Skr. 47Z.
Moraen-AuSgabe, 1. Blatt.
Ans Stadt und Kaud.
Wiesbadsuer NachrichrZN»
Wiesbaden, 11. Oktober.
Geistlicher und Lehrer.
of!...nt Lgnde ix)ixt> uns geschrieben.
«E Ler Verfasser des Artikels „GeisMcher und Lehrer Nr 469 des „Wiesbadener Tagblatts' aus nassaurfchen «Et ist zum Teil h e » t e n o ch zutreffend, wenrg- tte>»s was die Personalakten anbeLangt, die gegenwärtig !>w' 'n'M minder große Rolle spielen als ehedem. Auch o,; preußische Schntinspeltor ist in der Lage, sich
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fcU ?5rWonMidic Vorleben eines neuen Lehrers genau zu und wenn er nicht zu den nicht allzu drchl- gcsäten^vorurtcilKloscn Vorgesetzten zahlt, sein Verhältnis -.. dem neuen Lehrer dementsprechend einzustellen. Es sind i S Sounl wo z. B. bei im Interesse des Dienstes ^o-setzten Lehrern dadurch die neu ausdämmernde Bmuis- e ,inc empfindliche Abkühlung erfahren hat. Gc-
^ « m ien deren hauptamtlicher Berus es ist, die verlade her Leuten, -och aus-
sondern auch wird in Be-
tttirbt'aezogen, nnd wenn er so attVerden sollte wie »i-ynii, Gs sind die Seminaxzeugnisse, deren Zucken in burea-nkratischen Augen niemals, auch durch spätere vc- rutliche Tüchtigkeit nicht, ausgeMt werden können.
^cnn man bedenkt, daß die durchaus nicht immer zutreffen- E« rSten - besonders, was das „Betragen" «be- lrMt — in dem jugendlichen Alter von 17 bis 20 Zähren oerdient, die guten mitunter auch „erschlichen" worden sind, sa muß es doch als eine große Härte erscheinen, bei ^.e- werbumaen Männer von 49 bis 80 Jahren nach rrgen^ --iner längst gesühnten Jugendtorheit beurteilen zu wollen. qnflTwm fragt man denn die Herren Geistlichen bei Steilem Ücketzumeu nicht nach ihrem Vorleben auf dem Ghmnapuvl oder mr auf der Universität? Oder könnte, ähnlich hm bei Vkirffn ’bic Probepredigt, für den Lehrer nicht die Ps°^e- vielleicht auch eine Würdigung der letzten D,enst- ’ Beurteilung seiner LeistungssÄhigkert ausreichend ä eit J l 1^7rvL,<-r wie die dienstlichen sind die privaten Persein? in das Haus des Herrn
sonalakten, 'ne um tz ! A^h„r etwa wegen Strei- Amtsbruoers senden, wenn * Ortsschulinspektor versetzt . tigkeiten m-t seinem ge,stUchen Konsistorialbezirk.
srtii«w -o-»---
miteinander bekan nt sind.
Mitte Oktober bis Anfang Weihnachten einen Buchsnh- rung-lursus. Der Unterricht findet an drei Abenden u Lr Woche von 8 bis 10 Uhr statt. An demsolben können außer den Gewerbetreibenden auch deren Frauen und -och- te/teilnchmen. Letztere Einrichtung, durch die oer'Gelvcrbe- treibende entlastet wird, so daß er sich mehr dem Gesstaf widmen kann, während daheim die Frau bder Tochter d e Bücher in Ordnung hält, hat sich auherordenUich bowah ^ Anmeldungen werden im Zimmer 11 der Gewcrveschu entgegengenommen.
