Einzelbild herunterladen
 

Verlag Langgafse 21

„Tagdlatlliaus".

Schalter-Halle geöffnet von 8 Uhr morgen» bi» 7 Uhr abend».

wöchentlich

Lrzuge.PrriS sür beide Ausgaben: Mk. 1.20 monatlich, Mk 3 60 vierteljährlich durch den Verlag - , Bringer lohn. Ml 4.65 vierteljährlich durch alle oeutjchen Posta,Iftallen aurichliefflich

-Bestellungen iiehmen außerdem entgegen, in Wiesbaden die Zweigstelle B>»- ' Ausgabestellen in allen Teilen der Stadt; in Biebrich, die dortigen Au»- «adeftellen und in den denachbatten Landorlen und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.

12 Ausgaben.

Fernruf:

„TagblatthauS" Nr. üSSO-SZ.

Bon 6 Uhr morgen» bi« 1 Uhr abends, außer Somit»,».

Anzeigru-PreiS für die Zeile: 2» Pjg. Hk örtliche Anzeige-; 35 Big. für auswärtige Anzeigen; 1.25 Mk. jür örtliche Reklamen. 2.50 Ml jür auswärtige Reklamen. — Bei wiederholter Aufnahme unver­änderter Anzeigen in kurzen Zwischenrauiaeu eutivrechender Nachlaß. — A-zeigen-Annahme: kür die Aben»-Au»gabe bi» 12 Uhr mittags; für die Morgen-AuSgabe bi» 3 Uhr nachmittags. — Für die Aufnahme von Anzeigen an »orgeschricbenen Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen.

«erlmer AbteUuug des Wiesbadener TagblattS: Berli» W. 57, An der A»»ftrlkirche 7,1. Fernsprecher: Amt Lützow 8202 und «203.

Sonntag. 25. August 1918. 395 * * 66 * Jahrgang.

Deutsche Bekenntnisse.

Die Rede, die der badische Thronfolger Prinz Max aus Anlaß der Jahrhundertfeier für die badische Nerfasfung gehalten hat, übersteigt weit die Bedeutung einer gewöhnlichen Festrede. In ihrem Ausflug in das Gebiet der großen Politik stellt sie eine ausgezeichnete Fortsetzung des Redefeldzuges deutscher Staatsmänner dar, die kürzlich mit der Kund­gebung D r. S o I f s so verheißungsvoll begann. Auch das, was Prinz Max in Karlsruhe gesagt hat, ist nicht die unverbindliche Äußerung eines Privatmannes, son­dern es sind deutsche Bekenntnisse, die in Karlsruhe ihren formvollendeten Ausdruck fanden. Prinz Max hat zunächst ankünpfend an die badische Geschichte, wo die Achtung vor der Menschenwürde und der persön­lichen Freiheit des einzelnen verfassungsmäßig zuerst in Deutschland festgelegt worden ist, geschildert, wie aus solchem Geiste heraus die deutsche Freiheit und die deutsche Staatsgemeinschaft erwachsen ist. Allerdings gibt es auch in der Freiheit eine deutsche Eigenart, sie hat Anastasius Grün einmal in die Wyrte zusammen­gefaßt: Freiheit ist nicht Genuß, sondern die Bindung an Zeinen Grundsatz. Aber unsere Feinde haben kein Recht, die deutsche Freiheit, die allerdings in dieser hohen sittlichen Auffassung nur mit der Ver­knüpfung staatlicher Ordnung denkbar ist, als minder­wertig hinzustellen oder gar als den preußischen Mili­tarismus zu bezeichnen. Prinz Mar ist so loyal, daß er den Feinden die Möglichkeit zugesteht, daß sie an das Zerrbild unserer Zustände glauben, das ihre Propa­ganda von unserem Lande zeichnet. Aber er hält ihnen auch einen Spiegel entgegen: Mobherrschast, Lynch­justiz, Boykott Andersdenkender, Pogroms gegen Fremde und wie die despotischen Gewohnheiten der westlichen Demokratien alle heißen mögen, werden hoffentlich un- sereni Wesen immer so fremd bleiben wie unserer Sprache. Unsere Auffassuna von Freiheit bedarf auch nicht der Stimulans teuer ständigen Predigt des Hasses und der Rachsucht, die Slemencenu und Lloyd George sogar in den Frieden hinüberzuvetten suchen, um den Krieg mit wirtschaftlichen Mitteln nach dem Frieden fortseben zu können. Dieses neue Heidentum lehnt Prinz Max für Deutschland mit Recht ab. Aber unser Gerechtigkeitsgefühl gebietet uns auch, nicht zu übersehen und nicht zu überhören, daß gegen Äußerun­gen niedriger und roher Gesinnung bei unseren Feinden aus der Tiefe ihrer Völker selbst zornige Abwehr auf­steigt. Die Feinde sind keine geistige Einheit, und auch bei uns gibt es ja Krieqstreiber, die geistig den deutschen Bekenntnissen des Prinzen Mar ähnlich fernsteben wie die Lloyd George und Clemeneeau. lohnen allen gilt die strenge Abweisung. Die Verständigen und Verantwortungsbewußten aller Ratio­nen ruft aber der badische Thronfolger auf zur Zu- kunftsarbeit an der Menschheit. Er legt ein schönes und klares Bekenntnis zu dem hohen Gedanken des Völkerbundes ab. Wie einst die Besten unseres Volkes das Ideal an die deutsche Einheit auch durch die ver­düsterten Zeiten deutscher Geschichte nnverlöschlich trugen, so sollen jetzt auch die Besten aller Völker in dieser dunklen, langen Krieasnacht nicht den Glauben an die große Hoffnung verlieren, daß es noch einmal ein Miteinander der Völker geben wird. Mögen die Friedensparteien im Auslande überzeugt sein, daß es üch hier wirklich um deutsche Bekenntnisse handelt, hin­ter denen die Mehrheit des deutschen Volkes steht.

