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Nr. 451. Morgen-Ausgabe, 1. Blatt. MteSVaVeNer TagVtlM. Mittwoch, 38. September 1910. Sette F.

ru der Dame in näheren Beziehungen stehe. Der Rechts- verstand des Geistlichen schickte daraufhin eine Berichtigung. Die „Volksstimme" druckte diese am 15. Juli wortgetreu ab und bemerkte dazu, daß man durch die neue Sachdarstellung von dem Vorgang ein ganz anderes Bild gewinne, daß man dem Pfarrer aus seinem nächtlichen Besuch keinen Vorwurf machen könne, und daß die in ihrem Bericht aufgeworfenen Fragen nunmehr gegenstandslos feien. Auf Wunsch seiner Vorgesetzten Behörde stellte jedoch der Pfarrer Strafantrag gegen den verantwortlichen Redakteur Wilhelm Zander, der infolgedessen wegen Pretzbeleidigung vor Gericht stand. Der Staatsanwalt beantragte drei Monate Gefängnis; das Gericht erkannte auf 1200 Mark Geldstrafe und Veröffent­lichung des Tenors in der „Rheinischen Volkszeitung" und in der „Volksstimme". Das Gericht schwankte lange, ob es nicht auf eine Freiheitsstrafe erkennen sollte, sah aber schließ­lich davon ab, da die Zeitung sofort eine Berichtigung ge­bracht hat und die Situation tatsächlich leicht ein Mißver­ständnis zuließ, wenn auch nach dem eidlichen Zeugnis des Pfarrers der Vorgang sich durchaus einwandfrei abge­spielt hat.

0. Die KLnigstciner Kurkapelle mußte sich dieser Tage ihre künstlerische Qualität von dem Königsteiiner Schöffen­gericht bestätigen lassen. Das kam so: Die Kurverwaltung des viel besuchten hübschen Luftkurortes veranstaltet in den Sommermonaten täglich Promenadekonzerte in dem in der Gemarkung Falken stein belegnen Kurpark. Da zu den zwei ersten Konzerten keine polizeiliche Geneh­migung in Falkenstein eingeholt worden war, hatte die dor­tige Polizeiverwaltung Strafverfügungen gegen die Kurver­waltung erlassen, weil zu diesen Veranstaltungen keine polizeiliche Genehmigung nachgesucht und die nach der Falkensteiner Stenerordnung fällige Lustbarkeits- steuer m'cfrt vor der Abhaltung der Konzerte entrichtet worden war. Die Strafverfügungen werden aufgehoben und der Leiter der Kurverwaltung frei-gesprochen. Zu den Konzerten der Königsteiner Kurverwaltung kom­men weder die Polizeiverordnungen, betr. Lustbarkeiten, noch die Lusibarkeitssteuerordnung von Falkenstein in Be­tracht, weil nach der erfolgten Beweisaufnahme — das Ge­richt ließ sich vor dem Sitzungssaal ein paar Stückchen Vor­spielen — das Gericht zu der Überzeugung gelangte, daß die Frage, ob die Konzerte der Königsteiner Kurkapelle ein höheres künstlerisches Interesse beanspruchen dürfen, ent­schieden zu bejahen ist.

1. Limburg, 26. September. Der Taglöhner Friedrich E l a a s von Remscheid wurde von der hiesigen Strafkam­mer wegen Sittlichkeitsverbrechens zu 1 Monat Gefängnis verurteilt. — Der Schneider Karl Adolf Cl. von Dausenau schrieb einen Brief unter falschem Namen an seine frühere Wirtin in Berlin, um von dieser eine Be­scheinigung über polizeiliche Abmeldung zu erlangen. Urteil I Woche Gefängnis. — 14 Tage Gefängnis erhielt der Hand­langer Georg Anton L. von Elz, weil er einem Aufseher einen Vorrat Speck im Wert von 25 M. gestohlen hat, und zwar durch Einfteigen in ein Gebäude. — Wegen f a h r - lässig erTötung hatten sich zu verantworten: der Be­triebsleiter Ernst K. von G i n n h e i n und der Bruchmeister Leopold A. von Marienberg. Am 16. Februar Sk I. waren die Arbeiter Karl Hoffmann, Albert Schneider und Wilhelm Neeb in dem Marienberger Steinbruch an einer Steinwand beschäftigt, als dieselbe plötzlich über ihnen zusammenbrach und die beiden ersteren Arbeiter tötete und letzteren leicht verletzte. Die Anklage nahnr an, daß die Wand nicht vorschriftsmäßig abgebaut war, was die beiden Angeklagten jedoch bestritten. Da die Gutachten der Sach­verständigen auseinandergingm, fällte das Gericht ein sreisprechendes Urteil.

