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Nr. 237*

Dieustag, 16. Mai 1911.

MesLmderrer TagkLalt«

Morgen-A«sgave, S. Blatt.

Seite 19.

Französisch,

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.eil dieser Zeit ofeueüt^crlcn Fumd- 'acheu. welche, dein ' Verderbe» auSge- ctzt sind oder deveu Aufbewahrung nr Verhältnis zur Größe des sehr :cinf l'.'u A >u sbew-a h r u.ngs ra umcs 8latz vrrfperreu, werden Freitag, ich 19. d. M, nachmittags 1 Uhr, ms Zemmer 32 des Polizeidi-enst- «bäudes, Fried richstvaßr 25, öffechtz- ich «mnHbiebewd gegen Barzahlung erfliciaert. Wähvend der V-ersieige- »ny ist der dienstliche. Verkehr mit enr Publikum auf dem bczeichnet.cn fieustzimmer eiugestellt.

Wiesbaden, den- 10. Mai 1911.

Der Polizei-Präsident.

___ ii, Schenck ._

Bekanntmachung.

Die beieiliglen. /Gewerbetreibenden »erden hiermit darauf aufmerksam rmacht, daß ich durch die Bckannt- rachung vom 12.- Juli 1907 na ch- dbende Festsetz,mgcu getrofsen habe: Die Tage, an welche» eu: Laden- hlust bis 9 Uhr abends zu erfolgen at und auf welche die Bestimmungen es 8 139c der Reichsgcwerbcord- nng keine Anwendung finden, sind 'lgcnde: ^ . .

a) die 3 Samstage und außerdem 5 Wochentagecor Weihnachten, h) 1 Wochen tag vor tztcuzahr, c) br»ci SB-oifi'cnt'a'öc. dor Öftern, darunter der GründormerKtag. di 3 Wvcheiriage vor Pfingflcn. Wiesbaden, den 2. Döai 1911.

Tor Poliz«-Prasrd.eni. v. Schenck. __

Ter starke Verkehr des Publi­kums auf den einzelnen Gclchafw- ctbtcilungcn des Magistrats macht den dort beschästigten Beamten die Erledigung größerer schriftlicher Arbeiten zeiiweiie fast unmöglich.

Es wird daher zur, oMntllchen Kenntnis gebracht, daß die Gclchaft^- räume der städtischen Verwaltung i dringende Fälle natürlich au.-- tzMommen für das Publiium nur während der Vvrmtttagsnundcn 'von 81 Uhr) geöffnet sind und naß die Beamten ihrer dienstlichen Wieisung Folge leistzeii, wenn, ste außer dieser Feit gewünschte Kuck- sprachen ablehnen. , n ..

Wiesbaden, den 20. April 1911.

Der Magistrat.

Bekanntmachung.

Frau G>ehetm>e Komnierzienrat Markus Berle Witive und die Erben deL verstorbenen Dr. Ferdinand Berle haben in den Jahren 1881 u. 1905 der StadtHememde Wiesbaden je 5000 Mk. unter, folgenden Be- dingiungen überwiesen:

1. Die Zinsen 200 Mark u. 175 Mark jährlich sollen ver­wendet tu erden zur Unterstützung! von in Wiesbaden gebovenvn und er­zogenen, bc-dürftigen jungen Leuten nicht unter 14 Fahren, behufs Er­lernung eines Handwerks. Besiialich der steigen Zinsen von 5000 Mark sollen junge Leute israelitischer Religion -e». Vorzug erhalten. Die Bewerber müssen gute Schulzeugnisse besitzen und si-ch tadellos geführt haben. En«: Komission, bestehend aus dem jetveiliMM ersten Bürger­meister - als ,Vorsitzenden, dem Direktor der städtischen Obcrrcal- schulc und dom, Vorsteher der israeli­tischen' K-ultuSgeinei.n,de hat nach vor­heriger, in hiesigen Lokalblättern ergansener Anffordevung zur Mdl- düng, über die Zuteilung zu be­schließen. Drr Beschluß ist sodann in den Blättern zu veröffentlichen.

2. Jeder Sribendiat soll die vollen

Zinsen von '5000 Mk. während der Dauer von 3 Jahren, in denen cr HandwerkiZlehrling ist, derart er­halten, daß . zunächst das Lehrgeld .und die nötigen, anderen Ausgaben daraiws bestritten werden. Der hier­nach verbleibende Rest soll bei der Sparkasse der Nass. LandeSbank an­gelegt und ihm bei Eintritt der Mündigkeit auZgehändigt werden, um als Kapitalbestrag,' bei der Selbst­ständig, zu dienen.

