Nr» 54'’?» Morgen-Ausgabe, 1, Blatt.
Donnerstag, 34» November 1910. Sette S.
halb müßten wir einstimmig rufen: Fort mit diesem volksfeindlichen Brotwucher! (Murren und Lachen rechts, Beifall bei den Sozialdemokraten.)
Abg. Rupp (kons.) führt zur Begründung der konservativen Interpellation aus: Es ist Tatsache, es besteht eine bedauerliche Fleischteuerung trotz der ständig gestiegenen Fleischproduktion. Dagegen hat man eine künstliche Produktion geschaffen, die eine gewissenlose Hetze gegen die Landwirtschaft ist. (Sehr Wahr! rechts.) Nicht der Viehzüchter oder der Metzger sind die Fleischverteurer, sondern die zwischen ihnen liegenden Stationen. An Stelle des aufgehobenen Oktrois erhöhen vielfach die Städte die Schl ach t'ha u s g ebüh ren und umgehen so den § 13 des Zolltarifs. über 50 Prozent der Viehzucht liegt in den Händen des kleinen Grundbesitzers, der von den vorgcschlagenen Maßnahmen getroffen würde. Dazu kommt, daß die Arbeitslöhne, Beamtengehälter, Steuern und die sozialpolitischen Lasten gestiegen sind. Die Landwirffchaft will nur auskömmliche Preise haben, aber durch die Grcnzöffnung würde wirksame Abhilfe nicht geschaffen werden. Sie würde nur Seuchengefahr mit sich bringen. Als süddeutscher Kleinbauer kann ich Ihnen sagen, daß der deutsche Bauer sich die Parteien merken wird, die eine ^rartige feindselige Haltung, wie sie in dem Fleischnotrummel zum Ausdruck kommt, einnehmen. (Lebhafter Beifall rechts.) ~~
Staatssekretär Br. Delbrück: Der Reichskanzler hat alle Maßnahmen geprüft, welche eine ausgiebige Fleischversor- gnng verbürgen könnten, insbesondere alle Anregungen, die von den einzelnen Bundesregierungen, öffentlichen Körperschaften usw. ausgegangen sind. Hauptsächlich wird eine Erleichterung der Einfuhr ausländischen Fleischs verlangt. Zu diesem Zweck müßten die zum Schutz unserer einheimischen Viehbestände bestehenden sanitären und veterinär- polizeilichen Vorschriften abgeschwächt oder beseitigt werden.
Letzte Nachrichten.
Zur Hebung der Fleischnot.
** Berlin, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Der Vorstand der Berliner Fletscherinnnng, hat nach eine Meldung der „Allgemeinen Fleischerzeitung" heute an den Reichskanzler eine Eingabe gerichtet, in welcher dieser angesichts des tmmermchr hervortretenden Viehm-angcls dringend gebeten wird, einen Beschluß des Bundesrats veranlassen zu wollen, durch welchen die Voffchriften über Quarantäne für die aus dem Auslande auf dem See- oder Landwege zur Einfuhr gelangenden Wiederkäuer und Schweine und über die wissenschaftlich längst als nutzlos erwiesenen Tuberkulinimpfungen bei Einführung von dänischem Rindvieh außer Kraft gesetzt werden.
Verbot eines Theaterstücks.
Königsberg, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Der Kontgsberger Polizeipräsident verbot nach der ersten Ausführung von Webekinds „F r ii h l i n g s- erwachen" die weitere Aufführung des Stückes.
Die Heldentaten der englischen Frauenrechtlerinnen.
London, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Tie Anhängerinnen des Frauenstimmrechts benutzten den dichten Nebel, der in der letzten Nacht herrschte, und zogen gegen 2*4 Uhr nach Dovingstreet und bewarfen die amtliche. Wohnung des Premierministers niit Steinen und mit anderen schweren Gegenständen. Fast sämtliche Fenster der unteren Stockwerke wurden ringeschlagen, mehrere Frauen wurden verhaftet.
Die Revolution in Mexiko.