Sport.

O. K, Rhein- und Taunusklub Wiesbaden. Infolge bau sicher Veränderungen im bisherigen Vereinslokal „Gambrinus' wrd das Vereinslokal in den Saalbau der Turngesellschaft Lchwalbacher Straße 8, hinteres Restaurationszimmer, verlegt Dre erste Sitzung, welche kommenden Donnerstag in dem neuer Lokal stattfindet, wird der Vorberatung der 10. (letzten) Haupt panderung nach dem Rhein gewidmet. Im Anschluß hierar pnd die gesellige Kommission bemüht sein, den Mitglicderr >en Abend m jeder Weise zu verschönen. Liederbücher firti mitzubrrngen.

. * Olympische Spiele in Wiesbaden. Aus Anlaß de-

?- Stiftungsfestes veranstaltet der Sportklub Wiesbader j908 außer den Fußball-Sechserwettkämpfen auch olympisch, Spiele, wie 10-Kilometer-Wettgehen. 3-Kilometer-Dauerlaufen 100-, 200-, 600- und 1000-Meter-Wettlaufen. Die Sieger er­halten prachtvolle Preise und die sonstigen Teilnehmer kunstvol ausgefuhrte Diplome. Der Einsatz beträgt je 1.50 M. Melde- schluh am 1. Oktober. Spielbeginn 2. Oktober, morgens 7 Uhr Start für Wettgehen unter den Eichen, Strecke Platte und zu­rück- die übrigen Spiele werden auf dem Exerzierplatz an dei Schierstemer Straße ausgetragen. Meldungen sind zu richter an Herrn Karl Hetze!, Bismarck-Ring 36.

cg. Dotzheim, 27. September. Der hiesige Radfahrer- V er ein wnd am 23. Oktober ein 150-Kilomcter-Rennen un den „Preis von Nassau" veranstalten. Die Strecke geht vor Dotzheim über Schierstem, Biebrich, Kastel, Darmstadt nack Frankfurt und zuruck über Hattersheim. Kastel, Biebrich uni Schierstem. Es sind für Berufs-, Bundes- und Nichtbundes- fahrer ;e fünf Preise vorgesehen. Eine Reihe von Anineldunger zum Rennen liegen bereits vor. Die Veranstaltung findet bö icdem Wetter statt.

* Wcttgehen. Der Sportklub Athletia zu Bierstadt ver­anstaltete, am Sonntag ern Wettgehen in zwei Klassen. Der FS*«,?™? "2". Berstadt über Erbenheim. Nordenstadt. Jg- pstch Bierstadt zurück, eine Strecke vor Kilometer In 1 erhielten unter sieben Teilnehmern N"b l!- 8 aÄ Sll t c Vi; I 6 Minuten den 1. Preis. Lenker-

dm 2 Preis (Inhaber der Meister- fdwft Ust 28. 8. 1910 Kostbeim), Bierbrauer-Bierstadt

m 88 Mm. 4 Sek. den 3. Preis Pfeiffer-Kostheim in 88 Min in 2 unter zehn Teilnehmern

welche noch, keinen Prers errungen: Munk-Kostheim den 1 . Preis Dauster-Wiesbaden den 2. Preis, Christ-Weisenau den 3 Breis Ack-rknecht - Wiesbaden den 4. Preis. Kohl^ Wiesbaden den Preis.

, sr. Das 100-Kilometer-Wettgchcn um den finmii,,™« Goldpokal wurde bei günstigeni Wetter entschieden "^Drw- lchwierigen Terrains legte der Sieger R. H e i d u ck (Teutmüm Berlin) die Strecke in der vorzüglichen seit von 11 Stunden 4 Min. 50 Sek. zurück, dabei für 50 und 75 Kilometer nem deutsche Rekords aufstcllend. Den zweiten Platz besetzte Brok­mann (Westen-Berlm). — Der Abmarsch sämtlicher Tcil- nehmer erfolgte um 5 Uhr morgens; in Usingen traf der erste (Starter Nr. 84) gegen 7 Uhr cur, dem die anderen im Verlaut A Stunden folgten. Auf dem Rückmarsch passierte kur vor 3 Uhr Nr. 34 wieder zuerst Usingen, aber nicht alle folgten

mehr dem wackeren Schrittmacher. Vielen war schon ein früheres Ziel, sei es ein Chansseegraöen oder ein sonstiges zur Rast einladendes Plätzchen, gesetzt worden.

