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Sonntag, 18. Dezember 191V.
Wiesbadener ÜPngMafi*
Morgen-Ausgabe, I. Blatt.
Nr. 589.
meinsam-n Arbeit die Gegensätze zu begraben, uns k e i n e n »Schritt weiter bringt, das muß nach dieser Etatsde- Latte auch Herrn v. Bethmann-Hollweg klar geworden sein. Die Nervosität, die über dem Ganzen lag, forderte geradezu gebieterisch nach einer Entladung, und diese Entladung können nur die Neuwahlen bringen. Schon die Interpellationen, mit denen so viele Tage dieser kurzen Session ausgefüllt waren, zeigen zur Genüge, woher und wohin der Wind weht; und wenn auch ab und zu eine darunter ist, die der positiven Arbeit zuzuzähleu ist, so stehen doch schon am -Eingang der Tagung im künftigen Jahre neue Interpellationen, die zu den schönsten Wahlreden Anlaß geben. Das Zeichen unserer politischen Gesamtsituation steht auf Neuwahlen. Möge die Regierung das rechtzeitig erkennen und Einflüssen widerstehen, die das Leben des jetzigen Reichstags noch künstlich verlängern wollen.
* Schlagerkandidatur-n, Auch in Insterburg-Gumbinnen scheinen die Agrarier sich , durch die Aufstellung einer prominenten amtlichen Persönlichkeit aus der Klemme ziehen zu wollen. Wie die „Dft'b. Volksztg.", das fortschrittliche Organ in Insterburg, mitteilt, sind dort Vermutungen laut geworden, nach denen die Konservativen möglicherweise mit einer Kandidatur des Regierungspräsidenten De. Stockmann vorzugehen beabsichtigen. Mit Recht fügt das Blatt hinzu. daß Name und Persönlichkeit allein es auch nicht machen, ldaß dazu auch eine vom Volke als gerecht anerkannte Sache kommen müsse.
* Traurige Schulverhältmsie. Mit die traurigsten Schul- vcrhältnisse in ganz Deutschland dürste wohl das im Bezirk St. Ingbert liegende Dörfchen Oberwürzbach aufzuweisen haben. 190 Schüler und Schülerinnen werden dort in zwei Klassen unterrichtet. Die unterste Klasse zählt 132 Schüler. Auf unbestimmte Zeit wird das so weiter gehen, denn alles, was die Gemeindebürger auf- und anbringen, wird zum Neubau einer .Kirche verwendet, obschon die Pfarrkirche nur is. Stunde entfernt liegt. Für 807 Einwohner zwei Kirchen, für die Kinder aber keine Schule.
* „Welchen Wert hat die Religion?" Diese Frage stellte, wie die „Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht" mitteileu, der Stadlvikar Emlein, der an der Mannheimer Volksschule Religionsunterricht erteilt, seinen Schülern und Schülerinnen am Tage vor der Schulentlassung. Es sollte ein Versuch gemacht werden, sestzustellen, was die Kinder nach achtjähriger Religions- arbeit mit ins Leben hinausnehmen. Das Resultat, das «in sowohl in religiöser wie in sozialer und psychologischer Hinsicht reiches Material ergab, war recht interessant. So begannen von 104 Knaben 66 ihren Aufsatz: „Religion hat überhaupt keinen Wert." Hier vor allem zeigte sich die Art der Stellungnahme zur Religion, denn 58 fügten als Begründung hinzu: „denn für unser Geschäft können wir sie nicht gebrauchen." 25 sehen in der Religion einen gewissen idealen Wert, der jedoch durch vielerlei Einschränkungen stark verkürzt wird, da man sie nur gebrauchen kann, „wenn man alt ist", „wenn es einem schlecht geht", „wenn man in der Fremde ist" usw. 13 im ganzen fassen die Religion auf, als etwas „was man wissen muß, weil es Gottes Wort ist", oder weil man „ohne sie nicht in den Himmel kommt", 11 Arbeiten ziehen den «Schluß, daß die Religion „dummes Zeug ist und den Leuten etwas verspricht, damit sie nicht an khre Not denken; aber cs wird nicht erfüllt". Von 49 Mädchen schreiben mir 2: „Die Religion hat keinen Wert", alle anderen erkennen einen solchen an, können jedoch zunächst nicht angeben, worin er besteht: Die Religion hat eben einen großen Wert: „Wenn man in Not ist", — „wenn man krank ist." Etwa 20 meinen: „Es gehört sich so." Heraus- gekomnien ist jedenfalls durch diese Enquete, daß der Religionsunterricht in den Schulen und im Konsirmations- mlterricht bei den Zöglingen ein eklatantes Fiasko gemacht hat.
