Einzelbild herunterladen
 

Vtr. 31. Donnerstag, 10. Januar 1911.

Hagenow explodierte in Abwesenheit der Eltem die Lampe. Von drei Kindern wurden zwei schwer verletzt und sind nachts im Krankenhaus gestorben, eins wurde leichter ver­letzt.

Vater und Sohn im Straßengraben erfroren. Ein bliNder wandernder Korbmacher legte sich mit seinem 12- jährigen Sohn, von Müdigkeit überwältigt, bei Biringen in einen Straßengraben. Beide wurden am anderen Mor­gen erfroren ansgefunden.

Vier junge Mädchen verschwunden. In Barmen sind seit einigen Tagen vier schulentlassene, hübsche Bürgers­töchter verschwunden. Es wird ein Verbrechen vermutet. Die Behörden haben eingehende Nachforschungen angestellt.

Kälte und Schnee in Italien. In ganz Italien ist ein Temperatursturz eingetreteu, wie er bisher nicht zu verzeich­nen gewesen ist. In verschie>denen Provinzen herrschen an­dauernd Schneestürnre und der Berkehr ist vielfach unter­brochen.

Deutscher Reichstag»

Berlin, 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) In beiden Parlamenten, sowohl im Reichstage als auch im preußischen Abgeordnetenhause, gedachte der Präsident heute bei Beginn der Sitzung zunächst des 40. Jahrestages der Begründung des neuen deutschen Reiches und des Verlustes, den die deutsche Marine bei dem Unfall des Unterseebootes „II 3" in der Kieler Bucht zu beklagen hat. Dann wurde im Reichstage die zweite Lesung des Zuwachssteuergesetzes fort­gesetzt. Ter Zentrnmsabgeordnete Zehnter begründete >,wei Anträge, die eine Umgehung der Steuer durch Parzel­lierung möglichst verhindern soll. Unterstaatssekretär inl Reichsschatzamt Kühn gab dem Antragsteller den Rat, die Anträge zurückzuziehen, da nach seiner Meinung die Kom­misstonsfassung weit bester sei. Dt. Zehnter schien dies einzusehen, denn er zog sofort seine Anträge zurück. Damit war die mehr als zweitägige Debatte über den § 1 beendet. Bei der Abstimmung wurden sämtliche zahlreiche Anträge zu den §§ 1, 1 a, 1 b und 1 c ab gelehnt, auch der Antrag Arendt unter schallender Heiterkeit des Hauses gegen seine einzige Stimme. Damit ist die .Kommissionsfassung durchweg be­stätigt.

*

Sitzrmgsb-richt.

Eigener Drahtbericht des ..Wiesbadener Tagblatts".

# Berlin, 18. Januar.

Am Bnndesratstische: Reichsschatzsekretär Dr. Wer-

muth und außerdem Kommissare der Marineverwaltung.

Präsident Gras Schwerin-Läwitz eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 25 Min. und fährt fort: Ich gestatte mir, daran zu erinnern, daß heute vor 40 Jahren im Schlosse von Ver­sailles die Gründung des neuen deutschen Reiches erfolgte. Leider habe ich gerade an diesem Tage Ihnen zugleich eine traurige Mitteilung zu machen. (Die Mitglieder erhöben sich von ihren Sitzen und hören die Mitteilung stehend an.) In der Kieler Bucht ist das

Unterseeboot „TT 3" von einem Unfall betroffen worden. Trotz den sofort mit größter Energie eingesetzten Rettungsarbeiten sind dabei drei Menschenleben zu beklagen, wie dies aus einem Telegramm der Torpedoinspeftion an die Marineverwaltung hervorgeht, das mir der Staats­sekretär, der zu seinem Bedauern zu erscheinen verhindert ist, unterbreitet hat. Der Präsident verliest das Telegramm. Bei der Stelle, an der von der mutigen Rettungsmannschaft die Rede ist, ertönte lebhaftes Bravo. Der Präsident fährt fort: Meine Herren! Ich dercke, der deutsche Reichstag wird mit dem gesamten deutschen Volke diesen drei tapferen Männern, die in treuester Pflichterfüllung für das Vater­land ihr Leben eingebüßt haben, ein ehrenvolles An­den k e n be w a h r en. So gut, .als ob sie im Feindesland gefallen wären. (Allseitiger Beifall.) Sie haben sich zum Zeichen dessen von Ihrem Platz erhoben, was ich hiermit feststelle.

