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Stt. 150.

Mbcnd-Ausgabe, 1. Blatt. Wi-slmdener TagdLatl. Freitag, 1. April 191«.

Seite 5.

einige hochinteressante Wettkämpfe. Am Karfreitag spielte der Sportverein gegen den Münchener Turnverein 1860 mit 1:1 unentschieden und am 2. Feiertag wurde er nach äußerst interessantem Spiel von dem Berliner Futzoallklubllmott mit 2:1 geschlagen. Die Berliner Mann,chaft zergte sehr gutes Können, sie konnte auch die zwei übrigen Spiele ihrer Lournee in Hamburg gegen Eimsbütteler Turner und in Frankfurt gegen Futzballsportberein, beide mit 4:2 gewinnen. Sch.

* Unfälle in Karlshorft. Mehrere Unfälle ereigneten sich, wie gemeldet wird, auf dem Rennen in Karlshorst. Am Eingang zum zweiten Platz wurde durch die Menscheu­massen eine Barriere niedergerissen, wobei eine Anzahl Personen verletzt wurde. Im Osterpreis stürzte der vom Hockey Martin gesteuerte Balnaüit und wurde so schwer verletzt, daß er totgeschossen werden mußte. Kurz vorher war Pavane auf flacher Bahn zu Fall gekommen, sein Retter Torte erllitt Verletzungen im Gesicht. Drei Stürze ereigneten sich im Schüler-Jagdrennen. Der mit Ritter­schlag gefallene Leutnant v. Raven erlitt leichte Ver­letzungen. Unmittelbar darauf stürzte Beweis, sein Reiter Leutnant v. Moßner blieb bewußtlos liegen. Er wurde mit dem Wagen nach dem Krankenzimmer geschafft, wo er ach wieder erholte. Dagegen erlitt, wie schon kurz erwähnt, der bekannte Herrenreiter Leutnant v Treskow, der Dal Elf steuerte, einen schweren Unfall. Die Stute überschlug sich an der lehren Hürde, blieb tot liegen und begrub ihren Retter unter sich. Nach vorläufiger Untersuchung liegt außer einer schweren Gehirnerschütterung eine Schädelverletzung vor. Man transportierte Leutnant V. Treskow nach der Eharitä.

* Zur Geschichte der Schachmeisterschaft. Die Würde eines Weltmeisters im Reiche des Schachs existiert erst seit dem Jahre 1866, als Wilhelm Steinitz ihn sich nach semem Sieg über Andersen zulegte mit der Erklärung, diesen Titel gegen jeden Spieler verteidigen zu wollen. Er hat ihn denn auch säst dreißig Jahre lang inncgehabt, und auch der große englische Meister Blackburns, der in den siebziger Jahren zweimal dagegen ankämpfte, vermochte, da er nicht eure einzige Partie Steinitz abgewann, ihn nicht an sich zu reißen. Das gelang, wie Erich Cohn in der MonatsschriftOst und West" mittetlt, erst denr immer glänzender spielenden Zucker­tort, der 1883 in London drei Points mehr als Steinitz und damit den ersten Preis errang. 1886 kam es dann zu denr j ersten großen Weltmeisterschastsmatch zwischen den beiden Meistern. In ihm bezwang der alte Champion seinen Gegner glänzend; er siegte mit zehn Gewinn- gegen fünf Perlustpartien bei fünf Rcmisspielen. Allmählich aber er­wuchs dem Meister, der alle anderen Gegner immer wreder be-rwang, ein besonders gefährlicher in Emanuel Laster, der nach Amerika kam, um dem alternden Weltmeister die Krone , u entreißen; er siegte 1894 über ihn mit zehn Gewinnpartren. Pier wurden remis und fünf rettete sich Steinitz. Laskcr be- sesttiatc im Laufe der Jahre dann seine erste Stellung durch seine Siege in den Wettkämpfen mit Marschall, Tarra,ch und Janowski. Der erste aber, der Laskers Siegeslauf, wenn nicht brechen, so doch aushaltcn konnte, war Karl Schlechter. Der Match, der mit dem Resultat 5 : 5 unent­schieden endete, ist noch in aller Schachsreunde Erinnerung.

