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-»,^stL7L7^Wöchentlich 12Ausgaben. ^ Gegründet 1852.

bis 8 Uhr abends.

Wöchentlich 12 Ausgaben.

„Tagblatt-Haus" Nr. «650-53. Don 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abend«, außer Sonntags.

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Aiizeigen-Annahme: Für die Abend-Ausgabe bis 12 Uhr mittags; für di- Morgen-Ausgabe bis S Uhr nachmittag?, f

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Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen.

Nr. 305.

Samstag, 28. Oktober 1911.

Morgen - Ausgabe.

1. ISfctff. _

■59. Jahrgang.

Die Rede des Adg. Dr. Pachnicke

t>on her Volkspartei, die er am Donnerstag rin Reichs­tag hielt, bildete , den Höhepunkt der Teuerungsdebatte im Reichstag. Wir haben sie bereits auszugsweise in Unserem Parlamentsbericht gebracht, aber sie ist wichtig genug, daß wir sie nachträglich noch ausführlicher mit- teilen.

Mg. Dr. Pachnicke sagte: Welchen Zwecken die Rede des Reichskanzlers dienen soll, das zeigt die konser- barive Presse, die ja weniger diplomatisch aufzutreten pflegt als die Herren der Rechten hier im Hanse. In den Blättern der Rechten steht zu lesen — da wird der Schlachtplan für die Wahlen nur allzufrüh enthüllt — die Losung ist jetzt ansgegeben: Nieder mit den > Hetzern, den Knallroten und den Waßroten. Hoch die nationale Wirt- schaftspolitik, die Politik Bismarcks! Und an anderer Stelle, die für die Herren von der nationallrberalen Partei bestimmt ist, lautet diese Fanfare: „Die Programm- rede des Reichskanzlers .zieht einen Strich dur-ch den Grog- block. Denn wenn die Nationaklibevaken unserer nationalen Schutzzollpolitik treu bleiben wollen, so gehören sie nchu m »ie Wahlvedbrüderung der Linken, die dieser Pontn ent- zegen ist." Das war die Absicht, darum das Aufgebot 'on nicht nur dem Reichskanzler und seinen Vextretern, wir zwei preußischen Ministern, darum das AbleNren von dem .eigentlichen Gegenstand unserer Verhandlungen, das die Teuerung ist. (Sehr gut! links.) Es ist aber noc.) eai anderer Plan verraten worden. In den heutigen Mntag-s- blättern ist zu lesen, daß nicht nur die Herren von der Rechten selbst die Agitation in ihren Organisationen füh­ren wollen, nein, auch die Landräte sollen dabei mithelfen. (Lebhaftes Hört! hört! links, Ünrnhe rechts.) Die Land­räte werden in einer Anweisung -anfgefordert zur nach­haltigen Orientierung über Angriffe gegen die Regierung, sie werden ansgösordert, Erwiderungen zn erlaßen, sie sollen Vorschläge über die Art der Erwiderung und über die Art der Aufklärung machen, ob durch Zeitimgsber?ch.e oder Flugblätter oder VoWskalerider, und «leichzewg sL« auch die Höhe der Kosten für dre erMderlrchen Erwir­kungen angegsben werden. (Stürmisches Hort h - ironische Zurufe rechts: Der Hansabund.) Oftenbar doch »us der Staatskasse sollen diese Kosten^ bcza-,lt werden, denn ihr Privatgeld werden die Landraw ntdjt: gut silgung stellen. (Sehr ivahr links.) Wenn also dre Gelder aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden, wenn Beitrage der Steuerzahler aller Richtungen für emserüge Parterzwecke verwendet werden, dann frage ich dre Mgierung, ^ f diese VerweNdnn-g verantworten bann. fSwnnlscher V« fall links, große Unruhe rechts.) Der Reichskanzler, der preußische Landwirtschaftsminister, ^der Graf Kanrtz, Herr Niederlöhner, diese Herren alle pnd §ustwden - gegenwärtigen Wirtschaftspolitik. (Adg. ..reth: -e § lf~

