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Seite 16. Donnerstag, 17. November 1910

WiesLmdrrrer TagblalL. _ Abend-Ausgabe, a. matt

Nr. 530.

Sollen Knaben kochen lernen?

Neuerdings trägt man sich in maßgebenden Kreisen mit Lern Gedanken, auch Knaben am Kochunterricht der Mädchen in den Volksschulen teilnehmen zu lassen, ein Plan, der von vielen Seiten durchaus gebilligt, von anderen aber als über- islüssig verworfen wird. Nehmen wir nun zunächst zu jenen ^Stellung, die diesem Plane sympathisch gegenüberstehen. Mas erwarten sie wohl vom Kochunterricht der Knaben, liegt ihnen nur daran, dem zukünftigen Manne den Wert der weiblichen Kochkunst recht eindringlich vor Augen zu führen, so daß er mehr wie bisher die häuslichen Tugenden feiner Frau schätzen lernt, oder halten sie die Kenntnisse der Kochkunst für Knaben deshalb für wünschenswert, weil mit ihnen der Mann unabhängiger vom weiblichen Geschlecht wird und im Notfall, ohne bezüglich seines Magens Mangel gu leiden, unbeweibt durchs Leben gehen kann? Oder blicken sie gar noch weiter in die Zukunft und versuchen schon Hetzt den möglicherweise eintretenden schweren Folgen vor- szubeugen, welche die mehr und mehr zunehmende Abneigung des weiblichen Geschlechts gegen die Haussraucntätigkeit den kommenden Generationen verursachen muß? Tragen sie sich also mit der Hoffnung, daß dann, wenn die Frau endgültig den Kochlöffel aus der Hand legt, der Mann denselben er­greifen und zum Wohle seiner Familie gebrauchen wird? Das sind viele Fragen aus einmal und noch gab es keine voll befriedigende Antwort darauf, ja man ist fast bereit, Herren recht zu geben, welche den Kochunterricht für Knaben als zwecklos verwerfen.

Wäre das aber richtig, stellten sich nicht auch in dieser Hinsicht Bedenken ein, welche ernstlich erwogen sein wollen? Zunächst müßten, wir wohl fragen: kann cs dem Knaben schaden, wenn er kochen lernt, zum andern aber, wird er zu dieser Tätigkeit genug Geschicklichkeit mitbringen? Die erste Frage trägt ja die Antwort schon in sich, denn wir müssen unbedingt zugeben, daß jede Bereicherung der Kenntnisse, und sei es auch aus diesem der Frau ureigensten Gebiet, dem zukünftigen Manne nur nützlich sein werden, auch wenn er nie in die Lage käme, sie zu betätigen; was aber seine Geschicklichkeit für diese Tätigkeit betrifft, so ist die Tatsache, daß er einen viel schärfer ausgeprägten Geruchs- und Ge­schmackssinn wie die Frau besitzt und aus diesem Grunde in jedem größeren Etablissement anstelle einer Köchin stets ein Koch Anstellung findet, wohl Beweis genug. Wenn der /Beruf des Kochs nicht in gleichen! Maße, wie die meisten /anderen Berufe, an Überfüllung leidet, so liegt das wohl Mch daran mit, daß dieser Beruf in den weitaus meisten Fällen unverheiratete Männer verlangt, da verheiratete Köche nur selten Anstellung finden. Die Gründe dieser merk­würdigen, eigentlich befremdenden Tatsache zu erforschen ist chier nicht der Ort, für uns kommt nur sin Betracht, daß sich tder Mann in hervorragender Weise zu diesem Beruf eignet. .Weiter müssen wir daraus Hinweisen, daß es gerade dem sMann zu danken ist, wenn unsere Hausfrauentätigkeit und stricht zuletzt die am Kochherd sich in den letzten Jahrzehnten sin ehr und mehr vereinfacht hat. Er brachte nicht nur am Herd, sondern fast an jedem Küchengerät Verbesserungen an, ffo daß aus der ehemals recht mühevollen Haus- und /Küchenarbcit für uns fast ein Vergnügen geworden ist. Wer mcnnt all die zahlreichen Apparate und Maschinen, die ^Heinzelmännchen" des Haushalts, welche nur zu unserer /Bequemlichkeit erfunden wurden? Muß der Manu nicht lehr viel Verständnis für diese Tätigkeit besitzen, wenn er »innrer von neuem versuchte, sie so leicht und angenehm wie nur möglich zu gestalten? Wir wären sicher noch weiter aus diesem Gebiet, wenn der Mann allein den gesamten 'Haushalt zu leiten und alle Hausarbeit zu verrichten bätte und wir würden uns bei unserer angeborenen Beharrlichkeit und unserem Festhalten am Althergebrachten sicher noch in gleicher Weise wie unsere Großmütter mühen und plagen, wenn er sich nicht unserer angenommen hätte. Deshalb sollten wir auch dem Plane, unsere männliche Jugend mit den Anfangsgründen der Kochkunst bekannt zu machen, recht wohlwollend gegenüberstehen, denn ob direkt oder indirekt, werden doch wir die segensreichen Folgen dieses Kochunttr- sichts spüren. Marie Häseler.

