Einzelbild herunterladen
 

Verlag Langgaffe 81

Tagilatt-Hiils".

Schalter-Halle geöffnet von S Uhr morgens bis 8 Uhr abends.

Ferrrfprecher-Rnfr

.^x-gbl-tt-Haus" Nr. 6850-53. Won S Uhr morgens bis 8 Uhr abends, außer SountaK.

Brgngs-Pre.s fur beide Nusgaben: 70 Bsg. monatlich. M. 2 vierteljährlich durch den Verlag Langgaffe 21, ohne Bungerloli». M. 3. v,ertel,ahrluh durch alle deutschen Postanstalten, auSschl-enlich Bestellgeld, Bezugs. Bestellungen nehmen au«erdem entgegen: in Wiesbaden die Yweigstelle Bi^ marckrmg A. sonne die 112 Ausgabestellen in allen Teilen der stadt: in Biebrich: dir dortigen 82 Aus­gabestellen und in den benachbarten Landorten und ,m Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.

Anzcigcn-Prcis für die Zeile: Pfg. für lokale Anzeigen imArbeitsmarlt" und -Kleiner Anzeiger" in einheitlicher Satzform: AlPfg. in davon abweichender Satzausführung, sowie für alle übrigen lokalen Anzeigen; 80 Psg. für alle auswärtigen Anzeigen: 1 Wk. für lokale Reklamen; 2 illtk. für auswörtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung.' Bei wiederholter Ausnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen entsprechender Rabatt.

«uzeigeu-Aun-hme: Für die Abend-Anzgabe bis 12 Uhr mittags; für die Morgen-Ausgabe bis 8 Uhr nachmittags.

Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen.

Nr. 52».

Dienstag, V. November »NI».

5N. Jahrgang.

Morgen - KuZgabe.

1. matt.

Nor kr Schlacht.

L. Berlin, 6. November.

Kn der bevorstehenden Marokkodevatte im Reichs­tag werden es der Reichskanzler und der Staats­sekretär v. Kiderlen - Wächter als eine ihrer dringend- neir Aufgaben betrachten, jene Anschauungen und Dar­stellungen zu widerlegen, welche die Rolle Englands m den deutsch-französischen Verhandlungen und somit auch unsere Stellung zu England und infolge davon zu beiden Westmächten vielfach in eine falsche Beleuchtung gerückt haben. Wie wichtig Herr v. Kiderlen - Wächter gerade Liese Aufgabe nimmt. hat bereits das lleuliche Entrefilet derN. A. Z." gezeigt, worin es hieß, dem Reichskanzler werde sich die Gelegenheit bieten, bei der Besprechung der Vorgeschichte des Marokkovertrages die Haltlosigkeit der Behauptung nackzuweisen. daß Joii bei der Einleitung oder während des Verlaufs der Verhandlungen vor einem Einspruch von dritter 'Seite zurückgewichen seien. Deutschland, so fuhr Las Re- gierungsblait fort, habe von Anfang au den Wunsch ausgesprochen, mit Frankreich allein zu verhandeln, und dabei ist es geblieben. Diese Worte bedeuten für jeden Unterrichteten also, daß es in London allerdings an Bemühungen nicht gefehlt haben mag, sich in die Verhandlungen einzumischen, daß es aber eben beim Versuch geblieben ist,, und daß die Vereitelung des Ver­suchs nicht einmal schwer gewesen ist, einfach weil in Paris der hier geäußerte Wunsch alsbald gewürdigt und als berechtigt anerkannt und befolgt wurde. Über­haupt kann prinzipiell bemerkt werden, und auch dar­über wird von den amtlichen Stellen. im Reichstag voraussichtlich eine Aufklärung gegeben werden, daß die Verhandlungen mit Frankreich, so schwierig sie , oft genug waren, doch stets wieder durch den Willen der Pariser Machthaber, zu einer Verständigung zu ge­langen, über alle zeitweiligen Stockungen hinwegge- leitet werden konnten. Die beiden Kontrahenten stan­ken sich mit der Hartnäckigkeit von Geschäftsmännern gegenüber, von denen jeder den ihm anvertrauten Pflichtenkreis bis zum Äußersten zu wahren und zu be­haupten suchte, aber stets wurde mit ehrlichen Waffen gekämpft, und das Ziel war der Friede und nicht die Herbeiführung eines Konflikts. Voranssichtlich wird man aus den Darlegungen des Staatssekretärs auch er­fahren. daß der erste Anstoß zu den Verhandlungen von Paris ausging, daß er, wenn auch in wenig be­stimmter Form, bereits Ende Mai erfolgte, wo Herr d. Kiderlen-Wächter in Kissrngen den Besuch des Herrn Jules Cambon empfing, und daß die Entsen­dung desPanther" und derBerlin" nach Agadir