' _ Mängel im Eisenbahnvcrlehr. Es durste manchen geben der nicht weiß, daß, wenn man von Frankfurt ube. Höchst unter Benutzung der Mderzüge HoMburg-Nanhelw nach Wiesbaden mit der Eisenbahn fahren will, ,m Fra, k furter Hauptba.hnl>os die Abfahrt von Bahnsteig 9 Mcht von Bahnsteig 1 wie bei den anderen ^ugen nach Wies baden) erfolgt. Uns erging es wenigstens so, und w mußten diese Unkenntnis mit «llerler nnangenchmen Welt - riinaen benablen. Vor letzteren schützte uns auch Nicht ve. Umstand, daß wir bei mehreren Eisenbahnbeamten an ^rt und Stelle Erkundigungen über die Sachlage eingezog hattet zu denen uns. die wir. von weitecher komm-nd, eine Unterführung benutzt hatten, um auf Bahnsteig z kommen, die auffallende Tatsache veranlagte, daß weder qua noch weitere Passagiere vorhanden waren, d?e 9 Uhr 16 Min abends befördert werden sollten. Nach mehrfachen irrigen Bescheiden wurden wir endlich richtig angewiesen, und zwar glücklicherweise noch
tonten Weg von Bahnsteig 1 nach Bahnst.i-g 9 zuruckleg.. und den Kg noch benutzen zu können. Mehreren anderen Reisenden war es, wie wir ,m Zug horten, geradeso ergangen wie uns. „
— Nene Rcichsbanknoten. In nächster Zeit werden Roten der Reichsbank über 20 M. zur Ausgabe gelangen, d«e vom 21. Avril 1910 datiert sind und deren Unterichrifl
lautet: Reichsbankdireklorium Havenstein, v Glasenapp,
lu . . . , V l.. v. (himm; V. GrlMM. KllUss-
__ Der Vorstand der Krippe schreibt uns: Der Besuch d„ Krippe ist in diesem Jahre -in besonders starker gewesen, und mit dem Beginn der kalten Jahreszeit bitten immer mehr Mütter, die gezwungen sind, ans Verdienst auszugehen, um Ausnahme ihrer Kinder. Oft ist es schr schwer, die Bittenden abzuweisen, aber mehr als 50, hocy- fienä 60 Kinder können mit dem bersten Willen mcht ausgenommen werden. Wie viel Arbeit und Unkosten e,n solcher Betrieb erfordert, davon kann sich nur der -einen Begris- macben, der Gelegenheit hatte, -entweder einmal einen Blick in das Leben und Treiben in der Krippe zu werfen oder -gar selbst einmal mitzuarbeiten. Mit großer Freude iuürdc -es der Vorstand begrüßen, wenn nicht mu rech, wele kommen würden, sich die Krippe anzusehen — jeden,, der sich dafür interessiert, stecht sie r-derze-t offen s°n- d»,. wenn sich auch recht viele freiwillige Helferinnen mm- de» würden' für welche die in der Krippe verbrachte Zeit
nKer keine nutzlos verschwendete wäre. Darauf hinge- sicher keine . grtnfe des Winters der Arzt der
Krivve f' t n l)r ©'4 Koch, zwei Vorträge über Säug- ^Uve. H-rr l r. ö cnen teilzunehmen sclbsivcr-
Un'^ lcg' haUcn w d, jn »« Anmeldungen von frei-
m!L Noch»»'-« »'
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fti-enbe orou.J.» n _ ein Abonnent schreibt uns: Ich
lese heuw Jh?e Mitteilung über Apsetblüten und Frucht aus einen, Ast und kann Ihnen anschließend,hieran von einer Aa chen Wahrnehmung berichten. Auf emer kurzlichen Wa derung von Lanizenhain nach Meckenheim fand ich ,m Wald eine völlig reise Frucht, eine grnne Frucht und eme vrackwollc Blüte an einer Pflanze, bczw. enrem Stengel, ^ck, Labe mir meinten Fund als Trophäe an den Hut gesteckt und sic hat überall Bewunderung erregt. Leider ist das Naturwunder" heute der Verwesung anheimgefallen trotz sorgsamer Pflege.
'ch, Zeichenunterricht für SchuMaben. An der hiesigen Gewerbeschule erhalten schulpflichtige Knaben im Alter voh 11 bis 14 Jahren Mittwochs- und Samstagsn-achmittags Unterricht in Freihand- und -gLbundenem Zeichnen. Da die rei-chnerisch-e Fertigkeit eine stei-gende Bedeutung für die meisten Berufe -gewinnt, so seien Eltern aus diese Geicg-cn- l'-cit, ihren Söhnen schon vor der Entlassung au.s der Volksschule eine erweiterte Ausbildung zuteil werden zu lassen: hiermit ansmerksam gemacht. Der Unterricht beginnt Mittwoch dm 19- Oktober, nachinittags 2 Uhr. Anmeldungen sind umgehend Zimmer 11 der Gewerbeschule zu bewirken.