* Die nbgcwirsene Professorin. Die Titel, die eine Frau erhält und führen darf, berechtigen sie leider in Deutschland noch immer nicht dazu, ihren Beruf, den sie sich mühsam erkämpfte, auszuüben. Einen Beweis dafür lieferte die Universität Bonn. Die Gräfin Kr. Maria v. Linden, die als erste Frau des Deutschen Reiches zum Professor ernannt wurde, hätte begreiflicherweise die Absicht, ihren Berns auszuüben. Sie bewarb sich an der Universität von Bonn um die Erlaubnis, dort dozieren zu dürfen. Der gesamte Lehrkörper der medizinischen Fakultät bewilligte dieses besuch einer weiblichen Professorin der medizinischen Fakul
tät. Das Unterrichtsministerium hingegen schloß sich der Meinung der Bonner Fakultät nicht an und verweigerte dem Proefffor weiblichen Geschlechtes die Erlaubnis, von ihrem Titel und ihrem Beruf Gebrauch zu machen.
Zser urrd Flotte.
Zum Zusammenstoß der Linienschiffe „Schwaben" mW „Elsaß ist noch zu melden, daß das erstere Schiff wahrscheinlich der Wilhelm sh ave ne r Werst zur Reparatur überwiesen werden wird. Das Schiff ist seetüchtig, um die Reise nach der Nordsee ausführen zu können, da das am Bug befindliche Loch in der Außenhaut über der Wasserlinie liegt und die am Heck befindlichen Schäden ohne Bedeutung find. Die Nachricht, durch die Kollision seien zwei Geschützrohre gebrochen, erweist sich als eine Mär. Ein 17 -Zenti- meter-Geschütz riß sich durch den Anprall los und klappte bei. Andere Störungen entstanden auf „Elsaß" nicht.
tz. Marineverwaltung und Luftschiffahrt. Zu der Notiz, daß die Marineverwaltnng den Ankauf von Flugzeugen vor- genommcn habe, und daß demnächst Marinoffiziere Unterricht auf ihnen erhalten würden, wird aus eine Anfrage folgendes mitgeteilt: Im neuen Etat sind 100 000 M. eingestellt als Dispositiv für den Zweck, die Verwendbarkeit der modernen Flugzeuge für Marinezwecke zu untersuchen. Mit den Untersuchungen ist der Korvettenkapitän Lübbert vom Reichsmarineamt beauftragt, der kürzlich bei den Albatrotz- Werken vorsprach und dort auch mit einem Flugzeuge eine Fahrt zu Studienzwecken unternommen hat. Es handelte sich hierbei aber lediglich darum, die Apparate zu studieren und zu prüfen. Ein Ankauf von Flugzeugen ist bisher nicht erfolgt, da man erst die Ergebnisse des Studiums und der Prüfungen abwarten will. Je nach dem Ausfall der Ergebnisse werden im Rechnungsjahr 1911 unter der Voraussetzung. daß der Reichstag obige Position bewilligt, Flug- zenge beschafft, um Offiziere in diesem Dienstzweig auszn- bilden. Wenn in einzelnen Blättern von der Beschaffung eines Lenkballons für die Marine die Rede war, so bestätigt sich diese Nachricht nicht.
