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Wiesbadener Tagblatt

Druck und Verlag:

Nr. 188.

Samstag/Sonntag, 13./14. August 1938

86. Jahrgang

Erfolg der Erzeugungsschlacht.

einem

des

und

Erneuter roter Offensiv-Versuch zusammengebrochen

80000 SA.-Männer auf dem Reichspartettag

Snzeigeilpreise: Ern Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil Grund» preis 7 Rpf., der 85 Millimeter breiten Spalte im Zextteü 60 Rpf-, sonst laut Preisliste Nr. 6, Nachlatzstaffel B. Für dis Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen. Schlug der Anzeigen.Annahme 9 V« Uhr vormittags. Größere Anzeigen müssen spätestens einen Tag vor dem Erscheinungstage aufgegeben werden.

Die Männer werden in 4 0 8 großen Zelten, in 24 Baracken im SA.-Lager Langwasser untergebracht und vorn 7. bis 12. September bzw. 13. September in der Stadt der Reichsparteitage bleiben. Sie nehmen am Appell in der Luitpold-Arena, am Vorbeimarsch, sowie an den NS.-Kampf- spielen teil. Fast für alle Mannschaftskämpfe der NS.- Kampfspiele stellt die SA. drei Mannschaften, während sie bei den Einzelkämpfen mit je fünf Wettkämpfern beteiligt ist. Außerdem nimmt sie teil am Geländeritt, an den Staffeln, am Schwimmen. Boxen, Ringen, Gewichtheben, Säbelfech^n, Hand- und Wasserball.

Mit dem Hamburg-Süd-DampferMadrid" trafen am Freitagnachmittag 20 spanische Jugendführer und -Führerinnen in Hamburg ein. Die spanischen Gäste werden auf Einladung der Reichsjugendführung eine Reise durch Deutschland unternehmen, deren Abschluß ihre Teil­nahme am Reichsparieitag in Nürnberg fein wird.

Am 11. August hat im Auswärtigen Amt der Austausch der Ratifikationsurkunden zu einem Abkommen über den

Berlin, 12. Aug. Auch in diesem Jahre werden wie beim vorjährigen Reichsparteitag, wie die NSK. meldet, 80 000 SA. - MännerinNürnbergmarschieren, zu deren Beförderung 81 Sonderzüge notwendig sind. Unter ihnen befinden sich erstmalig 6 5 0 0 o st märkische S A. - Männer der drei Gruppen Donau, Südmark und Alpen­land, die vollkommen neu eingekleidet wurden. Von den 42 SA.-, den 14 hV- und 21 RSKK.-Standarten, deren Weihe der Führer selbst vornehmen wird, sind 12 SA.-Standarten aus dem früheren Österreich.

kleinen Grenzverkehr an der deutsch-franzö­sischen Grenze, einen Vertrag über einen Teil " " Grenzverlaufes zwischen Deutschland und Frankreich einer ergänzenden Vereinbarung hierzu stattgefunden.

fi WerktägU-h nachmittag».

Geschäftszeit: 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abentre, außer Sonn» H. getatags.

Unterhaltungsbeilage Berliner Büro: Berlin-Wilmersdorf.

Salamanca. 13. Aug. (Funkmeldung.) Wie der natio- aale Heeresbericht vom Freitag meldet, versuchten die Raren im Abschnitt Albarracin am Euadalaviar und am Taio, in die nationale Front einzubrechen, wobei sie jedoch außer­ordentlich schwere Verluste erlitten. Die Nationalen umzingelten zwei angreifende rote Briga­den und rieben sie völlig auf, danach gelang es ihnen sogar noch, ihre Linien zu verbesiern.

An der Ebro-Front setzten die nationalen Truppen ihren Vormarsch fort, schlugen jeden Widerstand des Feindes nieder und wiesen Gegenangriffe der Roten ab. Laut Aus­sagen Gefangener einer roten Division haben die Roten über 4 0 0 0 Gefallene verloren. So verlor am Freitag allein eine Division 800 Mann.

