!Wt. 311. Mkorgcn-AuZgavr, 1, Vlatt. Freitag. 8. Juli 1910.
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Leibwache organisiert, die Gassenhauer zu seinen gnnsten sangen, und einer seiner Hauptanhänger blies gratis Cornet-ü-Piston. Es nützte ihm aber nichts, er wurde geschlagen, woraus er folgendes „Bulletin" veröffentlichte: „Ich danke auf das beste, allen jenen, die mir bei der letzten Wahl ihre Stimme gaben, sowie jenen, die so energisch zu meinen Gunsten arbeiteten. Indem ich Hewftt zu seinem Sieg gratuliere, hoffe ich, das; Ihr ihm treu sein und ihm Helsen werdet, den Ehrenposten, den er errungen hat, gut Verwalten zu können."
* Eine chinesische Köpenickiade. Im „Tageblatt für Nordchina" wird berichtet: Auch in China hat jetzt der Hauptmann von Köpenick einen Nachahmer gesunden. Ein aus dem Norden lommender Herr brachte folgende gelungene Geschichte aus der Nähe von Kirin mit: Seit längerer Zeit trieb ein Hunghutzenhäuptling namens „Hung Fong" („Der rote Wind") sein Unwesen. Er hat eine Bande von etwa 4000 Anhängern. Der Bezirlsmandarin hatte einen Preis von 10 000 Taels auf den Kopf des Banditen gesetzt. Unlängst erschien nun im Namen des Mandarinen ein hoher chinesischer Beamter mit dem roten Knopf, in grüner Sänfte und mit großem Gefolge. Er verlangte den Mandarinen zu sprechen, dem er einen Spezialbefehl aus Peking überbringen solle. Er wurde mit großen Ehren empfangen, und der Mandarin geleitete den Fremden in seine Privatgemächer. Dort angelangt, verlangte der hohe Beamte, mit dom Mandarinen allein gelassen zu werden, da er den Auftrag habe, mit ihm allein zu verhandeln. Nachdem diesem Wunsche gewillfahrt worden war, schloß der Fremde die Tür ab und hielt dem verblüfften Mandarinen eine Browningpistole unter die Nase, indem er sagte: „Ich bin Hung Fong, aus dessen Kopf du 10 000 Taels gesetzt hast, ich bin gekommen, sie mir abzuholen." Der erschreckte Mandarin entnahm seinem Geldschrank das Geld, übergab es denr Räuber, der ihn darauf fesselte und knebelte und ihn in das anstoßende Schlasgemach sperrte. An die Tür heftete er einen Befehl, worin jeder mit Todesstrafe bedroht wurde, der innerhalb 24 Stunden das Zimmer betrete. Der Räuber ging darauf in aller Ruhe hinaus und sagte: Er habe bei der Untersuchung. zu der er beauftragt worden sei, große Unterschlcife seitens des Mandarinen entdeckt. Er habe ihm Arrest bis zu seiner Rückkehr diktiert, und niemand solle es wagen, den Gefangenen vor seiner Rückkehr zu befreien. Keiner wagte zu remonstrieren, und der hohe Beamte zog mit seinem Gefolge unbehelligt weiter. Als die Beamten des Mandarinen, die telegraphifch in den benachbarten Orten nach dem Verbleib des hohen Herrn Erkundigungen einzogen, hörten, daß niemand von ihm etwas wußte, schöpften sie Verdacht und begaben sich in die Gemächer des Mandarinen, den sie in feiner unglücklichen Verfassung an- trafcn und befreiten.
Kleine Cffvorrrle.
Der Einbruch in die Ortskrankenkasse zu RewaweS, bei dem etwa 8000 M. gestohlen wurden, führte neuerdings zur Verhaftung des an der Kasse angestellten Buchhalters Graf. Man vermutet, daß der Einbruch nur fingiert worden ist, um alte Unterschlagungen zu decken.
Ein Vater mit fünf Kindern verbrannt. Beim nächtlichen Brand eines Hauses in Almenno San Bartolome» bei Bergamo ist der Bauer Mazzoleni mit fünf Kindern umgekommen. Die Mutter wurde mit dem sechsten Kind wdlich verwundet ins Hospital verbracht.
Die Cholera in Ostasten. Die aus Ostasien eingetroffene Post meldet ein weiteres Umsichareifen der Cholera. In Jndochina sind ihr zahlreiche Soldaten der Fremdenlegion erlegen. Alle Truppen sind in ihren Kasernen konsigniert. Die Eingeborenen zeigen sich widerspenstig gegen alle Vor- beugnngsmaßregeln.