Die „Wollstimdische Dienstaltersliste der Offiziere der Feld- und Futzartillerre des Deutschen RBchsheercs und der Zeug- und Feuerwerks-Offiziere", abgeschlossen den 5. Dezember, ist eine Sonderausgabe der „Dienstaltersliste der Offiziere des Deutschen Reichsheeres, der Kaiserlichen Marine und der Schutztruppen", deren 54. Jahrgang im April n. I. in A. Hopsers Verlagsbuchhandlung erscheinen wird. — Wir entnehmen daraus, daß Preußen 34 Artillerie- Generale einschl. 2 Württ. hat. Aus der Feldartillerie her- vorgegangcn, kommandieren 8 Gen.-Leutns. Divisionen (15., 21. und 34. Div.). In den Schutztruppen ist eine größere Zahl Artillerieoffiziere angestellt. Das Eiserne Kreuz besitzen nur noch 5 Preuß., 1 Bayer., .1 Sachs. General, im ganzen 7 Artillerieoffiziere des aktiven Dienststandes.
Ausland.
Gstrrvcich-Mrrgrrvn.
Die Beziehungen zu Petersburg. Der österreichischungarische Botschafter in Petersburg, Gras Berchtold, wurde vom Kaiser in längerer Audienz empfangen. Man bringt in informierten Kreisen seine Audienz beim Kaiser, die hauptsächlich der Berichterstatung galt, und seine Berliner Reise mit den Bemühungen zur Anbahnung eines besseren Verhältnisses zwischen Österreich und Rußland in Zusammenhang.
Ein Univcrsitätsproftssor als Unterrichtsministcr? Im Abgeordnetcnhause wurde erzählt, daß mit dem bekannten Wiener Internisten Professor Rensser Verhandlungen wegen Übernahme des Unterrichtsministeriums schwebten. Im Falle der Übernahme des Unterrichtsministeriums durch Professor Rensser würde der derzeitige Unterrichtsmintster Gras Stürgkh das Ministerium des Innern übernehmen.
Fransiroich.
Zu den Ereignissen im Wadal. In der Deputiertenkammer wurde über mehrere Interpellationen, betreffend die Vorkommnisse im Wadai, verhandelt. Messiny gab der Ansicht Ausdruck, es sei für Frankreich eine Torheit, überall und immer in Zentralasrika die Polizeigewalt ansüben zu wollen. Wadai sei ein Land von geringem wirtschaftlichen !
Wert« und ohne große Zukunft. Frankreich gehe in Zentral- afrika zu eilig und unvorsichtig vor. Der Redner erwähnt dann beiläufig, daß England die französische Militärbehörde ermächtigt habe, die Wadaistämme bis ins englische Gebiet von Dar-Fur zu verfolgen. Minister Pichon erklärte, England habe Frankreich damit den Beweis großer Freundschaft gegeben, und fügt hinzu die französische Regierung stehe fortwährend mit der englischen Regierung über diese Frage in Verhandlung. England habe sich stets angelegen sein lassen, die Aufständischen daran zu verhindern, daß sie sich in dem Göbiet von Dar-Fur sammeln. Die französische Regierung habe in diplomatischer Hinsicht alles getan, um die Ereignisse, die man jetzt bedauere, zu verhindern. So hat England vor dem Gefecht bei Trigele den Gouverneur des Sudan an «die Grenze von Dar-Fur geschickt, um Vorkehrungen zur Verhinderung von neuen Ruhestörungen aus französischer und englischer Seite zu treffen. Messinv warf der französischen Regierung vor, daß sie keinen politischen Plan verfolge, und fragte, ob die Regierung etwa die englischen Angelegenheiten besorgen wolle, wie sie die Deutschlands hinsichtlich Kameruns besorgt habe. Schließlich richtete der Redner an den Kolonialminister die Frage, welche Instruktion er gegeben habe und welche Absicht er verfolge. Darauf wurde die weitere Verhandlung auf den nächsten Freitag vertagt und die Sitzung geschlossen.