El Paso, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Ter Kampf in Torreon. der gestern wieder begann, dauert noch an. 2000 Revolutionäre stehen 600 Soldaten gegenüber. Cs heißt, die Revolutionäre hätten große Verluste erlitten, die Truppen aber zurückgeschlagen und etwa 100 Mann davon gefangen genommen. Chihuhahua soll durch den Angriff hon 8006 bis 10 000 Revolutionäre bedroht sein.
Studenten-Demonstrationen.
wb. Petersburg, 23. November. In Kiew und Charkow fanden gestern Demonstrationen von Studenten statt, die von der Polizei zerstreut wurden.
Selbstmord eines Defraudanten.
wb. Lambsheim (Pfalz), 23. November. Hier hat sich gestern der Rechner Georg L o r b a ch von dem hiesigen landwirffchastlichen Konsnmverein in seiner Wohnung erhängt. In der Kasse wurde ein Fehlbetrag von etwa 6000 M. aufgeweckt.
Winter in der Schweiz.
** Zürich, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Der Winter hat in der ganzen Schweiz seinen Einzug gehalten. Im hohen Jura fällt Schnee seit fünf Tagen. Chanx-de-Fond meldet bei 10 Grad Kälte i Meter Schneehöhe. In den Alpen steht es ähnlich. Die kleine und große ScheideM verzeichnet bei 12 Grad Kälte 1% Meter Schneehöhe. Auf der Hospizhöhe des Berninapasses liegen für diese Jahreszeit ganz außergewöhnliche Schnecmassen. In den ffefer gelegenen Gegenden bis Zürich schneit es anhaltend. Der Wintersport ist in allen Kurorten bereits in vollem Gange.
Einsturz einer Eisenbahnbrücke.
** Coburg, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Heute nacht stürzte infolge Dammnachgebens ans der Strecke Rodach-Coburg bei Beiersdorf die Bahnbrücke ein. Die Gefahr wurde rechtzeitig bemerkt. Der Personenverkehr wird durch Umsteigen auftechterhalten.
wb. Berlin, 23. November. Der Reichskanzler hat sich heute vormittag zum Vortrag bei dem Kaiser «ach Potsdam begeben.
kiff. Berlin, 23. November. Wie gemeldet wird, gilt es beinahe als sicher, daß der Kronprinz nach seiner Rückkehr aus Ostasien die Führung des 8. Dragoner-Regiments in Oels, dessenChef dieKron- prinzessin ist, übernehmen wird. Der Kronprinz wird
alsdann als Regiments-Kommandeur seine Wohnung im Schloß Oels nehmen. Es werden dort schon dre nötigen Vorbereitungen getroffen. Die Gerüchte, der Kronprinz werde als Kommandeur der Jäger zu Pferde nach Posen gehen und als Erster das neue Schloß bewohnen, werden hierdurch hinfällig. Wie es heißt, soll für Posen später Prinz Eitel Friedrich in Aussicht genommen sein.
Kinn, 23 November. (Eigener Drahrüerrckn) Durch einen Erlaß des Ki"ers von China wurde der Bezirkschef Utschauf wegen Opiumsrauchens ver- a b s ch i e de t. Ter Generalgouverneur Hsiliang und der Gouverneur Chen wurden wegen der Anstellung entlassen und dem Gericht übergeben.
*
Berlin, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Heute früh entstand in einem Hause der Rhkestraße, wo erst gestern abend der Dachstuhl des Vorderhauses in Flammen aufgegangen war, ein neuer Dach st uhlbrand. Die Feuerwehrleute fanden auf dem Boden des Vorderhauses frisch mit Petroleum gefüllte Lampen, fo daß voraussichtlich Brandstiftung vorliegen dürfte.
Rcval, 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Von dem Unterseeboot „Äligator" wurden zwei Matrosen von einer Melle fortgespült.
Letzte Amrdels«atlrerchte«.
Berliner Börsenbericht.
