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Nr. 29

Seite 5.

Mittwoch, 18. Januar 1911. WiesLmdwer TagbLatt. Morgen-Ausgabe, 1. Blarr.

Presse trifft die Schuld, wenn die Polizei als Feind der Arbeiter und des Bürgertums hingestellt wird. Er bedauere das gerade im Interesse der Arbeiter und auch derjenigen, die im Banne der Sozialdemokratie ständen, weil sie so zu neuen Ungesetzlichkeiten angeregt würden. Der Minister schloß mit erhobener Stimme: Ich wollte keinen Zweifel darüber lassen, daß die Regierung mit aller Energie alle solche Ausschreitungen auch in Zukunft Niederkämpfen wird.

Abg. Frhr. v. Zedlitz (freikonf.) schiebt der Sozial­demokratie die Hauptschuld an den Vorgängen in Moabit zu. Die Einbringung der Wahlrechtsvorlage in dieser Session wäre eine politische Dumncheit gewesen.

Kehte Nachrichten.

Ein Attentat auf den französifchen Ministerpräsidenten in der Kammer.

Paris, 17. Jannar. (Eigener Drahtbericht.) Während der heutigen Sitzung der Deputlerten-Kammer wurden auf den Ministerpräsidenten Briand von der Zuschauer- tribünc aus zwei Revolverschüsse abgegeben. Der Minister­präsident ist unverletzt. Der Direktor des Armenvereins Mir man wurde an der Wade verwundet. Der Täter wurde sestgenommrn. Es ist ein ehemaliger Gerichts- schrciber aus Bajonnc.

Der Kronprinz in Indien.

wb. Dehli, 17. Januar. Nachdem der Kron­prinz die Sehenswürdigkeiten des alten Tehtis so­wie die durch die ruhmvollen Erinnerungen des Jahres 1857 geweihten Statten unter sachkundiger Führung durchwandert hatte, unternimmt er heute mit dem Gouverneur der United Provinres einen ans etwa eine Woche berechneten Ausflug ins Innere dieses inter­essanten Teiles von.Indien. Bei der Schwierigkeit der Unterbringung abseits der großen Heerstraße wird der Kronprinz auf dieser Tour nur von zwei Herren seines Gefolges begleitet sein.

Englische „Ratschläge" für die Türkei?

hd. Paris, 17. Januar. Ter englische Minister des Äußern Sir Eduard G r e y soll sich nach einer Petersburger Depesche des „New Dorf Herald" dem türkischen Botschafter in London Tewfik-Pascha gegen­über mit einer gewissen Bitterkeit über das Eng­lands Interessen „gefährdende" Verhalten der Türkei in der persischen Frage ausgesprochen haben. Ter Minister hätte den Botschafter ersucht, in Korfftan- twopel dahin zu wirken, daß die Türkei überhaupt anfhöre, sich mit den komplizierten persischen An­gelegenheiten zu befassen. Wenn man aber am Golde­nen Horn fortfahre, Englands Kreise in Persien zu stören, so würde England seine Rechte auf jede Art zu verteidigen wissen. Ter Minister meinte schließlich, die Türkei werde den wohlgemeinten Ratschlag beherzigen.

Ein Unterseeboot gesunken.

Kiel, 17. Januar. (Eigener Dbahtbericht.) Das Unterseeboot „17. 3" ist in der Heitzendorser Bucht im Kieler Hafen gesunken. Tas Hebeschiff „Vulkan" und der große Pram der Kafferlichen Werft ist zur Hilfe abgegangen. • Ter Inspektor des Torpedobootswesens Konteradmiral Lans leitet die Übungsarbeiten. Außer dem Hebeschiff „Vulkan" ist auch das. Untersee­boot „U. 5" zur Stelle.

Berlin, 17. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Ter Unfall des Unterseebootes „17. 3" entstand wahrscheinlich infolge unbeabsichtigten Vollaufens der Bootsabteilung. Eine unmittelbare Gefahr für die Besatzung liegt nicht vor, zumal der Saue r- stoffvorrat mehr als 48 Stunden aus­reicht. Das Bootskommando ist bereits in Ver- >b i n d u n g mit der Außenwelt durch eine Tele- p h o n b o j e getreten.

