Nr. 495. Morgen-Ausgabe, 1. Blatt. Cßßfrißtt* Sonntag, 23. Oktober 1910. Seite 8.
zu dem Ergebnis, daß einstweilen die Beteiligung von 15 Schulmädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren festgesteilt wurde. Die Sache ist der Behörde zur weiteren Behandlung überwiesen worden. In drei Fällen dringender Ge- sichr wurde die sofortige Unterbringung der Kinder veranlaßt. Es ist noch gar nicht abzusehen, wie hoch die Zahl der Opfer sich beläuft, da die Unholde- voraussichtlich seit vielen Monaten, einer sogar schon seit Jahren, ihr Unwesen igetri-eben haben sollen.
hd. Schlüchtern, 22. Oktober. Bei-m Schlachten einer Kuh, die au Milzbrand erkrankt war, infizierte sich der 4s Jahre alte Fleischbeschauer Müller und starb an den Folgen einer BluivergiftuNH. Der Schmiod Auerbach verletzte sich beim AÄHäuten der Kuh und- liegt ebenfalls bedenklich darnieder.
w. Fulda, 22. Oktober. Vier schwere Einbruchsdieb- stähle sind hier in der vergangenen Rächt verübt worden.
* Mainz, 22. Oktober. R h c i n P e g e : 70 cm gegen 72 cm am gestrigen Vormittag.
Zetzte Nachrichten.
Die türkische Anleihe.
wi». Konstantinopel, 22. Oktober. Wie „Dmi Gazeita" neidet, erklärte der Finanzminister gestern dem französischen Botschafter, er könne keine, mit der Würde der türkischen Regierung unvereinbaren Anleihebedingungen annehmen und höchstens einen französischen Fachmann zur Einführung einer gründlichen Reform des Finanzdienstes im Finanzministerium zulassen. Es verlautet, wenn die französische Regierung auf ihrem Standpunkt beharre, so werde die Pforte die sehr vorteilhafte Anleihe-Offerte einer anderen Kruppe berücksichtigen.
Zur Hebung der Fleischnot.
■hd. Wien, 22. Oktober. Auf den öffentlichen Fleischver- taufsständen hat heute der Verlaus des argentinischen Fleisches begonnen. Der Zu drang zn diesem billigen Fleisch war sehr enorm und es spielten sich dabei heftige SzeNe n ab, so daß die Sicherheits-Wachmänner wiederholt einschreiten mußten.
Der Stratzenbahnerausstand in Brenlen.
Bremen, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Der Vorsitzende des Gewerbegerichts hatte heute eine Straßenbahner-Kommission zu sich geladen, um Einigungsversuche mit der Direktion der Straßenbahn cinzuleilen. Die Straßenbahner lehnten es ab, mit der Direktion ohne Verbands-- Vertreter zu verhandeln, während die Direktion erneut- erhärte, sic halte an ihrem Beschlüsse fest, nicht mit Verbands- vrrtretei'N zn verhandeln. Damit sind die von neuem an- qebahnten E inigungsv cr\<u ch ci g escheitert.
Vom Begründer des Roten Kreuzes.
** Bern, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Henri Duna-nd, der Begründer dos Roten Kreuzes und Träger dos Nobelpreises, liegt . fan ÄraiÄerchaus in Heiden im Appenzeller Land im Sterben.
Die Diebstähle im Gothaer Schlosse.
Gotha, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Auf Schloß Friedenstein wurden außer Bildern auch Ällter- tüMer und M eitz ener Porzellan gestohlen. Ein Diener und ein vielfach vorbestrafter .Kellner wurden als die Täter verhaftet. Bei auswärtigen Händlern ist bereits ein Teil der gestohlenen Sachen beschlagnahmt vordem
Zur Gordon-Bennctt-Ballonwettfahrt.