* Internationales Wettschwimmen. Bei dem am Sonntag in Berlin abgehaltenen internationalen Wettschwimmen ge­wann Hellas-Magdeburg die Stafette um den Kronprinzen- preis. Las Torres-Budapest den Staätspreis und Brettmg- Magdeburg den vom Prinzen Aribert von Anhalt gestifteten Preis.

Fetzte Nachrichten.

Die Bittcrselder Ballonwettsahrt.

wb. Bitterfeld, 27. September. Die am Sonntag aus- geftiegenen elf Ballons sind glücklich gelandet; der bisher vermißte Bollon „Hewald"-Berlin (Führer Eassirer) ist an der Elbmündung glücklich gelandet.

Eine Ballonfuchsjagd.

hd. Osnabrück, 27. September. Bei einer Ballon- Fuchsjagd des hiesigen Vereins für Luftschiffahrt star­teten die Ballons „Osnabrück" (Fuchs), „Bielefeld"» „Münster", „Elmendorf". Erster wurde „Bielefeld", zweiter „Elmendorf". Die Landung erfolgte südlich von L i e n e n bei Iburg.

Der Simplvnüberffiegcr Chavez ch.

Mailand, 27. September. (Eigener Drahtvericht.) Ehavez ist -an den Folgen der Verletzungen bei der miß­glückten Landung nach seinem erfolgreichen Flug über den Simplon heute nachmittag nach 2 Uhr gestorben.

Eine Ballonweitfahtt.

Petersburg, 27. September. (Eigener Drahtbericht.) Ein hier mit zwei Insassen ausgestiegener Luftballon des Aeroklubs erreichte nach 14stündiger Fahrt das Donge- biet in der Nähe des Äsowschen Meeres. Die Höhe betrug 5400 Meter.

Die russische Luftflotte.

wb. Petersburg, 27. September. Das Komitee zur Verstärkung der Kriegsflotte beschloß, sofort 20 Aero-- plane zu bestellen.

Strandung eines Torpedoboots.

hd. Kiel, 27. September. Das Torpedoboot „8. 69" liegt zwischen dem Friedrichsckrter Lenchtturm und der Telegrap-hen-Tonne. Das Boot sitzt etwa einen halben Meter auf Grund. Die Geschütze, Munition und alles Schwergut muß abgebracht werden. Die Nachricht vom Auslaufen des „8. 67" bestätigt sich nicht.

Zusammenstoß mit einem Unterseeboot.

wb. Petersburg, 27. September. Im Hafen von Sewastopol ist ein Unterseeboot mit einer Schaluppe zu- sammengestoßcn. Die Schaluppe ist untergegangen; ein Matrose ist ertrunken.

Schifsbruch.

hd. Hamburg, 27. September. Der Schleppdampfer „Urnda" ist im Hasen von Kronstadt im finnischen Meer­busen gesunken. 8 Mann der Besatzung sind ertrunken.

Die Chokern.

hd. Budapest, 27. September. In den letzten 24 Stunden sind wieder zwei Personen an Cholera erkrankt. In Mohacs sind bisher insgesamt 50 Fälle vorgekommen, von denen 27 tödlich verliefen.

Kopenhagen, 27. September. (Eigener Drahtbericht.) Bei einem auf einem holländischen Dampfer aus Peters­burg emgctrosfenen Matrosen, der vor zwei Tagen als choleraverdächtig ins Krankenhaus gebracht worden war, stellte die bakteriologische Untersuchung Cholera fest.

wb. Konstantinopel, 27. September. In Trapezunt sind am 25. September 25 Personen an Cholera erkrankt und 9 gestorben.

wb. Berlin, 27. September. In der Reichstagskom­mission für die Reichsversicherungsordnung erklärte Staatssekretär Delbrück, daß die Regierung den größten Wert darauf legt, daß die Reichsversicherungs­ordnung noch in dieser Session zustande komme, und zwar nicht nur einzelne Teile, sondern das ganze Gesetz. Dieses Ziel könne sehr wohl erreicht werden.

