eigenen Lande an die Einführung der
Jedes Haus, jede Ruine mutz erstürmt werden
Alle Massenangriffe der Sowjets nördlich Stalingrad zerschlagen
Das Teuflischste was Berbrecherhirne ersinnen können
Churchill und seine bolschewistischen Handlanger wollen den deutschen Müttern ihre Kinder rauben
Ritterkreuz für zwei U-Boot-Kommandanten
Berlin, 19. Sept. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral R a e d e r , das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an zwei Unterseeboot- Kommandanten, Korvettenkapitän Werner Hartenstein und Kapitänleutnant Günther Krech.
Korvettenkapitän Harten st ein versenkte 21 Handelsschiffe mit 106 504 BRT., Kapitänleutnant Krech 16 Dampfer mit 84 768 BRT.
Die bisherigen Verluste Kanadas
Stockholm, 20. Sept. Reuter meldet aus Ottawa: Nach Angaben des Hauvtauartiers für die nationale Verteidigung belaufen sich die Verluste der kanadischen Armee an Gefallenen, Verwundeten. Vermißten und Gefangenen seit Ausbruch des Krieges jetzt auf ungefähr 6 3 0 0 M a n n.
Berlin, 20. Sept. Zu den Kämpfen vor Stalingrad teilt das Oberkommando ergänzend mit: Die Bolschewisten leisteten in den zahlreichen bunkerartig ausgebauten H ä u s e r n. die größtenteils bereits von den Granaten der Artillerie und den Bomben der Kampfflugzeuge bis auf die Erundamern zerstört waren, zähen Widerstand. Abschnittsweise muß jedes Haus, ,i e d e r 4, r u m m erbau f e n von den deutschen Infanteristen erstürmt und dem Feinde der heißumkämpfte Boden entrissen werden. Alle Versuche der Bolschewisten, in verzweifelten Gegenangriffen die Vernichtung aufzubalten, scheiterten an der entschlossenen Angriffskraft deutscher Infanteristen und Panzersoldaten unter schweren Verlusten für den Gegner.
Im Raum südlich von Stalingrad führten verbündete Truppen einen erfolgreichen Erkundungsvorstoß durch, wobei 17 feindliche Bunker genommen und eine Anzahl Gefangener eingebracht wurden.
Die von Norden her gegen die deutsche Riegelstellung geführten Entlastungsangriffe der Bolschewisten blieben erfolglos. Immer wieder versuchte der Feind mit starken.
____... . inzerkampfwagen. die deutsche Abwehrstellung zu sprengen. Durch den heldenmütigen Einsatz deutscher Infanteristen und Pioniere wurden alle Massenangriffe zerschlagen und starke Kräftegruvven der Bolschewisten in umfaßendem Gegenangriff vernichtet.
Deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge belegten feindliche Panzerkamvfwagen und Bereitstellungen mit Bomben. Der Schwerpunkt der Luftangriffe lag „aus den feindlichen Batteriestellungen. in denen 13 Geschütze zum Schweigen gebracht wurden. Ein großes Munitionslager flog in die Luft. Angriffe deutscher Kampfflugzeuge richteten sich auch gegen den bolschewistischen Nachschubverkehr. 117 Lastkraftwagen, die mit Munition und Truppen beladen zur Front fuhren, wurden zerstört. Mehrere Güterzüge erhielten schwere Beschädigungen, Schlacht- und Zerstörar- flugzeuge griffen angetretene Feindgruppen, noch ehe r.e sich entwickeln konnten, tnr Tiefflug an und zersprengten sie.
sogenannten Ozeanmächte noch kein wirklich brauchbares Mittel gegen die U-Boote gefunden haben. 3m ersten Weltkrieg habe die Einführung von Geleitzügen die Situation für die Engländer gerettet. Jetzt habe man den Schutz der Ee- leitzüge ganz wesentlich verstärkt. Man setze Flieger zur Sicherung ein und verwende sehr vervollkommnete Horchapparate, aber auch in Deutschland habe es keinen Stillstand gegeben. Deutschland wisse seine Vorteile entsprechend auszunutzen. Der neueste große Erfolg gegen den Nordmeer-Geleitzug unterstreicht die Ausführungen des dänischen Blattes. Er ist ein harter Schlag für unsere plutokratisch-bolschewistischen Gegner.