Sport.
* Rad von Mainz. Am kommenden Sonntag, den 10. Im,, gelangt auf dem Mainzer Sportplatz das goldene Rad von Mainz tn einem Dauerrennen über 50 Kilometer in
a 10, 15 und 25 Kilometer zum Austrag. Es ist dies nächst dem goldnen Motorrad das bedeutendste Dauerrennen der Saison. Das Rennprogramm umfaßt noch 5 Fliegerrennen, zu denen die besten Herrenfahrer Deutschlands ihre Meldung abgegeben haben Unter die Zuschauer kommt ein von den Gebrüdern Opel, Rüsselsheim, gestiftetes, hochfeines Opel- ^wrrad gratis zur Verlosung. Die Rennen, welche Punkt 4 Uhr beginnen, finden bei jeder Witterung statt.
* Der Weltmeistcrschafts Boxkampf. Die Preisgelder belaufen, sich auf rund 500 000 M. (nicht 810 000 M.). von denen der Sieger 60 Proz. und derVesiegte 40 Proz. erhält. Johnson erhalt also einen Preis von rund 800 000 M.. während der geschlagene Jeffries immerhin noch 200 000 M. empfängt
Landwirtschaft und Gartenbau.
Hühnerzucht im Umherzirhcn.
--- Vom Westerwald. Zu den kürzlich im „Wiesbadener Tagblatt" gebrachten und dann in andere Zeitungen über- gegangcnen Mitteilungen Wer das vom Landwirtschaftsinspektor Schneider zu Kleeberg eingeführte neue Verfahren in der Hühnerzucht schreibt dieser in der „Franks Ztg." folgendes: „Seit Jahren ist mein Hühncrbcstand von Anfang April bis November ununterbriüchen draußen auf den Weiden und Stoppelfeldern, wo sw sich Ihr Futter selbst suchen. Als Behausung dienen ihnen vierrädrige Huhnerwagen, in welchen sie nachts ihren Unterschlupf finden, worin sie ihre Eier legen und auch brüten Der Auslauf ist mH einer automatischen Falltür versehen, die Hühner öffnen sich frühmorgens den Stall selbst von innen, während diese Falltür von außen niemand öffnen kann. Ferner befinden sich Schutzvorrichtungen gegen Raubzeug, gegen Wind. Sonne und Regen und ein Stailb- bad daran. Diese Hühnerwagen werden in meinem Betriebe abends nicht auf den Hof gefahren, auch werden die Hühner sogar bei ungünstiger Witterung nicht im Hof gefüttert; sie bleiben vielmehr vom Frühjahr bis Winter immer draußen und werden nur alle Woche ans ein neues Revier gefahren. Irgend eine Bei fütterung ist unnötig, höchstens wenn sie bei kalter, trockener'Witterung wenig Gewürm usw. find-n. Nach der Getreideernte kommen die Wagen von den Weiden ank ie Stoppelfelder. wo die Hühner sich schnell für dm Winter anmästen. In einen Wagen geben so bis 75 Hühner, und man erzielt pro Huhn
im Sommer zirka 80 bis 100 Eier ohne Futter- k o st e n. Dabei stiften die Hühner rwch enormen Nutzen durch die Vertilgung von Ungeziefer aller Art. Besonders wenn eine Schneckenplage die jungen Herbstsaaten bedroht, gibt es kein besseres Mittel, als die Hühner dorthin zu fahren. Meine Hühner bleiben auch irn Winter in diesen Wagen, die dann an eine geschützte Stelle im Hof gerückt werden." Die „Franks. Ztg." fügt diesen Mitteilungen folgende Ziffern zu: Die deutsche Landwirtschaft befriedigt bekanntlich den deutschen Bedarf an Eiern auch nicht annähernd: Deutschland muß jährlich für mehr als 130 Millionen Mark Eier aus dem Ausland, vor allem aus Rußland und Österreich-Ungarn, aber auch aus dm Niederlanden, Italien, Bulgarien und Rumänien inrportieren. Und ebenso genügt die deutsche Geflügelzucht keineswegs: pro Jahr führen wir für rund 24 Millionen Mark Gänse, für 13 Millionen Mark Hühner, für 3 Millionen Mark Enten und für 10 Millionen Mark geschlachtetes Federvieh ein. Das zeigt, welche Ausdehnungsmöglichkeiten dem deutschen Bauer hier noch offen stehen, die er bisher nur leider viel zu wenig genützt hat.