Die zweite

Beratung des Wettzuwachssteuergesetzes wird fortgesetzt.

Abg. Dt. Zehnter (Zentrum) begründet die Anträge Marx-Zchnter, die, verschieden redigiert, besagen, daß der Übergang von Grundstücken steuerfrei ist, wenn der Gesamt­wert nicht mehr als 20 000 M. bei bebauten Grundstücken und nicht mehr als 5000 M. bei unbebauten Grundstücken beträgt Diese Bestimmung würde verhindern, daß Speku­lanten durch Zerlegung ihres Eigentums in kleine Parzellen die Steuer umgehen.

Unterstaatssekretär Kühn: Es würde außerordentlich

schwer sein, die Anträge einheitlich und im Sinne der An­tragsteller durchzuführen.

Abg. Dr. Weber (Ratl.): Beide Anträge nebenein­

ander sind unmöglich. Man würde cs am besten bei der Komisstonsfassung belassen. Wir können nicht beabsichtigen, die Industrie aufzuhalten. Darum braucht man ihr noch lange keine Vorrechte einzuräumen. Außerdem würde sich späterer Mißbrauch des Gesetzes verhindern lassen.

Damit schließt die Debatte Wer die 88 1, 1 a, 1 b und lc. Die Kommissionsfassung wird unter Ablehnung aller Anträge angenommen. Ebenfalls der § 2. 8 3 wird nach den Beschlüssen der Kommission gestrichen.

Zn § 4, welcher die Freilassung von der Steuer regelt, begründet Abg. Wähle (Soz.) einen Antrag Albrecht, den Absatz 8 dieses 8 4 zu streichen, wonach Zusammenlegung von Bergwerken unter diese Bestimmungen fallen. Solche könnten nur für die besonderen Bedürfnisse des Sieger­länder Bergbaues ins Gewicht fallen.

Abg. Neumann-Hofer (Fort. Vpt.) begründet einen An­trag Enno, der den Eigentumsübergang in Form einer Schenkung schärfer anfaßt.

Unterstaatssekretär Kühn spricht sich gegen den Antrag Enno aus.

Abg. Marx (Zentrum) begründet einen Antrag, der die Rentengüter voir der Steuer frei läßt.

ät

w. Berlin, 18. Januar. In der Budgetkom- mifsion des Reichstags wurde in Unterbrechung der Verhandlungen dem Korvettenkapitän Dähnhardt das Wort zu einem kurzen Bericht Wer das Unglück des

tzplpvIttVkrrkr täag&inll» Morgen-Äusgabe, 1. Blatt. Sette s.

Unterseeboots „II 3" erteilt. Dähnhardt fügte hinzu, daß Admiral v. Tirpitz morgen weitere Mitteilungen mache. Der Vorsitzende der Kommission, Freiherr v. Camp, sprach teilnahmsvolle Worte.

Preußischer Landtag.

Abgeordnete«!/ams.

Eigener Drahtbericht des „Wiesbadener Tagblatts".

8 Berlin, 18. Januar.

Der Präsident eröffnet die Sitzung mit folgenden Worten: Ich erinnere daran, daß heute der Tag herange­kommen ist, an dem vor 40 Jahren das Deutsche Reich im Königsschloß zu Versailles gegründet wurde. Die Abgeordneten erhöben sich. (Beifall.) Der Präsident gedenkt sodann der durch den Untergang des Unterseebootes Verunglückten.

Bei der fortgesetzten

Etatsberatung

fühtt Abg. Dewitz-Oldenburg (freikon-s.) ans: Ich glaube nicht, daß >das im Etat vorhandene Defizit von 29 Millio­nen zukünftig fortfallen wird. Diesen Fehlbetrag durch die Erhöhung der Einkommensteuer zu beseitigen, ist nicht an­gängig. Zu erwägen wäre eine Zuwachssteuer auf das durcb Spekulation erworbene Vermögen.