Mre mmt die Lampe kel»ai»delrr irnrst.

Es sind hauptsächlich die Großstädter und ganz aus­nahmsweise einige Kleinstädter, denen die Benutzung der Lampen nicht viel Schwierigkeiten macht. Die elektrischen und Gaslampen sind wohl im Verbrauch um einiges teuerer als die Petroleumlampen, aber sie haben dafür den Vorzug, daß man sie nur in Brand zu setzen braucht, damit sie Licht spenden. Die Erneuerung der Strümpfe und beim Gas auch noch der Zylinder ist eine verhältnis­mäßig kleine Mühe gegenüber der Plagerei, die man mit den Petroleumlampen hat. Nun gibt es aber auch genügend Menschen, die sich den Luxus der elektrischen Flamme und der Gaslampe wohl leisten könnten und die dennoch die Petroleumlampe vorziehen. Sei es, daß sie das milde Licht lieben, das beim Arbeiten die Augen so gar nicht er­müdet, oder aber, daß sie in der Lampe noch ein Stück jener alten Traulichkeit erblicken, die man auch im Ofen zu finden glaubt (zu finden glaubt? Nein, findet!). Jedenfalls wird die Lampe trotz aller Neuerungen noch immer sehr viel gebrannt. Nun weiß man aber, daß die Behandlung der Lampen durchaus nicht ganz einfach ist und daß man im gewissen Sinne Künstler sein muß, wenn man die Lampe mit einer schönen hellen Flamme brennen lassen will. Der Hauptbestandteil der brennenden Lampe ist der Docht. Es geschieht nicht selten, daß man frisches, klares Petroleum in das Bassin gegossen hat und daß die Lampe dennoch einen Mochten und qualmigen Geruch ausströmt. Dann ist der Docht mit Petroleum, das schon schlecht geworden ist, vollgcsogen und die Lampe kann daher nicht gut brennen. Man gieße also nur etwas Petroleum in den Behälter, zünde die Lampe An, lasse sie brennen, bis sie ausgeht. Aus die Weise wird «mm alles Petroleum ans dom Docht herausgezogen haben

und sie wird klar und hell brennen, wenn man das Bassin mit gutem frischem Ol gefüllt hat. Aus das Anzünden muß man gleichfalls Gewicht legen. Die Flamme brenne zu­erst klein, und ehe man den Zylinder ans die Flamme stülpt, achte man darauf, daß sie möglichst rund ist. Alsdann, nach­dem sie einige Minuten gebrannt hat, schraube man den Docht in die Höhe. Das Platzen des Zylinders, das mm Winter sich noch häufiger ereignet als im Sommer, kann man verhindern, wenn man es vermeidet, die Lampe aus der kalten in die warme Luft zu bringen und sie im warmen Zimmer sofort anzuzünden. Dem Zylinder muß sich erst die Wärme des Raumes langsam mitteilen, damit er-nicht auseinander springt. Das Bassin darf niemals bis zum Rande gefüllt werden. Der Behälter des Bassins muß stets mit einem trockenen, weichen Tuche abgewischt werden, damit der Petroleumdust sich nicht dem Zimmer mitteile. Bei entsprechender Behandlung ist das Lampenlicht sehr schön und hell und für die Dauer entschieden angenehmer als das elektrische Licht oder das Gaslicht. M,

Uom Kirsten und Knstenmitteln.

