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,fet von unseren amtlichen Stellen entgegengetreten worden, und dasselbe Kode jetzt auch Asquith sestge- stellt. Dem Ausbau der.deutschen Flotte konnte keine gegen England gerichtete Tendenz zugeschrieben werden, wie umgekehrt die englischen Flottenrüstungen nicht deutschfeindlich seien. In Deutschland habe man volles Verständnis für die Bedeutung, die die britische Nation ihren maritimen Sireiikräften angesichts ihrer erdeunispannenden Interessen beimesse, und es bleibe nur zu wünschen, daß die Frage der Flottenrüstungen fortan auf Leiden Seiten mit der ihr zukommenden Ruhe und Sachlichkeit beurteilt werde. Tann heißt es wörtlich weiter:
„Damit wiirde aus den Beziehungen der beiden Nationen zueinander eiy Moment ausscheiden. das zuzeiten in bedauerlicher Meise den mit aufrichtiger Befriedigung zu begrüßenden Bemühungen enigegen- Wirkte, das Verhältnis zwischen dem deutschen und dem britischen Volke so herzlich zu gestalten, wie es den Interessen beider Mächte entspräche. Tie oben erörterten Darlegungen des Premierministers Asguiih, die mit den diesseitigen Anschauungen in erfreulicher Übereinstimmung stehen, eröffnen die Aussicht auf eure durch Mißverständnisse weniger belasttete und schon deshalb ersprießlichere öffentliche Behandlung der die beiden Mächte berührenden Angelegenheiten. Mit einem solchen Umschwung wäre nicht nur Deutschland UpL Großbritannien in gleichem Maße gedient, sondern es würde auch der allgemeinen Friedenszuversicht eine neue wertvolle Stärkung zuteil werden."
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Ter Berliner Korrespondent der „Daily Mail" erhielt vom Reichsmarineamt ein Memorandum, in Welchem einige I r r t ü m. e r in Herrn A s q u i t h s Rede berichtigt werden. Bestritten wird im wesentlichen die Angabe, daß eine Beschleunigung der Bauten stattgefunden habe. Nur zwei Schiffe „Ersatz Frithof" und ein großer Kreuzer seien im Herbst 1908 vorbehaltlich der Genehmigung des Reichstags schichau und Blohm und Voß zugesichert worden. In dem von Herrn Asguith so genannten kritischen Monat Avril 1912 werde Deutschland nicht dreizehn oder gar siebzehn, sondern nur elf Dreadnoughts haben und erst Ende 1913 siebzehn.
Deutsches Reich.
* Zusaumrenkunft des Kaisers mit dem Zaren? Dem „Hamburger Fremdenblatt" wird aus Petersburg mit- geteilt, daß Kaiser Wilhelm aus der Rückkehr von der Nordlandreise eine Zusammenkunft mit dem Zaren in den finnischen Gewässern haben werde.
* Der Kaiser und die TannenLergfeier. Aus das an den Kaiser von den zur Gedächtnisfeier der Schlacht bei Tannenberg in Osterode versammelten Mitgliedern de§ Ostmarkenvereins gesandte Ergebenheitstelegramm ging dem Vorsitzenden des Ostmarkenvereins im Kreise Osterode, Superintendenten Stange, folgende Antwort zu: „Der Kaiser und König lassen den Mitgliedern des Ostmarkenvereins im Kreise Osterode für das Gelöbnis der Treue danken."
* Ein Geschenk des Kaisers an Norwegen. Der Kaiser erbot sich durch den König Haakon, dem norwegischen Volke als Dank für seine gastfreie Aufnahme während seiner Nordlandreisen eine Fridtjofsstatue zu schenken. Der Kaiser nahm eine Anhöhe im Sogne-Fjord bei Framnes in der Nähe von Fridtjofs Grab für die Aufstellung der Statue ln Aussicht. König Haakon dankte namens des norwegischen Volkes für diese Aufmerksamkeit. Professor Anger-Steglitz wurde mit der Ausführung der Statue beauftragt.
so gut, wie im alten Hause, dann können wir und namentlich unser neuer aus Frankfurt a. M. bezogener Kapellmeister uns Glück wünschen. Auch Herr Direktor Wehrend dürste dann statt wie in vergangener Saison 34000 M. einen Gewinn von 80000 M. einheimsen.