*

Holländische Zustimmung zu der Rede des Prinzen Max von Baden.

W. T.-B 1 Haag, 23. Äug. Die Rede des Prinzen Max von Baten findet in der bolländischen Presse Zustimmung. „Voderland" schreibt: Die Rede des Prinzen :'?tax von Baden mutet wodltuend durch ihre weite und kluge Auffassung an. Hier spricht jemand, der über dem Tumult des Streites stebt und der ohne Haß oder verwirrende Leidenschaft weit in die Zukunft blickt. Die Worte des Prinzen Max stechen scharf ab gegen die Verhehungskampagne. Er gehört jedenfalls nicht zu denen, die unter der Kriegspsychose leiden. Prinz Max glaubt an den Völkerfried-n, er glaubt trotz allem au den guten Willen der Völker. Die Rede trat für den Frieden durch eine Versöhnung ein. Er meint, daß der Gegner in­folge der Art, wie man gegen Deutschland aufaehetzt hat, r icht verantwortlich ist für jenen Hatz, der von keiner Ver­söhnung wissen will. Es ist aber die Pflicht des deutschen Volkes, sein Untecscheidnngsvermögen zu behalten und auch bei dem Widersacher das Gute zu sehen.

Oie englischen Intrigen in Persien.

Enthüllung amtlicher englischer Dokumente.

W. T.-B. Berlin, 24. Aug. Vom Verlag „Der neue Orient", Berlin W. 50, wird sür den Herbst die Veröffent­lichung einer neuen Sammlung von Dokumenten an­gekündigt, die das englische Intrigenspiel in Mittelasien und die Vorarbeiten für die englische Okkupation in