1B B 1 . . .

wohl das Tempo beschleunigte, nicht aber der Aus­gangspunkt der Verhandlungen war. Die Be­sprechungen hatten eben schon früher begonnen. Man weiß ferner, daß die Anregung, im französischen Kvngo- gebiete Kompensationen für die Überlassung Marokkos an den alleinigen politischen Einfluß Frankreichs zu gewähren, gleichfalls französischen Ursprungs ist, und man kann zusammenfassend sagen, daß die Grund­lagen der deutsch-französischen Verhandlungen schon in dem Augenblick gegeben waren, wo diese Verhändlün- gen einsetzten. Für eine englische Aktion wäre im Rahmen dieser Sachlage eigentlich im Grunde genom­men kein Platz zu beschaffen gewesen. Auch ließe sich an mehr als einen: Punkte der langwierigen Verhand­lungen zwischen Berlin und Pavis Nachweisen, daß ge­wisse britische Bestrebungen, nun doch als dritter Kon­trahent mitzuwirken, an der Seine als eine Unbe­quemlichkeit empfunden wurden. Wenn sich trotzdem der Eindruck ergebeir konnte, als hätten die vielbe- rufenen scharfen Äußerungen der Herren Lloyd George und Lord Asquith die Wirkung gehabt, daß die deut­sche Politik von ihrem zuerst eingeschlagenen Wege ab­wich und angebliche Absichten ans das Susgebiet aufzu­geben gezwungen war, so wird man setzt vom Reichs­kanzler oder vom Staatssekretär oder von beiden Red­nern zu Horen bekommen, daß dieser Eindruck falsch ist, und daß eine Festsetzung in Südmarokko niemals im Plane gelegen hat. Der Unmut, den die drohende Sprache der britischen Staatsmänner hier erregte, mußte uni so lebhafter sein, je mehr man überzeugt sein konnte, daß Lloyd George und Lord Asquith wußten, wie überflüssig ihre Warnungen waren und daß sie nur offene Türen einstießen. So gut wie in Paris war es selbstverständlich auch in London be­kannt, daß es keine deutschen Absichten auf Agadir und das Susgebiet gab. Vielleicht wären die Verhandlun­gen zwischen Kiderlen und Cambon schneller und glatter verlaufen, wenn sich nicht der Zwischenfall dieser eng­lischen Miniisterreden ereignet hätte. Und vielleicht wird auch diese 'Seite der Sache durch die Auskünfte des Reichskanzlers und des Staatssekretärs im Reichs­tag angemessen beleuchtet werden. Aber schwer werden es die Vertreter 'der Regierung unter allen Umständen haben, noch schwerer jetzt, wo der Rücktritt des Herrn v. Lindequist wie ein grelles Signal wirkt. Was man über den Entschluß des Kolonialstaatssekretärs auch sagen und wie man ihn Vvni Standpunkt derDisziplin" auch beurteilen mag, so wird jeder unbefangene Beur­teiler anerkennen müssen, daß sich Herr v. Lindequist in einem Gewissenskonflikt befand, den er als ehrlicher Mann nicht anders lösen konnte, als- in­dem er die Amtstür hinter sich zuwarf. Denn wie hätte er im Reichstag einen Vertrag beschönigen können, der ihm so sehr doch mißfällt, daß er es eben nicht länger auf seinem Posten aushalten kann!

PMtifche Merstcht.

DeN vsüksmmsrr «rmichkmgrge Reichskanzlei.