!! Aus dem Rheingan, 6. Juli. Das fortgesetzte Regen- wettcr der letzten zwei Wochen sängt bereits nachteilig zu wirken an. Der Regen verzögerte den glatten Verlauf der Blüte. Der Heuwurm hatte Zeit, in aller Muße seinem Zerstörungswerke obzWiegen, und hat denn auch nicht unerheblichen Schaden angerichtel, namentlich im unlercn Rheingau. Aber auch die pflanzlichen Schädlinge, wie Peronospora und Oidium, von denen sich vorher schon Spuren gezeigt hatten, haben nun rapid um sich gegriffen und drohen, noch das zu vernichten, was der Heuwurm bisher verschont gelassen hat. Spritze und Schwefelbalg befinden sich in steter Tätigkeit. Im mittleren Rhein- gan sind die Aussichten verhältnismäßig besser. Im oberen Rheingau hat das Hagelwetter mancherlei Schaden verursacht. Es ist höchste Zeit, daß wir anderes Wetter bekommen, denn sonst ist die Ernte auch für dieses Jahr wieder so gut wie dahin.
Der Reichskanzler in Karlsruhe.
Karlsruhe, 7. Juli. (Eigener Drahtbericht.) Der Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg ist heute vormittag 91/2 Uhr hier eingetroffen und wurde vom Großherzog und der Großherzogin im Großherzoglichen Palais empfangen. Heute abend 7 Uhr findet zu Ehren des Reichskanzlers ein Diner statt.
Die Abtrennung der Medizinnlabteilnng.
hd. Berlin, 7. Juli. Der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift" zufolge wird die Medizinalabteilung des Kultusministeriums zum April nächsten Jahres dem Ministerium des Innern nngogliedert werden.
Zur politischen Lage in England.
nck. London, 7. Juli. Die Erkrankung des Führers der konservativen Partei, Mr. Balfour. erregt in politischen Kreisen Besorgnis. DalfourS Befinden war im letzten Jahr wenig befriedigend und man befürchtet, daß durch seine längere Abwesenheit vom Parlament die Vctokonferenz ungünstig beeinflußt werden wird.
Russische Korruption.
IW. Petersburg, 7. Juli. Die lange Reihe der Korrupt,onsskandale, die seil der Einsetzung des Untersuchungs- Ausschusses zur Kenntnis der Öffentlichkeit gelangen ist um eine neue umfangreiche Betrugsaffäre bereichert worden. Diesmal handelt es sich um große Unlerschleife bei der Lieferung von Kohlen für die Schwarze-Meer- Flotte. Die Unterschlagungen reichen nachweislich viele Jahre zurück. In diesen jüngsten Skandal sind e-n Admiral, der früher Hafenkommandeur von Sewastopol war, sowie zahlreiche höhere Marineoffiziere und Zollbeamte verwickelt.
Die Ursache des Aachener Zugzusammenstosses.
Aachen, 7. Juli. (Eigener Drahtbckftcht.) Die Untersuchung ergab, daß die Schuld an dem gestrigen Eisenbahnunglück aller Wahrscheinlichkeit nach dem Führer des belgischen Zuges zugcschrieben wird, welcher die dritte Blockstation, die Halt zeigte, überfahren hatte. Infolge des Regenwetters konnte trotz der Notsignale und des Konterdampfes ein Zufamnrenstoß nicht mehr vermieden werden.
Erneutes Hochwasser der Ahr.
Ahrweiler, 7. Juli. (Eigener Drahtbcricht.) Di» Ahr führt infolge des andauernden Regens wieder Hochwasser und ist bisher um 2%: Meter gestiegen. Einige vo.. den Pionieren seit dem letzten Hochwasser errichtete Notbrücken wurden weggerissen.
Die Rache des Verschmähten.
Rom, 7. Juli. (Eigener Drahtbericht.) Aus Eifersucht verübte ein junger Mann in Mantua ein furchtbares Verbrechen. Er lud seine frühere Geliebte sowie deren Schwester und einige andere Bekannte zu einer nächtlichen Kahnfahrt ein und ließ unterwegs den Kahn umkippen. Vier Personen ertranken. Der Urheber rettete sich und wurde verhaftet.
Pariser Apachen.
Paris, 7. Juli. (Eigener Drahtbericht.) Gestern abend feuerte ein Manu einen Schuß auf ein Automobil ab und rief: „Hoch Lmboeuff!« Ein Schutzmann warf sich auf rhn und es entspann sich ein harter Ringkamps, da der Apachr einen Revolver auf den Schutzmann abfeuern wollte. Der Täter wurde verhaftet.