Dazu kommt, daß dieser Schlag in einer Situation erfolgt, in der zwischen den Sowjets und ihren anglo-amerikanrschen Bundesgenossen ohnehin eine gewiße Gereiztheit besteht, da man in Moskau sehr verbittert darüber ist, daß die lieben Bundesgenossen nichts tun, um die z w e i t e F 1 0 n t zu schaffen, während die Engländer wieder erklären, daß die Sowjets nur noch etwas auszuhalten brauchten, dann würde schon alles gut gehen. Es zeigt sich erneut, daß auch eine Unterstützung der Sowjets durch Kriegsmaterial auf unüberwindbare Schwierigkeiten stößt.
Achsenmächte völlig beseitigt werden. Es könne Kompromiß geben. Mit diesem Letzteren wird Knox recht haben. Es wird mit diesen Kreaturen keinen Kompromiß geben. In der Entschlossenheit des deutschen Volkes aber werden stch diese Verbrecher täuschen! Im Bewußtsein seiner Kraft hat es den Kampf seines Lebens gegen seine Verderber auf genommen. Seine Söhne vollbringen Wunder an Tapferkeit, und sie stehen siegreich an allen Fronten und schlagen die Verbrecher nieder, die Dem deutschen Volke dieses furchtbare Schicksal zugedacht haben. Sie wißen, vereint mit der gesamten Heimat, daß die Gerechtigkeit unserer Sache uns zum Stege führen wird. Die Anstifter und Urheber dieser Verbrechen aber — dessen sind wir ebenso gewiß — wird ihr verdientes Schicksal ereilen. Sie werden ihre unabwendbare Niederlage nicht überleben.
Die finnische Zeitung „Aamulehti" betont, daß die Verschleppung und Hinrichtung der Esten nicht nur eine Maßnahme zur Beseitigung der politischen Klassengegner gewesen sei, sondern es stch um einen Aus'ottungsprozeß gehandelt habe. Bei der Verschleppung habe man festgestellt, daß die Familien auseinanoergerissen wurden, indem die Männer in die eine Himmelsrichtung, in die Kohlengruben, die Frauen in die andere, in die Kolchosen, gebracht und die Kinder den Eltern einfach weggenommen wurden.
Und so, wie hier geschildert, so haben die Bolschewisten, die die Geschäfte Churchills und seiner jüdischen Verbrecher besorgen, überall gewütet, wo ihre Soldateska Fuß fassen konnte.
Die ungeheuerlichen Enthüllungen des Londoner Blattes stimmen durchaus mit dem Überein, was gerade am Samstag der amerikanische Marineminister Knox in einer Rede in Kansas Citv erklärte: Nach dem Siege, so ries dieser Kriegshetzer aus, wird ein Friede vorgeschrieben, in dem Deutschland und die Achsenmächte völli''"' ' " "
verschleppten Kindern befinden sich auch drei Kinder des litauischen Generals Rastikis."
„Stockholms Tibningen" meldete aus Lettland: „200 000 Einwohner, vom kleinsten Kinde bis zum 80jährigen Greis, sind in die russischen Steppen und in die arktischen Gebiete Sibiriens gebracht worden. Die Kinder sind verschwunden und niemals zu ihren Eltern zurückgekehrt. Von deutschen Truppen wurden auf dem Eüterbahnhof in Riga vier verschlossene Güterwagen voller Kinderleichen gefunden."
Der estnische Landesdirektor Dr. Mace erklärte: „Die Bolschewisten hatten den.Plan, 700 000 Personen nach Rußland und Sibirien abzutranspörtieren. Nur 385 000 Esten sollten im Lande bleiben."