wb. Dt. Louis, 22 . Oktober. Die kanadische Regierung entsprach dem Ansuchen des hiesigen Aerollubs und entsandte eine Expedition, um nach dem Verbleib der Ballons „Düsseldorf", „Azurea" und „Amerika" zu forschen. Der Aeroklub forderte nunmehr die Dampfer und Zollkütter, die auf den großen Seen verkehren, aus, nach bcrt Verden Bruderndes Hsrrn spricht. Drews: Er meint damit nicht wirkliche Brüder, sondern S e kt.en b r ü d e r. Weincl: Daß kein Scktenbruder, sondern leibliche Brüder gemeint sind, ergibt sich unzweifelhaft aus- dem Sprachgebrauch. Paulus sagt in diesem Fall und nur in diesem Fall: „Brüder des Herrn", wahrend er, sobald er von dritten spricht, stets „Brüder in dem Herrn" oder „in Christo"" sagt. Dann werfe man einen Blick auf diese Stelle: „Habe ich nicht das Recht, wie die Apostel, die Brüder des Herrn, und Petrus?" Paulus ist und bleibt ein absolut zuverlässiger Zeuge für die Geschichtlichkeit Christi. Man muß schon die Paulinischen Briefe für unecht erklären, wenn man Jesus aus der Geschichte streichen will. Dieser Versuch ist von einer holländischen Theologenschule in der Tat gemacht worden. Namentlich hat man sich darauf berufen, daß Paulus, der jüdische Schriftgelehrte, den hebräischen Bibeltext häufig falsch zitiert. Das beweist n:chts für die llncchtheit der Briefe, wenn man sich llar macht, daß Paulus in Griechenland gelebt, gepredigt und geschrieben hat und also wohl auch andauernd eine griechische Bibel gebraucht hat. Unter diesen Umständen sind Jrrtümer bei der Zitierung unvermeidlich. Tann die Sekte der Gnostiker, von der man früher annahm, daß sie im 2. Jahrhundert nach Christi entstanden wäre. In der Tat wird in den Paulinischen Briefen auf sie Bezug genommen, cs ist aber längst bekannt, daß die Gnosis älter ist als das Christentum. Aus der Tatsache, daß sie Paulus erwähnt, können also Schlüsse auf die Unechtheit der Paulinischen Briefe nicht gezogen werden. Wir sind aber in der glücklichen Lage, an einer Stelle wenigstens ganz unzweifelhaft die Entstehung der Paulinischen Briefe in der Frühzeit des Christentums nachzuweisen; das ist die Stelle, wo von der Auferstehung die Rede ist. Es gebe eine Auferstehung, heißt es dort, aber Fleisch u n d B l u t könnten^das Reich Gottes nicht erwerben, sondern der Leib. Der Leib als Figur im griechischen Sinne gedacht, im Gegensatz zur Materie. Das ist nach der Kirche, die schon vom 2. Jahrhundert an, im Gegensatz zu der Gnosis, gc- bah daß das Fleisch auferstehe, eine ketzerische Lehre. x ' ax Jf die ältesten Briefe Paulus' — es gibt auch einige uu fn > späkr geschriebene —, nach dem 2. Jahrhundert filin* n ' k flntt wären sie unter keinen Umständen als lircytlche Schriften anerkannt worden.
mißten zu suchen. Man befürchtet, daß sie irgendwo in den großen Wildnissen Kanadas gelandet sind, wo sie zugrunde gehen können, bevor es möglich ist, ihnen Hilfe zu bringen.
Ein Automobil-UnM.
hd. Berlin, 22. Oktober. Gestern abend ereignete sich auf der Saarmunder Chaussee bei Potsdanr ein schwerer Automobil-Unfall. Der Mitinhaber der elektrischen Jn- stallationsfirma Karl von Straffer u. Ko. zu Potsdanr fuhr gestern mit seinem Automobil-Dreirad nach Saarmund. Aus Gefälligkeit nahm er den Ingenieur Wünsch von der Firma Kahle u. Sohn mit. Auf der Rückfahrt rannte das von Straffer gesteuerte Automobil gegen einen Baum. Herr von Straffer erlitt einen doppelten Unterarmbruch, während Wünsch gegen den Baum geschleudert wurde und auf der Stelle tot war. Wünsch ist 35 Jahre alt und unverheiratet.