__ Fachschule für Bau- und Kunstgewerbetreibcnde. omtaa den 17. Oktober, vormittags 8 Uhr, beginnt an der mckiaen' Gewerbeschule d-as Wintersemester für die vorer- wö,i,ßte Fachschule. Der Unterricht, der noch dem Lchr- vwn Baugewerk-schulen -erteilt wird, bietet eine vor- [„jL,.. Ausbildungsgele-genheit für junge Bauhand- wie Maurer. Zimmerer. Steinhauer, Bautechniker, o »y- -,,iw die später ihren Beruf mit erweiterten tech- Zeichner 1 Fertigkeiten ausüben wollen. An
r ,d) f Banaewerkschule yu Bingen werden die an
der staatlichen Baug.m '^^ ^ .ungerechnet.
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mcr 11, zu ^ s knrsus für Gewerbetreibende, insbe- ! ' u f r ' ;U 'i? ra!!£n und Töchter von solchen. Wie
alljährlich,^veranstaltet der Gewerbeverein in der Zeit von
LUMM. ,v. Grimm Kauff marm, Schneider, Budczies. Im übrigen gleichen oie Noten den alten.
- Zur Volkszählung. Der Minister der ° entlichm
Arbeiten hat an die Eisestbahndirektionm einen Erlaß ge- ridbt-et worin behufs ordnungsmäßiger Durchführung de. am 1.' Dezember d. I. stattsindendm Volkszählung eine möglichst rege Beteiligung von Beamten als freiwillige Zähler als erwünscht -bezeichnet Wird. Die Elsenbahnbc- hötden und -Dienststellen sind daher angewiesen,^ aus e,ne solche Beteiligung in geeigneter Weise himzuwlrken und dm zur Übernahme eines Zähleramts sich erbietendm Be- rmten, soweit irgend -angängig, die -erforderliche Dienst- erleichterung zu gewähren, und zwar nicht nur am Zahltag selbst sondern auch für das Austeilm und Wiedereinsam- meln'der Zählpapiere am Tage vor und am Tage nach dem
1. Dezember. ^ .. .
— Dipwm-Jngenieurei als Krastsahrscuhvcrstandige. Bekanntlich müssen vom 1. Oktober ab die Sachverständigen für die Prüfung von Kr-aftschrzeugen und von Führern gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Diplom-Ingenieure sein Der Vorstand Deutscher Diplom-Ingenieure ist bei den' -maHgebcNdcn Stellen dahin vorstellig geworden, die Zahl der -Sachverständigen so zu bemessen, daß die Tätigkeit^^h-auPtamtKch -als selbständiger Beruf nusgE werden kann. Trotzdem z-eigt sich bisher, “
DiPlom-JnFenieuren. Herren, -die -eine zwe^ahrige Detr eb Praxis vor und nach beendigtem Hoch chuhtudium nach
weisen können und beabsichtigen, sich als O^ch. e s ^ g nieder zulasten, lverden deshalb gebeicn, M betm ^rPand Dcuischer Diplom-Ingenieure, Berlin-Eharlotieiiburg i, Uhlandstraße 25, zu nielden.
— Die Deutsche Zentralstelle zur Förderung der Botts und Z'uqendlektüre gibt soeben ein „Verzeichnis empfeh lenswerter Bücher für junge Mädchen» in -zweiter weseptlich erneuerter uitd vermehrter Auflage heraus. Die Zentralstelle ist als Abteilung des Zentralausschustes für innev Mission geschäftlich völlig uninteressiert, und hat sich die A aabe gesetzt, die «ute Literatur gegenüber der Schundliteratur zu fördern. Die vorliegende kritische Bücherli,te. d e nach ästhetischen und ethischen Gesichtspunkten zusani- -^stellt und von 50 sachverständigen Frauen uno Männern geprüst worden ist. sucht insbesondere die geschmack- v erd erblichen „Mädchenbücher» durch „Menzchenbucher" zii ersetzt Das 16seit>ge Verzeichnis umfaßt den gesamten Kr-e-s der Frauenlektüre, vom Bikderibuch bis zu den Leben-büchern für herangeiv-achsene Mädchen. Das Ver- nt-u folgenden Preisen durch die Deutsche Zentral ttelle n Ber n-Dahlem. Post Groß-Lichterfelde, West, Alte.i- eMstmße 51 W folgenden Preisen zu beziehen: 1 Exemplar ^ 10 Exemplare 1 M.j 50 Exemplare 3 M.; 100
15 HI-, r m* T * n ist mH »>, 1 . 0 , »rockl.net.
wurde eine Reihe von Zeugen (^'ziere, Pouzeiräie. Schutzleute, Chauffeure usw.) vernommen. , • „
SS* sich dasGericht nach Wies b a d e n E.po-st mnen
wichtigen Zeugen zu vernehmerr. Jnteressm 1 , 00^^
mviteriöse Dame, angeblich eine Gräfin j . noch icht gefunden ist und daß die Fr« emes Mainzer MthäNdlers dessen Tochter sie sein s-ll. unter Eid «ssagte, daß das ihr vorgez-eigte Bilo ihre ^-o-cht-er nich Das Urteil steht noch -aus.
