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Mittwoch, 13. Januar 1913.
Morgen * ktusgabe.
Nr. 23. - 61. Jahrgang.
Oer Fall Sternickel.
Tie Berliner Kriminalpolizei hat in den letzten Kahren kein sonderliches Glück in der Aufdeckung von Verbrechen gehabt, obwohl eingeräumt werden muß, daß in bezug auf die Ausbildung der Kriminalbeamten, die Organisation der Polizei und die kriminalistische Technik viel getan wurde und manche Fortschritte erzielt worden sind. Wenn wir vorhin von dem Glück sprachen, das die Polizei nicht hat, so soll das nicht etwa eme Stichelei sein, sondern es gehört zu diesem Handwerk, das sich auf dem Wege zur Kunst befindet oder doch befinden sollte, wirklich Glück, das nicht zuletzt darauf beruht, daß selbst der abgefeimteste Verbrecher die eine oder andere große Tunnuheit begeht, die ihm zum Fallstrick wird.
Bei der Aufdeckung der grausigen Mordtat in Ort- wtg und der Verfolgung und Ergreifung der vier Mordbuben hat -die Polizei nicht nur eine anerkennenswerte Energie und Geschicklichkeit gezeigt, sondern auch einen so schnellen Erfolg erzielt, daß damit manche frühere Scharte ausgewetzt wurde. Freilich, daß der angebliche Schöne sich nach seiner Festnahme als der lang und schmerzlich gesuchte Verbrecher Sternickel erwies, das war jener schöne, große Zufall, ohne den, wie schon betont, die Kriminalpolizei nun einmal nicht bestehen kann. Und wenn diese den seit beinahe acht Jahren fruchtlos verfolgten Mörder, der den Händen der Gerechtigkeit zweimal entwischt ist, jetzt endlich in Numero Sicher hat, so wird sie wohl der Worte eingedenk sein, die Faust von Mephisto sagt: „Den Teufel halte, wer ihn hält, er wird ihn nicht so leicht zum zweiten Male fangen!"
Die Polizei wird dies um so mehr beherzigen, da besagtet Sternickel bisher mit Mephisto sprechen konnte: „Ich weiß mich trefflich mit der Polizei, doch mit dem Blutbann schlecht mich abzufinden!" Es ist kaum begreiflich, wie dieser Mann, von dem schon im Jahre 1904 im Striegauer Strafgefängnis eine Meßkarte ausgenommen wurde, und der seit Pfingsten 1905, wo er die Mordtat in der Mühle zu Plagwitz beging, eine der „gesuchtesten" Persönlichkeiten Deutschlands war, sich allen polizeilichen Nachforschungen entzogen hat. Und das, obwohl er eine ungewöhnliche Menge ganz besonders auffallendes Kennzeichen wie den verkrümmten Finger, die eigenartige Schädelbildung, die schräge Stellung der Zähne usw. aufweist, obwohl er sich seitdem m weit mehr als einem Dutzend kleiner Ortschaften aufgehalten hat, sicb selbst mehrfach in Berührung mit Polizeibeamten brachte und während der Zeit sogar unter falschem Namen vor Gericht erschien.
Wenn ein Verbrecher in Berlin unentdcckt blieb, dann tröstete man sich zum Schluß damit, daß er eben in das Gewühl der Großstadt mntergetaucht sei, daß es in der Riesenstadt schwer, wenn nicht unmöglich sei,
unter den drei Millionen gerade einen zu fassen. In der Folge wirb man vielleicht, ivenn ein Verbrecher verschwindet, zunächst die Frage aufwerfen, ob er nicht in das Menschengewühl eines Dorfes untergetaucht sei. Das ist gar nicht scherzhaft gemeint. In der Stadt herrscht eine außerordentlich, sehr oft als lästig empfundene Genauigkeit in der Personenstandsausnahme, und wer vom Lützowplatz nach dem Alexanderplatz verzieht, wandert gleichzeitig, auch wenn er noch so frei von Schuld und Fehle ist, durch die Akten der Polizeireviere. Wenn es sich bestätigt, . daß sich Sternickel seit dem Oktober vorigen Jahres in Ortwig aufgehalten hat, ohne daß sein Arbeitgeber, der diese Unterlassung so schiver gebüßt hat, auf der Vorzeigung seiner Papiere bestand, so würbe das von einer beklagenswerten Lässigkeit zeugen, und es würde dann die Befürchtung naheliegen, daß auch anderswo die Kontrolle des Personenstandes auf d e m L a n d e, insbesondere soweit es sich um die Arbeiter handelt — hier mag wohl die Leutenot und die Notwendigkeit, sich mit jedeni Arbeitswilligen zu begnügen, mitsprechen --, nicht so sorgsam gehandhabt wird wie in der Stadt und wie es durchaus erforderlich ist. Wobei gewiß nicht verkannt werden ^soll, daß durch gefälschte Papiere, mit denen ja auch Sternickel vielfach arbeitete, unter Umständen die schärfste Kontrolle getäuscht werden kann.