An der Segre-Front trieben die nationalen Trup­pen die angreifenden roten Einheiten über den Segre-Fluh Zurück. Bei diesem Angriffsversuch verloren die Roten 200 Gefangene und gegen 400 Tote. 11 rote Tanks wur­den zerstört. _ .

In Estremadura setzten die Nationalen ihren Vor­marsch fort und nahmen mehrere Höhenzüge und die Stadt E a b e z a del Bury, die sie zuvor umzingelt hatten. Die Roten verloren hier 147 Gefallene und über 200 Gefangene, sowie zahlreiches Kriegsmaterial.

Die nationale Luftwaffe idum im Luftkampf an der Estremadura-Front vier rote Curtis-Maschinen und an der Ebro-Front einen Martin-Bomber und drei Katiuska- Avparate ab. Die nationalen Luftstreitkrafte bombardierten am 10. militärische Ziele in Barcelona, ein Waffen­lager in Alicante und den Hafen von Valencia.

Wie der nationale Heeresbericht ergänzend mitteilt, drangen die Truppen General Queipo de Llanos konzentrisch auf Cabeza del Buey das mit 15 000 Einwohnern zu den bedeutendsten Orten Estremaduras gehört, vor und ver­trieben nach Überwindung der Widerstandszentren restlos ben Feind. Die vollständige Zerstörung durch die Bolsche­wisten konnte nur durch das überraschend schnelle

Spannung Paris-Rom.

Kz. Vor kurzem wurden Gerüchte laut, die von den Ver­suchen der französischen Regierung sprachen, die Verhand­lungen mit Italien wieder in Gang zu Bringen. Den Wert, den Bonnet bei der Aussprache mit dem deutschen Bot­schafter in Paris auf die Dementierung der französischen Lieferungen an Rotspanien legte, gab diesen Gerüchten einiges Gewicht. Nun wird aus Paris bekannt, daß die fran­zösische Regierung beschlossen hat, Sammel-Visa für Gruvvenreisen nach Italien abzuschaffen und den Visum-Zwang wieder einzuführen. Diese Meldung zeigt, daß die Zweifel an einem augenblicklich mög­lichen Ausgleich zwischen Paris und Rom zu Recht bestanden. Das sranzösische Außenministerium gibt eine Verlautbarung heraus, in der darauf hingewiesen wird, daß Italien bereits am 5. August den Visum-Zwang wieder eingeführt habe, so daß Frankreich keine andere Möglichkeit, als die, denselben Weg zu beschreiten, übrigen geblieben sei.

Eindringen der nationalen Truppen verhindert werden, doch sind immerhin noch viele Gebäude und eine wertvolle Kirche der bolschewistischen Zerstörungswut zum Derer ge­fallen. Anschließend rückten die nationalen Truppen noch 4 Kilometer in östlicher Richtung vor.

Nach dem Scheitern der toten Offensive auf dem rechten Ufer des Ebro versuchte die rote Heeresleitung, einen neuen Angriff im Segre-Abschnitt bei Villanueva de la Varca, den sie mit roten Elitetruppen durchfuhrte, um das Gebiet nördlich von Lerida zu bedrohen. Nach ausgiebiger Vor­bereitung durch die Artillerie und die Luftwaffe griffen die Bolschewisten unter Einsatz von 25 sowjetrussischen Tanks an. Obgleich sie zahlenmäßig in großer Übermacht waren, hielt General M o s c a r d o ihre Offensive wider Erwarten auf und brachte ibnem besonders durch den Einsatz seiner Flug- itreitkräfte, hohe Verluste bei. so daß sie gezwungen wurden, sich Über den Segre-Fluß zurückzuziehen. Der Gegenstoß der Nationalen war so stark, daß die Roten bei ihrer Rückkehr über den Segre ungeheure Verluste erlitten.