* „Jan Primus." Im Anschluß an das Feuilleton der Nr. 321, insbesondere an die Bemerkung über Jan Primus (Spalte 6), teilen wir unseren Lesern folgendes Gedicht unseres Mitbürgers Prof. Pr. Friedrich van Hoffs mit, welches vor 27 Jahren von den „Fliegenden Blättern" (Nr. 2003) mit einer von deutschen und holländischen Trinkhallen adoptierten Illustration von Karl öS £ hr t s veröffentlicht worden ist:
Gambrinus.
Im Niederland gaküs manchen J a □*),
Der hohen Ruhmes Preis gewann;
Doch keiner sich vergleichen kann Jan primo.
Einst herrschte der mit starker Hand Ws erster Jan im Niederland Und ward nach Landesbrauch genannt Jan primus.
Er hat gesiegt in blut'ger Schlacht**),
Doch was im Frieden er erdacht,
Rur das hat Dauerruhm gebracht Jan primo.
Wer hat der Gerste Kraft durchschaut?
Wer hat den Hopsen angebaut?
Wer hat das erste Bier gebraut?
Jan priraus.
Drum nennt mit Dank der deutsche Mann - Den niederländ'schen ersten Jan Und trinkt und singt, so viel er kann.
Jan primnm.
Und der euch dieses Lied ersann.
Er stammt — ihr seht es an dem van: —
Von einem edlen Untertan Jan primi.
*) Sprich: Farm, d. i. Johann., Johann I., Herzog von Brabant im 18. Jahrhundert, war Ehrenmitglied der Brüsseler Brauerzunft. Aus Jan primus machte der Volksmund
'Gambrlnus.
**) Bei Worringen 1288,
Mreskmderrw NÄMM,
* Dis neue Wahlrecht5»sriage. Wie die „Kieler Neuesten Nachrichten" erfahren, hat sich daS preußische Staatsministe- rium in seiner letzten Sitzung mit den Vorschlägen des Ministerpräsidenten über die neue Wahlrechtsvorlage befaßt. Die offizielle Ankündigung der Vorlage steht für August bevor. Die Meldung entbehrt einstweilen einer Bestätigung.
* Der brasilianische Präsident in Deutschland. Der zum Präsidenten der brasilianischen Republik gewählte Marschall Hermes de Forrfeca, der am 15. November fein Amt antrikt, trifft voraussichtlich Dienstag oder Mittwoch früh in Berlin ein. Samstagabend reiste der Marschall von Paris nach Lausanne, von dort begibt er sich nach München und sodann wahrscheinlich nach Regensburg, um aus der dortigen oberpfälzischen Kreisausstellung den brasilianischen Pavillon zu besichtigen.
* Ein Vertrauensvotum für Baffermann. Wie die „Kölnische Zeitung" aus Saarbrücken meldet, wurde in einer Vorstandssitzung des nationalliberalen Wahlvereins für den Kreis Saarbrücken folgender Entschluß einstimmig angenommen: „Der Hauptvorstand des Nationalliberalen Vereins für den Wahlkreis Saarbrücken spricht dem Reichs- tagsabgeordneten Baffermann sein lebhaftes Bedauern aus über die ungerechten Angriffe, die gegen seine parlamentarische Tätigkeit in der Presse erhoben worden sind, und versichert ihn seines einmütigen und uneingeschränkten Vertrauens. Gr bedauert den Entschluß des Abgeordneten Baffermgnn, ein Rcichstagsmandat nicht mehr anzunehmen und gibt sich der Hoffnung hin, daß seine unersetzbare Kraft doch noch der Partei erhalten bleiben möge." Wie erinnerlich, war behauptet worden. Bassermann habe eine Kandidatur in Saarbrücken abgelehnt, weil sie bei den dortigen Großindustriellen aus Widerstand gestoßen sei. Demgegenüber soll Baffermann wohl durch die obige Resolution eine besondere Genugtuung gewährt werden. Wie es scheint, glaubt man in der nationalliberalen Partei doch noch, ihn für Saarbrücken gewinnen und dein parlamentarischen Leben erhalten zu können.