Berlin. 23. November. (Eigener Drahtbericht.) Zu Beginn der heutigen Börse, die wieder während ihres ganzen Verlaufes in sehr ruhiger Haltung verkehrte, zeigte sich auf fast allen Gebieten Angebot, da vielfach die Neigung besteht, Engagements noch vor dem Ultimo abzustotzen. Aus dem Montanmarkte wirkten zudem die erneuten Preisunterbietungen und die Stabeisensubmissionen preisdrückend, da man befürchtete, daß die Stabeisenkonvention dadurch gefährdet werden dürfte. Von Verkehrswerten waren anfangs Amerikaner angeboten, aber den stärksten Rückgang auf diesem Gebiete erfuhren Warschau-Wiener, in denen umfangreiche Liquidationen stattfanden, wodurch der Kurs 2(4 Proz. verlor; doch konnte später von dem Verluste wieder etivas eingeholt werden. Bessere Haltung bekundeten die Bankenwerte, von denen besonders Dis- kontokommandite zu steigenden Kursen aus dem Markte genommen wurden. Auch russische Bankenwerte konnten von ihren Einbußen einen Teil wieder zurückgewinnen. Dagegen waren russische Fonds stärker angeboten. Von den Schiffahrtsaktien setzten Hansa ihren gestrigen Rückgang fort. Elektrizitätswerte zeigten stilles Geschäft. Österreichische Werte wiesen durchweg Kursrückgänge auf, die sich allerdings in mäßigen Grenzen hielten. Später machte sich allgemein eine leichte Befestigung bemerkbar, doch blieben die Umsätze gering. Ultimogeld 59t Proz. Tägliches Geld 2%, Proz. ca. In der dritten Börsenstunde war der Verkehr ruhig, Hansaaktien andauernd schwach. Jndustriewerte des KassamarkteS ungleichmäßig. ' Die Nachbörse war fest. Orientbahnen auf Wiener Käufe besser. Privatdiskont 4% : Proz.
w. Mannheim, 23. November. Die Rheinischen Schuckert- werke. A.-G., Mannheim, beschlossen, der Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von wiederum 7 Proz. (wie i. V.) vorzuschlagen.
w. Luxemburg, 23. November. Die Einnahmen der Prinz- Heinrich- Eisenbahn betrugen in der zweiten November- dekade 189 130 Frank oder mehr 9180 Frank als in der entsprechenden Bovjahrsperiode.
Schiffs-Nachrichten,
Norddeutscher Lloyd in Bremen. Hauptagent für Wiesbaden I. Chr. Glücklich. Wilhelmstraße 50. F 328
Neueste Dampferbewegungen: Dampfer „Friedrich der
Große" nach New Bork, 20. Nov. Dover passiert. „Cassel" nach Philadelphia und Galveston, 19. Nov. Lizard passiert. „Helgoland" nach La Plata. 20. Nov. in Antwerpen. „Darmstadt" nach La Plata. 19. Nov. von Vigo. „Aachen" nach Brasilien, 20. Nov. von Funchal. „Norderney" nach Australien, 21. Nov. von Antwerpen. „Bülow" nach Ostasien, 18. Nov. in Antwerpen. „Prinz Ludwig" nach Ostasien, 20. Nov. in Colombo. „Kronprinzessin Cecilie" nach Bremen, 21. Nov. von Cherbourg. „Großer Kurfürst" nach Bremen, 20. Nov. in Bremerhaven. Coburg" nach Bremen, 19. Nov. von Vigo. „Eisenach" nach Bremen, Ist. Nov. von Montevideo. „Halle" nach Bremen, 19. Nov. von Mio de Janeiro. „Scharnhorst" nach Bremen, 19. Nov. Gibraltar passiert. „Schlesien" nach Bremen, 21. Nov. Gibraltar passiert. „Westfalen" nach Bremen, 20. Nov. in Aden. „Prinz Eitel Friedrich nach Bremen, 19. Nov. von Gibraltar. „Prinzeß Alice" nach Hamburg, 20. Nov. in Singapore. „Nork" nach Hamburg, 19. Nov. in Aden. „Prinz Heinrich" nach Marseille, 20. Nov. in Marseille. „Schleswig" nach Alexandrien, 21. Nov. in Alexandrien. „Prinzeß Irene" nach Genua, 19. Nov. in Genua.