Stirbt ein Stipendiat während der Lehrzeit, so soll nach Vorschrift des 8 1 ein anderer, an seine Stelle treten. Stirbt ein Stipenidiat nach zurückgelegiter Lehrzeit, aber vor seiner' Mündigkeit, so soll der bei der Sparkasse angelegte-. Betrag dem Stiftumigskapstal zugeschlagen werden.

Bewerbungen um> die jährlich 175 Mk. beiragendon Stipendien für die -Jahve 1911. 1912 und 1913 sind unter Vorlage der Schülzeug,nässe bis 25. Mai l. Js. hierher ernz-ureichen.

Die jährlich 200 Mk. betragcrvden Kapitalzin.sen sind zurzeit noch für bewilligte Stipendien in Anspruch genommen.

Der Maaiitrat. Armenverwaltung.

Bekanntmachung.

Um Angabe des Aufenthalts folgen der Personen, welche sich der Für­sorge für hilfsbedürftige Angehörige entziehen, wird ersucht: des Franz B«rth, geh. am 22. 8 1867 Zu Praum'heim, . des Taglöhne'rs Johann Bickerl, geb. am 17. 8. 186v zu Schlitz, der ledigen Dienstmagd Karoline Bock, geb. 11. 12. 1864' zu W-eA Münster,

der led. Dienstmagd Anna Bon gartz, geb. am 4. 3. 1887 zu Mainz.

der Auguste Brandest, gc'b. am 26.

1. 1891 zu Speyer, der led, Antonietta Bruisma, geb.

am 6, 10. 1886 zu s'Grasenhagc, des Buchhalters Karl Buch, geb.

am 29, 4. 1880 zu Niederhofhenn, der geschiedenen Ehefrau Albert Eonvädi, Lina gvb. Roht, geh. am 11. 12. 1862 z,u Weher», des Taglöhners Peter Decker, geb.

am 22. 1. 1874 zu Bielefeld, des Wühlenbancrs Wilbeln- Favb geb. am 9. 1. 1868 zu Oberoff leiden,

des Tag!. Wilhelm Frohn, geb. am 7. 8. 1866 zu Springen, der Katharina Graf, geb. am 10. 1. 1889 zu Mainz,

der Klara Hermann, geh. am 31, Marz Zu Wiesbaden, des August Hoffman», geb. am 2.

2>. 1867 zu> Nüvnbevgj, des Rich. John, Wwr., gcb. am 27 2. 1879 zu Biebrich.

des August Keim. geb. am 29. 5. 1873 zu Bieüstadi, des Schlossergehiksen Wi.lh. Klees, geb. am 1 2. 1878 zu Bessenbach, der ledigen Anna Klein, geh. am ^ 25 » * 1 2 ,- r I s82 Ludwig,shäfcn,

des Kutschers Ernst König, geb. am 30. 9. 1883 zu Wiesbaden, des Josef Kübicki, geb. am 5 3 1873 zu Gnesen'.

des Chrrstl,au Küster, gvb. am 7. 1.

1875 zu Düsseldorf, des Glasreinigers Heinrich Kuh­mann, geb. am 16. 6. 1875 zu Biebrich,

des Reisenden Bruno Leißner, geb.

am 23. 11. 1866 zu Rauße, des Tagroyners Adolf Lewalter. geb, am 19. September 1873 zu Wembach,

der Gisela Löbcr, geb. am 6. 5.

1878gli Naumburg, des TapLzieversehitfen Wilhelm

Maybach, geb. am 27. 3. 1874 zu Wiesbaden,

der led. Ludiska Marschall, geb.

24. 11. 1877 zu Bauerbach, der Katharina Metz, geb. am 2b.

Nov. 1875 zu Oherfrschbach,

!des Jakob Minicker, geb. am 2.

3. 1879 zu B-iebvich, des Rhabanus Nauheimer, geb. am 28. 8. 1874 zu Winkel, des Georg Ott, gcb. am 26. 5. 1879 zu Ems,

des Kaminbauers Wilh. Reichardt, geb. am 26. 7. 1853 zu Asch-ers- lcben.

' des Tapkzierergehilfen Otto Reiß ner, gob. am 3. März 1885 zu Altenau,

der Dienstmagd Berta Rühmling, geb. am 30. 5. 1884 zu Neu^ wändrum,

des Wilhelm Schilling, geb. 18. 11.

