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NitsbsdkM Tsgblstt.

Fcrnsprecher-Rufr

Verlag Langgaffe 21

„Tagblatt-Haus".

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bis 8 Uhr abends.

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'»uranna 29, sowre ore 112 Ausgaoenenen rn auen L.rur,Y vro u. o«.uuu.i. vlc vvrngen SS Aus­

gabestellen und in den benachbarten Landorten und im Rhemgau dre betreffenden Tagdlatt-Träger.

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Gegründet 1852.

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Für die Ausnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen.

Montag, 18. Dezember 1911.

59. Jahrgang.

erbend -Kusgabe.

1. Matt-

Nie Grhmmnjse des Wotupropri».

Das jüngste Motuproprio des Papstes soll Teutsch- Md nicht Muhren, so hat der Kardinalstaatssekretär amtlicher Weste auf eine amtliche Anfrage des preu- Sstchen Gesandten erklärt. Tie Angelegenheit könnte ?Qmit abgetan sein, sie ist es vielmehr wirklich, aber ^ Hintergrund foltern doch mancherlei neugierige fragen. Wenn Herr v. Mühlberg nicht um Auskunft

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»arüber ersucht hätte, ob das Motuproprio auch für

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Deutschland gelten soll, so würde der Vatikan schwe

Ä aus ^Eigenem "erklärt 'haben, daß ,diese Geltung ihre ^eenze an den Toren des Reichs findet. Hätte der

an oen ^.oren o.. -- .

Latikan von vornherein eine genaue Festsetzung des ^tsächlrchen Geltungsbereichs gewollt oder für gut Kunden, so hätte er hiernach auf die Anfrage ans Berlin nicht erst zu warten brauchen. Nun weiß man sucht, wie es mit der Verkündung des Motuproprios Ul Deutschland gehalten worden ist. Man wird an- uchnien dürfen, daß die jüngste Entschließung des Papstes allen kirchlichen Behörden gleichmäßig nutgc- Mt worden ist, also auch den deutschen Bischöfen. Das konnte frcilüh nur zur bloßen Kenntnisnahme ge­schehen fein, talls der Vatikan vorweg eine klare Mensineinuiig' beabsichtigt haben sollte. Ten Bischöfen alsdann aber auch sogleich eröffnet worden fe'n, faß das Motuproprio Deutschland nicht berührt. Sollte

f i) ociö U/iotu.propi to ,^1111111)10.11^ ii.ujL . .

0 derfahren worden sein, so würde man es indes,en schon vor der Anfrage unseres Gesandten und der dar­auf erteilten Erwiderung erfahren haben. Man könnte fun der Meinung sein, daß die vielberufene Veröffent- uchung des Ilditore !>r. Heiner in der „Kölnischen ^Ikszeitung", wonach das Motuproprio hier nicht gel- Ul soll und auch nicht gelten kann, dazu bestimmt war,

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U) Uvar unverbindlicher, jedoch sachlich zntrcffender

^oise den Irrtum zu entkräften, als wolle das Motu proprio in die deutschen Rechtsverhältnisse eingreifen. Jse Geschichte hat jedoch einen Haken. Es dünkt nn« Wichtig, auf eine römische. Mitteilung der „Täglichen Rundschau" hmzi'lveiscn, nach der ein gelehrter Kenner -s kanonischen Rechts ause'nandersetzt, die deutschen

de

^ischofe würden die praktischen, aus Heiners Dar jungen sich ergebenden Folgen ablessnen müssen, und flvar sei die wirkliche Lage diese: Tic Erklärung aes

^tirkans an den Gesandten sei ein Dispens

tt.it v. 7 v|UIU';a-u iwi v*.*?, p-

Motuproprio für Deutschland, aber damit

FÜhere Zustand nicht ebenfalls keseltigt.

da

vom werde der der sich au

- Inquisitionsdekret vom 93/Januar 1386 stützt, bleibt also verboten und Sünde, m Deutschland einen Geistlichen zu verklagen ohne Er- uutmls. Zuwiderhandelnde können nach Ermessen de-o Zlschofs bestraft und zensuriert werden, jedoch Ver' Men die Privatpersonen, die so handeln, in Deutsch jßtiö nicht ipso facto der dem Papste besonders refer-- of^rten Exkommunikation." Das ist der ganze untev schied. Wenn dieser „Kanonist" recht hat, dann muß

man sagen, der Vatikan hat nicht viel nac^egeben, in­dem er erklärt, das Motuproprio berühre Deutschland

