Einzelbild herunterladen
 

Nr. 573. Morgen-Ausgabe, 1. Blatt.

Die Überschwemmungen in Frankreich. In zahl­reichen Gegenden Frankreichs dauern die Über­schwemmungen an. Tie Loire fällt bei Nantes schnell, die Straßenbahnen nahmen ihren Betrieb wieder auf. Es wird über neue sintflutartige Regengüsse be­richtet, welche das Lozdretal und das Loiretal über- schtvemmt haben. Tie Flüsse sind in starkem Steigen begriffen und weite Flächen Landes sind überflutet.

Unwetter in Spanien. Aus Spanien wird allge­mein ungünstiges Wetter gemeldet. Tie Eisenbahn­linie ist bei Malaga unterbrochen. Sevilla ist über­schwemmt. Ein heftiger Sturm betraf Vigo: zwei

Personen wurden getötet. In Granada wurde ei'n Erdbeben verspürt.

Die Cholera. Nach einer Meldung des Komman­danten der Truppen von Smyrna an den Komman­danten des dritten Korps ist in der Kaserne von Smyrna die Cholera ausgebrochen und hat viele Opfer gefordert. In Funchal wurden 11 treue Cholerafälle festgestellt.

Erdbeben in Serbien. In den Städten Tchupria und Japodina wurde ein starkesErdbeben verspürt, das ober keinerlei 'Schaden anrichtete: nur der Bevölke­rung bemächtigte sich begreiflicherweise eine große Panik.

Im Eise cingebrochen und ertrunken. Der Winter hat bereits unter der Jugend zahlreiche Opfer gefor­dert: in den Kreisen Elbing, Marienburg und Marien­werder sind acht Knaben uird fünf Mädchen, die die schwache Eisdecke der Flüsse und Teiche betreten hatten, eingebrochen und ertrunken, darunter drei, die Ge­schwistern Hilfe leisten wollten.

ssetzte Nachrichten»

Der unerquickliche Professorenstreit.

** Berlin, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Heute vormittag wurde am schwarzen Brett der Berliner Univer­sität ein Anschlag angebracht, der von den Professoren Schmoller, Sering und Wagner unterzeichnet ist, und sich gegen ihren jüngeren Fachlollegen, den Nationalökonomen Professor Ludwig Bernhard, wendet, der bekanntlich Pro­fessor Sering eine Pistolenforderung übersendet hat. In dem Anschlag heißt es: Herr Professor Bernhard hat eine Beschuldigung öffentlich ausgesprochen, welche bisher nur von annonymen Berichterstattern in der Öffentlichkeit gegen uns erhoben worden ist, daß wir das Recht auf Teilnahme an den sog. Hauptvorlesungcu über National­ökonomie verletzt hätten. Wir erklären hiermit jene Be­schuldigung für unwahr und werden den Beweis da­für vor der Kommission erbringen. Ebenso muß Professor Sering den Nachweis der Unwahrheit der gegen ihn in der Lffentlichkeit noch besonders erhobenen Verdächtigungen seiner Ehre der Konunission vorlegcn.

Volkszählung.

wb. Gießen, 8. Dezember. Die Einwohnerzahl von Gießen ist nach Lein vorläufigen Volkszählungsergebnis 30981. Im Jahre 1905 waren es 28 769.

wb. Bochum, 8. Dezember. Bochum hat nach der letzten Volkszählung 132 829 Einwohner gegen 118155 im Jahre 1905.

wb. Düsseldorf, 8. Dezember. Die vorläufige Volks­zählungsziffer ist 356 733 (253 274). Ohne die eingemein­deten Vororte beläuft sich die Zunahme auf 34322 oder 13,6 Prozent.

Breslau, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Die Volkszählung ergab hier 510929 Einwohner gegen 470 924 im Jahre 1905.