Der November ist der eigentliche ErkältungZ- und Hustcn- rnonat. Gegen den Husten werden unzählrgeMittel, namentlich von guten Freunden, angcpriescn, die von dem Leidenden mit einer wahren Gier genommen werden. Doch, so un­schädlich die Mittel an sich sein mögen, sie können dadurch, daß sie falsch eingenommen werden, dem Husten direkt schaden. Hustenmittel müssen der Ursache des Leidens ange­patzt sein, wenn sie die Ursache beseitigen sollen. Die meisten populären Hustenmittel enthalten ein deuAuswurf befördern­des Mittel oder eine beruhigende Substanz. In letzterem Falle wirken sie fast ausschließlich aus die Nervenkrämpse. Opium und Morphium sind Mittel, die den Reiz beseitigen. Dennoch können sie außerordentlich schädlich wirken, und dies dann, wenn die Ausscheidungen in den Luftwegen sich an- häufcn. Es kann geschehen, daß der Patient ersticken mutz, wenn er diese Mittel im.Übermaß einnimmt. Alle schlei­migen und Zucker errthaltenden Substanzen mildern den Hustenreiz. Diese Hustenmittel bringen namentlich bei trockenem und hackendem Husten eine gewisse Linderung her­vor. Der Reiz liegt in der Zungenwurzel oder in dem Teil des Halses, der von dem aufgelösten Bonbon berührt wird. Die letzten Stückchen der Bonbons enthalten aber oft scharfe Ecken und Kanten. Worden sie nun ganz verschluckt, so können sie die Speiseröhre, ja auch den Magen und die Magenwand verletzen und Magengeschwüre nach sich ziehen. Die ärztlichen Beobachtungen haben ergeben, daß gerade bei Mädchen und Frauen, die mit Vorliebe Bonbons naschen, die Magengeschwüre häufig sind. Linderungsmittel findet man im Altheesast, im Isländischen Moos und im Beeren- zucker. Diese Mittel wirken so, daß sie die entzündete Stelle mit einer schleimigen Hülle umkleiden und daher gegen Ein­flüsse von außen schützen. Der Husten erschöpft die Kräfte des Kranken, hauptsächlich durch die Muskelanstrengung. Gewöhnlich verschlechtert sich sehr rasch der Gesundheitszu­stand bei einem chronischen Husten, und es ist unbedingt er­forderlich, die Hilfe des Arztes sofort in Anspruch zu nehmen. Trotz der Fortschritte auf dem Gebiete der Hygiene und Medizin stehen doch noch sehr viele Menschen auf dem Standpunkte, daß der Husten durchaus keine gefährliche Krankheit sei und vorübergchcn würde, wie er gekommen ist. Bei jungen Menschen, namentlich bei Menschen im halb­wüchsigen Alter jedoch soll man aus die Hustenerscheinungen einen großen Wert legen, da sie zuweilen Vorboten von ernstlichen Lungenerkrankungen sind oder solche doch im Ge­folge haben können. Kj.

Wirrlre.

Wie Frau Rat für ihren Sohn Frankfurter Brenden gebacken. Für Frankfurter Brenden soll Goethe beson­ders geschwärmt haben, ebenso Grillparzer. Alljährlich zu Weihnachten backte Frau Rat ihrem großen Sohn nach fol­gendem Rezept Frankfurter Brenden. Ein Pfund mit etwas Rosenwasser feingestoßene Mandeln wird mit einem Pfund gestoßenem Zucker auf schwachem Feuer so lange ge­röstet, bis sie sich trocken anfühlen. Dies wird in ein an­deres, mit Zucker bestreutes Gesäß getan, mit einem Tuch bedeckt und an einem kühlen Ort ausbewahrt. Den folgen­den Tag arbeitet man die Masse auf einem Brett mit einem Eiweiß und vier Löffel seinem Mehl glatt, rollt sie zwei mcsserrückendick aus. und drückt sie mit den mit Mehl be­staubten Holzsormen aus. Nachdem sie nun noch 24 Stun­den lang liegen geblieben, werden sie aus einem heiß mir Wachs bestrichenen Blech gebacken. Br.

Rasse Schuhe schnell zu trocknen. In den regnerischen Herbsttagen ist man oft gezwungen, am anderen Tag nasse Schuhe wieder anzuziehen. Wie unangenehm es ist, hat gewiß schon mancher empfunden. Die Feuchtigkeit des Leders verursacht rheumatisches Leiden und Gelenkentzün­dung der Füße. Deshalb fülle man sofort die Schuhe mit Hafer. Dieser besitzt eine sehr große Anziehungskraft für Feuchtigkeit; schwillt davon an und verhütet zugleich auf diese Weise, daß das Leder, einschrumpft und hart wird. Am anderen Morgen schüttet man den Hafer aus und hängt ihn in einem Beutel in die Nähe des warmen Ofens zum Trocknen auf; um ihn noch recht oft aus dieselbe Weise be­nützen zu können. b. M.

|t0Ifstttifrlj tv $tidjeit? -it *I. a. Für einen einfacheren, b. für einen feineren Haushalt.

Sonntag, a) Fleischbrühe mit Sago. Gulasch mit Reis» Land, sogenannter Bauern'bisscn. Süßer KavtoffelpuÄding. b) Tapioka-Suppe. Kaviar mit Röstbrot. Wild» schtoeins-Filet mit Makkaroni au gratiu. Feiner Mehl- pndding mit Kirsch- oder Iohannisbeersauce.