Karlsruhe, 7 . Juli. (Eigener Drahtbericht.) Heute abend wird vor dem Großherzoglichen Schlosse anläßlich der silbernen Hochzeit des Großherzogspaares ein Huldigungsfackelzug der deutschen Studentenschaft statt- sinden.
lick. Wilhelmshaven, 7. Juli. Der Konteradmiral Graf v. S p e e, zurzeit Chef des Stabes beim Kommando der Marinestation der Nordsee, übernimmt den Posten als zweiter Admiral beim 1. Geschwader der Hochseeflotte.
lick. Kiel, 7 . Juli. Die Von dem freisinnigen Reichs- tagsabgeordneten Do. Leo „hart gegründete Zeitung „Kieler Tagespost" ist in Konkurs geraten.
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^-„HA^"burg, 7. Juli. Gestern wurde die Sagemühle von F. M Becker durch ein Großfeuer vollständig in Asche gelegt. Selbst die Umfassungsmauern wurden zerstört. Der Schaden wird auf etwa 20 000 M. geschätzt.
hd. Stiel, 7. Juli. Der Marine-Generalarzt Arendt ist heute gestorben. Er gehörte der Marine seit dem 28. März 1885 an und wurde am 15. Oktober 1907 zum Marine-Generalarzt befördert. Wahrend der Chincavirren befand er sich als Schiffs- arzt auf dem Lazarettschiff „Gera" zur Verfügung der deutschen Secstrettkrafte. ,
Frankfurt a. d. O., 7. Juli. (Eigener Drahtbericht.) Bei der gestern aufgefundenen Blumenhändlerin Schnitze handelt es sich mcht um Mord, sondern um Selbstmord
Letzte Han-elsimchrichterr.
Berliner Börsenbericht.
Berlin, 7. Juli. (Eigener Drahtbericht.) Die gestrige Erholung New Y 0 r k s „ veranlatzte vielfach Deckungsbe- 6 e h r. Da das Geschäft sich aber in -engen Grenzen hielt, blieben die Steigerungen im allgemeinen unter 1 Proz., nur Canada setzte,, 2 Proz. höher ein; sie konnten die Steigerung aber nicht voll behaupten. Der Steigerung der führenden Montanpapiere stand der ungünstig lautende „Iran Age"-Bericht gegenüber. Von Bahnen setzten Anatolier mit einem Verlust l“/« ^, roä i em, wovon sie später nichts einholen konnten.
-Lanken bekundeten auch heute wieder feste Tendenz. Auch Rußen von 1902 waren geftagt. Otaviaktien setzten auf Hamburger Kaufe zum gestrigen Schlutzkurse ein, ermatteten &?nn ?ber gleichfalls. Das Geschäft blieb ruhig. Tägliches (Delo 4 Proz. Ber andauernder Reserviertheit der Spekulation war das Geschäft in der dritten Börsenstunde weiter ruhig. Jndustriewerte des Kassamarktes waren im allgemeinen fest, aber still. Prwatdrskont 2 7 /s Proz.
Schiffs-Mchrichten.
Hamburg-Amerika-Linie. Bureau der «esellsLafl
Wilhclmstraüe 10. F328
Die nächsten Abfahrten von Post- und Passagierdampfern finden statt; Nach New Nork: 14. 7. Postdampfer .Kaiserin
Auguste Viktoria". 24. 7. „President Lincoln". 28. 7. „Amerika . 31. 7. „Graf Waldersee". 4. 8. „Cincinnati" 14. 8. „Pennshlvania". 18. 8. „Kaiserin Auguste Viktoria". Nach Boston: 9. 7. Postdampfer „Bosnia". 26. 7. „Bethania". Nach A I- Postdampfer „Bosnia". 26. 7. „Bethania". Nach Philadelphia: 16. 7. Postdampfer „Jstria". Nach New Orleans: 15. 7. Postdampfer „Cromwell". Nach Quebec-
Montreal: 12. 10 Postdampfer Zaandijk". 22. 7. „Prinz Adalbert . Nach Westtndien: 20. 7. Postdampfer „Schaumburg". 22. 7. „Georgia". 27. 7. „Croatia". Nach Mexiko: 14. 7. Post- mufer ■ Jßeftettpalb". 18. 7. La Plata". 28. 7. „Spreewald". Nach Ostasten: 10. 7. Postdampfer „Ambria". 10. 7. „Badenia". 22- 7- ..Alesta . 28. 7. „Armenia". Nach Wladiwostok: 20. 7. Postdampfer „Dorothea Rickmers". Arabisch-Persischer Dienst: 16. 7. Postdampfer „Srcilia".