Zum angeblichen Landesverratsfall in Metz.

wb. Metz, 8. Dezember. Die von verschiedenen Blättern gebrachte Nachricht, ein Unteroffizier habe sich hier zu lan­desverräterischen Umtrieben gebrauchen lassen, ist un­richtig. Zweifellos steht fest, daß irgendwelche Geheim- gegenstände nicht ausgeliefert sind. Bei der Denun­ziation, die zur Verhaftung des Unteroffiziers führte, handelt es sich, wie cs scheint, um die Aussagen eines geistig nicht ganz zuverlässigen Mannes, übrigens wird die eingeleitete Untersuchung Näheres ergeben.

Ein neuer Widerspruch gegen die Schiffahrtsabgaben.

hd. Berlin, 8. Dezember. Der Ausschuß des deutschen Handelstages hat erneut gegen die Einführung von Schiff- fahrtsabgaben Stellung genommen.

Eine neue Flottenrede Balfours.

London, 8. Dezember. (Eigener Trahtbericht.) In einer gestern abend in Wrexham gehaltenen Rede sagte Balfour bezüglich der Flottenfrage, er sei schon lange zu der Schlußfolgerung gezwungen gewesen, daß die liberale Regierung anderen großen Seemächten gestatte, in den Wettbewerb mit der gleichen Stärke zur Sec derart vorzudringen, daß die Lage Englands zur See gegenwärtig weniger sicher sei, als seit Menschengedenken. Er hoffe, die Negierung werde anfangen, sich ihrer schweren Verantwortung bewußt zu werden und, wenn sie für das nächste Flottenbudget verantwortlich sein werde, durch erhöhte Forderungen zeigen, daß die von den U n i o n i st e n in den letzten Jahren in ernster, ja in leidenschaftlicher Weise ver­tretenen Airschauungen zuletzt doch nicht tauben Ohren gepredigt wurden.

Die Wahlert in England.

London, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Bis 1 Uhr waren gewählt: 128 Liberale, 184 Unionisten, 24 Mit­glieder der Arbeiterpartei, 35 Redmondisten und 5 O'Briemsten. Die Liberalen gewinnen 11, die Unionisten 19 und die Arbeiterpartei 4 Sitze. In Cumberland siegten die Unionistem

w. London, 8. Dezember. Die Wahlen in den Städten sind mit dem gestrigen Tage zum Abschluß gelangt und brachten den Unionisten einen k l e i n c n Vorsprung. Beide Parteien sehen schon jetzt mit Unruhe dem Wahler­gebnis in den Grafschaften entgegen, wo die Wahlen heute beginnen. Die Liberalen, die gestern früh überzeugt

waren, daß sie mehrere ländliche Gewönne verzeichnen wür­den, zeigen gegenwärtig keine Neigung zu Prophezeiungen und erklären, es liege in der Macht der Grafschaften, die liberale Regierung entweder zu einer bloß gemäßigten oder einer unwiderstehlichen zu machen. Die unionistischen Blätter hegen die Zuversicht, daß die Unio- nisten ihre starke Stellung in den Grafschaften behaupten ooer noch verbessern werden, und schließen sich den Erklärun­gen Balifours an, der gestern in Wrexham eine Rede hielt, in der er die Absicht ausdrückte, daß die Liberalen, wie auch immer die Wahlen aussallen sollten, nicht imstande sein werden, ihr Programm durchzusühren, und daß die Wäh­lerschaft binnen kurzem wieder berufen sein werde, zu erklären, ob sie gesonnen sei, ihre Geschicke der großen, homogenen Unioniftischen Partei anznvertrauen. Mit be­sonderer Genugtuung begrüßen die «monistischen Blatter die 'Erfolge in Lancashire und erwarten dort einen völligen Triumph der Unionisten.

ve. London, 8. Dezember. In einer gestern abend in Wrexham gehaltenen Rede sagte Balfour bezüglich der F l o t t e »f r a g e: Er sei schon lange zu der Schlußfolge­rung gezwungen gewesen, daß die liberale Regierung ande­ren großen Seemächten gestatte, in dem Wettbewerb um die Erreichung der gleichen Stärke zur See derart vor­zudringen, daß die Lage Englands zur See gegenwärtig weniger sicher sei als seit Menschengedenken. Er hoffe, die Regierung werde anfangcn, sich ihrer schweren Verant­wortung bewußt zu werden, und wenn sie für das nächste Flottenbudget verantwortlich sein werde, durch erhöhte Forderungen zeigen, daß die von den Unionisten in den letz­ten Jahren in ernster, ja in leidenschaftlicher Weise vertre­tenen Anschauungen zuletzt doch nicht tauben Ohren gepre­digt worden seien.