Nichts er hätte, falls keine Anfrage erfolgt lväre, tue Tinge vermutlich in der Richtung des ersten Anstoßes weitergehen lassen, das heißt, das Motuproprio wäre durch eine leichte Änderung der bisherigen Praxis amg bei uns alsbald zum Gewohnheitsrecht geworden. Ta dies jedoch rechtzeitig verhindert werden konnte, so be­gnügte sich der Vatikan mit dem bestehenden Zustande, der sich von dem erstrebten neuen Zustande schließlich nur durch eine geringfügige Nuance unterscheidet, und der Papst und seine Ratgeber haben überdies noch' den Triumph, die erstaunten Gesichter der Deutschen ö'-' trachten zu können, die bei dieser Gelegenheit, wo ne doch Wunders wie glücklich über ein vermeintliches Zurückweichen der Kurie sein zu dürfen glaubten, zu ihrer Verblüffung erfahren, welches der in Wahrheit geltende Zustand ist. Und gegen diesen wahren Zu­stand, der unwidersprochen seit dem Jahre ^ 1886 gilt, können wir anscheinend gar nichts tun. Er ist gut und

klar in ' .den Worten des römischen Korrespondenten der „Tägl. Rundschau"^ ausgedrückt,: „Es bleibt

verboten und Sünde, in Teutschlaud einen Geistlichen zu verklagen ohne Erlaubnis." Dies also,

um es zu wiederholen, ist bei uns geltendes „Recht'

Wo hat "man das bisher getvutzt oder in welchem Um­fange war diese böse Sachlage auch denen bekannt, die immerhin eine Ahnung von der Sache hatten? Es ist wirklich nicht viel Staat zu machen mit der Erklärung des Kardinalstaatssekretärs gegenüber unserem Ge­sandten. Ob Zuwiderhandelnde von selbst der Ex­kommunikation verfallen oder ob sie nach dem Er­messen des B i s ch o f s bestraft und zensuriert werden können, das mag für Freunde von Subtilitüten wichtig oder gar entscheidend sein, in Wahrheit aber verhält es sich doch so, daß die ungeheure Macht der katholischen Kirchsnbehörden über die Gewitzen der Gläubigen schon jetzt ausreicht, um unter Umständen die schwersten Kon­flikte zwischen den Pflichien gegen die Kirche und den Pflichten des Staatsbürgers herbeizu-fühten. Die Praxis ist schon heute zweifellos überwiegend so, wie ste nach dem jüngsten Motuproprio sein soll. Die gläubigen Katholiken bedürfen des Dkotnproprio nicht, um bereits zu handeln, wie sie nach dem Willen des Papstes handeln sollen. Was also ist geändert? Nur eine kleine Retonche hat der Vatikan gestattet, und da­mit ist man bei uns schon reichlich zufrieden!

Berliner Optimismus.

2er preußische Mimsterprästdent Herr v, Bethmann- HoLwcg scheint von der EUtärnng, die Pie Kurie dem preußischen Gesandten Wer >d»S jüngste päpstliche Motn- proprio igegeÄen Hat, recht zufrieden zu fein. Er gibt 'daher seiner Freude über den „Etsalg" nochmals Ausdruck in einer LäWeren ÄuÄsffung in der „RsrAd. Mg, Ztg.", Wer die folgende halbamtliche Meldung verbreitet w'irld:

Die „NokW. Mg. ZtgÄ 'schreibt: Die EMärung der Kurie, nach welcher das päpstliche Motuproprio „quantavis diligentia* Deutschland nicht berührt, ist von unserer Sfsent- lichen Meinung fast Werall mit Befriedigung ausgenommen worden. Nur vereinzelt finden sich Kritiken, die sachlich

nicht motwiert sind, soNdem sich ans Wnstlich herbeigeholte Gründe stützen. Man mAelt z. B. an der Form der vati­kanischen EEämng und möchte sie in eine unveitbindliche Äußerung des Kavdinal-StaatssÄretärs umdeuten. Eine solche Verdunkelung des Tatbestandes ist aber angesichts der Umstände, unter denen die Erklärung herbeigeführt wurde, unmöglich. Sie wurde von der für den Verkehr der Regierungen mit dem Papste zuständigen Stelle ans eine amtliche Anfrage des preußischen Gesandten in ebenso amt-> licher Weise mündlich und schriftlich NbgegSben. Sie ist die anthontische Beurkundung ldasür, daß die Kurie selbst dem Ästotuproprio eine Bödeutung für Deutschland nickt beilegt. Darauf, auf die Feststellung der NichtgAtigkert sür Deutschland, kam es an, darauf war auch die Anfrage gestellt. Nach der formellen Erklärung des Kardirml- StaatsifÄretärs, nach welcher schon nach der Jnterpretafton des kanonischen Rechts das Motuproprio für Deutschland nicht gilt, war es auch nicht mchr nötig, dieser Jnterpre- tation mit Rücksicht auf die Versaffung Gesetze Mr Seite zu stellm, an die die preußische Regierung gebunden ist.