Wenn Sternickel nach dieser Richtung hin vielleicht „als Erzieher" wirken kann, so wird auch eine andere Anregung zu beachten sein, die schon bei früheren Kapitalverbrechen erging, nämlich ob es nicht angezeigt wäre, wenn bei der Berliner Kriminalpolizei statt der jetzigen Methode, wonach der untersuchende Beamte für jeden Einzelsall bestimmt wird, ein Dezernat für Kapitalverbrechen geschaffen würde. Es würde dies freilich eine Vermehrung des Beamtenpersonals bedingen, aber diese Mehrkosten dürfen kein Hindernis sein, wenn es sich um die Sicherheit für Leib und Leben handelt. Jedenfalls wird man erwarten dürfen, daß gerade der sensationelle Fall Sternickel Veranlassung zu sorgsamer Prüfung gibt, inwieweit dabei Mißstände in bezug auf die Dingfest» machung und nicht minder das Festhalten des Jnkul- paten zutage getreten sind. Ergibt diese Prüfung greifbare, Resultate, so könnte zum Schluß in der Tat Sternickel als Erzieher wirken!
politische Übersicht.
Die Neuwahlen zum Abgeordnetenhaus
finden, wie mitgeteilt, am 14. Mai bereits statt. Bis Ende April, wo der Landtag aufgelöst werden soll, müssen daher alle Arbeiten des Abgeordnetenhauses, insbesondere der Etat, erledigt sein. Man hat mit den
Der Schauspieler Napoleons.
Zum 150. Geburtstag Talmas, 13. Januar.
Von Br. Paul Landau.
Es gibt Künstler, die den reinsten Ausdruck einer Kulturepoche darstellen. Wie David in sesnen Gemälden und'Marie- Josephe ChLnier in seinen Dramen spiegelt Talma in seinem Darstellungsstil den Geist des Empire. Die von ihm durchgeführte Nachahmung der Antike auf der Bühne, sein Pathos rhythmischer Deklamation, seine Herausarbeitung schöner Posen wirkten nachhaltig auf Goethe, der zuerst durch W. von Humboldts in den Propyläen veröffentlichten Brief „Über die gegenwärtige französische tragische Bühne" von dieser Erneuerung des klassischen Ideals erfuhr. Das Übergewicht des „Schönen" im Spiel des Tragöden begeisterte ihn so, daß er um die Wende des Jahrhunderts jene neuen „Regeln für Schauspieler" durchzusetzen begann, die die besondere Richtung und Eigenart des Weimarer Theaters begründeten. Und als er dann den Schauspieler des Cäsaren vor dem „Parkett von Königen" in Erfurt in seinem ganzen Repertoire bewunderte, erblickte er in ihni das nachzuahmende Ideal der Schauspielkunst, wie er noch 1828 in dem Aufsatz „Französisches Haupttheater" bekannte. „So war denn. zuletzt Talma ganz eigentlich der Kloben, woran das erste Theater Frankreichs und der Welt im Schweben gehalten wurde. Talma gehörte nun ganz eigentlich der neuesten Welt an; sein Bestreben war, das Innerlichste des Menschen darzustellen." Ebenso hat Frau von Staöl in ihren Theorien wie in ihrem eigenen Thcaterspiel sich ganz dem Einfluß des großen Histrionen hingegeben, dessen Hamlet sie als „die Apotheose des Blicks", den höchsten Triumph des Genies feierte,.