* Der badische Landtag wurde am Samstag durch den Staatsminister v. Dusch in Allerhöchstem Aufträge geschlossen. Der Staatsminister hielt eine Ansprache, in der er einen Rückblick warf aus die geleistete Arbeit, und betonte, daß der Weiterentwickelung der Staatssinanzcn nicht ohne Sorge entgegengesehen werden könne. Die wenig befriedigenden Betriebsergebnrsse der badischen Staats- eisenbahnen und die hohen Anforderungen des Eisenbahnbaues in den letzten Jahren hätten ein rasches Steigen der Eisenbahnschuld zur Folge gehabt. Es bleibe die Aufgabe der Regierung, dieser unerfreulichen Entwickelung nachdrücklich entgegenzuwirken. Der Versuch, im Hinblick auf die Erhöhung der Ausgaben eine Steigerung der Einnahmen aus dem Personenverkehr durch Änderung der bestehenden Tarife hcrbeizusühren, fei leider zunächst von keinem Erfolg begleitet, werde aber zur geeigneten Zeit wiederholt werden. Die Rede schloß: Der Groß Herzog hat mich beauftragt, Ihnen am Schluß dieser anstrengenden Tagung seinen freundlichen Gruß mit dem Wunsche zu entbieten, daß die Arbeiten des Landtags unserem teuren Heimatlande zum Segen gereichen möchten. Die Versammlung brachte sodann ein Hoch aus den Großherzog aus; auch ein Teil der Sozialdemokraten war anwesend, die auck> während des Hochs auf den Großherzog sich von ihren Sitzen erhob en.
* Die unbotmäßigen süddeutschen Genossen. Nach dem „Vorwärts" werden die Genossen Geiß und Pfeiffle, d:e dem badischen Kammerpräsidium angehören, von ver Fraktion bestimmt werden, im September an der Gratulationscour im Schlosse teilzunehmen, die anläßlich des silbernen Hochzeitfestes des großherzoglichen Paares stattfindct.
* Dir Walhalla Eigentum Bayerns. Das Gutachten des bayerischen Kronanwalts über das Eigentumsrecht an der Walhalla liegt nunmehr vor. Wie der Kultusminister
Theater und Literatur.
Die Romanschriftstellerin Clara Viebig beging am 17. Juli ihren 50, Geburtstag.
In W i l d b a d starb im Freitag der langjährige Korrespondent unseres Blattes, der Subdirektor der Frankfurter „Providentia", Gustav Hill, im Aller von 58 Jahren. Hill, ein Sohn des im Jahre. 1893 verstorbenen Schweriner Sängers Hill und Gatte der Schriftstellerin Anna Hill, war in weiten Kreisen' Frankfurts als eine vielseitige, interessante Persönlichkeit bekannt und geschätzt.
Dalmortzs, dem berühmten Tenor, wurde von der französischen Republik die höchste Auszeichnung zuteil, die einem Künstler überhaupt verliehen werden kann. Er wurde zmn „Oiiicier de i’instruction publique" ernannt.
„Z u Land nach Indien" heißt ein neues Buch, mit dem Hedin seine Freunde in diesem Herbst überraschen wird, die Erzählung seines Karawanenzuges durch Persiens Sumpfwüsten, durch das steinige, schwer zugängliche Selstan und das heiße Belutschistan bis an die Grenze des Indischen Reiches, wo sein wundervolles Buch „Transhimalaja" beginnt. Hunderte von Skizzen und Photographien und zwei Karten werden die beiden vornehmen Bände schmücken, die wieder bei Brock Haus erscheinen.
Bildende Kunst und Musik.