Von dcm verunglückten Ballon „Hildebrand".

Wildenbruch, 17. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Mit dem Frühzug kani Landrat Köhler und der Fahr­tenleiter des Berliner Vereins für Luftschiffahrt Bröckelmann an und begaben sich mit dem Forstmeister an die Unfallstelle. Auch die Verwandten der beiden Verunglückten sind eingetroffen. Mit der Bergung be­gann man noch nicht. x

Seenot.

Cuxhaven, 17. Januar. (Eigener Drahtbcricht.) Un­ausgesetzt Uesen heute vormittag Meldungen über schwim­mende Schiffstrümmer hier ein, sowie über in der Nordsee treibende Leichen. Auf der Seewarte macht man sich aus weitere UnglLÄSboifchaftcn infolge schweren Sturmwetters gefaßt.

Von einem Elefanten zertreten.

Madras, 17. Januar. (Eigener Drohtbericht.) Ein bekannter englischer Pflanzer namens Burnett wurde auf einem. Spaziergang van einem wilden Elefanten verfolgt, und, als er sich auf einen Baum retten wollte, von demsel­ben mit dem Rüssel heruntergeholt und tat getreten.

wb. Berlin, 17. Januar. Der Kaiser fuhr heute morgen beim Reichskanzler und beim Staats­sekretär des Äußern vor.

wb. Wien, 17. Januar. Ter' Regent von Per­sien ist gestern abend nach Teheran abgereist.

München, 17. Januar. (Eigener Trahtbericht.) Die „Korrespondenz Hoffmann" meldet: Ter Prinz­regent verlieh den Staatssekretären v. K i d e r l e n- Wächter und Dr. Delbrück das Großkreuz des Michaelordens und den Staatssekretären W c r m u t h Und vr. L i s c o die erste Klasse desselben Ordens.

M. Santiago de Chile, 17. Januar. Tie Inter­nationale Ausstellung, der Schönen Künste wurde gestern in Anwesenheit des Präsidenten der Republik,

Minister, Diplomaten und vieler Senatoren und Depu­tierten geschlossen. Die Regierung erwarb eine Anzahl für das Nationalmuseum bestimmter Werke in: Werte von 4M 000 Frank. Der Ankauf von Werken durch Privatleute übersteigt 300 000 Frank.

*

wb. Madrid, 17. Januar. Dis Eisenbahnverbin­dungen sind wieder hergestellt, ausgenommen die Linien Segovia-Avila, die durch Schnee und Dammrutschungen unter­brochen sind. Der von Paris kommende Südexpreß liegt noch in Avila fest.

Letzte Harrdelsirackrickte«.

Berliner Börse.

Berlin, 17. Januar. (Eigener Drahtbericht.) Bei Eröff­nung lagen besondere anregende Momente nicht vor. Infolge­dessen zeigte sich die Tendenz ruhig. Erst im weiteren Ver­laufe des Verkehrs konnte sich die Haltung b e f e st i g e n unter Führung von Kanadaaktien. Lebhaftes Geschäft entwickelte sich auch heute wieder'in Banlaktien, von denen besonders Deutsche Bank bevorzugt waren. Der Montanmarkt war lustlos. Elektrizitätswerte schwächer. Kaliwerte lagen fester. Schilt- fahrtsaktien behauptet. Die Aktien der Großen Berliner Straßenbahn konnten ihren Kurs trotz fortgesetzter Schwan­kungen um 2 Proz. erhöhen. Der Verkehr in heinnschen An­leihen war wieder sehr ruhig. Von fremden Renten lagen russische Werte schwächer, zogen später aber wieder etwas an. Tägliches Geld 4 Proz. Privatdiskont 3% Proz.

*

wb. New York, 17. Januar. Aus dem Bankett der Bankiers des Staates New Jork erklärte gestern abend Hines, der Präsi­dent der First Nationalbank, daß die Lage der New Yorker Banken zu keiner Zeit gesünder und gefestigter ge­wesen wäre als jetzt.