Zur Enthüllung des Steübendenkmals in Washington.

wb. Washington, 8. Dezember. Im Anschluß an die Enthüllung des Stenbendenkmals fand gestern abend ein glänzendes Festbankett statt. Das Mitglied des Kongresses Barth old bezeichnete in seinem Toast die Steubenseier als einen Triumph des Deutschtums. Auch der deutsche Botschafter Graf v. B e r n st o r s s hielt einen Trinkspruch. Einer Einladung des Präsidenten folgend, gab der New DockerLioderkranz" im Weißen Hause, wo die Gäste von der Gattin des Präsidenten auf das liebens­würdigste empfangen wurden, einen eindrucksvollen deut­schen Liederabend. Unter den Anwesenden bemerkte man den Grasen v. Bernstorff und viele hohe Regierungsbeamte.

e

Ein Gefecht an der Grenze von Bolivien und Peru.

New Aork, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Einer Meldung aus Linea zufolge griffen bolivianische Truppen die peruanische Garnison in Guahahal an, töteten und verwundeten viele. Peruanische Truppen wurden mit größter Beschleunigung zur Verstärkung abgesandt.

«!

Dresden, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Nach­dem Österreich seine Beteiligung an der Internatio­nalen Hy gieneausstellung in Dresden 1911 zu gsagt hat, hat auch die ungarische Regierung beschlossen, mit einer S o n d - r a u s st e l l u n g sich zu beteiligen.

Pforzheim, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Morgen kommt der Landeskommissar Geheimrat Rebe hierher, um mit den Fabrikinspektorcn über die Beilegmrg des Arb ei t e rkons ls kt es in der Bijoutcrie- i n d u st r i e zu verhandeln.

$

Ein Fall von Schlafkrankheit.

Halle a. d. S., 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) In Oppung ist der Kriegsveteran Wilhelm Günter, ohne daß sich Symptome einer Krankheit bei ihm gezeigt hätten, vor acht Tagen eingeschlafen und gestern au der Schlafkrankheit gestorben.

Ein Raubmord.

wb. Niedcr-Ruppersdors, 8. Dezember. Bei Merrnhut in Sachsen wurden eine Hausbesitzerin und deren Tochter ermordet a u s g e s n n d e n ; es liegt anscheinend Raubmord vor. Das den Ermordeten gehörige Haus wurde von den Tätern in Brand gesteckt.

Schlagende Wetter.

Altwasser, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Auf der Segengottes-Grnbe bei Waldenburg wur­den gestern abend 4 Bergleute durch schlagende Wetter überrascht. Zwei wurden gelötet, die beiden anderen konnten gerettet werden.

Ruffisches.

Petersburg, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Aus der Eisenbahnstation Krasnojock entdeckten revidierende Beamte Ware n d i c v stähk e im Werte von 1 % Millio­nen Rubel.

&

Berlin, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Ein gefälschter Scheck über 60000 M. wurde von einem russischen Bäckermeister bei der hiesigen Nationalbank prä­sentiert. Der Kassierer erkannte sofort die Fälschung; der Bäckermeister wurde verhaftet.

wb. Paris, 3. Dezember. Heute nacht brach in der Zweig- anstatt des Pasteurschen Instituts in Garches bei Paris, in der sich insbesondere Pferde für die Gewinnung von Heil­serum befanden, ein Brand aus, der sehr großen Schaden anrichtete.

wb. Petersburg, 8. Dezember. Hier wurde das Ehe­paar Heideburow verhaftet, das durch Kauf zwölf Kinder an sich gebracht hatte und sie anscheinend zu Betrugszweckcn im Zusammenhang mit dem Erbschastsprozeß des Fürsten C z i n s k i verwenden wollte.