In Anwesenheit der Königin fand Samstag in der Festhalle der Ausstellung zu Brüssel das erste Konzert eines deutschen Gesangvereins statt, nämlich des C ö I«e r Gürzenichchors und des Gürzenichorchesters unter Leitung des Generalmusikdirektors Steinbach. Zum Vortrag gelangten die 9. L>infonie von Beethoven unv Bachsche Motetten, die mit großem Beifall ausgenommen wurden.
Von Professor Pr. Forrer wurde in Königshofen bei Straßburg ein römisches Noah-Bild gefunden. Es befindet sich als Relief in einem Oval- Medaillon auf einem Gefäßfragment und stellt einen Kessel dar, in dem ein Mann mit erhobenen Händen sitzt. Um tyn gruppieren sich 13 Tiere (Elefant, Löwe, Eber, Schlange, Vögel, Hund uftv.), ungezählt diejenigen, die sich vielleicht auf dem fehlenden Oberteil des Medaillons befanden. Die beste Erklärung für diese Darstellung scheint die zu sein, M
NSMbEnZgaSe, 1. Blatt _ Mm 828.
m de- Abgeordnetenkammer Mitteilte, lautet es dahin, daß durch die Schaffung des Deutschen Reiches das Eigentumsrecht Bayerns an der Walhall« nicht berührt worden ist. Daher hat Bayern auch seine Verpflichtung, auf Grund des Kodizils Ludwigs I. von: 14. Mai 1862 die Walhalla an das Reich abzutreten. Den allensallsigen Ansprüchen des Reiches könnte mit dem Einwand der Verjährung begegnet werden.
* Zum Fall Hellftld. Aus Anlaß des bekannten Streit. fall.es zwischen dem Hauptwann a. D. Hellseld und ver russischen Regierung hat das Äliestenkollegium der Berliner Kaufmannschaft beschlossen, den Reichskanzler in einer Eingabe zu bitten, bei den einzelnen Kulturstaaten die Err.ch- tung eines internationalen Schiedsgerichshoss für Strerng» keilen zwischen Privatpersonen und Staaten anzuregen.
* Zum Streik bei der Hagen-Schwelmer Eisenindustrie. Die unter Vorsitz des Regierungspräsidenten v. Bake im Rathause zu Hagen zwischen Vertretern des Arbeitgeber- Vereins und der Arbeitnehmer der Hagen-Schwelmer Metallindustrie gepflogenen Verhandlungen zwecks einer Einigung haben mit einer kurzen Mittagspause fast zehn Stunden in Anspruch genommen. In den Abendstunden hatte sich eine nach Hunderten zählende Menschenmenge vox dem Rathause eingefunden, die erwartungsvoll auf bas Ergebnis der Verhandlungen wartete. Gegen 10 Uhr abends waren die Beratungen beendet. Das Resultat der Verhandlungen wurde jedoch einer gegenseitigen Vereinbarung zufolge streng geheim gehalten. Die gemachten Vorschläge sollen den beiderseitigen Versammlungen alsbald zur Kenntnis gebracht werden.
* Die süddeutschen Genossen gegen den „Vorwärts^ Der sozialdemokratische hessische „Volkssreund", dessen Chefredakteur Pr. Quessel ist, nimmt energisch Stellung gegen die Art, in der der „Vorwärts" die Budgetbewilligung der badischen sozialdemokratischen Landtagsfraktion behandelt. Er stellt den Schlußpassus des „Vorwärts"-Artikels aus die gleiche Stufe mit „blöden Hetzartikeln", durch die ein Tarrn- städter Scharfmacherorgan sich auszeichne. Der „Volkssreund" schreibt dann: „Wir meinen, daß es wirklich nicht Aufgabe des „Vorwärts" sein sollte, unseren Gegnern Waffen in die Hand zu drücken. Wenn die Gegner diese Auslassungen des „Vorwärts" beim nächsten Wahlkamps als Flugblatt verbreiten, wie sie das mit derartigen scharfmacherischen Stilübungen schon früher getan haben, so darf man sich wirklich nicht wundern."
UsrrlaMörrrnvrlÄ es.