wb. Berlin, 27. September. Die Justizkommission des Reichstags brachte die erste Lesung der Strafprozeß­novelle zum Abschluß. Von den Verbündeten Regie­rungen wurde die Erklärung abgegeben, daß der Gesetzent­wurf zur Revision des Gerichtskostengesetzes dem Bundes­rat vorkiege und alsbald dem Reichstag zugehen werde. Eine Erhöhung der Gcrichtskosten bringe der Entwurf nicht'

wb. Berlin, 27. September. Hier begannen die Ver­handlungen zur Beilegung des Werftarbeit er st reiks in Hamburg, über den Inhalt der Verhandlungen wird strengstes Stillschweigen beobachtet. Es wurde beschlossen, am 28. September die Verhandlungen fortzusetzen, woran seitens der Arbeiter außer den freien Gewerkschaften auch die Hirsch-Dunckerschen und christlichen Gewerkvereine teil- nchmen.

wb. Paris, 27. September. Hermes da Fonseca ist heute vormittag nach Cherbourg abgereist, wo er sich an Bord der „Sao Paulo" begibt, um über Lissabon nach Brasilien zurückzukehren.

Madrid, 27. September. (Eigener Drahtbericht.) El Mokri ist heute vormittag hier eingctroffen.

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wb. Berlin, 27. September. Der Schriftsteller A. Q. Weber erhob gegen Maximilian Harden wegen Be­leidigung der Frau v. Schönebeck-Weber, begangen durch zwei Artikel in der „Zukunft", Klage.

Wien, 27. September. (Eigener Drahtbericht.) Der achte Internationale Physiologische Kon­greß wurde heute eröffnet. Es nahmen an demselben Delegierte aus allen europäischen und aus überseeischen Staaten teil.

hd. London, 27. September. Ein eigenartiger Unfall ist deni Motoromnibus, der zwischen Chatam und Maidstone im südlichen England verkehrt, zugestoßen. Als sich der Omnibus in der Nähe von Ahlesforth befand und einen Hügel herabfuhr, löste sich plötzlich dos Ober deck.

auf dem dicht -gedrängt die Passagiere sahen, und rutschte zur Erde. Acht Personen wurden verletzt, darunter zwei schwer.

w. Odessa, 27. September. Durch die bakteriologische Untersuchung ist hier der erste Fall von Lungenpest festgestellt worden. Der Kranke war mit anderen Kranken im Krankenhaus untergebracht; die Pest ist erst nach seinem Tod bei der Sektion festgestellt worden. Es wurden sofort die strengsten Absperrung^- und andere Vorsichtsmaßregeln ergriffen

Letzte Saridelsrrartzrttjtzte«.

Berliner Börsenbericht.

Berlin, 27. September. (Eigener DrahtLericht.) Die gestrige , Befestigung New Yorks und die gute Haltung Wiens übten bei Begmn des hiesigen Verkehrs einen günstigen Emslutz auf die Stimmung aus. Am Montanmarkte gestaltete sich der Verkehr recht leühait, da eine Verständigung der leiten­den, Handlergruppen über den Roheisenverkauf und die erzielte Einigung, mit den luxemburg-lothringischen Werken über den Verkauf von Luxemburger Gießerei-Roheisen, sowie ferner die Preiserhöhung der Bandeisen-Vereinigung und die bevor­stehenden Lokomotivbestellungen seitens der preußischen Staats­bahn die Spekulation zu Käufen anregten. Auch lag aus Amerika ein Bericht über größere Lebhaftigkeit am Roheisen­markt vor. Bevorzugt waren von Hüttenwerten Gelsenkirchen, die ziemlich 2 Proz. gewannen, und ferner Phönix, die sich IR Proz. höher stellten. Sonst blieben auf dem Montanmarkt die Veränderungen unter 1 Proz. Auch Elektrizitätsaktten waren bei guter Haltung um Bruchteile eines Prozentes ge­bessert. Von Schiffahrtsaktien zogen Hamburger Paketfahrt und Hansa etwas an. Auf dem Bahnenmarkt steigerte sich im Anschluß an New Jork das Interesse für Amerikaner. Ferner Lceridwnalbahnen höher. Warschau-Wiener setzten die Auf. Wartsbewegung kräftig fort. Deutsche Banken begegneten nur mäßigem Interesse, dagegen stellten sich österreichische Banken auf Wien bemerkenswert höher. Ultimogeld war heute billiger und zu 5% Proz. zu haben. Das Geschäft wurde im Verlaufe sehr ruhig. Die erzielten Kursbesserungen konnten sich aber allgemein behaupten. Tägliches Geld 2 Proz. Die Börse schloß fest, aber meist ruhig. Lebhafter gehandelt wurden Canada mis grope Prämienkäufe. Ferner Phönix und Gelsenkirchen, ^ndustriewerte des Kassamarktes waren fest, besonders chemische Werte. Privatdiskont 4Vs Proz.