Ein neuer Herzog von Talleyrand. Die französischen Behörden verliehen dem Prinzen Helie von Sag an das Recht auf die Führung des Titels eines Herzogs von Talleyrand, welchen seine Ahnen geführt hatten, und vollzogen die Eintragung dieses Titels in die Adelsmatrikel.
Portugal»
Die Cholera auf Madeira. Die Choleraepkdemie fordert nach den neuesten Meldungen täglich gegen 200 Opfer. Das Volk protestiert gegen die Maßnahmen der Regierung, so daß ernste Zusammenstöße von Volk und Militär erfolgten. Eine ansgegebene offizielle Note besagt, die Epidemie fei in Fnnchal und anderen Bezirken stationär, nur in Eamara dos Lobos schwerer der Norden der Insel sei cholerafrei. Die Ruhe wird allmählich wieder- heraestellt. Nur in Eamara dos Lobos dauert die Erregung an. Gestern ging der Kreuzer „Mmiranie Reis" mit besonderen Vollmachten und einem großen Posten Desinfektionsmitteln ab.
innlimO.
Uneinigkeit im unionistischen Lager. In politischen Kreisen veranschlagt man die Mehrheit, welche die Regierung nach den Wahlen besitzen wird, aus mindestens 120 und höchstens 124 Sitze. Im unionistischen Lager herrsch: Uneinigkeit, die durch die eigentümliche Haltung Balsours verursacht wurde. Viele Mitglieder der unionistischen Partei sind über Balsours Theorien bezüglich der Tarifreform, des Referendums usw. nicht mit ihm derselben Ansicht und machen ihn für den ungünstigen Ausfall der Wahlen verantwortlich. Balfour selbst soll zugestehen, daß seine Taktik gescheitert ist, er soll sogar Gesundheitsrücksichten geltend machen, um denmächst z n r ü ck z u t r e te n und die Leitung der unionistischen Partei niederzulegen. Aus seiten "der Liberalen .wird darauf hingewiesen, daß im unionistischen Lager nicht nur Mangel an einem festen Programm herrsche, sondern noch mehr an hervorragenden Männern fehle, die geeignet wären, die Leitung der Partei zu übernehmen.
Kelgre».
Die Kronprätendenten. Der belgische Klerikalismus setzt seinen Feldzug gegen das Prinzenpaar Viktor Napoleon fort. Die klerikalen Blätter verzeichnen mit besonderer Genugtuung, daß der „Osservatore Romano" den heftigen Artikel des „Patriote" gegen den Prinzen wörtlich abdruckt. Es wird ferner bekannt, daß die belgische Regierung auf keinen Fall dulden will, daß das Prinzenpaar in Brüssel einen kleinen Kaiserhof errichtet. Die Blätter bemerken hierzu, daß die französische Republik nach dieser Hinsicht beruhigt sein könne, denn es sei begreiflich, daß ein derartiges Vorgehen des Prinzen Mißstimmung in Paris her. verrufen würde.
Allüberall tauchten zuin Küssen schöne Kindergesicht- chen auf, die man zur Feier des Tages herzig gekleidet hatte
„Hm, ist das sein, wenn wir doch auch jo schön wohnen würden."
Das Orchester setzte ein. . . . Ter Vorhang ging in die Höhe. . . . Und nun kam ein Bild nach dem anderen . . . genau so, wie es Bubi erzählt bekommen
Tie böse Stiefmutter, die das Spieglein fragte: .Spieglein, Spieglein, an der Wand,
Wer ist die schönste im ganzen Land?"
Das liebe Schneewittchen und die sieben Zwerge. Das war alles so getreu nachgebildet, daß auch Bubi glaubte, das richtige Schneewittchen sei vom Himmel herabgestiegen oder vom fernen, fernen Märchenland zu ihm gekommen.