Montag, a) Suppe, von den Knochen und Abfällen des Gulaich mit Haferflocken. Das gestrige Suppenfleisch m-lt Kartoffeln in der, Pfanne. b) Weiße Mehlsuppe. Kroketten von Kalbfleisch. Schinken in Brotteig mit Sauerkraut und Erbspüree.

Dienstage a) Hirsensuppe. Weihe Rüben in brauner Sauce, Salzkartoffeln, Schweinerotletts. b) Tassen. bouillon. Lauchgemüse, kalter Brotschinken. Gebratene - Wildente, Kompott, Salat.

M i t tto o d). a) 'Suppe von dem Rest Salzkartosfeln, womög- stich mit einem Rest Käse. Serviettenkloß von Semmel, Äpfelkompott.- b) Tomatensuppe mit Reis. Schleie mit Butter und Kartoffeln. ! Heideschnuckenbraten mit Kom­pott und Salat. '

D o nn e r s t a g. a) Linsensuppe mit einge schnitt enen Würstchen. Brotpsann-enkuchen mit dem Rest des Apfel- kompotts. b) Pilzsuppe (von getrockneten Pilzen), Essig- bratcn, KartosfelWßc, kalifornisches Trockenobst. Butter, Käse, Salzbretzelchen, Südfrüchte und dergl.

Freitag, a) Kart osselsuppe mit süßem Rahm. Spanisch Friko, Endiviensalat. b) Kürbissuppe mit Reis. Hecht in Dtllsauee mit Fischkartofseln. Rehsteak mit Rosenkohl, garniert mit Kastanien.

S a m s t a g. a) Fleischbrühe' mit Suppenteig. Suppenfleisch, gelbe Rüben mit Kartoffeln gemischt, Meerrettich mit Milch und Mandeln gekocht. b) Fleischbrühe mit ein» geriebenen Kartoffeln und gelben Rüben. Suppenfleisch, roher, Meerrettich mit Wein-Essig u. Zucker, eingemachter Kürbis. Kalbshaxen oder Hesse in saurer Sauce mit Rostkartoffeln.

u. v *1. I f ^ I I U.J Ul l l «UUUI ] ein TIl V -C I

Pfanne. Das Suppenfleisch wird mit etwas Speck oder Schinken fein gehackt, mit Nelkenpfeffer, Schnittlauch und Muskatnuß gewürzt. Kartoffeln in der Schale Iverden gekocht, geichält und entweder gerieben oder in feine Scheiben ge­schnitten. Dann bringt man die Kartoffeln mit dem Fleisch nnb, etwas reichlich frischer Butter, die man in Srückchen da­zwischen legt, in eine. Pfanne, die man dick mit Butter aus. geichmievt. Darüber wird ein Pfannkuchenteig, auf eine Perio-n ein Ei, gegeben linb da.s Gan'z-e eine ©tnnbe gebacken Kartoffeln müssen den Schluß bilden. Nicbtig ziübereitet, ijt diese Speise für einen bürgerlichen Tisch sp'hr zu empfehlen. M ak ka r om I au gratm, -4 Kilo gute Makkaroni werden in bekannter Weise zerbrochen und-in Salzwasser ab- gekocht. Dann gibt man sie mit 125 Gramm friscker Butter 360 Gramm geriebenem und zu gleichen Teilen vermischtem Parmesan- und Schweizerkäse und einer Tasse Bechamelsauce in eine Kasserolle, die man hin- und her schwenk:, bis die Makkaroni alle Zutaten ausgesoqen haben. Dann schichtet Mn sie in eine, Backschüssel, überstreut sie mit geriebenem Weißbrot, beträufelt sie mit Butter und bräunt die Oberfläche mrt einer glühenden Schaufel.

Sonntag Birnen suppe, Grünkohl mit Gebäck, Kartoffeln Semimelbratting, Endiviensalat. Oder: Karwssel'uppe -mit Schrotbrot, Petersillwurzel mit Kartoffeln und Buch- tveizenbrätling. , Kompott.

Montag. Linsensuppe, Kölner Schnitzel und Kartoffeln. Selleriefalat mit Kartoffelwürstchen, Apfelschnee. Oder' , Milchreis mit,Kompott, Salat von roten Rüben, l en.s tag/ Kürbissuppe, eingemachte Bohnen mit Kar- tchteln. GrreSauslaus mit Kompott, Oder: Erbsensuppe

AArtofsel'kloste mit Heidelbeeren.