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FKmilien-Jlachrichten.

Standesamt Miesbade«.

lMathauS, Zimmer Nr. 30; geöffnet an Wochentagen von 8 bis Mir. für dl» Ichlietzungen nur Dienstags, Donnerstags und Samstag«.)

Geburten:

17. Sept. dem Kutscher Wilhelm Wagner e. T., Margot Wilhcl- mine Katharina.

dem Kaufm. Joh. Weilkammer e. S., Hans Gustav dem Glasergehilfen Joseph Deuser e. S„ Emil ^ ' Thealerarbeiter Gustav Acker e. T.. Marie Charlotte.

dem Schutzmann August Knobel e. S., August Alfred

Heinrich Rührig e. T.. Mnä Marne Hedwig. -«um

b ^rP? I,n of We 5 ten Wilhelm August Kriemkc e. S.. Wilhelm August. '

dem Schuhm. Adam Ludwig e. T., Else Auguste, dem Tunchergehilfen Karl Fill e. T. dem Postboten Joh. Schum e. T., Elise. Rosa, deni Fuhrmann Christian Bohrmann e. T.. Elisabeth Marre.

dem Theaterarbeiter Johann Harding e. S., Jakob Franz Kaspar.

dem Taglöhner Rob. Reichert e. T., Johanna, dem, Schuhmacher Wilhelm Degenhardt Zwillinge, Friedrich Wilhelm und Luise Margarete, dem Messerschmied Wilhelm Feller e. S., Willi.

Aufgebote:

Schreiner Franz Philipp Meireis in Straubing mit Rosina r , Schuhnagel tn Großlintach.

Schneider Joseph Przhklenk mit Wilhelmine Blittersdorf hier Damenschneider Leonh Heiß hier mit Emma Bubolz in Mainz. Schutzmann Friedrich Magenreuter mit Marie Reichardt hier Geschäftsreisender Ad. Emil Aug. Friedrich Krause in Frank- furt a. M. mit Rosina Hahn daselbst.

Sorgeant Heinrich Klauenberg in Mainz mit Klara Zopf hier. Fuhrmann Adolf Schautz mit Anna Binnig hier.

Sergeant Friedrich Ley mit Marie Frank hier.

Schneider Ad. Scheuerer in Nürnberg mit Kath. Hempfling das. Dachdecker Heinrich Belz mit Karoline Roßbach hier. Dekorationsmaler Emil Krautworst in Langenschwalbach mit Johanna Beres hier.

Eheschließungen:

Lackierer WWelm Kneipp mit Maria Fleck hier.

Erdarbeiter Wilhelm Lindemann mit Anna Heß, geborene Gärtner hier.

Hcmptmann Julius von BeczwarzowSky mit Martha Flor, geb. Büsina, hier.

Fuhrmann Stephan Amberg mit Elisabeth Gogl hier. Oberleutnant Jakob Merkus in Deutsch-Ehlan mit Alice Feschenmacher hier.

Maschinenmeister Adolf Geibel in Brettern mit Marie Friede­rike Wilhelmine Fedisch hier.

Schlossergehilfe Wilhelm Schmidt mit Karoline Krumeich Lier. Bureaugehilfe Eduard Schmitt mit Pauline Stiefel hier.

> Sterbefälle.

24. Sept. Techniker Wilhelm Schlicht, 82 I.

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’ Kaufmann Nikolaus Kirschhöfer. 62 I. Gesellschafterin Anna Klatt. 55 I.

Eva, geb. Wetzlar, Ehefrau des Briefträger« Karl Drefenbach, 23 I.

Förster a. D. August Thomas, 50 I.

Privatier Jakob Bontgen, 76 I.

Rentner Bernhard Schwach, 48 I.

SeschLftliches.

liegen das Altern FK0

Dr. HomsreS’s Haematogen

WARNUNG! Man verlange ausdrücklich den Namen I»r. Hoinmel.

D«- Morgen-Ausgabe umfaßt 18 Seiten

und die VeriagSbeilage „Der Roma«".

Leitung: W, Schulte vom Brühl.

Verantwortlicher Redakteur tür 'ünmTUU.i „ ... . . - , . ,

Höhe: für Feuilleton: M icOi?■ Hegerhorst, Erbenhetmer

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™na' U n sämtlich in «MM.« mm uno jsetiag der L, Schellenbergschen L°!-Buchdruckerei in Mittis*«

Lprechftunde der Redaktion.: 12 bis 1 Uhr.

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