Und als Schneewittchen die giftigen Kämme ins Haar steckte und wie tot hinsank, da war es ihm, als sei seine Märchenprinzessin wirklich gestorben.
Doch Schneewittchen wurde durch die Zwerge wieder zum Leben erweckt.
Genau wie im Bilderbuch!
Aber die böse Stiefmutter kam wieder und verkaufte Schneewittchen die giftigen Äpfel.
Bubi wußte genau, was jetzt kam. Er wußte, daß Schneewittchen den Apfel essen und sterben würde.
Mit glühendem Köpfchen verfolgte er den kleinen Vorgang auf der Bühne.
Ta sagte ihm sein ritterliches Herz, das alles, was auf der Bühne vorging, für Ernst nahm, das darf nicht sein.
Schneewittchen darf nicht sterben.
Um dies „,t verhindern, rief er so laut er foitiue in den Zuhörerraum flebentlich hinein:
„Schneewittchen, iß nicht. Schneewittchen, iß nicht, der Apfel ist giftig, iß nicht, Schneewittchen!"
Alle Zuhörer drehten sich um und blickten nach der Loge, aus der die Rufe ertönten.
Mutter hatte alle Mühe, den Kleinen, der vom Sitze aufgesprungen war, zurückzuhalten.
Bubi aber starrte dennoch festen Blickes auf die Bühne.
Trotz des Mahnrufs hatte Schneewittchen in den
giftigen Apfel gebissen und war wieder wie tot umgefallen.
Tas war für den Kleinen zuviel.
Erst weinte er leise vor sich hin, um dann plötzlich ohnmächtig umzusinken.
Er wurde nach Hause gebracht, wo er acht Tage lang im hohen Fieber krank darniederlag.
In seinen Phantasien rief er oft laut:
„Schneewittchen, iß nicht, der Apfel ist giftig!"
Aus dem Bubi wurde ein großer Bube und aus diesem ein Mann, der nunmehr, nachdem er in das Leben hineingeblickt hat, nicht mehr alles mit idealisierenden Märchenaugen anschaut, nicht mehr allcS gleich tragisch nimmt, und sich zur Erkenntnis durchgerungen hat:
Es ist vieles auf der Welt . . . Komödiens^iel
Theater und Literatur,
5Hü!ä!^
Während die erste Dezembernummer des „Kunst- wart" sich viel mit dem Weihnachtsbüchertisch beschäftigte, steht das zweite Dezemberhest erst recht im Zeichen des nahenden Festes. Außer einem Aussatz über Tolstoi und Wilhelm Raabe mit je einem guten Portrait behandelt daz vorliegende Heft fast ausschließlich Weihnachten in Wort und Bild
„Der Fiedelhans", das Märchenspicl unseres einheimischen Schriftstellers Wilhelm Clobes, fand bei seiner Erstaufführung am Großh. Hof- und Nationalthcater in Mannheim am Donnerstag eine enthusiastische Aufnahme. Die Blätter konstatieren einmütig einen starken künstlerischen Erfolg, u. a. schreibt der „Mannh. General- Anz.", daß der Verfasser mit Anmut, Hurnor und gutem Verständnis Kinderherzen lachen und Kinderaugen glänzen machen kann. Die Regie hatte dem Stück eine glanzende Inszenierung zuteil werden lassen.
Wissenschaft und Technik
Der Kaiser-Wilhelm--Gesellschaft zr». Förderung der Forschungs - Wissenschaften^ Berlin, deren Gründung beim Jubiläum oer Berliner Universität vom Kaiser verkündet wurde, überwies, wie die „Westfälische Zeitung" aus sicherer Quelle erfährt, bet Fabrikant Oetker ein Geschenk von 100 000 Mark.
Die Erfindung des dänischen Ingenieurs Thomas e n, mittels deren Telephongespräche im Typendruck auf der Empfangsstation eintreffen, soll in den nächsten Wochen zwischen Kopenhagen und Berlin ervrobi werden.