Sie nicht die Herren Fuhrmann uNd Wachhorst.) Die Herren strid zufrieden, weil sich unter dieser Wirtschafts­politik Industrie, Handel uNd Landwirtschaft glänzend entwickelt haben. Die Heren aber und insbesondere der Herr Reichskanzler geben sich einem gründlichen Irrtum hin, wenn sie Ursache und Wirkung völlig gleich setzen. Herr v. Bethmann meint, der Fortschritt sei die Folge der Zölle. Welche Logik! Mit der Logik fängt doch das Stu­dium der Philosophie gewöhnlich an. (Sehr gut! links.) Weiß denn der Herr Reichskanzler nicht, daß ans die Gütererzengnng und Güterverteilung noch andere Dinge wirken, gls die Gesetzespolitik? (Lebhafte Zustimmung links.) Eines der entscheidendsten Momente ist da der Be­völkerungszuwachs, der zur Ausdehnung von Industrie und Handel zwingt. Wollen Sie diesen Zuwachs, .der für Deutschland seit 1870 25 Millionen Seelen beträgt, auch aus das Konto des Zolltarifs setzen? Haben Herr v. Bethmann- Hollweg, Graf Kanitz, Herr Herold soviel .zur Vermehrung der GÄMrtsMer» beigeimgen? (Stürmische Heiterkeit.) Haben vielleicht die Zölle unseren Siemens oder Edison oder andere da>zn gereizt, ihre Erfindnng-mr zn machen? (Wderspruch rechts.) Ja, wenn Sie Zusammenhänge suchen, wo sie nicht sind, dann kommen Sie zu unbequemen SchluUdlgerungen. 1906, als der Zolltarif in Kraft trat, hatten wir eine Hochkonjunktur, schon 1908 senkt sich die Kurve, und Sie werden es nicht verhindern können, wenn sin Tiefstand eintritt. Werden Sie dann auch sagen, das ist eine Folge unserer Zollpolitik, Herr Gras Kanitz? Oder machen Sie es sich bequem zu sagen: Den Erfolg für mich, den Mißerfolg fiir die anderen. (Sehr' gut! links.) Hm den Standpunkt zu verteidigen, den die Herren von der Rechten und leider auch Herr Fuhrmann eingenommen haben, sind diesmal- so viel Zahlen angeführt worden, wie nie zuvor. Wer auch nie sind.die Ziffern,so mißbraucht worden wie in dieser Debatte. (Schr richtig! linkZ.) Mit den erhöhten ErträgmAe« wollen Sie die Zölle rechtferti­gen. Aber die gleiche Entwicktungstendenz bat sich auch gezeigt in der Zeit der niederen Zölle. (Sehr richtig, links.) Ich brauche nur die Ziffern der Ragiermtg «IW» führen, Um das klarMlegen. Für Weizen .zeigt sich eine Steigerung von 12,4 Doppelzentner aus den Hektar im Hahre 1890 auf 20,4 DoppÄzentner im Jahre 1906; ähnlich ist es beim Roggen. Genau dieselbe Erscheinung zeigt sich aber auch bei der Viehzucht. Dannt also können Sie nichts beweisen uNd ich meine, man soll nicht zuviel bewei­sen wollen, weil man sonst gar nichts beweist. (Lebhafte Zustimmung links.) Das hat auch der Deutsche Landwirt- schaftsrat in seiner Denkschrift übersehen, der die ganze Entwicklung der letzten 20 Jahre zusammengefaßt und dw- nnt, ohne es zu merken, dem 'Grafen Caprivi ein Denkmal gesetzt hat. (Sehr gut! links.) Eine ähnliche Entwicklung hat sich aber auch in anderen Ländern .vollzogen. (Abg. Kreth: In England?) Auch in England finden Sie den gleichen Aufschwung. Der englische Minister könnte die­selbe Rede halten, die gestern Herr Delbrück hier gehalten hat. (Sehr wahr! links.) Es handelt sich nicht darum, ob ein Zolffchutz.geschaffen werden soll oder nicht, sondern wie hoch oder wie niedrig der Zollschutz sein soll. Niemand,

Ke müeLs U.