- Ein probates Mittel gegen die Münseplage. Man stellt im Hof oder in der Scheune » möglichst bauchigen Kübel auf, den man mit- Wastm g ftädie des Kübels bestreut man mit Gras, Hansel uno gleiwcn derart, daß das blinkende Wasser nicht zu sehen ist. Dann richtet man einen möglichst beguemen Ausstieg zum Sl hex, «s einem Breti etwa, das nur wemg über den Rand des Kübels reicht. Da hinauf und in das ^ast ^ oi-i sollen die Mäuse g-clockt werden, weshalb der swlig
swwarte, Mit der man das Brett bestreicht. Dann darfnian es aber Nicht mehr mit den Haüden «Am weil d Mäuse den Schweiß riechen und meiden. Auch dw sonst ber den Mausefallen verwendeten Koder sind gut. • die Tiere ins Wasser weitergehen, legt man auf dw gedeckte Oberfläche möglichst stark wirkende Koder, am besten an- aebrmMte Speckschwarte. Die Wände des Kübels sollen möglichst -glatt sein, damit sich das schwimmende Tier mchr retten kann. Irgendein Gift, wie Klecsalz, dem Wasser zugesetzt, beschleunigt den- Tod der Mäuse. Auf diese We,.e lasse,r sich jede Nacht Dutzende saugen.
— Jmmobilien-Zw«gsversteigcrung. Das den verstorbenen Eheleuten Georg Mond orf und Paula,, gw. Schmidt gehörige Wohnhaus Adolsstraße 10 «mg bei der keEichen Versteigerung in das, Eigentum des ^re'ner- meisters Wilhelm Fürstchen m seiner Eogemchast gls TestamonitsvoUtrecker von Philipp Hemrlch Schmidts Erben zum Steigerungspreis von 200 000 M. über.
LUSLkTC'»'^* Das Porto ist mit eingerechnet. Kr Betrag muß bei der Bestellung mit erugeschickt werden auch kann die Sendung gegen Nachnahme erfolgen Be, einem Bezug von 500 Exemplaren an heso-ndere Vere.n-
barung. ig?£ Dame. Vor dem Kriegsgericht der
->. Division zu Sir aß bürg spielte sich am 7. und 8. Jum 5 l ?rsto Szene ab. Der Leutnant und frühere Rcgiments- adwtant lm Feldartilleri-e-Re-gtmeiit Nr. 67 Rost hatte ü^ weaen Betrugs u,!Ä Unterschlagung zu verantworten Ne Berlmndlnng wurde von Anfang bis zu Ende unter Ausschluß der Öffentlichkeit geführt. Leutnant Rost trieb, soweit bekannt ist. einen ungewöhnlichen Aufwand seit em Bekanntschaft mit einer mysteriösen Dame die aber nick vor dem Gericht erschienen war. Sie gab stch als Gräfin u-ltd geschiedene Frau eines Hauptmanns aus. Leut- nant Rcht liierte sich immer enger mit ihr. machte Schulden
über Schulden, borgte seine Kameraden und schlmMch
mowore Reserveo- fi-ziere an und lieh sich Geld, woycr or es bekommen komi'e. Wie seine näheren Bekannten meinen ^will -er immer an den Reichtum seiner 9 '
mit der er sich später zu verheiraten gedachte Als ^Schulden und Zinsen nicht mehr bezahlen konnte mwso gepfändet. Die schöne Dame halt sich aus
beareiflichen Gründen fern. Rost wurde zu 1 Jahr Gefängnis und Dienstentlassung verurteilt. Er legte damals Be^ x.r„ Letzten Fr-ertag begannen nun die Veryau lunaen vor dem Oberlriegsg-ericht des 15. Armeekorps . wieder unter völligem Ausschluß der Off-entliclfleit. Es
— Befitzwcchsel. Herr Karl Kober 2r verkaufte sem ber Klovvenheim gekegenes Landhaus an Herrn Ober-Postsekretar Betersen (Vermittelung Joseph Stern u. Sohn).