1866 zu Wiesbaden, des Installateurs Heinr. Schmieder, geb, am 17, 3.1872zu Kvotzingen, der Maria Schmidt, geboren am 10. 2. 1886 zu Heiter, der Anna SchneidereÄ, geb. am 27.

12, 1881 zu Mbau, der led. Karoline Schöffler, geb.

20. 3. 1879 zu Weilmünster, deS Kutschers Max Schönbaum, geb. am 29. 5. 1877 zu Ober- dollendorf,

des Emil Ueberle, geb. am 5. 3.

1885 zu Heidelberg, des Heinrich Uhl, geb. am 13. 8.

1874 zu, Dahlheim, des Tagt. Wilhelm Urban, geb. am 3. 12. 1872 zu Würges, des Johann Welte, geb. am 31. 7.

1872 zu Karlsruhe, des Emil Vetter, geb. 3. 7. 1870 zu Wiesbaden,

des Tagl. Christ. Vogel, gelb, am 9.

9. 1868 zu Weinberg, der Luise Völker, geb. am 8. 3» 1882 zu Marburg,

Johann Wick, gcb. am 10. 11. 1865 M HolzhleMr,

der ledigen Johanna Ziuimer- mann, geb. am 20. 5. 1888 zu Wesbaden. *

Wiesbaden, den 2. Mai 1611.

Der Magistrat. Armenvcrwaltung.

Bekanntmachung.

Der Fruchtmarkt beginnt^hrend der Sommermonate jApvil bis ein» schließlich September) uim 9 Uhr vor­mittags. *

Wiesbaden, den 18. März 1911.

Städtisches Akzise-Amt.

Zu, den SchMdberschreiLungen der Anleihe der Stadt Wiesbaden, Buch- stäbe D von 11900 000 Mk., und zwar dar Ipnozcniigvn 1. Ausgabe vom 1, Mai 1901, ist die Zinsschein- rethe II für die Zeit vom 1. April 1911 bis dahin 1901 nebst Erncue- rungsschei-n für weiltere 10 Jahre auszugeben.

Di,e Ausgabe Msolgt von j-etzt ab Werktags von 812% Uhr (im Rat- Hause, Zimmer SLr. 2, hier) umd Awcvr gegen Rückgabe der Zi,nsschein. cmweisung vom 1. Mai 1001.

Auch kann die Ausgabe der neuen ZrnsschemhWcn durch die für den -chhäbor dar Schuldvclrs-chreiibunaen, kostcinsrs!-e > Vermittlung der Kümgl. Seehandlinng (Pircutzischan, Staats, bank) zn Boritur, fcicx- Dresdner Bank zu Frankfurt a. M. und Berlin und des Bankhauses Ephraim Metzer Md Sohn zu Hannover stattfinde-n.

Die Steuer für die ZinKscheinbogan wrrd von der Stadtgviweind>e ge» tragen. ' »

Der Magistrat.

Verdingung.

Die Abbrucharüeitcir Los 1 _

»ad etwa 4370 KuibÄinotcr Erdaus- o Ul, >.~u-§f^ U r 2 - £ ~ S'U'm Neubau, der LandesdihllMthLk in der Rheinstraßc zu Wresbaden sollen im Wege der oHenitlrchen AusfchoeibM«, verdunMn werden.

Verding,ungSuntevlagen und Zcich. nunae-n könneit während der Vor- MitüagÄdlenststMden iinr, Bcrivall, ^ tunlgSgsbnude Friedrichstr. 19, Zim­mer Nr. 9, oingesehen. die AngeDots- unterlagen, ansschliestl. Zeichnungen, auch von dort ae,gen Barzahlung oder bestellgeldfrere Crnsendung von 50 Pf, und zivar soweit der Vorrat reicht, bezogen werden.

Verschlossene und mit dor Airffchrift versehene Singe« böte sind spätestens bis

Samstag, den 20. Mai 1911. vormittags 11 Uhr. hierher ernzuwetchen.

Die Eröffnung der Angebote er. folgt unter Einhaltung der obigen Los-ReihenfolgL- t» Gegenwart der etwa erscheinenden Anbteter

' «ÄtZE'n Arrgevote werden

Zuschlast'sbnstn 30 Tage. *

Wiesbaden, den 12. Mai 1011

Städtisches Hochbauamt.