_ Der Reichskanzler will es nicht wahr haben, daß eh seine Stellung von der Majorität des Reichstags ab­hängig machen könne". Der Vorsitzende des Bundes der Landwirte hatte, wie bekannt, kürzlich zu Geld­beiträgen für die Wahlen aufgefordert und dabei be­merkt,bei der ganzen Natur des jetzigen Herrn Reichskanzlers" müsse man befürchten, daß er seine Stellung von der Mehrheit abhängig mache. Diese Behauptung also läßt Herr v. Bethmann-Hollweg in derNordd. Allg. Ztg."unter Hinweis auf seine bis­herige Amtsführung" entschieden zurückweisen. Seiner Natur entspreche vielmehr eine Auffassung seines Amts, die ihni seine Überzeugung zur Richtschnur seines Handelns mache, und hieran werde auch der Wahlausfall nichts ändern. Eine merkwürdige Ab­wehr! Aber sie ist bemerkenswert, weil sie die Psyche des verantwortlichen Staatsmanns bis in ihre feinsten Verzweigungen bloßlegt. Man glaubt es dem Reichs­kanzler durchaus, daß er sich so beurteilt und im 'Innersten so enipfindet, wie er es hier mit Worten er­klären läßt, die etwas unangenehm Ruhmrediges hätten, wenn sie wicht durch eine ganz eigentümliche Naivität entschuldigt würden. Herr v. Bethmann- Hollweg muß in der Tat meinenß daß seine Amts­führung auch durch einen Wahlausfall, der die Konser­vativen und das Zentrum beträchtlich schwächen würde,: nicht aus der Bahn gelenkt werden könnte. Wenn er nicht dieser Meinung wäre, so würde er es nicht sagen, und indem er es sagt, merkt er gar nicht erst, wie voll­kommen u n m ö g l i ch das Gesagte nach den innersten Bedingungen der Verhältnisse ewig ist und bleiben muß. Wir mögen noch so weit von konstitutionellen Zuständen, wie sie sein sollen, entfernt sein, so ist es doch ausgeschlossen, daß ein Reichskanzler seine Amts­führung nicht in ein Verhältnis zum Reichstag und den verschiedenen Möglichkeiten einer Mehrheitsbil» düng zu bringen hätte. Selbst ein russischer Ministerpräsident muß auf die Duma Rücksicht nehmen« Was wird aus der Regierungsmaxime des Herrn von Bethmann-Hollweg, wenn im neuen Reichstag Recht« und Zentrum nebst den verwandten Anhängseln nur etwa 150 Mitglieder zählen und wenn trotzdem das w i r t sch a f t s p o.l i t i s ch e Programm durchgesetzt werden soll, zu dem sich der Kanzler jüngst öffentlich bekannte? Nichts wird alsdann aus diesem Maxime. Sie bliebe ein Monolog, ein Versprechen, handeln zu wollen, aber mit dein niederziehenden Gewicht des Nichthandelnkönne.ns. Herr v. Bethmcuin-Holl-i wog ist gewiß ein kluger Mann, nur gerade dies Ein­fachste und Selbstverständlichste will er nicht einsehen. Seine Versicherungen in derN. A. Z." sind nun aber

FemüeLon.

(Nachdruck verdaten.)

Himmelserschemimyen im November 1911.

Im Jause des.Monats November .nähert sich die süd­liche DeMnaKon der Sonne schon stärk ihren! größten Werte die Schiefe der EWihtik beträgt ,nach Newcomb für 19 M 23°27' 8."26, sie nimmt von 14" 9' 20."4 am 1. bis auf 21 » 30' 49."8 zu. Um die gleichen Wert«' ver­kleinern sich auch die Daigeskreife der. Sonne, und mit diesen nimmt ihre M itta> g shöh e ab. Legen wir, wie dies bisher .immer geschehen ist, die drei Parallelkreiie von 48", 51° und 54° .zugrunde, die das Gebiet zwischen Donau und Ostsee in zwei gleiche Zonen teilen, so erhalten wir folgende Mittagshöhen der Sonne: für den Parallel von 48° (SWdöutschland,unld Österreich, etwa die Polhöhe von Wien) 27° öl' -am 1. und 20" 29' am 30. November, für den PavallÄ von 51° (Mitteldeutschland) 24° 51' am 1. .und 17° 29' am 30. November, endlich für den Parallel van 54° (Nariddeutschland) 21° 51' am 1. und 14° 29' am 30. Novem­ber. Me Tageslänge nimmt demgemäß ab in Süd- deutschland, der Schweiz und Österreich von 10 auf 8% Stunden, in Mitteldeutschland von 9% auf 814 und in Nwddeutschland von 914 auf s Stunden.

Unser M ond zeigt im November folgenden Phasen­wechsel: Vollmond am 6., um 4 Uhr 48 .Min. nachmittags, Letztes Viertel am 13., um 8 Uhr 20 Min. vormittags, Reumortd am 20., um 9 Uhr 49 Min. nachmittags, unid Erstes Viertel am 29., um 2 Uhr 42 Min. vormittags. .Der Mond befindet sich in seiner Erdnähe am 8. November, um 7 Uhr uachnttttags, bei einem Abstande van 56,8 Erd- radien und in feiner Erdferne am 24. November, nur 6 Uhr nachmittags, bei einem Abstande von 63,7 Erdhalb- ueesiern ä 6378 Kilometer. Zwei im November stattfin­dende Sterrtbüdeckungen betreffen nur sehr lichtschwache

Sterne; bei dieser Gelegenheit fei aber schon jetzt darauf hiugewief.en, daß am Morgen des 5. Dezember der Mars vom Monde bdeckt werden wird, ein hochinteressantes Phänomen, :das in gaits Mitteleuropa, beobachtet werden kaun-

Am Nachmittag des 6. November wird sich die letzte und einzige sichtbare der vier F inst e rniff e des Jahres 1911 ereignen, doch ist auch dieser Vorgang nur in seinem Endverlaufe sichtbar und dazu noch recht unbedeuteod. Der Mortd Wird nämlich nur in den Halbschatten (die PäUttmbva) der Erde eintreten, .also eine pänumbrale Finsternis darbieten. Die erste Berührung des Mönc­hes mit Den: Halbschatten findet um 2 Uhr 39 Min., die Mitte des Durchgangs mn 4 Uhr 37 Min. und rie letzte Berührung um 6 Uhr 34 Min. statt. Der Mono geht erst gegen 414 Uhr verfinstett auf.