as. „Die U-Boote", fo sprach dieser Tage der sonst so großmäulige amerikanische Marineminister Knox, „sind unser größtes Problem, das übrigens mit der Errichtung einer zweiten Front in Europa, ferner mit der Durchführung einer großen Gegenoffensive im Westpazifik, sowie mit der Versorgung der Sowjetunion im engen Zusammenhang steht. Wir müssen versuchen, die U-Boote weiter mit aller Macht zu bekämpfen". Das klingt sehr wesentlich anders, als das, was wir früher von Herrn »ill und auch von Herrn Knox hörten, daß man nämlich
-Boot-Krieg unter Kontrolle habe, daß die Wirksamkeit der U-Boote immer weiter Nachlasse und was derlei Agitationsschwindel mehr ist. Doch die Tatsachen sprechen eine allzu deutliche Sprache. Wenn am Sonntag vor acht Tagen das OKW. die Versenkung von 121 500 BRT. bekannt geben konnte, wenn bann am Montag die Meldung über die Vernichtung eines feindlichen Ee- leitzuges im Atlantik mit 122 000 BRT. folgte, wenn am Samstag wiederum die Vernichtung von 100 000 BRT. gemeldet wurde und wenn am Sonntag bann bie Nachricht über die große E e - leitzugschlacht im Norbmeer, an bet neben ben U-Booten hervorragenb bie beutfche Luftwaffe beteiligt war, bekanntgegeben wurde und die Welt vernahm, daß aus diesem von
den Sowjets so sehnsüchtig erwarteten Geleitzug 270 000 BRT. versenkt wurden, so sind das Verlustzahlen, über die man auf der Gegenseite schließlich nicht mit einigen Phrasen hinweggehen kann. Man kann das um so> weniger, als jeder Engländer weiß, daß derartige Verluste unter keinen Umständen durch Neubauten wettgemacht werden können, soviel Zahlen- kunftstücke auch die Rooseveli'sche Agitation über den angeblich yut vor sich gehenden Ersatz der versenkten Tonnage in die t hinausposaunen mag.
Unsere Gegner haben ja schon früher feststellen müssen, daß bas Norbmeer ein sehr gefährliches Gewässer für Geleitzüge ist. Anfang Juli würben aus einem großen, aus 38 Schilfen be- stehenben Eeleitzug, ber ben Sowjets Kriegsmaterial bringen sollte, 32 Schiffe mit 217 000 BRT. vernichtet, ein Verlust, ben Churchill in seinem ganzen Umfange bis heute noch nicht eingestanden hat. Englische und amerikanische Seeleute haben das Rordmeer wiederholt als die Hölle der Seefahrer bezeichnet, denn nicht nur gegen die Eeleitzüge, sondern auch gegen einzelfahrende Schiffe richten sich die Angriffe unserer U-Boote und unserer Luftwaffe, die darüber hinaus die Hafen- anlagen von Murmansk und Archangelsk wiederholt mit größtem Erfolg angriff. Die Mitteilung von dieser schweren Geleitzugkatastrophe trifft unsere Gegner um so härter, als ihnen die Nachricht von der Vernichtung des Atlantik-Ee- leitzuges noch in den Knochen steckt und als ja auch die (geleit» zug-Katastrophe im Mittelmeer, die sich Anfang August ereignete und bei der 180 000 BRT. versenkt wurden, noch nicht vergessen ist. Die dänische Zeitung „Verlinske Tidende" zieht dieser ganzen Entwicklung mit Recht den Schluß, daß die rannten Ozeanmächte noch kein wirklich brauchbares
Der Sonntagsbericht des OKW.
Aus dem Führerhauptquatier, 20. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Am Terek warfen deutsche Truppen den Feind ans befestigten Stellungen.
Im Raum von Stalingrad dauern die Kämpfe in u n- »erminberter Härte an. Entlastungsangriffe des Feindes von Norden scheiterten.
Bei Woronesch wurden feindliche Angriffe znm Teil im Nahkamps unter hohen blutigen Verlusten abgewiesen.
Im Mittelmeer versenkte ein deutsches ll-Boot einen Dampfer von 1200 BRT. und vier Transportsegler.
Einzelne britische Flugzeuge führten am Tage wirkungslose Störslüge über dem Reichsgebiet durch. Ein Flugzeug wurde ab- geschossen.
In der Nacht flogen britische Bombenflugzeuge nach S ü d- w e st- und Süddeutschland ein. An einigen Orten, u. a. in der Stadt München entstanden Spreng- und Brandschäden vorwiegend in Wohnvierteln und an öffentlichen Gebäuden. Die Zivilbevölkerung hatte Berlufte. Zwölf der angreisenden Bomber wurden teils durch Flak, teils durch Nachtjäger zum Absturz gebracht.
Nach Tagesaugriffen auf Industrieanlagen an der britischen Südostküste belegten deutsche Kampsslugzeuge in der Nacht jum 20. September das Industriegebiet von Sunderland mit Bomben schweren Kalibers.
Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ist im N 0 rv» m e e r eine große Eeleitzugschlacht gewannen worden. Nach der völligen Vernichtung eines Eroßgeleitzuges im Nordmeer in der Zeit vom 2. bis 7. Juli 1942 wurde am 13. September von britischer Seite ein erneuter Versuch unternommen, ein von starken Flotteneinheiten gesichertes Eroßgeleit durch das Nordmeer in einen sowjetischen Hafen zu führen. Die sehr schlechten Wetterbe- Mngungen und die einen weit nördlichen Kurs erlaubende Eisgrenze begünstigten dieses Vorhaben.