Bezug »preis«: Für eine Vszugszeit von 2 Wochen 94 Rpf., für einen Monat RM. 2., em» schließlich Traglohn. Durch dis Post bezogen RM. 2.85, zuzüglich 36 Rpf. Bestellgeld, Einzel­nummern 10 Rpf. Bszugsbestellungsn nehmen an: der Berlag, dis Ausgabestellen, dis Träger und alle Postanstaltsn. Dis Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.

verschiedenen Getreidesollten werfen eine Fülle von Einzel- protilemen auf. Beim W e iz e n ist z. B. in jüngster Zeit das Qualitätsproblem immer mehr in den Vordergrund gerückt, beim Roggen arbeitet man an der Möglichkeit eines gesteigerten Eiweißertrages. Schließlich hat die weitfchauende Preissenkungsaktion für Kunstdünger sich bereits äußerst günstig auf die diesjährige Ernte ausgewirkt. Ur­sprünglich hatte man erwartet, daß nach.einer Frist von drei bis vier Jahren durch die Verbilligung sich ein Mehrverbrauch von etwa 30 Prozent werde erreichen lassen. . Dieser Satz ist aber bereits nach VA Jahren erreicht und vielfach sogar weit überschritten worden. Der Verbrauch von Mineraldünger im Jahre 1937/38 liegt zum Beispiel mit 80 bis 100 Prozent über dem Verbrauch vor der Erzeugungsschlacht, der Stickstoffver­brauch um 30 Prozent, der Kaliverbrauch um 26 Prozent über dem Jahre 1935/36. Die hervorragende Ernte dieses Jahres muß selbstverständlich so gelagert werden, daß jede Sicherheit für die beste Aufbewahrung und zweckmäßigste Verteilung ge­boten ist. Zu diesem Zweck hat der Beauftragte für den Vier­jahresplan die Schaffung zusätzlichen Lager­raums angeordnet, der in möglichst kurzer Zeit zur Ver­fügung gestellt werden soll. In der Bevölkerung wird man die amtliche Mitteilung von dem außerordentlich günstigen Ernteergebnis mit besonderer Genugtuung aufnehmen, da da­durch das Gefühl der Sicherheit in der Versorgung mit Brotgetreide, das im übrigen immer bestand, er­neut bestärkt wird, und auch abermals bewiesen ist, daß weiter­hin jede Form von Spekulation mit dem wertvollsten deutschen Nahrungsmittel unmöglich gemacht ist.

Ungarn über den Horthy-Besuch.

wt. Der angekündigte Besuch des ungarischen Reichsoer- wefers von Horkhy m Deutschland find» in der unga- ri<fchen Presse bereits eine eingehende Würdigung. Nach der Machtergreifung der nationalsozialistischen Partei, so schreibt das RegierungsblattEsti lljsag", sei die deutsch- ungarische Freundschaft, besiegelt durch die Blutopser des Weltkrieges, von neuem belebt und enger g e = knüpft worden. Deutschland und Ungarn müßten gemein­sam die europäische Kultur und Zivilisation gegen d i e bolschewistische Barbarei verteidi­gen. Der Glanz des kommenden Staatsbesuches, so meint der Pester Lloyd" werde die Gefühle der Freundschaft zwischen Deutschland und Ungarn mit besonderem Nachdruck vor der europäischen Öffentlichkeit hervor- heben. Die beiden Nationen seien berufen, die Ungerechtig­keit der Friedensoerträge auszutilgen und die Gerechtigkeit wieder herzustellen.

In Berlin ist man bereits dabei, die Vorberei­tungen für die Ausschmückung zu treffen. Sie wird wiederum von Professor A r e n t entworfen und geleitet. Die Ausschmückung der Feststraße Unter den Linden, Wilhelmstraße und Wilhelmplatz wird sich an das Vorbild hakten, das vom Empfang Mussolinis her bekannt ist. 3n den nebeneinander wehenden Fahnen Deutschlands und Ungarns wird das enge Verhältnis, das die beiden Nationen verbindet, zum Ausdruck kommen.