Die KüZdadbahn.

L. Berlin, 17. Dezember.

Der Kaiser hörte, wie man weiß, vor einigen Tagen im Herrenhause den Vortrag des Herrn von Gwinner über die Bagdadbahn an. Herr v. Gwinner führte seine Hörer durch alle Einzelheiten des großen Unternehmens, er gab in schnellen und doch- festen Umrissen ein Bild der Vorgeschichte, er schilderte die technischen Schwierigkeiten des Baues, er erzählte viele Dinge, die man — offen gesagt — längst schon gewußt hat. Das nimmt dem Vortrage gewiß lüchts von seiner Bedeutung, und es ist auch ohne weiteres klar, daß der Generaldirektor der Deutschen Bank gerade über die Tinge jetzt nicht sprechen konnte und durfte, die der Öffentlichkeit eben noch nicht bekannt sind und auf die sich das stärkste Interesse richten muß, nur daß es leider, wie gesagt, zunächst unbefriedigt bleiben muß. Herr v. Gwinner verfolgte nämlich die Geschichte und den Bau der Bagdadbahn bis nach Bagdad selbst, nichr aber darüber hinaus. Es sind noch viele hundert Kilo­meter von dem vorläufigen Endpunkt der Bahn bis an den Persischen Golf, also bis zum natürlichen Ende die­ser gewaltigen Schienenstraße. Denn ivenn die Bagdad­bahn nicht Waren und Menschen bis zu einem brauch­baren Hafen befördert, von dem aus der Indische Ozean und die ostasiatischen Meere zu befahren sind, dann bleibt sie eine Sackgasse. Auch ist es ja selbstver­ständlich und war stets im Gesamtplans des protzen Aniernehmens, daß die Bapdadbahn bis zur Mündung

teS Euphrat reichen soll. Hätte Herr v. Gwinner über

die Fortsetzung -der Bahn gesprochen, so hätte er nicht verschioeigen dürfen, daß dies Schlußstück einstweilen bedrohe ist durch englische Machenschaften. Man weiß ia, daß in London auf erhebliche Beteiligung am Bau dieses Schlußstücks gedrungen wird, und die betreffen- den Bestrebungen zeigen deutlich genug, daß England, inden' es namentlich den künftigen Endpunkt der Bahn in seine Hand bekommen will, entscheidenden Einfluß aus das ganze Unternehmen gewinnen zu können hofft.

Ferrrlleton.

^ie Giumerhung der neuen ElizobLlh Dnnrnn^Kchule in Darmstadt.

. Das kleine kmrstsimilge Darmstadt macht wlsder einmal sich Wden. Gestern sah Elizabeth Dimcan ven ersten ihres heißen StrebenS erfüllt. Nun hat sie cm eigenes

Heim für sich und ihre Zöglinge und kann auf eigenem giruM rMp Beden ihrer iosÄen Aufgabe leben. Der kunst- pcheride Großherzo« hat das Gmndstück aus der 'Marren-

aestistet, und das kaum fertige Hans, von dcm ücanw m- - - - —-• • • ■

Architckien Rudolf Tillessen erbaut, ronnre gestern OZerl-ch einneweNst werden. Von Tarmstedt bis zur

"iwierchöhs führt man eine gute halbe Stunde zu Wagen,

«Wb das schone Wetter machte aus Mkser Wagensahn vor- ^-»he einen Genuß. Auf der breiten Chaussee, von fvucht-

mte« Feldern cinigefäumt, ging es rasch voran. Dre Fvvne kämpfte mit leichten Nebeln und ließ das Geftcdrr MähAger eifrig nach Futter suchenden Raben «öm» Wvirrz erglänzen. Dann bog unser Wagen in den W-aro idrestr und wieder erfreute die Srmne durch -ehr lebhaftes Kwbensvlel. Ungehindert konnte sie durch die kahlen

^dtrme'^hrndurch "den feuchten Walddoden befchoinen und °as - ^ .—■

rostbraune Laub nahm einen goldigen warmen Ton an. MH die Naturbetrachtungen wahrten Ei lange. Unser