Moskau, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Eine Anzahl Studenten versuchte gestern die Vorlesungen zu stören, wobei blutige Schlägereien entstanden. Die Polizei umzingelte das Umversitätsgebäude und nahm mehrere Verhaftungen vor.

Nerv York, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Der verhaftete Juwelenschwindler legte ein Geständnis ab. Einen kleinen Teil der Juwelen hat man wieder erlangt. Der Komplice wurde bisher nicht gesunden. Clordoy

Freitag, 9. Dezember 1910. Seite S»

ist bekannt unter mehreren Namen. Sein Komplice scheint ihn hier im Stichs gelassen zu haben und mit dem Hautzt- anteil des Raubes entkommen zu sein.

Letzte SaudrlsnaÄrtcktrn.

Berliner Börse.

Berlin, 8. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Die gestern in New Kork eingetretene kräftige Er- bolung und die Hoffnung, daß dort jetzt stabilere Ver­hältnisse Platz -greifen dürften, versetzte die hiesige Börse in eine zuversichtliche' Stimmung, zumal auch die Annahme bestand, daß die Bank von England den Diskont heute werter herabsetzen werde. Neben den amerikanischen Bahnen, die wesentlich höher einsetzten, standen Montan­werte inr Vordergrund des Interesses, das in der Haupt­sache ans einen günstigen Artikel in derKöln. 3" über den rheinischwestfälischen Eisenmarkt zurückzüführen ist. Fest lagen namentlich Phönix. Banken waren nur wenig verändert, jedoch überwiegend fester. Warschau-Wiener sowie Schant'ungbahn erfuhren eine stärkere Besserung. Auch Elektrizitätswerke zeigten ein festeres Aussehen. Österreichische Werte stellten sich gleichfalls höher, nament­lich Lombarden auf spekulative Käufe. Im weiteren Ver­laus ließ die Geschäftstätigkeit nach. Die Grundstimmung blieb aber f e st. Tägliches Geld 3% Prozent. Als zu Be­ginn der zweiten BörscnstuNde bekannt wurde, daß die Bank von England den Diskont nicht ermäßigte, trat eine leichte Wschwächung hervor. Die Börse schloß still und be­hauptet. Jndustriewerte dc° Kassamarktes wenig ver­ändert. Privatdiskont 4% Prozent.

*

f. Frankfurt a. M., 8. Dezember. (Eigener Drahtbc- richt.) Der Kurs der Aktien der Mitteldeutschen Gummiwarenfabrik vorm. Louis Peter, Frankfurt a. M., zeigte schon seit einiger Zeit eine schwache Haltung und stellte sich heute 17 Prozent niedriger als gestern. Man scheint in Aktionärskreisen erwartet zu haben, daß die Ge­sellschaft, die im vorigen Jahre ihre Dividenden von 22 auf 25 Prozent erhöhte, für das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr eine ähnliche Dividende verteilen würde, obwohl die inzwischen geschaffenen 2 Millionen Mark neue Mtien bekanntlich voll an dein Erträgnis partizipieren.

FmnLlien-Uachrichtr^

Standseami A«kirol»ad»u.

Ralhau», ZImmcr Er. 30; geSsinc, an Wochen!!,«?» von 8 Dis Vst MN: Mr Etz« jchrietzu.igen nur DicuSlagS. DoirnerSiuas und SaniLiagr.)

Geburten.

20. Nov. dem Chauffeur Gustav Piotroivski e. T., Hildegard Christiite Katharina.

1. Dez. dem Kutscher Karl Christmann e. S.. Paul Joh. Willi.

4. dem städt. Architekten Beruh. Brendel e. S Paul

Ludwig._

5. dem Spezialarzt für Kinderkrankheiten Moritz Hirsch

e. T Elisabeth.

Aufgebote:

Svenglergehilfe Emil Machwirth mit Margarete Eourtial hier. Modellschreiner Oskar Wuchold mit Anna Bree hier. Kaufmann Heinrich Pleimes mit Dina Schulz hier.