Red Star Line. Alleiniger Agent in Wiesbaden W. Bickel.
Langgasse 20. F 327
Bewegung der Dampfer: „Manitou" am 30. Juni von Antwerpen nach Boston und Philadelphia abgegcmgen. , Macki- naw am 30. Juni in Baltimore von Antwerpen angelommen. „Lapland am 2. Juli von Antwerpen nach New Jork abge- gangen. „Finland" am 2. Juli von New York nach Antwerpen abgegangen. „Marquette" am 2. Juli in Philadelphia von Antwerpen angekommen. „Vaderland" am 4. Juli in New Uork von Antwerpen angekommen. „Kroonland" am 5. Juli in Antwerpen von New Uork angekommen. In Antwerpen erwartet: Menominee" gegen 6. Juli von Boston und Phila-
oelphia ipassterte L,zard am 4. d. M. 10.15 Uhr abends, erwartet Mittwoch1 11 Uhr vorm.). „Mobile" gegen 10. Juli von Baltimore vra London. „Finland" gegen 11. Juli von New Liork via Dover.
Fmnitien-Uuchrichten.
Standesamt Mirsbadeu.
(Rathaus, Zimmer Nr. 30; g,öffnet an Wochentagen von 8 bis >/ri Uhr: für Ei«, schlrchungeu nur Dienstags, Donnerstags und Samstags.)
Sterbcfälle:
4. Juli Taglöhner Martin Otto Nöth, 28 I.
5. „ Elisabeth Heil, 18 I.
5. ., Tünchermeister Georg Stahl, 68 I.
5. „ Margarete, T. des Taglöhners Ferd. Thumm, 1 I.
5. ., Lina, T. des Privatiers Heinrich Paul 14 I
5 - " ^Phil^Krisstl 63 S 3 EUer ' ® 6efrcru beS Schuhmachers
5. „ Adolf, S. des Herrenschneidermeisters I. Stamm, 8 I
6. Elisabeth Priaelius, 55 I.
6. „ Tapezierermeister Jos. Zimmermann, 71 I.
Briefkasten.
Me Redaktion de« „Wteibadener TagblattS" beantwortet ISrlkM«? «nkraoen tm «---«asten, wenn bte leBte BezugSguittung beiüegt. RechtSdeib.ndliche SS: »5»
nichr tu gesichert»
- d- L. 100. Geschäftsempfehlungen sind vom Brieftasten ausgeschlossen. Auskunft erhalten D-e zweifellos in einem einschlägigen Geschäft oder von einem Tapezierer.
, . Abonnent, Biebrich. Die Worte dürften dahin zu deuten sein, daß der unter dem Einfluß des Weingenusses Eichende die Wahrheit sagt.
Stammtisch „Hotel Union". Am Freitag, den 1. Juli ist vormittags kein Regen gefallen: nur nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr war ern Regenschauer. Diese Angabe bezieht sich auf d,e innere Stadt.
A. O. Der Vertrag ist maßgebend, eine Milderung der Klausel nur mit Zustimmung des Vermieters möglich.
Geschäftliches.
Setzt Ist die Zeit,
wo Fruchtpuddings und Flammeries gegessen werden sollten. Dieselben erhalten unter Verwendung von
delikaten Geschmack und hohen Nährwert. Kochbüchlein sinn kostenfrei dnroh die Corn l'roilucts S o., Hamburg- I.
erhältlich. Man weise Nachahmungen zurück. (Do. 1220) F9
Dir Mötgcu-Arrsgckste umfasst 18 Seite»
_ und die Verlagsbeilage „Der Roma»". _
Leitung: W. Schulte v om Brühl-
BrrautwortNcher Redakteur sür Volitik u. Handel: A. Heg erhör«, Erben heimer Hohe: für Feuilleton: I. V-: A Hegerhorft, Erbenheimer Höhe: für Wies- daoener vcachrlchten: C. R o t h er d t; für Nasiauistve Nachrichten, Aus der Umgebuug und Gerlchlsiaal: H. Diefenbach; für Vermischtes, Sport und Briefkasten: C. 1 .osacier; für die Anzeigen u. Reklamen: H. Dornauf; sämtlich in Wiesbaden, Druck und Lerläü der chettenbergscheu Hof-Buchdruckerei in Wiesbaden.