Deutsche Ostafrika-Linie. Bureau: Weltreisebureau L. Retten- maher, Langgasse 48. F 328
Reichspostdampfer „Prinzessin", Kapitän Doherr, von Südafrika nach Hamburg, 18. Nov. ab Swakopmund. „Admiral", Kapitän Kley, von Hamburg nach Südafrika, 17. Nov. an Kapstadt. „Feldmarschall", Kapitän Weitzlam, von Hamburg nach Südafrika, 15. Nov. ab Mozambique. .„Prinzregent", Kapitän Gauhe, von Hamburg nach Südafrika, 16. Nov. ab Southampton. „Bürgermeister". Kapitän Fiedler, von Hamburg nach Südafrika, 20, Nov. an Rotterdam. „Kronprinz", Kapitän Pohlenz, von Südafrika nach Hamburg, 20. Nov. ab Sansibar. „Herzog", Kapitän Michelsen, von Hamburg nach Ostafrika, 20. Nov. ab Emden. „König", Kapitän Pens, von Ostafrika nach Hamburg, 20. Nov, an Neapel. „Gertrud Woermann", Kapitän Carstens, von Südafrika nach Hamburg, 20. Nov. an Marseille. „Adolph Woermann", Kapitän Jversen, zurzeit in Hamburg. „Windhuk", Kapitän Meyer, von Hamburg nach Südafrika, 19. Nov, ab Suez. „Kommodore", Kapitän Mühlbauer, von Hamburg nach Südafrika. 13. Nov. von Lourenqo Marquez. „Khalif", Kapitän Ullrich, von Hamburg nach Südafrika, 21. Nov. an Mombassa. „Answald". Kapitän Matzen, von Hamburg nach Südafrika, 18. Nov. an Nossi-Be. „Nicomedia", Kapitän Feldt- mann, von Südafrika nach Hamburg, 21. Nov. Cuxhaven passiert.
Einsendungen uns dem Leserkreise.
(Auf Rücksendung oder Aufbewahrung der uns für diese Rubrik zugehenden, nicht verwendeten Einsendungen kann sich die Redaktion nicht einlassen.)
* Den Ausführungen des Herrn Dr., betreffend Hunde- unfug in der L a n z st r a ß e, denen ich mich voll und ganz anschließe, möchte ich noch hinzufügen, daß auch im übrigen Nerotal und dessen Umgebung ebenfalls ein großer Lärm von lautbellenden Hunden verursacht wird. So hat z. B. dort in einer sonst sehr ruhigen kleinen Villenstraße ein neuhingezogener Nachbar als erstes und wichtigstes Requisit sich einen großen Hund mit entsprechend lautem Organ angcschafft, dessen Tätigkeit darin besteht, jeden harmlosen Spaziergänger oder Hund mit fürchterlicher Stimme anzubellen und anzuheulen, so daß man es mehrere Straßen weit hört. Am größten ist der Unfug Sonntagsnachmittags, wenn niemand in dem Häuschen ist. Dann wird der Hund manchmal 6, 6 oder 7 Stunden ins Gärtchen aesperrt und verdoppelt und deroreifacht nun die Tätigkeit seiner Lunge. Daß solch ein Hund, der seine schlechte Erziehung durch lautes und grundloses Bellen dokumentiert, als Wächter vollständig wertlos ist, liegt klar auf der Hand. Es gehört doch ein starkes Stück Rücksichtslosigkeit dazu, einen
notorisch täglich kläffenden Hund zur Freude seiner Nachbarn in den Garten zu sperren, während der Besitzer desselben und fein ganzes Haus ausgeflogen sind. W.