,, von derhervorragenden Getreideernte dieses Jahres". Damit wird end­gültig und von maßgebender Stelle bestätigt, was man nach den aus den einzelnen Teilen des Reiches eingegangenen Be­richten seit einiger Zeit erhoffen durfte. Die vorzügliche Ernte dieses Jahres ist natürlich zunächst eine Folge der günstigen Wikterungsoerhältnisse, die nach sehr feuchten Frühjahr und Frühsommer einen sehr warmen und anhaltend trockenen Hochsommer brachten, der sich besonders gut für die Einbringung der Ernte eignete. Immer stärker aber auch gewinnen die Menschen Macht über das Resultat der Ernte durch Methoden einer steigenden, inten­siven Befruchtung, durch das Mittel der künstlichen Düngung, die Pflanzenzucht und Saatgut-Auslese. Auf allen diesen Ge­bieten hat man im Rahmen der Erzeugungsschlacht mit vollem Kräfteeinsatz gearbeitet und der günstige Ernteausfall ist zum großen Teil auch auf diese Arbeit zurückzuführen. Noch im Jahre 1934 beschränkte sich die Anbaufläche für Hochzucht-Saat­gut auf 12 609 Hektar, 1936 betrug sie bereits 72141 Hektar und damit war das vorläufige Ziel einer einigermaßen aus­reichenden Anbaufläche für Hochzuchtfaat erreicht. Ein anderes Beispiel ist die Pflanzenzüchtung im allgemeinen, bei der Wissenschaft und Praxis aus das engste miteinander Zu­sammenarbeiten. In unermüdlicher Kleinarbeit ist es hier gelungen, Fortschritt auf Fortschritt zu erzielen. Gerade di«

Nürnberg.

Von Heinrich Karl Kunz.

Die Erntezeit neigt sich ihrem Ende zu. Die Zweite Augusthälste steht vor der Türe. Nur noch drei Wochen trennen uns vom Beginn des Reichsparteitages. Im Vorüber­gehen hören wir jetzt oft die Fratze: Gehst du nach Nümbertz?, ober sie wird an uns selbst gerichtet. Sie birgt eine Fülle von Erwartungen in sich. Nürnberg, ein einziges Wort, um­schließt für uns Deutsche eine Welk. Der dröhnende M a r s ch t r i t k stundenlanger Kolonnen erwacht in uns, die Vision eines unabsehbaren Meeres, darin flatternde Fahnen und gereckte Arme ineinanbermogen. Freude und Jubel und Hunderttausende, einsam überragend, die Gestalt des Führers. In einen Rahmen geschlossen, in dem sich die filigrangelockerte Strebekraft gotischer Türme mit der Breit» gelagerten Wucht der ÄaiferBurg vereint, übergossen von dem warmen Licht, bas die Kunst der Dürer, Vischer und Veit Stoß ausstrahlt. Nürnberg, Trägerin der alten deutschen Kaisertradition, Brennpunkt der Gestaltung unseres jungen nationalsozialistischen Reiches. In Eins gefaßt: die Stadt der Reichsparteitage.

Wir vergessen so leicht. Nürnberg, heute emporgehoben von der gewaltigen Aufgabe, die ihm der Führer gab, war vor sechs Jahren nichts weiter als eine der vielen deutschen Städte mit zerrütteten Finanzen, leerstehenden Fabriken, mit einem riesigen Arbeitslosenheer und einer grauen Zukunft vor allen Fenstern. Ein Ausschnitt aus dem Niedergang des Reiches, ein Spiegelbild feines Elends, doppelt scharf gezelchnet an den Zeugen einer großen Vergangenheit. 1923, als sich die nationalsozialistischen Sturmabteilungen in Nürnberg zum Deutschen Tag" trafen, zündete der erste Funke einer starken Hoffnung. Er züngelte, von dem fanatischen Glauben des un­ermüdlichen Frankenfuhrers Julius Streicher angefacht, zur Hellen Flamme empor. 1927 und 1929 sah die ehrwürdige Reichsstadt wiederum die Reichsparteitage in ihren Mauern. Und der Führer, der Verdienste zu belohnen gewohnt ist, trug seinen Dank an bas treue Nürnberg ab, indem er es 1933 auf demParteitag des Sieges" zur ständigen Stätte des jährlich wiederkehrende'n Eeneralappells der Bewegung, zur Stadt der Reichsparteitage erklärte.