Finanzminister Dr. Lentze: Unsere Staatspapiere haben leider nicht den Kurs, den sie mit Rücksicht auf ihre Sicher­heit haben sollten. Der Staat mutz bedacht sein, einen ständigen Abnehmerkreis für seine Obligationen zu finden. Die Frage, ob die Verwaltungen verpflichtet werden sollen, einen Teil ihrer Reserven in Staatspapieren anzulegen, unterliegt der eingehenden Erörterung der beteiligten Ressorts. Unsere Finanzpolitik ist durchaus gesund. Ich werde an den bisherigen Grundsätzen festhalten.

Abg. Dr. Pachmcke (Fortschr. Vpt.) fühtt aus: Wir müssen versuchen, die schärfste Spitze der gegenwärtigen agrarischen Wirtschaftspolitik abzubrechen. Im Interesse für den Bauernstand werden wir von niemand mehr über- trosfen. (Lachen rechts.) Wer den Moderniste,reid leistet, hat den Anspruch auf den Titel eines unabhängigen Forschers verwirft.

Kehle Nachrichten.

Fest des Schwarzen Adlerordens Berlin, 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) In unserer Meldung im gestrigen Abendblatt über das Fest des Schwarzen Adlerordens muß es richtig heißen: Bei dem Fest des Schwarzen Adlerordens im Schlosse wurden der Reichskanzler und General v. Deines in­vestiert. Nach der Jnvestur im Schlosse hielt der Kaiser im Kapitelfaale als Großmeister ein Kapitel des Ordens ab in Gegenwart von 42 Rittern

Die Bevölkerung des Königreichs Sachsen, wb. Dresden, 18. Januar. Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis ergab die Volkszählung im König­reich Sachsen rund 4 797 700 Einwohner gegen 4 508 600 im Jahre 1905. Das bedeutet eine Vermehrung um 6.41 Prozent.

Zum Unterseeboot-Unglück.

bä. Kiel, 18. Januar. Einer der Geretteten des ge­sunkenen Unterseebootes schildert die Katastrophe folgen­dermaßen: Wir waren im Begriff, gerade unter Wasser zu gehen, als wir merkten, daß das Boot außer Manövrier­fähigkeit gesetzt war. Zu gleicher Zeit drang Wasser in das Kompartiment der inneren Abteilung ein. Trotzdem wlr versuchten, den Schwebekiel los zu machen, gelang es uns nicht, wieder nach oben zu kommen. Die Mannschaften ver­sammelten sich sofort in der vorderen Abteilung an dem vorgeschriebenen Zufluchtsort. Mit dem Turm, in dem Kapitänleutnant Fischer, Leutnant zur See Kalbe und Rudergast Rietcr sich befanden, konnten wir keine Verbin­dung mehr aufrecht erhalten. Die Telephonboje, die wir auswarfen, funktionierte zuerst ausgezeichnet, scheint aber später durch das Versehen eines der Matrosen beschädigt worden zu sein. Später erhielten wir fortgesetzt von oben her Rotluft, so daß einigermaßen ein Wechsel der Lust ein- treten konnte. Sonst hätten wir es unmöglich so lange ausgehalten. Wir wurden pnrch ein Tau, das man uns durch eines der Torpedo-Lancierrohre znsteckte, mit der Außenwelt in Verbindung gebracht. Dann wurde einer nach dem andern von uns durch ein Torpedo-Lancierrohr an die frische Lust befördert. Wir haben gestern noch alle unsere Angehörigen selbst davon benachrichtigt, daß wir heil davongekommen sind.

** Kiel, 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Die große Zahl der Anwesenden auf dem gesunkenen Untersee­boot „TT 3" erklärt sich daraus, daß drei Seeoffiziere und drei Mafchineningenienrc zur Information an Bord weilten.