Von den Hauptplaneten treten im November besonders Venus, Mars und Saturn kräftig hervor, in dm frühen Morgenstunden, vor 6 Uhr, sind sogar alle drei gleichzeitig über dem Horizont, der Morgenstern im Osten, Mars und Saturn im Westen. Merkur, dessen stark südliche Dekli­nation noch fortwährend zunimmt, um am 1. Dezember ihren größten Wert, 25° 21/5, zu erreichen, bleibt unsicht­bar. Leider kann deshalb auch eine ganze Reihe von An­näherungen dieses Planeten an andere Gestirne mit unbe­waffnetem Auge nicht beobachtet werden. Merkur steht nämlich am 7. November, 8 Uhr abends, 1° 50' südlich von Jupiter, am 13. November, 1 Uhr vormittags, 29' nöMich von Delta desSkorpions", am gleichen Tage, abends 9 Uhr, 2° 39' südlich von Beta desSkorpions", und am 17. November, 2 Uhr nachmittags, 2° 43' nördlich von Alpha desSkorpions". Ter Planet nähert sich der Erde von 1.44 ans 1.14 Erldbahnhalbmesser ä 149.48 Millionen Kilo­meter. Venus, die gegen Monatsfchluß aus dem Sternbilde derJungfrau" in das derWage" übergeht, strahlt als Morgenstern etwa vier Stunden lang am östlichen Himmel, mit ihrem herrlichen Wanze alle anderen Sterne übertreffend. Am 26. November, um 9 Uür vormittags, er­

reicht sie ihre größte westliche Ausweichung von der Sonne, 46° 45'. Da feer Planet im September seine untere Kon­junktion durchlaufen hat, entfernt er sich bis auf weiteres von der Erde, und zwar vergrößert sich sein Erdabstand im November von 0.50 auf 0.72 Erdbahnradien, während fein scheinbarer Durchmesser von 33."6 auf 23."3 abnimmt. Slm 16. November, 8 Uhr abends, kommt der Mond mit Venus in sehr nahe Konjunktion (Mond nöMich), am vorangohen- den Morgen sieht man daher die abnehmende Mondsichel noch westlich (rechts), am folgenden Morgen schon östlich (links) von dem grell.funkelnden Planeten, der im Fern­rohr jetzt eine Mwhmsttde Phase zeigt. Mars, im Bilde desStiers", südöstlich vom Siebengestirn, bleibt fast während der .ganzen Nacht über dein Horizonte und erregt durch fernen ungewöhnlich hellen, rötlichen Glanz allgemettw Aufmerksamkeit. Infolge feiner stark nördlichen DeMnatton, die bis zum 10. November noch zunimmt (bis auf + 21° 58'), erreicht er im Meridian einen sehr hohen Stand. Mm 17. November kommt er in Erdnähe, 0.5112 Erdbahnradien oder 76 414 200 Kilometer, mtd am 25. November in Opposition. Auf seiner Oberfläche sind zu dieser Zeit, wie auch schon während der letzten Wochen, durch kräftige Instrumente zahlreiche Flecke und Limen zu beobachten; deutlich ttitt der Polarfchnee durch seine Helligkeit hervor. Am 8. No­vember, um 10 Uhr vormittags, hat der Mond mit Mars Konjunktion (Mond nördlich), darum sieht man seine noch boinahe volle Scherbe in der vorangehenden Nacht noch west­lich, in der folgenden schon östlich vom Mars. Jupiter, der am 18. November um 5 Uhr nachmittags in Son-nen- konjunktion steht, bleibt in diesem Monat unsichtbar. Sein Erdabstand ist zur angegebenen Zeit am größten, nämlich 6.37 Erdbahnhalbmesser. Saturn bewegt sich aus dem Bilde desStiers" in das desWidders", kommt am 10. November, um 7 Uhr vomnttags, in Opposition und ist die ganze Nacht hindurch als Stern 1. Größe westlich (rechts) vom Siebengestiru zu beobachten. Sein Erdabstand beträgt am 1. November 8.17, am 10. 8.16 und am 30. November 8.23 Erdbahnhalbmesser; sein scheinbarer Durchmesser ist 20."2, die große Achse seiner Ringellipse Mißt."9 und die