Aus Krulst und Leben.

6. K Ein literarischer Prozeß MncterlinSs. Maurice Diaeterlinck wird in den nächsten Tagen als An..a^.r den Schranken des Brüsseler Zivilgerichtshofcs scheinen. Um Schadenersatz für die Auffühmng seiner „Schwester Beatrix« zu fordern. Der Fall, daß ein Dichter gegen Me Ausführung eines von ihm verfaßten Werkes Emspruch -■ yebt, ist nicht alltäglich, und dieser Prozeß hat elnr ' 1" bellen noch nicht völlig aufgeklärte Vorgeschichte. _ B _ «roßen Brüsseler Weltausstellung veranstaltete rm vei- «angenen Jahre das THSLtre du Parc eme Reihe mm belgischen Nächten", eine Serie von Anffrlyrungen veigr,cy ^ Dramatiker. Um Maeterlincks Kunst zu vertreten, wählte ^ Direktion des Theaters die „Schwester Beatrix Aw Maeterlinck von diesem Plane Kenntnis erhielt, sandte^ »

Frankreich einen formellen Protest gegen die Aussuhrnng Und begründete seinen Einspruch mit der Behauptung, d.e Darstellung dieses Werkes auf der Bühne sei geeignet, seinen ^Us zu beeinttächtigen. Maeterlinck wies darauf gm, oatz "-e Dichtung nur als Libretto für eine Oper ghbacht ser, Und daß infolgedessen eine Ausführung aus einer Wortbuhn« ^ne Verstümmelung des Werkes bed.eute. Die Voritellung mnd trotzdem statt, und nun hat der Dichter Schadenersatz- klage gegen die Direktion des Dhsätre du Parc erhoverc, Un: festzustellen, daß die Veröffentlichung einer Dichtung m Buchform eine Ausführung nicht rechtfertige. Der bekannte ZEffsler Anwalt Dosiressionneres hat es übernommen, me ^ache des Dichters vor Gericht zu vertreten, und wird daber Ein Exemplar Des Buches vorlegen, aus dem hrrvorgehen

doH Werk ausdrücklich in Hinblick auf eine musila- ttsche Begleitung bei der Auffühmng veröffentlich': worden «. Diese HMeler Darstellung des Sachverhalts wird nicht

verfehlen, insbesondere in DeutschLand Aussehen zu erregen. Die deutsche Buchausgabe der „Schwester Beatrix" ist in der Tat mit der Bezeichnung „Singspiel" erschienen, aber die Behauptung Maeterlincks, daß eine Aufführung dieses Werkes seinen Ruf beeinträchtigen müsse, kann in dieser allgemeinen Fassung zunächst nur Verwunderung erregen, weil der Dichter anscheinend früher darüber anders gedacht hat. Denn die „Schwester Beatrix" ist bereits in Deutsch­land aufgeführt, und es ist nicht anzunehmen, daß. Lies ohne die Einwilligung des Autors geschehen, sei. Die deutsche Uraufführung fand am 10. Februar 1904 im Ber­liner Neuen Theater unter der Leitung' Max Reinhardts statt, die Sorma spielte die Titelrolle, und das Werk 'tvnrds damals als ein „Schauspiel in drei Akten" gegeben. Bei der Ausführung in Brüssel hat mau, diese Tatsache übrigens übersehen, denn man wirs in Belgien daraus' hin, daß das Werk bisher noch nie ausgeführt worden sei.