Persien an der Hand amtlicher englischer Schriftstücke auf­decken, Eine Kostprobe wind schon jetzt in Form eines Briefes ausgeteilt, den der englische Gesandte in Teheran, Sir Ehristopher Marling, Anfang diese? Jahres an den ehe­maligen Sekretär der englischen Gesandtschaft in Teheran, Oliphant, gerichtet hat. Marling beklagt sich darin bitter über seine Kollegen, denen jedes Verständnis für die Nützlichkeit einer militärischen Okkupation Persiens durch britische Truppen abgeht. Die Art, ivie er die Gesandten der Entente in Teheran charakterisiert, ist typisch für den Dünkel des englischen Herrenmenschen und für die nur mit einer dünnen Höflichkeitsschicht übertünchte Verachtung für olles, was nicht englisch ist. Marling schreibt: „Lecomte, der französische Gesandte, geht im Herbst. Er ist von keinerlei Nutzen gewesen, sondern diese drei Fahre sehr viel mehr das Gegenteil, natürlich ganz unbewußt, indem er allen Leuten, mit denen wir zu arbeiten hatten, vor den Kopf stieß, so Facman Farma, seinem Sohn Firuz, Sykes und den Russen. (Prinz Farman Farma, Generalgouverneur von Schiras, ist von britischen Konsul in Kirmanschäh und in den englischen Blau­büchern als einer der korruptesten persischen Staatsmänner oebrandmarkt. Genera! Sir Percy Sykes ist Oberkotnman- dierender der berüchtigten South Persian Rifles. Der Schah verweigerte ihm in diesem Frühjahr, als er in persischer Uni­form seine Aufwartung machen wollte, eine Audienz.) Lecomte gab mir zu verstehen, ich sei ein verdammter Narr (äamneck sooft, besten Torheit so groß sei, daß es für ihn, Lecomte, zwecklos wäre, seinen großen Einfluß aufzuwenden, um mich zu unterstützen. Der italienische Kollege Arrivobene Balenti Gonzaga ist völlig verrückt und sollte abkerufen werden, während der amerikanische, sofern er nicht sehr ver­leumdet wird, seine Bemühungen allein darauf gerichtet hat, Geld auf schäbige Art zu machen. Wirklich eine nette Ge­sellschaft von Alliierten."

Amerikas „harmlofe"S1eIlirng z«rIntervention in Ruhlanv.

W. T.-B. Bern, 23. Aug. Der „Daily News" wird aus New Dork vom 18. August gemeldet: General March er­ledigte im Senatsausschuß die Jnterventionspläne in Ruß­land folgendermaßen: Ich kann ohne Einschränkung sagen, daß der Gedanke an die Errichtung einer Ostfront in Rußland mit einer Hand voll Amerikanern lächerlich ist. Die ameri­kanischen Ziele in Wladiwostok und Archangelsk beschränken sich auf den Schuh der militärischen Vorräte. Es wird als höchst unklug angesehen, tue amerikanischen Streitkräfte zu teilen. Die militärischen Operationen in Rußland sollten sich daher darauf beschränken, die Tschecho-Slowaken zu unterstützen. Es liegt somit kein tatsächlicher Wechsel in der Stellungnahme Amerikas vor, wie sie hier im letzten Halb­jahr verstanden wurde, und es wird die größte Sorge ge­tragen, Rußland zu versichern, daß Amerika keine Ein­mischung in seine politische Souveränität und keine Be­einträchtigung der russischen territorialen Integrität weder jetzt noch später beabsichtigt. Die britische Anerkennung des tschcchv-slowakischen Staates findet hier warmen Beifall.

Die Roste ver Zranzosen in Ruhland.

W. T.-B. Moskau, 24. Aug. Die „Prawida" schreibt: Aus in Samara aufyeftindenen Briefen geht hervor, mit welcher Fr echheit sich gewisse Franzosen als die Herren des heuti­gen Rußlands aufspielen. Diese Leute sind Lakaienseelen. Frankreich ist in dem eigenen Hause nicht mehr Herr. Die Herren des französischen Bodens sind die Deutschen, Etiglän- der und Amerikaner. Die Franzosen können nicht einmal einen Komprom ißsrieden schließen, selbst wenn sie wollten. Fe mehr Frankreich in die Hände feiner Verbündeten kommt, desto Elender wird die Rolle, die «8 bei sich zu Haus und in Rußland spielt. Rußland wird mit bissen Herrschaften auf- räumen.