^ ^ ^Kräupchen mit Pilzen, Blumenkohl mit

Klößen Pfannkuchen mit Apselkompott. Oder: Hafer» suppe, Welichkohl. mit Kartoffeln.

D o nners t a g. ^ Champignonsupp«, Deliower Rübchen mit Kartoffeln. Makaroni mit Quitten-Kompot:. Oder- Xwifen mit Pflaumen und Kartoffeln,

Freitag. Brnmenkohlsuppe. Erbstnmus ' mit Sauerkraut Zitronenauptanf, Aprikosen - Kompott. Oder: Grüne

Bohnen mit Kartoffeln. Linsenbratling.

%, ,y a f?p a u3 in Mslch, Schwarzwurzel, gebacken Salat, RviSauflauf mit «tachelboeren. Oder: Kartoffel.'

mus mrt Butterzwiebetn, Selleriersalat. IT ^

-__o rt ?},!' " S ci: n i y c I. Weißkrautköpfe, je nach Grüße ß at sc.ocht, etwas 'abgekühlt, hackt man sie fein' Gerleb.ne Semmel, gehackte Zwiebeln, in Jett oder Butter aN'Mbrauint 3 ganze Eier und Salz, Ällss gut zusammen milchen. Die Masse wird in Schnitzelform gebracht "j Paniermehl aetvalzt. u, Pffanzensett oder Butter aut aus«e.

» asR w»

Krieflrasterr drv Karisfr'-nr.

All- Aafragett- und Ankwvrlen find an,dieHauswirhchaftlichs Rundschau der Wiesbadener LagblaNs" zu richten.

. Anfrage A. R. B. Könnte mir eine Mitleserio mmeKen

sTn t ftr a aft f Rückstand (sogenannten Gries) voi!

t hraz i t ko hl e n verwende. Im Küchenherd brennt d-»-

fiilt. In ieÄ Ö Sal Ul[Öfen treiUlen

Gertrud. Kann mir eine der lieben Leserinnen welwe einen Saug-Massage-Apparat in Gebrauch hat, mitteil-'n welw, Erfolge sie damit erzielt hat? Besten Dank im voraus. ® l (Antwort.) Zum Waschen weitzwollener Sacher

fJJO.rtmu fee n) empfieWt sich folgendes Verfahren Man,kocht einen Eimer Master ab. Ist dasselbe an on B lna r? 2iter Salmiak hinzu und tauchr den zu waschenden Gegenstand hinein und drückt ihn aus, taucht' ihii nochmals .unter und druckt ihn wieder aus. Danach reichlich

lonst greift Salmiak die Molle ar, das A-aschestilck set)r schmußrg und durch obiges Verfabren ^-.?Ekommen rein, dann wiederhole man solches, gebe dem zweiten Liter Master aber nur Liter Salmiak

^ollsachcn sehr schön weiß und'behütet sie vor der sonst üblichen und doch so unleidlichen Verfilzung A

Hcrminchcn. (Antwort.) Schmutzige und von der Sonne verbrannte Panain ahnte reinigt man mit Wasser. Seif und einer mcht zu scharfen Bürste. Getrocknet wird der Hu geschwefelt. Sehr oft leidet durch dieses nasse Verfabren VN Form i.es Hutes. Besser ist folgende Methode: Man reibt dm Hut strichweise mrt einer k einen Bürste und Zitronensaft, und Ihdm Strrch wird, mit derselben Bürste sofort mit pulvert i rtem Schwefel nachgerreben, So gereinigt, stellt man den Hut dan aus eine Flasche in eene dunkle Stube und läßt ihn dort voll' ständig trocken werden. Einen sehr wertvollen Panamahut wurde ich indes einem Hutgeschäft übergeben. N

Abonnent K (Antwort.) Um weißen Taft' au remigen, zerschneidet man drei mittelgroße, geschälte Kartoffeln rn seine Scherben, wascht sie und begießt sie dann mit ein Liter kochendem Wasser., Nach dem Erkalten seiht man da? Wasser durch em Tuch, gießt davon nach Bedarf ab und milcht ein gleiches Quantum Weingeist hinzu. Mit einem Swivamm reibt man den Seidenstoff auf der rechten Seite damit ab und bügelt ihn links, wenn er halb getrocknet ist. gj

m Mt. (Antwort.) Ihre Anfrage eignet sich nicht zur Veröffentlichung, da dre Antivort auf eine geschäftliche Emv- fehlung hinauslaufen würde und also im Briefkasten nicht untergebracht werden könnte. Im Inseratenteil des Wies­badener Tagblatts" finden Sie übrigens öfters Ankündigungen von Unterrichtskursen in der Schneiderei mid Änschn-^«t