Ein Bootsunglück.
hd. Riga, 22. Oktober. Bei der Insel Osel auf Esthland schlug ein mit 27 Türken besetztes Segelboot in: Sturme um. 11 Türken ertranken.
Ein großes Dampsrrunglück.
New Orleans, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Nach einer Meldung aus Rio de Janeiro ist der Dampfer „Waly" bei Para gescheitert; 50 Personen sollen ertrunken sein.
** Berlin, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Der Geburtstag der Kais eri n wurde in Potsdam besonders feierlich begangen. Bereits um 8 Uhr erschien Prinz Joachim im Neuen Palais als erster Gratulant. Ihm schlossen sich das Kronprinizenpaar mit Söhnen, die Prinzen Eitel Friedrich und August Wilhelm mit Gemahlin sowie die inl Neuen Palais selbst wohn endo» Fürstlichkeiten an. Der Kronprinz brachte der Kaiserin als Geburtstagsgeschenk ein Ölgemälde, das die Prinzessin Viktoria Luise in der Uniform des 2. Leibhusaren-Reg'iments in Danzig dar- stcllt.
** Berlin, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Es steht nunmehr fest, daß der russische Ministergehilfe Sässo- now der bevorstehenden Begegnung des Kaisers und dos Zaren in Potsdam als stellvertretender Minister des Äußern beiwohnen wird.
** Berlin, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Die Reichstagskommissicn für die R e ich s v >e r s i ch e r u n g s- ordnung erledigte heute zunächst die §§ 1552 bis 1563. Bei § 1564, der von ärztlichen Gutachten handelt, die zumeist die Grundlagen der Rentenbemessungen bilden, wurde über Anträge des Zentrums und der Sozialdemokratie diskutiert, die Beratung aber abgebrochen und aus Montaq- nachmittag vertagt.
** Berlin, 22._ Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Die 3 u st i z t o IN in i s s i c- n b c s R eichstags setzte heute m Bnatimyen über die StrafprozohnoveAe fort. Eine längere Diskussion -entspann sich u. a. über den in der ersten Lesni'lg ncueingcfügten § 45a: Kein Zeuge darf über Tat- sächen gefragt werden, die darauf schließen lassen, für wen er bei einer pcheimen Wahl gestimmt hat. Der Paragraph wurde auch jetzt wieder mit großer Mehrheit an,genommen
Potsdanr, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Aus Anlaß dcs heutigen Geburtstages der Kaiserin zahlte der deutsche Kr ic gerb und an hilfsbedürftige Witwen verstorbener Kameraden 41 00 0 M. Unterstütz u n q c ir aus.
wi. Cöln, 22. Oktober. In Cöln trat heute der 11 Vertretertag des R e i ch s v e r b a nd e s der Vereine der nationalliberalen Jugend zu seiner dies- lahrigen Tagung zusammen.
London, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) F ü r st Franz von Teck ist gestorben. (Der Verstorbene ist ein Sohn des ersten Herzogs von Teck aus dem Hause dm wurttembergrschen Grafen von Hohenstein (gest. 1800» und ferner Gemahlin Adeleidc, geb. Prinzessin von Großbritannien und Irland. Er wurde geboren in London am
Die Evangelien. Es wird gesagt, es hätten mehr denn vier Evangelien bestanden, die mau aber, weil sic nicht in den Kram gepaßt hätten, beseitigt habe. Von all diesen Evangelien sind, abgesehen von den sogenannten Hebräer-Evangelien, noch nicht einmal Trümmerstücke übrig geblieben. Das Hebräer-Evangelium gleicht aber Ws auf kleine Varianten dem Matthäus-Evangelium. Über das Alter und die historische Reihenfolge der vier Evangelien gehen wir hinweg, darüber ist man auch in interessierten Larenkreisen heute ziemlich gut unterrichtet Auf dem Wege der Vergleichung schält die kritische l'.berale Theologie dcu historischen Christus aus den Evan- gcuen heraus. Auf demselben Wege etwa konnte sesta-- gcflcllt werden, daß-das älteste, das Marcus-Evangelium bereits 40 Jahre nach Christi entstanden ist, also in einer Zeit, in der zweifellos- noch lebende Zeugen von ''reii-s Kunde geben konnten. ^ '
Kürzer beschäftigte sich der Redner mit dem Heilands gottc, an den schon lange vor Christi geglaubt wurde, mit. den Weisen des Altertums, in deren Schriften sich Parallelstcllcn zu Aussprüchen Jesus' finden. Was Christus von den Weisen seiner Zeit unterscheidet, ist da?- er war nicht nur wohlwollend, gerecht und anständig, sondern er predigte die reine Liebe. Hier ist kein Theoretiker kern moralischer Schönredner, sondern ein ganzer, warmherziger und lebendiger Mensch. Und selbst, wenn ihn ein Dichter erfunden hätte, würde er die größte Erscheinung der Weltgeschichte sein, die wir haben. Wir haben niemals, gesagt, etwas sei schön und wahr, weil es Jesus gesagt hat, sondern weil uns die Wahrheit als solche sich aufdrängte. Die Wahrheit entsteht niemals aus Naturbc- trachtung und kosmopolitischen Neigungen, es gehört dazu die Geschichte. Die Geschichte erst ist «s, durch die sich der Mensch vom Tier unterscheidet; durch sie erben wir in einer neuen Weise: nicht die Kinder nach Fleisch und Blut, sondern die Kinder nach dem Geiste sind die Erben. In der Geschichte leuchtet nicht bloß Geschichtliches, sondern Ewiges auf.
Zum Schluß entwarf Weine! ein Jesusbild, wie es sich ihn. vorstelltz , wie- cs sich wohl auch all denen vorstellt, die auf demselben Standpunkt stehen, auf dem Standpunkt, daß Jesus e'ne historische Persönlichkeit ist. Dch.
j 9. Januar 1870 und war groß-britannischer Major a. D. I Eine Schwester des Verstorbenen ist die jetzige Königin von England.)
Belgrad, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) über das Befindendes Kronprinzen wurde heute früh folgendes Bulletin veröffentlicht: Im Befinden ist wieder eine Besserung gegen gestern wahrnehmbar. Das Bewußtsein ist beinahe ständig klar. Der Patient nimmt am Tage genügende Mengen Nahrung, weshalb versucht wird, von der künstlichen Ernährung abzusehen. Die Erscheinungen am Rippenfell verschwinden auch weiterhin. Das Allgemeinbefinden ist vsfensichtlich besser, nur zeigt sich leichte nervöse Unruhe. Temperatur 38.
** Athen, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) In der National ve r s a- m m l n n g wird eine stürmische Debatte darüber erwartet, ob die Versammlung kon-stitutto- nellen oder residierenden Charakter haben soll. Es besteht kein Zweifel, daß eine große Mehrheit des Parlaments sich für den Standpunkt Venizolas, der Nationalversammlung einen residierenden Charakter zu geben, entscheiden wird Die Nachrichten Hiesiger Mütter, daß der König wegen dieser Frage in Besorgnis sei, wird in einem offiziellen Communigus entschieden in Abrede gestellt.
Konstantinopel, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Die Pforte, die irr letzter Zeit über englische Aktionen an der Küste des Wilajets Bnsschori beunruhigt ivar, ist sicheren Nachrichten zufolge wegen des Versuchs, im Umel- Katr eine Kohlenstation einzurichten, vorstellig geiworden.
Berlin, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Der angebliche Marquis Rammee wurde heute in Untersuchung in das Untersuchungsgefängnis in Moabit eingeliefert.