Feindliche Berichte vom vaikalsee.

W. T.-B. Amsterdam, 24. Aug. (Drahtbericht.) Wie „Mgemeen HandeKblad" aus London erfährt, wird laut Be­richten aus Tokio amtlich aus Wladiwostok gemeldet: Feindliche Abteilungen griffen die Truppen des Generals Kalnikcffs an. Sie wurden geschlagen.

Die Verstärkung der Sowjet-Streitkräfte in Sibirien.

Rotterdam, 24. Aug. (zb.) Die bolschewistisckjen Streit- kräfte sind ungefähr wie folgt verteilt- 80 000 Mann be­finden sich bei Oespenca und Bimakoff, sie verfügen über Maschinengewehre, die sie stellenweise auf Flößen, die im Uffuri-Flusse treiben, aufgebaut haben. Am Amur stehen etwa 20 000 Mann und am Baikalsee fast ebenso viel. Dazu kommen noch rund 00 000 Mann, die sich aus allerlei Nationalitäten zusammensetzen, aber noch nicht vollständig ausgerüstet sind.

Oer Druck der GegenrevolutlonSre.

Bern, 24. Aug. (zb.) Die russischen Nachrichten melden aus Moskau: Aus Samara eingeiroffene Flüchtlinge teilen mit, daß die gegenrevolutionäreu Behörden unter dem Schutze ron t'checho-slowakischen Banden den Bauern äußerst sichwere Kontriibutionen auferlegen And vormals dem Adel gehörende Ländereien enteignen. Ortschaften, die Widerstand leisten, werden durch Artillerie zerstört. Die all­gemeine Unzufriedenheit unter dem Druck der Geaenrevolu- tionäre wächst täglich.

Die Gegenofiensive unserer Zeinde im westen.

Berlin, 22. August.

Der fünfte Akt der großen Gegenoffensive unfern Feinde im Westen hat mit dom Vorstoß der ,Engländer am gestrigen Tag begonnen. Den ersten Akt bildete der miß­glückte Versuch, unserer gegen und über die Marne vorge­schobenen Streitmacht den Rückzug hinter die Aisne-Vesle- liüie gu verlegen (17. Juli bis 8. August). Ihm folgte am 8 der Angriff einer starken englisch-französischen Streitmacht zwischen A n c r e und A v r e. der nördlich der Somme gänz­lich scheiterte, südlich der Somme dagegen den Feinden am 8. und 9. August einen Geländegewinn von durchschnittlich 10 bis 12 Kilometer einbrachte und uns erhebliche Verluste, auch an Gefangenen und Geschützen, zufügie. Die an diesem Frontteil fortgesetzte und auf dem rechten Flügel am 10. Aug bis zur Oise ausgedehnten Angriffe kamen jedoch bereits am letztgedachtcn Tog zum Stehen und hatten, bei mehrfachen empfindlichen Rückschlägen, nur noch, geringen Erfolg. Von den Angreifern heiß erstrebte, von deren Ausgangspunkten kaum einem Tagemarsch entfernte Ziele, wie Rohe und Noyon, befinden sich noch heute im Besitz unserer Truppen. Nun sind vorgestern und gestern die Franzosen auch zwischen O i s e und Aisne, die , Engländer zwischen Moyenville und Ancre (westlich Bapaume) mit bedeutender Macht zum An­griff geschritten. Die Angriffe beider sind im wesentlichen zurückgewiesen, werden aber zweifellos erneuert werden.