Eine einzigartige, und auch schwer bürdende Aufgabe. Das uralte und ewig junge Nürnberg aber, unter feinem national­sozialistischen Oberbürgermeister" Willy Liebel, ging rüstig an die Arbeit. Über seine Erfolge berichtet das vor uns liegende BuchFünf Jahre Stadt der Reichsparteitage Nürn­berg", herausgegeben von ihrem Oberbürgermeister, bas in seiner Gestaltung selbst ein Schmuckstück der alten Reichs­stadt würdig ist. Durch zahlreiche Zeichnungen und Bilder aufgelockert, ziehen im Fluge fünf Jahre an uns vorüber. Jahre eines eifrigen Wirkens, eines eisernen Strebens, der vom Führer zuerkannten Mission gerecht zu werden. Und Nürnberg begnügte sich nicht, eine glänzende Fassade zu schaffen. Der innere Aufbau ging Hand in Hand mit seiner äußeren Gestaltung, wobei die Verwaltung von dem Ge­danken ausging, daß die Stadt der Reichsparteitage ein lebendiges Vorbild in jeder Hinsicht geben muß. Nürnberg brachte Ordnung in seine Finanzen, steigerte sein Vermögen und aus einem jährlichen Fehlbetrag von 4,5 Mil­lionen war 1936 Bereits ein ÜBerschutz von % Millionen ge­worden. Die Arbeitslosigkeit sank auf ein Minimum, neue, luftige Siedlungen entstanden am Außenrande der Stadt. Straßen wurden gebaut und Brücken. Kurzum, Nürnberg ging auf allen Gebieten voran und wurde wiäierum ein getreues Spiegelbild des Reiches, diesmal eines stolzen Reiches, der geeinten, emporstrebenden, schaffenden deutschen Nation.

Das Deutschland Adolf Hitlers schöpft aus den Kräften unserer Geschichte. Es will die deutsche Sehnsucht er­füllen, die durch Jahrhunderte fortwirkte. Und wo könnten wir diese Jahrhunderte, ihren Ruf nach dem starken Vaterland inniger erleben als in Nürnberg, wo jeder Stein uns von stolzen und schweren Tagen zu erzählen weiß? Und die Ver­waltung erspürte die symbolbildende Kraft, die Nürnbera innewohnt und die den Führer bei seiner Wahl mitbestimm't haben mochte. Der Altstadt, von oorangegangenen Generationen durch Um- und Anbauten und verständnislose Renovierungen vielfach verunstaltet, wurde ihre ur­sprüngliche Form weitgehend zurückgegeben. Besondere Beachtung verdient die Wiederherstellung der Kaiserburg, die Umgeüaltung des Adolf-Hitler-Platzes und vor allem auch des großen Rathaus-Saales, der, selbst Schauplatz des Reichsparteiiages, jährlich Stätte des Führerempfanges ist. Nicht zu vergeßen die weltberühmten unb weitläufigen Befestigungsanlagen, die von Bäumen und Sträuchern frei­gelegt und dem mählichen Verfall entzogen wurden. So spricht Nürnberg wieder die alte, unverfälschte unb ein­dringliche Sprache zu seinen Besuchern, zu den Teil­nehmern der Reichsparteitage und bezeugt ihnen die Ewig- leit bes Blutes, bie in der nicht äbreißenden Kette der

as. Berlin, 13. Aug. Eine soeben bekanntgegsbene An­ordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan über die Schaffung von Lagerraum für Getreide beginnt so­gleich mit der Feststellung von derhervorragenden

Hervorragende Getreideernte

(Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.)

L. SchMenberg'sch« Hofbuchdruckerei, »Tagblatt. Haus».

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