Zu den Winzerexzessen in Frankreich, wb. Epernah, 18. Januar. Die Unruhen in Tamery sind darauf zurückzuführen, daß der Inhaber der geplünderten Champagnerfabrik. P e r i e r. allge­mein der W e t n f ä l s ch u n g beschuldigt wird. Als die Vertreter der Behörden und die Gendarmerie ein­trafen. hatten sich die Plünderer bereits geflüchtet. Es werden weitere große Unruhen befürchtet.

Zu dem Überfall auf eine französische Truppe in Afrika.

wb. Paris, 18. Januar. Betreffs des Überfalles der Kolonne des Rittmeisters Nanfy wird dem „Petrt Parisien" gemeldet, daß die Angreifer einem den Fran­zosen feindlichen Teile des Zaerastammes angehören.

Die amerikanische Tarifrcvision. wb. Baltimore, 18. Januar. In der gestrigen Ver­sammlung der bedeutendsten demokratischen Mrtgfteoer des Senats, des Repräsentantenhauses und anderer hervorragender Demokraten wurde über die vers^.iede- nen Fragen, betreffend die nächste Legislatur ge­sprochen Das Hauptthema war die Tarifrevisions es herrschten Meinungsverschiedenheiten, ob die Revision

stückweise oder mit einem Male vorzunehmen sei. Alle stimmten darin überein, daß die Revision notwendig sei, uni den Vorsprung der Demokraten bei den letzten Wahlen aufrechtzuerhalten. Alle wandten sich gegen den Payne-Aldrich-Tarif.

Die Explosion auf einem amerikanischen Kriegsschiff.

wb. Washington, 18. Januar. Die Kesselexplosion ans denl Schlachtschiff „Delaware" bestätigt sich. Von neun im Kcsselraum befindlichen Personen wurden acht sofort ge­tötet; der neunte ist bereits den erlittenen Brandwunden erlegen.

Die Defraudanten der Deutschen Bank.

Metz, 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Die von Berlin verfolgten beiden Bankkassierer Richard Krause und Fritz G i e se, die im Dezember v. I. bei der Deutschen Bank ca. 80 000 M. unterschlagen halten und in Lille ver­haftet wurden, wurden heute von den französischen Be­hörden ausgeliefert und vorübergehend in das hiesige Bezittsgefängms eingeliefert, von wo sie nach Berlin weiter transportiert werden.

Ein blutiger Nachbarstreit- IhJ. Quedlinburg, J8. Januar. Während eines Streites warf der Steinsetzer Jordan auf seinen Kollegen Ullrich mit einer brennenden Petroleum­lampe. Dieser schlug ihm darauf mit einer Pflaster- Spitzhacke auf den Kopf, io daß die Schädeldecke zer­trümmert wurde. Während dessen geriet die 18jährige Tochter Jordans mit Ullrichs Frau ebenfalls in Streit und bearbeitete diese mit einer Spitzhacke. In dem gleichen Augenblick kam der 8jährige Sohn Ullrichs dazu und stieß dem Mädchen ein Küchenmesser tief in den Rücken. Alle Verletzten liegen bedenklich dar­nieder.

Eine Kohlensäure-Explosion, bä. Innsbruck, 18. Januar. Beim Bau der Zentral­heizung für bas neue theologische Jesuiten-Konvikt expu»- dierte bei der Schweißung von Röhren eine Kohlensänre- slaschc. Ein Obermonteur wurde in Stücke gerissen, ein Monteur schwer und ein Arbeiter leicht verletzt.

Die Pestgefahr in der Mandschurei, wb. Petersburg, 18. Januar. Der Mmistermt hatte eine Besprechung Wer bie Pestgefahr in der Mandschurei. Das Finanzministerium wurde angewiesen, alle Maßregeln zur Bekämpfung der Epidemie zu ergreifen, insbesondere der Einschleppung der Pest aus außerhalb der Bahnzone ge­legenen Ottschaften entgegen zu Witten. Da über die Fort­schritte der Epidemie im Innern Chinas nur unsichere Nach­richten einlaufen und somit für Rußland und die übrigen europäischen Staaten die Gefahr der Einschleppung besteht, beauftragte der Ministerrat den Minister des Äußern, die chinesische wie die übrigen interessierten Regierungen zu ersuchen, zur wissenschaftlichen Erforschung der Krankheit und zur Übermittelung richtiger Mitteilungen eine Expe­dition nach der Mandschurei zu entsenden

Brand einer englischen Töchterschule.