Schiffs-Nachrichten.

Deutschs Osiafrika-Linie. Bureau: Weltreisebureau L. Retten- mayer, Langgasse 48. F 326

Reichspostdampfer „Prinzessin", Kapitän Stahl, von Ham­burg nach Ostafrika, 2. Jan. an Las Palmas. „Admiral", Kapitän Kley, zurzeit in Hamburg. „Feldmarschall". Kapitäri Weißkam, von Hamburg nach Südafrika, 10. Jan. ab Hamburg. „Prinzregcnt", Kapitän Gauhe, von Südafrika nach Hamburg,

8. Jan. ab Aden. „Bürgermeister", Kapltan Fiedler, von Süd­afrika nach Hamburg. 10. Jan. ab Durban. „Kronprinz". Kapitän Pohlenz, von Hamburg nach Ostafrika, 10. Jan. ab Tanger. „Herzog", Kapitän Michelsen, von Ostasrika nach Hamburg, 1. Jan. ab Daressalam. „König", Kapitän Kasch, von Hamburg nach Ostafrika, 8. Jan. ab Suez. „Gertrud Woermann", Kapitän Carstens, von Hamburg nach Südafrika, 6. Jan. an Aden. „Adolf Woermann", Kapitän Jversen, von Südafrika nach Hamburg, 7. Jan. ab Durban. „Windhuk", Kapitän Meyer, von Südafrika nach Hamburg, 30. Dez. ab Swakopmund. „Kommodore", Kapitän Muhlbauer, zurzeit in Hamburg. „Khalif", Kapitän Ulrich, von Südafrika nach Ham­burg, 7. Jan. ab Port Elisabeth. „Answald". Kapitän Matzen, von Südafrika nach Hamburg, 11. Jan. an Antwerpen.

Einsendungen aus dem Leserkreise.

(Auf Rücksendung oder Ausbewahrung der uns für diele Rubrik zugeilenden, nicht verwendeten Einsendungen kann sich die Redaktion nicht cinlassen.)

* Winterthur, 9. Januar. Geehrter Herr Redakteur! Gestatten Sie mir, daß ich Ihnen nachstehende, von mir am 8. d. M. erlebte Begebenheit mitteile, die leider davon zeugt, in welchem Ruf Wiesbaden in der Tierquälerei steht. Mit einigen befreundeten Herren (Schweizern) ging ich an dem be­treffenden Tage in St. Fieden bei St. Gallen die etwas steile Hauptstraße aufwärts. Plötzlich, mitten in der besten Unterhal- üing. sagte der eine der Herren: „Lugens da, was würden da die Wiesbadener Herren Fuhrleute an der Platter Straße dazu sagen?" Dabei zeigte er ans ein Kohlenfuhrwerk, welches mit 6 Pferden bespannt und mit 40 Zentner Kohlen beladen war, das ganze ein Bild der Vernunft, Schonung und Ruhe, dem man seine volle Hochachtung nicht versagen konnte. In der nächsten etwas steileren Hagenbuchstraße ein zweites Fuhrwerk, mit 8 Pferden bespannt und dem gleichen Quantum Köhlen beladen. Gegen solche Fürsorge und Liebe für die Tiere hält auch unsere beste Verteidigung nicht stand, dabei stehen gerade hier und Umgebung die Einwohner (da 9 /io internationale Arbeiter) auf einem noch verhältnismäßig tiefen Bildungsgrad (ein starker Prozentsatz kann weder lesen noch schreiben). In der Tat ist mir nirgends auf meinen langjährigen Reisen im In- und Ausland auch nur einmal ein Fall solcher Tier­quälerei bargekommen, wie sie fast täglich ausgerechnet in Wies­baden und im Rheingau Vorkommen. Dabei sind meine Lands­leute sonst weit gemütlicher, freundlicher und nicht so ver­schlossen als irgend ein mir bekannter Volksstamm. Dies be­haupte ich ausdrücklich trotz aller Einwendungen.