. * Eine höfliche Bitte an unsere liebe Süddeutsche! Ber dem jetzt so schlechten Herbstwetter macht sich das Fehlen ernes Schutzhäusch ens an dem Kreuzungspunkt Ring» Aoolfsallee (der roten und grünen mit der gelben Linie) für die Fahrgäste sehr unangenehm fühlbar. An dieser Stelle ist e,n sehr lebhafter Umsteigeverkehr, der leider nur zu oft mit sehr laimem Warten verbunden ist. Da sich eine Schutzhalle leicht errichten läßt ohne Verkehrsbehinderung, bedarf es wohl nur dieses Hinweises zu einer baldigen Abhilfe. I. St.
Briefkasten.
M- KedaMo» de» „EMcajafirnrr Tanblatt«" beantwortet schriftliche Anfragen fck tttieftaften, t»tn» die legte LezugSquüiung Seinem. NechtSverbmdliche ®eaä&r nick nick» iunefidaert.)
G. 233. Bevorrechtet ist Ihre Forderung nicht. Der vollstreckbare Zahlungsbefehl genügt zur Zwangsvollstreckung. Wegen des Eintrags im Grundbuch müssen Sie sich an das Grundbuchamt des Amtsgerichts wenden.
P. E. Wenden Sie sich an Herrn Koloniedirektor Cannstatt hier, Bülowstraße 10. Sprechstunden Mittwochs und Sonntags von 10 bis 12 Uhr.
Else 25. Schriftsteller Gustav Frenssen, Pastor a. D., lebt in Blankenese bei Hamburg. Wenden Sie sich an den Verlag Grota in Berlin.
L. 150. 1. Die Anmeldung hat bei der Eisenbahndirektion zugeschehen, in deren Bezirk der Betreffende angestellt zu werden wünscht. Ihm steht die Laufbahn des Bahnmeisters oder des technischen Eisenbahnsekretärs offen. Nach Beendigung der letzteren erhält er als Diätar 100 M. monatlich. Nach weiteren 3 Jahren etwa erfolgt die etatsmäßige Anstellung. Das Gehalt für Bahnmeister beträgt, neben dem Wohnungsgeldzuschuß, 1650 M. bis 3300 M., für Oberbahnmeister und technische Äsen- bahnsekretäre 2000 bis 4500 M. 2. Die Aussichten dürften die gleichen sein.
N. R. Der mündliche Vertrag hat dieselbe Bedeutung wie der schriftliche. Es gilt die vierteljährige Kündigung und die monatige kommt nicht in Frage, sofern der Vermieter sich nicht ausdrücklich damit einverstanden erklärt hat. Darüber mutz sich der Mieter vergewissern.
V. 3. Die mit der Zählung beauftragte Behörde kann auf Beantwortung aller Fragen bestehen. Sie können die Angaben dem Zähler persönlich machen.
Frau B. Darüber ist vielleicht bei den Losehändlern etwas zu erfahren. Noch besser ist es, sich direkt cm die Ausstellungsleitung zu Brüssel zu wenden.
P. A. Verpflichtet ist die Metzgerei zur Buchführung nicht, aber berechtigt, auch wenn sie nicht im Handelsregister eingetragen ist.
L. 100. Die Anrede der Großherzogin-Mutter von Luxemburg ist „Ew. Kgl. Hoheit". 2. Der Ortsarmenverband hat die Verpflichtung, bedürftige Arme zu unterstützen.
Mainz. Das Lied „Sonniger Sonntag am Rhein" ist in der Gedichtesammlung von Ferdinand Maurer enthalten, die im Buchhandel erschienen ist.
Familien-Nachrichten.
Slandesamt Wiesbaden.
RathauK, Zimmer Nr. 30; geöffnet an Wochentagen von 8 btit V»1 Uhr; für jchlicbungen nur DienStagS. Donnerstags unt» SamSragS.)
Geburten.
13. Nov. dem Zementarbeiter Wilhelm Schlick e. T., Emma Susanna Katharine.
13. „ dem Kaufmann Wilh. Braun e. T., Marie Luise.