— Handels-Hochfchulkursus. Im Vanaenen e5ahr wuroe
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Zkadt Handels-Hochschulkursus zu veranstalten,
welcher "als Fortsetzung des letztjährigen Kursus zu betrachten ist Nachdem im letzten Jahre über die Einführung in die
des Kursus ist Professor vr. C. Kindermann von der Londwirtschastlichen und tbchtttschen in Stuttoarl
ft -mvfehlen ist so bildet der Kursus doch wieder m
karten sind bei Herrn Stadtverordneten Hemrlch GtuckU«, Wilhelmstraße 56, zu Haben.
Theater, Kunst, Vorträge.
* Königliche Schauspiele. Im Hoftheater gelangt heute die Over Mignon" mit Herrn Kammersänger Kurt Sommer von der Königlichen Oper in Berlin als „Wilhelm Wteister zur Aufführuilg (Abonnement A). Morgen geht tm Abonnement Q fioi erböbten Preisen Liichard Wagners „Tristan und ^golde in Szene. Als Tristan gastiert, wie bereits rmtgeteckt wurde Herr Wilhelm Grüning von der Königlichen Oper m Berkm. während die „Isolde" Frau Kammer, angerm Leffler-Burckarv
singt: in den weiteren Hauptpartien sind die Herren Mmrn,
Gem e-Winkel und Schütz be,chaftigt. Neu besetzt ist dw Partie der Brangäne" mit Frau Schroder-Kammsky. — e Mr®
Wiederholung des Intermezzos Susannens Gcheemms von Wolfferrari ist für Freitag, den 14. d. M. (un ckvonnemen 1 . festgesetzt worden. -
Aus dsm Kandlrreis Wiesdadsn.
wo Biebrich. 8. Oktober. Der Einbrecher, welcher vor etwa 8 Tagen in Darmstadt verhaftet wurde und welcher zurzeit in Wiesbaden ,n UMersuchungshast I tzt, scheint bet allen den Diebstählen in Frage zu kommen, welche in der letzten Zeit in hiesiger Gegend verübt wurden, be- onders auch hier am Platze, in Mainz usw. Bei lewer Einlieserung ins Gefängnis in Wiesbaden trug der Mann einen Rock aus dem Leibe, bezüglich dessen cs seststeht, daß er aus einem hier am Platze verübten Diebstähle herruhrt.
A Schierstem, 10. Oktober. Im Monat, September wies S t a n d e s a mtsregister folgende Einträge aus: Ge- bunten kamen 14 vor, und zwar 7 toe
Geschsichts Sterbefälle traten 3 ein und EhesÄlt-ßungen wur- w ^ Mraencntraen — Die Sommerveranstaltungen der Ler- oine lind mit dem am gestrigen Sonntag abgchaltenen Spmmer- 0 «»-^ Gfsariavereins Eintracht", an welchem sich auch der Drännergechngvercin" und Gesangverein Fidelw"-Btebr,Ä beteiligten nunmehr zum Abschluß gelangt. Hierbei trat zum
-U-»- LTS N« mu 7 m°m
itwserdigen Motor der Höchster Maschinenfabrik vormals Breuer ^äftftoHistet ist und das nur 30 Zentimeter tief geht, nach Straß- E Ablieferung- — Durch den Bruch eines Transml,sions- in einer Bieüricher Fabrik verunglückte heute morgen ein hiesiger Arbeiter dadurch, daß der ihn in die rechte Seite treffende Riemen ihm anscheinend euren Rippenbruch zufügte. Der Verunglückte mußte nach Hause transportiert werden.
8 Rambach, 9- Oktober. Die Gemeinderechnung für das Reckinungsjahr 1909 ist von der Gemeindevertretung in der Sitzung vom 26. September d. I. festgestellt worden mrb liegt Bis zum 21. Oktober auf dem Geschäftszimmer der Bürgermeisterei Hierselbst zu jedermanns Einsicht offen, -x Der Unterricht in der lstesigen gewerblichen Fortbildungsschule für das Winterbalbjahr 1910/11 nimmt am kommenden Dienstag, abends 5-80 Uhr. seinen Anfang-, Zum Besuche des Unterrichts verpflichtet sind alle im Gemeindebezirk Rambach sich regelmäßia aufhaltendcn gewerblichen Arbeiter, Gesellen, Gehilfen, Lehrlinge und Fabrikarbeiter, die das 17. Lebensiahr noch nicht vollendet haben.