* Die Olbrich-Klaviatnr. Der in Berlin-Schönrherg lebende Pianist Emil Olbrich hat eine '-Verbesserung der Klaviatur erfunden, dje xcei-gnet ist, das Spiel bedeutend zu erleichtern und dadurch das Studium idsZselben zu ver­kürzen. Diese neue Klaviatur beschränkt sich aus die Er- niSdrigung der Oüertasten, ohne an den sonstigen Dimen­sionen der alten Klaviatur irgendwie zu rütteln. Die Ober­tasten bilden — wie bekannt — wogen ihrer Höhe das Abel der Klaviatur. Auf Schritt uNd Tritt^muß sie der Daumen umgehen, jdb : cr grade und natürliche Fingersatz wird verhindert und so das Spiel erschwert. Die Höhe der Obertasien hat ihren Grnrid in einer falschen Kon­struktion der Klaviatur. Bisher und bis >anf den heutigen Tag konstruiert man die Klaviatur nach phyMakisch>en Ge­setzen, hezw. nach den Gesetzen des Hebels und nicht nach den Änsord'erungen der heute bis zu schwindelnder Höhe getriebenen Klaviertechnik mit ihren oft verzwicktesten Läufen, 'Wan legt die Drehpunkte für die. kürzeren. Ober- .tasten, weiter nach hinten und bewirkt dadurch, daß diese Lasten einen tieferen Fall und ein leichteres Spiel haben

selbst der verstorbene Bamberger nicht, der ja als Reprä­sentant des Freihandels Alt, war absolut gegen Zölle. Ev ließ Erziehungszölle zu, was er aber ablehnte, das waren die Bereichernngszölle (Sehr gut! links.), das war der Mißbrauch der Staatsgowalt für die Sonderzweeke einzel­ner Bevölkerungsschichten. So dachte auch Engen Richter, uNd so denkt die jüngere Generation, die allerdings einiges hiNMetzt. Ein Schutzbedürsnis kann bestehen. Die Frage der Zweckmäßigkeit aber ist es, wann der schutzbedürftigs Zögling ans eigene Füße zu stellen ist. Mein Parteifrennd Gyßling, der vom Grasen Kanitz hier zitiert wurde, hak ganz recht, wenn er sagt, daß die Wirtsckaftslage den Aussthlag geben mutz, und daß wir sowohl die Verhält­nisse des Inlandes wie des Auslandes bei dieser Zweck­mäßigkeitsfrage berücksichtigen müssen. Da diese Dinge einer steten Wandelung unterworfen sind, kann -man nicht den .MaWab für jede Zollveränderung von vornherein festlegen. Die Hauptsorge ift, die Zölle so zu bemessen, daß vorteilhafte Handelsverträge geschlossen werden können. (Lebhafte Zustimmung links.) Wir sagen -das nicht -nur vor den Wahlen, sondern auch nach den Wahlen, nicht weil wir Rücksicht aus unsere zahlreichen ländlichen Wähler nehmen müssen, sondern weil das unserem ganzen Wirtschastsprogmmm entspricht. Es ist die Ursache, wes­halb wir ein schrittweises .VorgehM empfehlen, und ich führe damit nur näher aus, was mein FraMonskolleg« Oes-er vor mir gesagt hat, daß wir uns auf den Boden des Bestehenden stellen nNd den Übergang suchen müssen. (Sehr Mt! links.) Graf Kanitz wollte es so hinstellen, als ob .wir das Schutzzollsystem bis auf den Grund nieder­reißen wollten. Davon kann keine Reibe sein. Handels­verträge wollen wir und einen Ausgleich der Interessen für Jnidustrie und Landwirtschaft, der nicht diktiert ist von Rücksichten ans den Großgrundbesitz, sondern das Ge­meinwohl bezweckt. (Lobhafte Zustinmiung links.) Selbst den Schatten Bismarcks will man jetzt für die agrarische Partei zu Hilfe rufen. Nun, Bismarck hat gelegentlich mit allen Parteien .gearbeitet, selbst mit der Sozialdemo­kratie. Mit -den Herren von der Rechten war er ja sogar in den 70er Jahren völlig zerworfen. Bismarck Sann uns heute nicht mehr sagen, ob er nicht seinerseits eine Milde­rung gegenüber der jetzt heremgebrochenen Not emvfohlen hätte. Gras K-aNitz aber sollte eine solche Möglichkeit nicht für ausgeschlossen erachten. Denn er hat selbst 1891 die Suspension der Zölle gefordert, die er heute als prinzipiell unmöglich erklärt. (Stürmisches Hört! hört! links.) Er hat sich selbst verleugnet, der alte Kanitz. (Sehr gut! links.) Wir haben -gestern von der äußersten Linken' ge­hört, daß nicht einmal die Sozialdemokraten enragiett« Freihändler sind. Herr Dr. Süideknm sagte es, wohl ohne besonderen Beifall außer bei Herrn Hue, aber auch ohne Widerspruch zu f'.riden. In der politischen Praxis unter­scheiden wir uns von der -Sozialdemokratie, und ich ziehe die Grenzlinie zwischen uns sehr scharf. Was das Ein- fUhrscheinshstem betrifft, .so brauche ich dem bereits Ge­sagten nur wenig hinzuznfigen. Das System- ist von ftei- sinniger Seite «geregt worden, aber was damals aut war, -das ist jetzt anders. Wie man die Änderung treffen