Kaufmann Th. P. aus Wiesbaden.

Brieskasten.

(Die Redaktion des Wiesbadener Tagblatts beantwortet nur schriftliche Anfragen im Briefkasten, und zwar oline Recktsverüindlichkeil. Besprtchungilt können nicht gewährt werden.)

F., Sonnenberg. Ersatzpflichtig für den Wildschaden sind in einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk die Grundbesitzer des Jagdbezirks (Jagdgenossenschaft) nach Verhältnis der Größe der beteiligten Fläche. Sie werden durch den Jagdvorsteher (Bürgermeister) vertreten. Meist wird jedoch dem Jagdpächter die Schadenersatzpflicht im Pachtverträge auferlegt.

N. Ein Architekt, der nur als solcher sich getätigt, braucht keine Gewerbesteuer zu bezahlen. Dagegen tritt diese Steuer- pflich: ein, sobald er auch als Bauunternehmer austritt. Die Steuerfreiheit ergcht sich aus § 4 des Gewerbesteuergesetzes, wonach der Steuer u. a. die Ausübung der Kunst nicht unterliegt.

St. 110. Das ausgeliehene Kapital unterliegt der Er­gänzungssteuer und die Zinsen davon sind bei der Einkommen­steuer zu berücksichtigen.

L. L. Die silberne Hochzeit wird nach 28, dre goldene nach 80, die eiserne nach 70 und die diamantene nach 78 Jahren ge­feiert; bisweilen wird auch schon der 60. Jahrestag diamantene Hochzeit genannt.

K. R. Wenn das Geschäft den Namen des Mannes trägt, ist anzunehmen, daß dieser auch der Inhaber ist und dessen Gläubiger können den Warenbestand pfänden. Die Güter­trennung hat auch anderwärts Gültigkeit.

P. u. Ko. Von dem Gesamtareal der Gemeinde Wies­baden von 3606,8 Hektar entfallen auf Häuser, Hofräume und Gärten 387,4 Hektar, Eisenbahn, Exerzierplatz, Parkanlagen, Friedhöfe, Wege und Straßen 383 Hektar, Bäche und Graben 9,3 Hektar. Feld und Wiesen 1178,8 Hektar. Wald 1653.6 Hektar (nämlich Stadtwald 1007,4 Hektar, Staatswald 636 Hektar, Großherzoglich Luxemburgischer Wald 10,2 Hektar). — Das Gesamtareal von Mainz beträgt 8098 Hektar, wovon 368 Hektar 40 Ar bebaut sind. . , ... _. r ,

35jährige Abonnentin. Wenn der Eintrag rn dre Liste zu Unrecht erfolgt ist, können Sie d'e veranttvortlrchen Persön­lichkeiten wegen Beleidigung und Geschaftsschadigung verklagen.

Treue Abonnentin. Der Standesbeamte soll ohne Auf­gebot eine Eheschließung nur dann vornehmen, wenn ihm ärztlich bescheinigt wird, daß die lebensgefährliche Erkrankung eines der Verlobten den Aufschub der Eheschließung nicht ge­stattet. Auch in diesem Falle mutz durch erne vorhergehende Verhandlung vor dem Standesamt nachgewiesen worden sein, daß Ehehindernisse nicht vorhanden sind; ebenso müssen die zur Trauung nötigen Papiere beigebracht worden sein. In letzter Zeit ist lediglich eine Verfügung iwKtt ergangen, daß jetzt der

Regierungspräsident den Dispens von dem Aufgebot erteilen kann, während früher ein diesbezügliches Gesuch an den Minister gerichtet werden mußte.

H. A. Die Vornamen des Großadmirals Koester sind Hans Ludwig Raimund.

Familmr-Uachrichtrn.

Standesamt Wiesbaden.

(Rathaus, Zimmer Nr. 30 ; geöffnet an Wochentagen von 8 bis >/-l Ufjr, für Ehe» Ichliebungen nur Dienstags, Donnerstags und Samstags.)

Sterbefälle:

14. Jan. Wwe. Johanna Meyer, geb. Fischer, 74 I.

15. „ Privatier Ludw. Reimann, 86 I.