London, 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) In den ersten Morgenstunden wurde bie höhere Töchterschule m Dorfe, zu deren Schülerinnen auch eine Anzahl junger deutscher Damen zählte, eingeäschert. Verletzt wurde niemand.

Ein Eifersuchtsdrama.

London, 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) In Fort Worth (Texas) erschoß die Frau des angesehenen Rechts­anwalts Brooks ihre Nebenbuhlerin in einem großen Warenhause.

Zu dem Eisenbahnunfall in Frankreich wb. Paris, 18. Januar. Von den bei dem Eise n b ahü ­ll n fall bei Vire verwundeten Eisenbahnbedien,teten Nt abermals einer gestorben. Die Zahl der durch die Katastrophe ums Leben Gekommenen beträgt sieben.

wb Lissabon, 18. Januar. In ganz Portugal herrscht vollkommene Ruhe. Die Nachforschun­gen nach den Urhebern der Angriffe auf die Geschäfts- räume dreier monarchistischer Zeitungen waren ergeb­nislos. ^ .

wb. New York, 18. Januar. Der Kaiser ver­lieh dem Professor Learned an der Pennsylvania Uni­versität den Roten Adlerorden dritter Klasse.

Sebastopol, 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Hier wurden große Unterschleife bei der Kohlenlieferung für die Kriegsfchiffe entdeckt. Bei allen Lieferanten wur­den Haussuchungen vorgenommen.

Berlin, 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Wegen des Überfalles auf den Geschäftsführer des Schoneberger „Grand-Caie" wurde noch der frühere Hausdiener des Cafe. Kalkowski, verhaftet.

Letzte Kandelsnaitzrickte«.

Berliner Börse.

Berlin. 18. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Die gestrige usse der New Aorker Börse blieb völlig eindruckslos auf dem siqen Markt und die Eröffnung der Börse erfolgte unter vor- -aend schwächerer Tendenz. Selbst Kanada-Äktien tonnten ) der feiten Haltung des New Yorker Platzes nur wenig üiti^en und der Kurs des Papieres bröckelte im weiteren rlaufe ab. Montanwerie wurden durch die Mitteilung beein- tzt daß die Einnahmen der Eisenbahn aus?em Kohlenver- , r nickt in dem Maße gestiegen seien, wie früher. Relativ laaen Bankaktien, auf die sich das Interest e wieder Le­ders konzentrierte. Die Anteile der Berliner Handelsgesell, aft hatten wieder die Führung; das Papier erzielte emen sehnlichen Kursgewinn. Niedriger lagen die meisten Trans- 'twerte. Jndustrieaktien lagen fest. Llektr,zitatswerte er- neten niedriger, konnten sich aber im weiteren Verlaufe er- en. Kaliwerte neigten zur Schwache Von heimischen nten bröckelten 3proz. Reichsanlerhe ab. Tägliches Geld

Die Morgen-Ausgabe umfaßt 14 Seite«

und die Verlagsbeilage „Ter Roman".

Leitung: 28. Schulle vom Brühl.

Verantwortlicher Redaitkur tür Politik u. Handel: A. seaerhorst, Erbenheimer Höhn für Feuilleton: 28. Schulte vom Brühl, S -bera: für Wiesbadener Nachrichten: C Rötherdt: für Nafiauifche Rach, n. Aus der Umgebung und Gerichtsiaal: H. Diesenbach; für BeinwchtrS, Sport und Briefkasten: C. LoSackcr; für die Anzeigen u. Reklame»: H.Dornaus; sämtlich in Wiesbaden. Druck und Berla- der L. Schelle über gschcn Hos-Buchdruckerci in Wiesbaden.