14. „ dem Kutscher Michael Ott e. S., Albert Heinrich.
14. „ dem Hoboist Sergeant Otw Einicke e. T.. Rosalit
Hulda Anneliese.
15. „ dem Schlossergehilfen Philipp Kilbinger e. T.. Ella
15. „ dem Dekorationsmalergehilfen Ludwig Burchard e. S..
Eduard Georg Ludwig.
15. „ dem Kaufmann Karl Geisel e. T., Erika Elsa.
16. „ dem Buchüindermeister Johannes Heintz e. S..
Johannes Georg.
16. „ dem Bureaugeh. Karl Scheib e. T., Erna Wilhelmine.
17. „ dem Schreinergehilfen Wsthelm Schmidt e. T..
Wihelmine Emma Dorothea.
18. „ dem Kuranstaltsdirertor Gustav Kreienbrink e. S.,
Günter Heinz Wolfgang.
19. „ dem Taglöhner Heinrich Putscher e. T.. Emllie Maria.
Aufgebote:
Stahlwarenfabrikant Gustav Adolf Rüchser in Zürich mit Anna Katharine Margarete Kraft daselbst.
Gärtner Karl Wilh. Erckel hier mit Eleonore Henriette Gaß in Gelnhausen.
Musiker Karl Gröninger in Braunschweig mit Helene Moltex in Itzehoe.
Dachdecker Heinrich Lotz mit Katharine Erkel hier.
Schlosser Franz Lehr mit Margarete Dupont hier.
Schlosser Jakob Ricck mit Elisabeth Funk hier.
Kunstmaler Friedrich Lederer in Königsberg in Böhmen mit Valeria Zais hier.
Metzger Fritz Gustav Hundt hier mit Lina Wilhelmine Emsermann in Wörsdorf. '
Metzger Joseph Franz Svobada hier mit 'Christine Kapp in Neudorf.
Ratsschreiber Georg Adolf GLtz in Breiten mit Softe Gilbert in Heidelberg-Handschuhsheim.
Graf Erwin Auersperg in Lugano mit Irene Stephani« Siebert daselbst.
Sterbefälle:
21. Nov. Gärtner Christian Wißner, 67 I.
21. „ Katharine, T. des Taglöhners Adolf Häuser, 7 I.
22. Rentner Joseph Austermayer, 68 I.
22. „ Wwe, Pauline v. Marillac-Saint Julien» geb. Weiß,
Geschäftliches.
II»! Man wickelt ein Kirnt'nieftt in Watte!
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Es muß auch bei schlechtem Wetter hinaus — nicht nur zur Schule, sondern auch zum Spiel. Aber vorseben muß man sich freilich, und das tut man. wenn man den Kindern immer ein paar Sodener Mineral-Panillen sFayS echte) mitgibt. Die sorgen schon dafür, daß gefährliche Reizungen der Schleimhäute vermieden werden und daß die Kinder keinen Schaden nehmen. Wo Kinder sind, dürfen einfach FayS echte Sodener nicht fehlen! Man kaust sie für 85 Pfg. die Schachte! in allen einschlägigen Geschäften. F149
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Dir MsLgrri-ArrsgKdr «mfaM 14 Seiten
uub die Berlagsbeilagc „Der Roman".
Siettung: W. Schulte vom Brüht.
Verantwortlicher Redakteur iür Politik u, Handel: A. Hegerhorft, Erbenheimr»
Höhe: sür Feuilleton: 9B- Schulte vom Brühl, Souueuberg; für Wiesbadener Nachrichten: C Rötherd!: sür Nasjausschc Nachrichten. Aus der Umaeduna Mio Gerichtsiaai: H. Diesenbach; sür BermiichteS, Evort und BrieNasteN' L.ri°«acker; sür die Anzeigen u. Reklame,i: H. Dorna uk: sämtlich in Wiesbadens
Dru-l und Verlar der L. Schellcubergichen Hos-Buchdruckerei in Wi-rd-de^