15. „ Schreiner Heinrich Fischer, 82 I.

18. „ Emma, geb. Habenicht, Ehefrau des Architekten

Friede. Göbel, 87 I.

15. ,. Wwe. Berta Nehrlich, geb. Drück, 71 I.

18. „ Emeline, geb. Dnykinck. Ehefrau des Rentners Joh.

Sander, 64 I.

16. ,. Heizer M. Höring, 43 I.

16. „ Privatiere Katharina Horn, 75 I

Standesamt Kiedrich.

Geburten:

1. Jan. dem Gastwirt Franz Weber e. <5.

B. „ dem Postschaffner Heinrich Jahn e. T.

5. „ dem Straßenbahnschaffner Hans Hammon e. S

6. „ dem Taglöhner Karl Rabowski e. S.

8. „ dem Taglöhner Georg Schiradin e. S.

9. „ dem Gastwirt Johann Valentin Höfner e. T.

9. „ dem Chauffeur Karl Laatz e. S.

11. „ dem Taglöhner Ludwig Preutz e. L.

Aufgebote:

Taglöhner Heinrich Karl Theodor Beer in Biebrich mit Helene Meudt daselbst.

Tüncher Philipp Wilhelm Jakob Niebergall in Engenhahn mit Franziska Eva Dietz in Wiesbaden.

Eheschließungen:

Maurer Jakob Val. Kunz in Biebrich mit Auguste Schenkel das. Schlosser Theodor Philipp Reitz in Biebrich mit Elis«ck>etht Raumer daselbst.

Sterbekälle:

8. Jan. Martha Hammerschmidt, geb. Solms, 51 I.

8. „ Anna Margarete Klein, 1 M.

9. „ Henriette Spitz, geb. Gündling, 27 I.

9. „ Schneidermeister Philipp Druckwarth, 83 I

10. Hausvater Heinrich Lapschies, 63 I.

13. ,. Gärtner Jakob Dilli, 74 I.

14. „ Luise Pauline Ernestine Baldus, geb. Göbel. 68 I.

Geschäftliches.

\J|k vor des Tages Arbeit und Mühen, sollte man dem Körper etwas durchaus Gesun­des und Kräftiges geben. — Darum empfiehlt es sich, als Frühstück Kathreiners Malzkaffee zu wählen, der absolut unschädlich, wohl­schmeckend und gesund ist.—Noch ein besonderer Vorzug in unseren teuer« Zeiten ist seine große Billigkeit.

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aller, die seit mehr als einem Vierteljahrhundert sich daran gewöhnt haben. Fays echte Sodener Mineral- Vaßillen als unentbehrlichen Hausschatz zu betrachten! Millionen Schachteln haben Segm und Linderung hinaus­getragen in die Welt und heute weiß so ziemlich jeder, daß bei allen ErkälmngSerscheinungen der Atmmrgsorgane Fays echte Sodener die ziiverlässigten Helfer sind. Man kauft sie für 85 Pf. in allen einschlägigen Handlungen, verlange aber stets nur „Fays echte Sodener." F101

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Dr. Homtnel’s Haematogen

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Me Mor-g-n-AirsgadL irmfMt 16 Seiten sonne üie Vertagshellagen „Der Roman und „Amtliche Anzeigen des Wiesbadener Tagblatts" Nr. 3. _

Ucmrng: ffi. Schulre vom Brühl.

Berantworllicher Redakteur iür Politik n. Handel: A. Hegerhorii, Erbenheimrr Höh:; sür Feuilleton: 58. Schulte vom Brübi, Sonnenberg: für Wiesbadener Aaqrichten: C Rötherdt: sür Nailauischc Nachrichten, Aus der Umgebung und Gerichtsiaai: H. Diesenbach; für BeiimichteS, Sport und Briefkasten: C. Losacker; für die Anzeige» n. Reklamen: H.Dornans; sämtlich in Wiesbaden. Druck und Lerlag der L. Schellenberg scheu Hof-Bnchdrnckerei in SSie&boben,