Deutsche Kampssliegerverbände und Unten- s e e » 0 0 t e griffen an und zerschlugen auch diesen aus 45 Handels- schissen bestehenden Eeleitzug in tagelangen aufopferungsvollen Kämpfen.
Unter schweren Kampsbedingungen aus weite Entfernungen bei schlechtem Wetter und starker feindlicher Flak- und Jagdabwehr versenkten unsere Kampfflieger aus dem Eeleitzug insgesamt 25 Handelsschiffe mit zusammen 177 000 BRT. Acht weitere Dampfer wurden so schwer beschädigt, daß sie als verloren anzu- sehen sind Außerdem vernichtete dieLuftwafse von den Sicherungsfahrzeuge» einen Zerstörer sowie zwei Bewacher und warf einen zweiten Zerstörer in Brand.
Unsere Unterseeboote schossen in harter Verfolgungsjagd fünf Handelsschiffe mit zusammen 29 000 BRT. aus dem Eeleitzug heraus und erzielten auf zwei britischen Zerstörern Torpedotreffer, deren Untergang bei der herrschenden Wetterlage nicht beobachtet werden konnte.
Damit erlitt der Feind eine seiner schwersten Niederlagen in Eeleitzngslämpsen. Er verlor innerhalb von sechs Tagen 38 mit Kriegsmaterial aller Art beladene Handelsschiffe, darunter auch Tanker, mit zusammen 270 000 BRT. Dazu kommt der Verlust von sechs Kriegsfahrzeugen. Rur Reste des Eeleit- zuges, zum Teil erheblich beschädigte Schisse, konnten entkommen.
Ferner gibt das Oberkommando der Wehrmacht bekannt:
Die von amtlicher sowjetischer Seite bekanntgegebene und von der Reuter-Agentur übernommene Behauptung, daß Generaloberst von Klei st gesallen sei, ist unwahr.
Berlin, 20. Sept. In England wurde der ungeheuerliche Plan bekanntgegeben, die deutschen Kinder nach dem Sieg der Alliierten z u i n t e r n a i i 0 n a l i s i e r e n. Die in London erscheinende, von Churchill bezahlte Zeitung „Vrij Nederland" forbert, wie das amtliche englische Reuterbür» mitteilt, baß alle beutschen Kinber im Alter von zwer bis sechs Jahren ihren Müttern weggenommen unb für bie Dauer von 25 Jahren ins Ausland geschickt werben müßten. Bei bieser Methobe würben bie Deutschen nicht mehr von ihrer Nationalität besessen sein. Es würbe ein Bölkergemisch entstehen, bas nicht mehr als beutsch zu bezeichnen sei.
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Mit bet Veröffentlichung bieser teuflischen Absicht wirb bos gemein ft e Verbrechen verkiinbet, bas jemals Menschenhirne ersonnen haben. Wir haben uns niemals einer Täuschung barüber hingegeben, welches Schicksal bem beutschen Volke von bet bolschewistischen Bestie unb ben plutoktatischen Weltver- btechetn zugedacht ist. Stalin unb Churchill wollen bie Vernichtung aller ber Nationen, bie noch bie Kraft in sich fühlen, ber bolschewistischen Völkerversklavung Widerstand zu leisten unb ben Willen besitzen, sich gegen ihre plutoktatischen Ausbeuter zu erheben. Wir kennen ihren teuflischen Plan seit langem. Ihr Ziel ist bie Ausrottung b e s beutschen Volkes. Wenn es noch eines Beweises beburft hatte, um auch bem blindesten Volksgenossen bie Augen zu öffnen bann ist biese Veröffentlichung bas unwiberlegbare Zeugnis bafür, was bas beutsche Volk, was seine Mütter unb Kinder von diesen unmenschlichen Verbrechern zu erwarten hätten.
In Ostkarelien, in Estland in Litauen, in Lettland unb Galizien hat bie Welt bie bolschewistischen Hanblanger Churchills unb seiner Kumpane am Werke gesehen:
So melbete „New York Journal American" am 16. Oktober 1941: „150 000 Litauer, barunter Kinder von zwei Jahren an aufwärts, sind von ben Sowjets nach Sibirien verschleppt, unmünbige Kinder ihrem Schicksal überlassen worben. Unter ben