Der Vater dieses heimlichen Beherrschers einer großen Epoche war ein Bedienter gewesen, der später in London den Beruf eines Zahnarztes auSübte. Auck der Sohn hatte eine Zeitlang ein zahnärztliches Kabinett, aber in rhm regten sich bereits früh die Spuren seines Talentes. Schon in der Zesuitenschule» wo er seine Ausbildung empfing, gibt er
tragische Rollen und erscheint als 17jäbriger in London und Paris auf der Bühne — ohne Erfolg. Man nennt ihn einen „hübschen Kerl", einen „netten Gesellschafter". Der Fluch des Unbedeutenden lastet auf dem Ehrgeizigen, der sich den Kopf zermartert, um Aufsehen zu erregen. David, der Maler, der die Revolution im Bild des Römertums erklärte, scheint ihm den rechten Weg gewiesen zu haben. Er besucht nun die Bibliotheken und Museen, studiert Plutarch. Sueton und Tacitus, erfüllt sich mit dem Wesen der Antike. Und dies Erleben einer großen Vergangenheit öffnet ihm die Augen für die Unnatur der Gegenwart. Eines Tages soll er in der Tragödie „Brutus" die kleine Rolle des Proculus spielen. Er erscheint, mit einer römischen Toga drapiert, mit knrzge. schnittenem Haar, in Sandalen mitten unter den Kollegen, die noch auf der Bühne in der ioallenden Allongeperücke, im kurzen spanischen Mäntelchen, im weiten Reifrock einher- stolzierten. Unendlicher Hohn und Gelächter empfängt ihn. Der eine fragt ihn nach der Adresse seines Schneiders, ein anderer möchte wissen, wo er sein Taschentuch hinsteckt, ein dritter meint, er sei gewiß im Fieber und habe sich ein „nasses Bettuch" umgeschlagen. Die schöne Contat erklärt verächtlich: „Wie häßlich! Er sieht aus wie eine alte Statue." Und die Vestris, die während des Spiels bemerkte, daß er keine Beinkleider anhat, schleudert ihm ein entrüstetes „Cochoa" ins Gesicht. Aber das Publikum ist anderer Meinung und bereitet ihm einen ersten großen Erfolg. Als er dann nach vielen Intrigen und Kämpfen schließlich die Hauptrolle in Chöniers Drama „Karl IX." erhält, ist sein Ruhm begründet. ^ Von diesem Moment an steht er an der Spitze der französischen Schauspielkunst und trotz der Unmenge der Fehler, wegen der ihn führende Kritiker, wie Geoffroy heftig bekämpften, entflammt er die Hörer zu rau- schendem Beifall durch die Dämonie seiner Gesten, den überraschenden Wechsel der Stimmlage, die hinreißende Wucht seines Temperamentes.
Talma war von mittlerer Größe, eine bedeutende Erscheinung mit schöner Stirn, ausdrucksvollen Augen und einem unvergeßlich tiefen Blick, dessen „Poesie" Frau von
Parteien vorher über den Termin der Neuwahlen verhandelt und ihnen den 11. Mai als in Aussicht genommenen Tag der Urwahlen bezeichnet. Tie Linke. Hai demgegenüber, wie wir hören, an sich nicht viel einzu- wenden gehabt, hat aber bei dieser Disposition die Bedingung gestellt, daß die parlamentarische Situation vollauf Zest zur Aufarbeitung des reichlich vor- handenen Stoffes lassen möge. Es ist cmzunehmen. daß von allen Seiten dieser Anregung Folge gegeben wird.
Unter einem Gesichtspunkt ist es gut, daß jetzt das Herumraten über den Wahltermin zu Ende ist. Die Wähler und die Parteien sehen nunmehr klar und können sich auf die bevorstehenden Wahlen einrichten. Der Termin ist außerordentlich k u r z angesetzt, und man weiß nicht, ob dabei lediglich die Rücksicht auf das I u b i I ä u m des Kaisers eine Rolle spielt. Es wird für die liberalen Parteien in erster Linie diesmal darauf ankommen, die Wahlbeteiligung, die sa bei den Landtagswahlen stets außerordentlich gering ivar, wesentlich zu erhöhen: gelingt dies, so muß auch die konservative Vorherrschaft in manchen Wahlkreisen erschüttert werden können, wo dies bisher kauni für möglich gehalten wurde: denn die Städte sind der wachsende Teil der Bevölkerung, und aus ihnen kommt daher auch das Wachstum des Wahlmännerkörpers. Ta aber die Städte, wie schon die Reichstagswahlen gezeigt haben, sich immer mehr ihrer liberalen Pflichten bewußt werden, so ist zu hoffen, daß bei einer intensiven Beteiligung der Städte in vielen Wahlkreisen das Resultat diesmal ganz anders anssehen wird.