Aayen schwankte und' stöhnte, die Räder versanken tief in

die

nur hastig und primitiv sertiggosteAton Wege, und g«fchau.At und geschüttelt kamen wir nur schvitt- ^-ise vorwärts. Dazu überholten uns fort,während flotte Pridateguipogen und elegante Autos; auch ste mußten sich stnälen, aber" sie kamen " doch schneller voran. Schließlich

erklärte unser Kutscher, daß er nicht weiter könne und ivir die letzte Strecke zu Fuß gehen müßten. Und mit einer gewissen Genugtuung sahen wir, daß es den Insassen der flotten Equipagen und eleganten Autos nicht besser er­gangen war wie uns. Der zähe und doch weiche Boden blieb Sieger — selbst die Kraftwalgen streikten, und^ so ging eben jeder die letzte Strecke zu Fuß. Der zweistöckige, langgestreckte Bau von gelblicher Farbe, mit einem Dach von roten glasierten Ziegeln, sieht vorläufig noch etwas kahl und allzuneu aus. um einen desonders anheimelnden Eindruck zu macken. Sehr angeuehnr berührte es. daß die am Ein­gang postierten Diener sich nur vernergten, aber keines­wegs nach einem Ausweis fragten — so fühlte man sich sofort als ein Gast des Hauses.

Auch innen ist noch alles unfertig und der Genre» von Slfanbe. frischem Holz, von so viel „Neuem*, geht durch alle Räume. Arbeiter liefen in ihren Kitteln hin und her und rafften schleunigst hier und da einige Arbeits- Requisiten vom Veden auf, und mancher Gehrock, manches dunkle Tamenkleid, trugen Spuren der frischgekalten Wände. In denr großen halbrunden Danzfaal hatten sich etwa 300 Gäste verfammÄt, elegante Damen, hohe Wüidnr- träger. Der Staatsminister Ewackd, Herr von Hom­

berg, Herr^v on Riedesel, der .Qberbürgermeffter G las sing, der russische Gesandte,^ der preußische Ge­

sandte und noch viele andere. Von Künstlern siel besonders der charakteristische Kopf Ernst von Wolzogens auf, Else Laura von Wolzogen fehlte auch nicht, und der nette Regisseur des Neue» Frankfiirter Theaters, Karl Hein- Martin, war ebenfalls zu bemerken.

Plötzlich ging es wie eine aufgeregte Welle durch die Versammlung, als der Ruf ertönte und sich fortpflauzte: Der Großherzog kommt. Die Stühle fir das Fürstenpaar standen ein wenig vor den Stuhlreihen der übrigen, aber

sie Mulden nicht isoliert. Es blieb ein Kontakt zwischen ihnen und den anderen, und die Atmosphäre war eine ge­mütliche, ohne jeden beengenden Zwang. Ter VNsitzende Herr Hermann von Passavant begrüßte das Paar in einer kurzen Rede, die sich sehr geschmackvoll von jeder Schmeichelei sernhielt und nur von ansrichtiger Dankbarkeit sür den gütigen Spender redete. Dann ergriff Professor Henrh Thode das Wort, um in einer seterlichen An­sprache aus die künstlerischen Zwecke und Ziele der Schule hinzuweisen. Doch, was er sagte, war ein Hymnu-, auf oen Tanz im allgemeinen, ein Schwelgen in Worten, das nicht immer verständlich blieb. Er sprach von Rhythmos und Mythos, von Harmoneia wid Melodie, von der Dichtkunst, die mit Gesang und Musik so enge versckMstert ist, von der Schönheit des Leibes, und der Seele. Kaum war Vas letzte Wort der etwas zu langen und etwas zu dunklen Rede gefallen, als auch schon der Begrüßungschor von Max Merz einsetzte. Wundervoll klangen die Stimmen in dem Raum und die Schwierigkeiten der Komposition wurden scheinbar mühelos überwunden. Und noch während des Gesanges traten die beiden ältesten Zöglinge an das Großherzogliche Paar heran und überreichten einen AeWen- strauß und ein Erinnerungs-Album.

In eindringlicher Rede an die Kinder der Anstalt wandte sich nun der Komponist Max Merz, ver Lehrer und Leiter der Schule, an seine Zöglinge und legte ihnen die eingegangenen Pflichten und Vcrpslichtungen ans Herz. Bon den Mädchen sind einige schon 7 Jahre ttt seiner und Elizabeth Duncans Obhut. Vom 17. Jahre ab tvird ein Stipendium sür sie anfgebrscht, und dieses. Keine Vermögen soll ihnen bis zum 22. Jahre verzinst werden, wenn sie bis dahin die Anstalt noch nicht verlassen haben. Mit dem-19. Jahre wird ihnen ein kleines Taschengeld bewilligt, oder aber, falls sie verzichtest, dieses Tckschmgüd ebemsalls m