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Nr. 497.
Morgen-Ausgabe.
2. Blatt.
Wiesbadener Tsgblalt.
Dienstag,
24. Oktober 1911»
SÄ. Jahrgang.
Ich bin so nervös!
Dires'LN V»LrFweifbun<Br«uf höri rncln so opt un.d so »Lofe’r Strm'Mie^ -auZlhoßen, als ob c-s qm kein M'Lüel g-eg>en
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>all»erminOs sehr kästiMn Zasband gäbe. Und doch haben E Forschungen auf -dein G-elLreL d-cr PhtzstolboM und '
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der
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Ervsn'lehve in dsn letzten Fahren den Weg gezeilgt. wie ^>>cm Nervosität um- ihre FoliZezustänide in vvchAtrnSmMa
kunzer Zeit Lcheben kann.
Die normale Fnn'Kton unsoves Mlrvenatzparatcs, zu welchem im wL-iteven Si-nne auch Gehirn und Rückenmark ge- 8?EN, ^ Etängig von dem genügemiden Vo-rhandenisin- einer z-uvltams. die inan Lecithin nennt. Was das Eiweiß für den MnÄkol» ist das Lecithin für den Word. Bei ungc- Mendar. Eiwsitzzufuhr «rMafft und degeneriert der MusSel,
MrvaHme seines LewthtngehaAies wird das Ne-rvenshsism ?MsrH>an-e gefetzt, isine «HenSwichtiaen Funktionen zu er- nilbsn. Eine ganye Reihe schwerer ErkraiMngcn des Körpers m»e dss^ Geistes sind auf eine Zerrüttung dos Nervensystems, verursacht durch seine Verarmung an Lecithin, zurückzufuhren.
Der Weg zur Whilfe ist somit von selbst gegeben. W e r Kut nährt, heilt gut, sagte dar berühmte verstorbene Klüniter Prof. vr. von L e y d e n. Und so gilt es denn auch Hier, den Nerven denjenigen Nährstoff wieder zuzu- luhven. dessen sie zu ihrer Kräftigung bedürfen. Wie die wlfsenschaftlichen Arbeiten zahlvsicher französischer und später »uch deutscher Autoren gezeigt,haben,,bewirkt di.e Zufuhr von
vor denn das Lecithin, wie es im> Biocitin enthalten ist. ist lein MedAamemt, sondern ein aus dem Datier des Hühnereies gewonnener N ä h r st o f f, der die wertvolle Eigenschaft
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itttb Energielosigkeit machen einem wohltuenden Kraftgefühl, LvneutDM Lebensmut Platz. Kurz, die Wandlung ist e'rne so augenfällige, wie sie etwa «ntstcht, wenn ein durch Hunger Entkräfteter. plötzlich durch eine kräftige Mahlgsit gesSttmt wrrd. Cs liegen ja in der Tat «ach dieselben Veühältmssc
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blindem. ,Püvsio'logisch reines, u nz ersetztes Lecithin war daher (tote übrrgens auch heute noch) nur selten zu haben, und es mustio erst ein neues Verfahren gefunden werden, das die Herstellung genügsn-er Mengen diefer kostbaren Nervensubstanz van physiologisch vssnisr, unzersetztcr Be. schafscnheit ermöglichte.
Herrn Hofrat Professor Or. Habermann und feinen Schülern ist die Lösung dieses wichtigen Preblems gelungen, und unter Anwendung seines patentierten Perfahrens ge- langt.seit,wämgen Fahren unter l>en» Namen Biocitin ein Äeoützmprüvavat in den Handel, das sich wegen seiner reinen WWafsenh'."it, feiner prompten, stets gleichmäßigen Wirkung, p-iwes angeneihuven CefchnnrckS und röcht zuletzt wegen seinvs verhältnismäßig bMigen Preises die Gunst der Acrzte und des Pulblikums rm Flug erobert hat. Fm Biocitin besitzlcu wir nunmehr ein Mittel, durch das wir unsove Nerven in einler Weife, kräftigen können, daß sie den fchädi'genden Eim flüssen des modernen Lebens,., den übermäßigen Anforde-
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Lecithin fangen, sondern achte darauf, ob es sich im gegäheuen Fall wirMch um ein Lecithinp-räpairnt handelt, und welche Menge und Qualität des Lecithins garantiert wird. Denn ebenso wie die Reinheit ist auch die Herkunft des Lecithin nicht gLe«tz-üMg. So ist beispiekswcife PflanMN- Lecithin dem Eigelb-Lecithin, das nach Verfahren von Professor vr. Habermvnn für Biocitin verwendet wird, durchaus nicht gSMwerti«. wie ja auch schon der Name Lecsthin (vom grivckischen bellxtllos = Eidotter) besagt, daß dieser Stoff naturgemäß aus dem Eidotter gewönneu werden soll. Besondere Vorsicht ist manchem LecithinpNen unbekannter Herkunft gegenüber erforderlich, denn hier ist die Pillenform
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plumpen Nachahmungen zur- Folge. Feder, der sich mit- mehr oder weniger lmeist allerdings mit weniger) Recht dazu berufen fühlt, mengt sich heute selbst sein Lec-ithin-PrÄpar-atchen und prellt t.5 dann als -Niger «mb womöglich auch noch sogar als besser und kräftiger als das Biocitin an. Auch cünoen
wiuu/i., ««k Hieioje xewiuwaB zuJui^cyrerven. Man laßc srm daher r-,:bt du-reh alEemeine Re-enSarirn über
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Besonders zu crupfeWen ist das Biocitin bei schwächviche« Kindern, die in der Schule nicht recht vorwärts kommen.. Hier ist die Wirkung eine doppelte: eine allaemvime Kräftigung des ganzen Körpers, daneben aber auch eine Hebung der geistigen Kräite. verursacht durch die Vermehrung der NerbLU- substanz (Lecithin) in Gehirn und Nerven, die durch den Gebrauch von Biocitin herbeösrfühvt wird. Eltern schwächlicher Kinder sollten daher nicht verabsäumen, einen Versuch mit Biocitin zu machen.
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wie oft am Tage Sie es selbst in der Hand haben. Ihrem Körper nahrhafte Substanzen zuzuführen, die gleichzeitig ein Labsal sind für Ihre Nerven. Sic trinken vielleicht tagtäglich Kaffee oder Tee und wissen dater gar nicht, daß weder das eine noch das andere Getränk irgendwelchen Nährstoff enthält. Vielfach wird auch Kaffee und Tee direkt gegen das ärztliche Verbot getrunken! Warum machen Sie nicht einmal eine Zeitlang frühmorgens einen Versuch mit Van Hontens Cacao? — Sie glauben vielleicht, daß Cacao Ihnen zu süßlich ist oder haben einmal einen Versuch mit einem billigen Cacao gemacht. Sie dürfen dann keine Schlüsse ziehen ans Van Hontens Cacao. In dieser Marke ist Aroma tmb, Wohlgeschmack in höchster Entwicklung vereint, und. Sie werden denselben als tägliches Getränk bald schätzen lernen.
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