Helgoland, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Heute fand die feierliche Beisetzung Rudolf Lindaus statt. Als Vertreter des Kaisers nahm daran Admiral Schröder teil, der einen Kranz mit weißer Schleife, die ein goldenes W. trug, niederlegte.
wb. Thorn, 22. Oktober. Der frühere Volksschullehrer Jakob Sch adt aus Oslowo, Kreis Schwetz, der am 18. April d. I. die Besitzerstochter Gertrud Rohlmann aus Piwnitz durch Rcvolverschüsse getötet hatte, wurde heute früh 7 Uhr durch den Scharfrichter Schwietz-Breslau im Hofe des hiesigen Landgerichtsgefängniffes hingerichtet.
Toulon, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Gestern abend wurde die Schwiegertochter von Jules Verne, Frau Michael Verne, auf dem Boulevard von zwei jungen Leuten überfallen, die ihr die Börse mit 300 0 Frans entrissen. Die Täter entkamen.
Letzte Hü»de?s,rcrcke:rtztrrr.
Berliner Börsenbericht.
Berlin, 22. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Die Zurückhaltung der Börsenkreise erfuhr heute noch eine Verstärkung infolge des leichten Rückschlags, welcher an der Nelo Docker Börse eingetretcn ist. Hierzu kam noch die Unsicherheit über die weiters Gestaltung des Geldmarktes und das Anziehen des Satzes für Ultimogeld. Ultimogeld, das zu Anfang mit 514 Proz. bezahlt wurde, zog später auf 5 3 /s bis 5%, Proz. an. Die Kurse unterlagen bei Eröffnung zumeist kleinen Abschwächungen. Stärker gedrückt im Einklang mit New Dort waren Kanada. Dagegen bestand vereinzeltes Interesse "für Deutsch-Luxemburger, Edison und Schlickert, welche etwas höher einsetzen konnten. Russische Werte behaupteten ungefähr den gestrigen Schlutzstand, mit Ausnahme von Russenbank. Warschau- Wiener unterlagen zwar verschiedenen Schwankungen, tonnten aber die gestrige Schlußnotiz ungefähr aufrecht erhalten. Das Geschäft blieb auch im weiteren Verlaufe sehr still, doch konnte der Kursstand sich gut behaupten. Zu etwas lebhafteren Umsätzen kam cs lediglich bei Deutsch-Luxemburger bei 1 Proz. höherem Kurse. Edison, Warschau-Wiener und Kanada, welch letztere weiter leicht nachgaben. Tägliches Geld 4 Proz. Privatdiskont 4 3 / 8 Proz.
Familien- Nachrichten
Standesamt Wiesbaden.
lNaihaur, Zimmcr Nr. 3«: geöffnet an Wochentagen von 8 bis W 11V.: für S»#- rchlicburigcn nur Dienstags, Donnerstags und Samsiags.)
SLcrbesnlle:
10. Ott. Wwe. Anna Regina Helgenstein, geb. Zorn, 60 I.
21. „ Anna, T. d. Taglöhners Emil Dietrich, 24 I.
81. Rentner Philipp Herder, 45 I.
21. „ Katharina, geb. Manz, Ehefrau des Zugführers a. D.
Philipp Keller, 75 I.
Geschäftliches.
Rheinisches
! Technikum Bingen
Maschinenbau,Elektrotechnik, J Automobilbau. Brückenbau.
ChsiuffffHrktirse.
Are Moxgew-Arrsgatze irmfatzL 88 Seite;»
sowie die Berlagsbeilagen „De: Roman", „Der Landbote" und Unterhaltende Blätter" Rr. 22.
Leitung: W. Schulte vom Brühl.
VerantworMcber Redakteur für Politik u. Handel: A. Hegerhorü, ErbenheimL. Hohe; für Feuilleton: W. Schulte vom Bn'ihl, Sounenberg: für Wiesbadener ^cachrichten: C. Rötherdl: für Nasiauiscve ^Nachrichten. Aus der Umaebung und (Äerichtsiaal: H. Diefenbach; für Vermischtes, Sport und Bcrefkasten: C. Losacker; für die Anzeigen u. Reklamen: H.Dornauf; sämtlich in Wiesbaden. Druck und Verlag der L. S che!lenberg scheu Hof-Buchdruckerei in Wiesbaden.