Wir befinden uns also nunmehr — noch eine beträchtliche Strecke vor der Ausgangsstellung unserer März-Offen­sive — einer fast zusmmnenhänyenden feindlichen Gegen­offensive gegenüber, die von nahe südlich Arras über Mont- Ibibier und Caissons bis Reims reichend, eine Frontbreite von mehr als 150 Kilometer hat und an der wohl zweifellos der größte Teil .der ftanzösische-englischen Gesamtstreitmacht be­teiligt ist. Amerikanische Truppen sind seit den Kämpfen an der Marne nicht mehr erwähnt worden. Die Schlacht selbst ist eine Feldschlacht, die Verwertung der Feldbefeftigungs- kunst nicht ausfchließt. Unsere F lüge l aber sind ebenso wie die feindlichen an stark befestigte Linien angelehnt, so daß eine große Enffcheidung nur im DurchbrnchSverfahren erzielt werden kann. Wir haben dieses Verfahren mehrfach, selbst stark befestigten Linien gegenüber, mit 'Erfolg angewandt und wollen deshalb nicht hochmütig annehmen, daß unsere Feinde es nicht auch vermöchten. Die vielem Hunderte von ihnen mitqeführter Panzerwagen, auf die sie anscheinend große Hoffnung gesetzt haben, konnten freilich unseren Truppen nur so lange gefährlich werden, als sie ihnem eine fremdartige Erscheinung waren. Heute nicht mehr, unsere Truppen haben gelernt, mit ihnen fertig zu werden, zu Hunderten liegen die zertrümmerten feindlichen Tanks auf den Kampffeldern der letzten Tage. Dagegen hat die deutsche Heeres­lei t u n g, fesihaltcnd an dem Grundsatz, daß dem Landbesitz und dem Gelände im Krieg nur bedingter Wert beizumessen ist, im Heer einige taktische Änderungen eingeführt, die sich in den letzten Kämpfen vollauf bewährt haben und auch fer­nerhin als nützlich erweisen werden. Um so mehr sehen wir dem weiteren Verlauf der Riefenschlacht mit vollem Vertrauen entgegen!

Darin kann uns am wenigsten das Triumpbgefchrei be­irren, das aus den feindlichen Ländern zu uns herüberschallt, weil Foch angeblich unserer Heeresleitung die Initiative ent­rissen und sich dadurch als der überlegene Feldherr erwiesen hat, der ihnen allein noch fehlte, um des Endsiegs gewiß zu sein. Darüber noch ein Wort in einem folgenden Artikel.

v. Blume, General der Infanterie z. D.

*

Neue englische Angriffe.

W. T.-B, Berlin, 24. Aug., abends. (Amtlich. Drahtbericht)

Kampf zwischen Scarpe und Somme. Englische An­griffe südöstlich Arras gegen Bapaume scheiterten. Südwest­lich Bapaume gewann der Feind östlich Thiepval Boden. Mehrfache englische Angriffe östlich Albert bis zur Somme brachen Verlust reich zusammen. Zwischen Aillette usnd Aisne wurden Angriffe der Franzosen abgewiesen.

Die Engländer vor einer neuen Hindenburglinia

Rotterdam, 24. Aug. (zb.) Der militärische Mitarbeiter des „Times" sagt in einer Betrachtung zu der Offensive nördlich der An c r«, daß nicht al l e Erwartungen der Ver­bündeten erfüllt worden seien. Zunächst sei alles ziemlich glatt verlaufen, da man die Deutschen in der Morgendämme­rung habe überrumpeln können und da man auch dom Geg­ner numerisch überlegen gewesen sei. Später aber sei der Nebel, der zunächst den Verbündeten schr zustatten kam, in der Hauptsache dem Feind von Nutzen gewiesen, da er die Werbünideten hinderte, die Konzentrierung feindlicher Reser­ven wirffam zu bekämpfen. Auch habe der Nebel die Plan­mäßige Ausführung der Anordnungen der englischen Heeres­leitung sehr behindert. Bei der Aufstellung der einzelnen Verbände sei wiederholt Verwirrung entstanden. So habe man den Anfangserfolg nicht genügend ausnützen könnou. Auch die deutschen Gegenangriffe feien bald so stark geworden, daß die britischen Truppen sich wieder über die Eisenbahnlinie von Achtet zurückzichen mußten. Der eigentliche, Schlüssel zu dem Sommeschlachffeld von 191«, sagt