Maurer Adam Schäfer in Immigrath mit Maria Ferdinande Zoller in Eisenbach.

Buchdrucker Heinrich Wilh. Jung in Höchst a. M. mit Elisabeth Lewalter hier.

Zimmermann Karl August Kreuscl in Hcnnethal mit Maria Dorothea Christine Wilhelmine Lewen, hier.

Maurer Georg Groß in Mittclbofen.mit Margarete Hermann in Hausen.

Landwirt Franz Hermann Stetiger in Barmen mit Margarete Hunger daselbst.

Stcrberälle:

8. Dez. Zimmermädchen Anna Kunz, 21 I.

3. Johann, S. des Postschaffners Karl Reith, 11 I.

4. Emilie, geb. Rosmanith, Ehefrau des Eisenb.-Betriebs»

Sekretärs a. D. Jakob Hartmann,' 67 I.

4. Witwe Friederike Zornow, geb. üffermann, 75 I.

4. Wilhelmine, geb. Franz, Ehefrau des Fuhrmanns

Johann Bachmann, 88 I.

4. Anna, geb. Hetz, Ehefrau des Fabrikarbeiters Johann

Reimnger, 56 I.

5. Wilhelm, S. des Taglöhners Peter Paul, 8 M.

5. Schüler Heinrich Nauheim, 8 I.

5. Antra, geb. Buchholz, Ehefrau des Gärtnereibefitzert

Wilh. Erkel, 53 . I.

5. Privatier Richard Soldan, 67 I.

5. Adelheid, geb. Ruffart, Ehefr. d. Priv. L. Simon, 54 I

5. Wwe. Anna Klinghammer, geb. Engelmann, 66 I.

6. Dorothea, geb. Kahn, Ehefrau des Viehhändlers Gust.

Markus Rosengarten, 57 I.

6. Wwe. Philippine Höhl, geb. Weber, 80 I

6. Fabrikarbeiter Fritz Metze, 22 I.

7. Invalide Adam Rauch, 48 I.

7. Rentnerin Sidonie v. Schütz, 80 I.

7. Fabrikdirektor Egon Rößler. 58 I.

7 Privatier Adolf Keßler, 71 I.

Stanvrsamr Krsrftadz.

Geburten:

30. Nov. dem Maler Wilhelm Karl Morgenstern e. T., Emilie Anna.

Aufgebote:

Obergärtner Karl Essig in Igstadt mit Lina Luise Schröder in Bierstadt.

Dreher Erich Johannes Gruse in Bierstadt mit Wilhelmin» Amalie Marie Rossel in Wiesbaden.

Eheschließungen:

Landwirt Ludwig Christian Bierbrauer in Bierstadt mit Karo- line Luise Vogel daselbst.

Kaufmann Ludwig Wilhelm Rock in Bierstadt mit Elisabeth Mayer daselbst.

Schreiner Wilhelm Christiatt Prcißig in Sonnenberg mit Eleonore Schröder in Bierstadt.

Sterbefälle:

27. Nov. Luise v. Ritter, geb. Rottmann, Witwe, 73 I.

28. .. Wilhelmine Sternberger, geb. Vogel, Ehefrau des

Wagnermeisters Jakob Sternberger, 71 I. _

Die Morgen-Ausgabe umfaßt 18 Sritru

und die VcrlagsbeilageTer Roman".

Leitung: W. Schulte vorn Brühl.

Verantwortlicher Redakteur für Politik u. Handel: A. Hegertzsrst, Erbenh-im»» Höhe: für Feuilleton: W. Schulte vom Brühl, Sonnenberg; für Wiesbadener Nachrichten: C Rötherdt: für Nassauiscbe Nachrichren. AuS der Umgebung und GerichtSlaal: H. Diesenbach; für Vermischtes, Sport und Dtteflasten: L-Lotzacker; für die Anzeigen u. Reklamen: H.Dornauf; sämtlich in Wiesbaden, Druck und Verlas der L. Schellenberg scheu Hof-Buchdruckerei in WieSdade».

s^vrechftunde der Redaktion-' 18 biS 1 Uh«.