Die Strafprozeßkommission des Reichstags setzte am Samstag die Beratung des Abschnittes „Privatklage" fori. Zum § 382 wurde folgender Antrag angenommen: „Der Amtsrichter kann nach der Erhebung der Privatklage, wenn er es zur Vorbereitung der Hauptversamnrlung oder aus anderen Gründen für zweckmäßig hält, eine V orVerhandlung anberaumen und hierzu das persönliche Erscheinen der Parteien anordnen. Kommt cs bei der Vorverhandlung zu einem Vergleich, so findet § 283 Abs. 3 entsprechende Anwendung." Zum § 392 lag der Antrag vor. daß, sofern eine Buße gefordert ist, diese Forderung nicht fortfällt, wenn der Verletzte während des Verfahrens stirbt. Damit war die Kommission einverstanden. — Bei § 404 wurde hinzugefügt: „Wird die Neben klage als unzulässig verworfen, so findet sofortige Beschwerde statt, solange nicht die Ungültigkeit der Nebenklage rechtskräftig ausgesprochen ist, wird der Nebenkläger im Hauptverfahren zugezogen." — Darauf wurde der Rest des Abschnittes über die Privatklage nach der Regierungsvorlage angenommen. — Die Kommission ging dann in die Ferien. Die nächste Sitzung findet am 20. September statt.
Hrcr rmd Flotte,
Ein großer Ablösungstransvort. Der Dampfer „Patricia" mit der 1100 Mann starken Ablösung des Kreuzergeschwaders ist aus China in Wilhelmshaven eingetroffen.
dieser Figur Noah in der Arche, in den Tieren die aus vc- Arche wieder ausgesetzten Tiere zu suchen. Unterstützt wird diese Deutung durch ähnliche Wandgemälde in Katakomben
Eine wertvolle Entdeckung machte ein Steuermann in Bregenz am Bodensee. Er besitzt schon längere Zeit eine alle Geige, der er aber keine weitere Beachtung schenkte. Letzthin nun fand er zufällig, daß es eine Srr:,. d i v a r i - Geige ist. Das Instrument ist tadellos erharren und enthält am Jnnenboden die lateinische Inschrift: „Antonius Stradjuarius, cremonensis, faciebat anno 1724". Daneben befindet sich Stradivaris Stempel A. S. und ein Kreuz in der Mitte. Stradivari starb bekanntlich am 18. Dezember 1737 in Cremona in Italien, so daß die Geige von ihm selbst erbaut sein dürste.
In einem Regal des Stuttgarter Hoftheaters ist eine große heroische Oper des Komponisten Konradin Kreutzer, der von 1812 bis 1816 als Hoskapellmeister in Stuttgart lebte, ausgesunden worden. Die bis jetzt unbekannte Oper „König Konradin" gehört zu den wertvollsten Autographen des Stuttgarter Hoftheaters.
In der Ausstellung der Künstler Vereinigung Dresden 1910, die am 1. September im Akademie- Gebäude (Brühlsche Terrasse) eröffnet wird, soll auch das Kunstgewerüe, das ja gerade in Dresden zu so hoher Blüte gelangt ist, vorgesührt werden.
Wissenschaft und Technik.
Unter dem Namen „Vereinigung der Freunde der Universität Berlin" trat Freitagnachmittag in der Aula der Universität Berlin eine Gesellschaft rnS Leben, die es sich zur Aufgabe macht, das körperliche und geistige Wohl der Studierenden und Hörer der Berliner Universität zu fördern, und die in erster Linie die Begründung und den Betrieb eines Studentenheims bezweckt. Durch freiwillige Spenden ist bereits ein Dereinsvermögen von SO 000 M. zusammengekommen.
Die schwedische Radiumsabrik bei Jslinge aus der Lindinginsel, eine Aktiengesellschaft, hat mtt der „Banque de Radium" in Paris einen Vertrag abgeschlossen, wonach das gesamte in Schweden gewonnene Radium an diese Bank zu liefern ist. Dieser Tage ist das erste Quantum, 5 Zentigramm Radiumbromh. nach Parrtz abgesandt worden.