WIIMIl WWt«^ulii . g» HLWL >i Mi i> yii I Tr n rr TTT - |T|| | | Bl| | | f | ;| | |

als die Untertasten daneben. Nun weiß jeder Pianist, daß die langen Finger die Untertasten fast immer in der Nähe der Obertasten oder zwischen diesen anfchlagen, und daß beim abwechselnden Gebrauch von Ober- und Untertasten z. B. bei einem Triller, das Spiel ganz fühlbar ein uw gleichmäßiges ist. Die Olbrich-iKlaviatur schasst hier W- HKfe, indem sie bei ihrer KonstrMion Nur das praktische Spiel in Betracht zieht. Sie gibt durch eine Veranderuna in der DrehpuMÄage und eine richtige Ausbalanciermw den Obertasten den Fäll und Druck der Untertasten da» neben, nNd da sich die Höhe der Obertasten nach ihr-öm Fall richtet, ernrcidrigt sie dieselben um 3 bis 4 Millimeter also um einen bedeutenden Prozentsatz. 'Und nun herrscht'Ord­nung auf der Klaviatur, in allen Lagen sichen die Finge« immer gleichen Anschlagsverhältnissen gegenüber Aus dieser Konstruktion erwachsen dem Spiel ".große Vorteile Zunächst sei bemerkt, daß man -auf der Olbrich-Klaviatu« ohne wefteces., ohne jogliche Vorübung nicht bloß ,vielen, sondern besser spielen kann, uttd daß man -dabei das Spie! aus der alten Klaviatur — sobald man darauf zurück- kommen muß — nicht vergessen hat. Soidann können die langen Finger die zwischen den Obertasten liegenden schmalen Untertasten bequemer und sicherer tresifen. Tis Schnelligkeit des Spiels kann .gesteigert werden, da man die Finger bei der Benutzung der Obertasten nicht so hoch zu heben braucht. Man kann sich aber auch neue, einheitliche Fingersätze bilden, da jetzt der Untersatz von der Unter- zur Lbertaste -und- umgekchrt der Übersatz von der Ober- zur Untertaste erleichtert ist. Und so ist das Problem -der modernen Klaviertechnik, alles z. B. mit dem C-Dur- Fingersatz zu spielen, der Lösung zugeführt -ufw. Zicht man außer diesen Vorteilen in Erwägung, daß -die Olörsth-- Klaviatur auf nur richtigen GruNds-ätzen aufgekbaur ist, da« auch ihre Herstellung mit nennenswerten Mehrkosten nicht verknichst ist, so ist ihre Einführung eine Notwendigkeit me u>oer mrz oder laug sich vollziehen muß. Die Klaviatur lg geietzftch geschützt,