Der verband Mitteldeutscher Industrieller zur Frage des Schutzes der Arbeitswilligen.
* In dem soeben erschienenen 1. Heft der Veröffentlichungen des Verbandes Mitteldeutscher Industrieller behandelt der Syndikus des Verbandes Br Andres die für die Industrie außerordentlich wichtige Frage des Schutzes der Arbeitswilligen und des gewerkschaftlichen Terrorismus. In der Arbeit werden eingehend die Gründe dargelcgt, die den Vorstand des Verbandes Mitteldeutscher Industrieller bestimmt haben, von der Erhebung der Forderung nach einem gesetzlichen Verbot des Streikpostenstehens Abstand zu nehmen und sich für die Beibehaltung des jetzigen Rcchts- z ü st a n d e s zu erklären, nach dem es möglich ist, im Wege der Forderung oder durch Anweisung an die Schutzmannschaft das Streikpostenstehen alsdann schlechthin zu verbieten, wenn es in tatsächliche Belästigungen der Arbeitswilligen ausartet und eine Störung des Verkehrs oder der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zur Folge bat oder zur Folge haben kann. Ausführlich wird ferner die Judikatur zu dem 8 153 der Gewerbeordnung, der Sonderbestimmung gegen den Koalitionszwang, besprochen und im einzelnen der Beweis ge-
Staöl so entzückte. In seinen regelmäßigen Zügen spiegelten sich alle Extreme der Leidenschaft mit höchster Gewalt, Wut bis zur Raserei, Abwehr bis zum schäumenden Haß, Hohn bis zur niederschmetternden Weltverachtung. Paul Wieglcr führt in seinem trefflichen Buch über das französische Theater der Vergangenheit eine Stelle von Lamartine an, in der das Zäsarenantlitz des alternden Tragöden vorzüglich gezeichnet ist. „Sein Hals war nackt und ließ fürs Auge frei die strotzenden Muskeln schwellen und die starken Adern, die Kennzeichen seines soliden Knochenbaus und einer männlichen Energie der Struktur. Seine aller Welt bekannte Physiognomie hatte schon den Ilmriß einer Medaille; nach Form und Teint erinnerte sie an die Bronzen des späteren römischen Kaiserreiches. Aber diese römische Maske, die, wenn er auf der Szene war, seinen Zügen aufgesetzt schien, fiel von selbst herab, wenn ihn der Schläfrock deckte, und man sah nur einen breiten Rumpf, große, sanfte Augen, einen schwermütigen, feinen Mund, etwas herabhängende, etwas schlaffe Wangen von matter Blässe, ruhende Muskeln wie die Federn eines abgespannten Instrumentes." Seine Stimme kam aus der Tiefe der Brust, voll, schwer, wie Donnergrollen und Kommandoton, niächtig ergreifend im lang aushallenden Pathos, aber wenn sie weich und zärtlich klingen sollte, eintönig und wie aus einem Grabe. Das Schönrednerische, die sanfte Harmonie der Deklamation lag ihm fern. So war er nach seiner Erscheinung und seinen Mitteln ein Mann der Kontraste, der großartigen Explosionen, des fortstürmenden Schwungs. Sein berühmter kritischer Zeitgenosse Geoffroy, den er tätlich angriff, und der ihn mit dem Vorbild des großen Lekain besiegte, hat uns all» seine Febler und Unarten ausgezeichnet. Die edle Grazie, die elegante Tournüre, die weltmännische Causerie des Rokoko — all das, was man an Talma vermißte, war vom Sturm der Revolution hinweggefegt worden und die Wildheit einer großen Natur raste sich in jähen Schrecknissen und tragischen Konvulsionen aus, ohne jedoch in den Realismus herabzusinren. Denn Talma hielt dabei streng fest an einer klassizistischen Stilisierung. Wenn er mit einer breiten im»
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