* Deutsche MeistmschaftsRegaita. Die 5. Deutsche Meisterschafts-Regatta findet Sonntag, den 14 August auf bew Starnberger See bei München statt. Es kommen vier Rennen zur Enftcheidung, die in Reihenfolge Vierer obne Steuermann, Zweier ohne Steuermann, Einer und

in lättßctctt Zeitabständen bcttciitßttbct gerudert

werden sollen.

Fürsorge des Kaisers. Ans denr Kaifer-Gesangwett- strett in Frankfurt starb bekanntlich plötzlich der Bergmann Schmidt von Bochum, der als Sänger an dem Wettsingen teilnahm. Der Kaiser hat nun der Witwe des Sängers, dse vier Kinder zu ernähren hat. Mitteilen lassen, daß sie in einem kaiserlichen Schloß Beschäftigung erhalte.

Die schuldenfreie Prinzessin Luise. Der Rechtsanwalt der Prinzessin ' Luise, Visorttai, befriedigte sämtliche Gläubiger der Prinzessin Luise. Die Prozeßangelegenheiten bezüglich der Schulden derselben sind somit geschlichtet.

Zur Affäre der Gräfin Schönborn. Die aus Veran­lassung der Züricher Polizeibehörde in München verhaftete Gräfin Schönborn-Buchheim wurde deshalb verhaftet, weil ne angeblich im Jahre 1906 gemeinsam mit ihrem Gatten «ine Rentnerin in Zürich unter der Angabe, sie hesitze ein schuldenfreies Rittergut, zu einem Darlehen von 230 300 Frank veranlaßt hatte. Das Gut war aber verschuldet. In München, wo die Gräfin Schönborn sich in den Adelskreiscn großer Sympathien erfreut, ist man der Ansicht, daß sie nur ein Opfer ihrer Gesetzesunkenntnis geworden ist.

Ein Herzog von Taschendieben bestohlen. Wie aus Sevilla berichtet wird, ist der Herzog von Orleans von Taschendieben bestohlen worden. Sie entwendeten ihm Während der letzten Festlichkeiten seine Uhr, Uhrfette, ver­schiedene Ordensabzeichen sowie seinen Paß. Dem Be­gleiter des Herzogs von Orleans sind ebenfalls verschiedene Wertgegenstände gestohlen worden.

Eine entsetzliche Bluttat. Der Arbeiter Max Mann aus Mittweida schnitt seinen beiden Kindern im Alter von zwei und vier Jahren den Kopf ab und tötete dann durch Messerstiche die 14jährige Tochter der abwesenden Wirtin. Die Wittin selbst wurde, als sie nach Hause zurückkehrte, ebenfalls von dem Mann überfallen und getötet. Der Mann legte hieraus Feuer auf dem Boden des Hauses an und erhängte sich. Herbeieilende Hausbewohner schnitten ihn noch rechtzeitig ab, so daß er ins Leben zurückgcrufen werden konnte. Die Ursache der Tat ist unbekannt. Auf dem Tische fand man mit Kreide die Sötte:Ich habe das Leben satt."

Tod «ms den Schienen. Der 52jährige Rangierer Weiler aus Ubstadt und der 42 Jahre alte Lokomotivführer Georg Reichardt aus Stuttgart wurden in der Rahe des Büchenauer Überganges im Brnchsaler Bahnhof überfahren. Weiler war sofort tot, während Reichardt schwerverletzt ins Hospital übergeführt wurde.

Große Meuterei in einem dänischen Gefängnis. Im Gefängnis zu Holbaak aus Jütland brach unter den Ge­fangenen eine große Meuterei aus. Etwa 30 Sträflinge be­klagten sich über das Mittagessen und verweigerten die

Arbeit. Es kam zu einem Handgemenge mit dem Inspektor und den Aussichtsbeamten. Schließlich gelang es der Polizei, die Gefangenen in ihre Zellen zurückzutreiben, bis auf 5, welche ausbrachen und noch nicht wieder ergriffen sind.

Die Breslauer Gasexplosion. Der Regierungspräsident ermächtigte das Polizeipräsidium, eine Bclohntrng von 500 Mark auszusetzen für Angaben, die zur Ermittelung des Täters führen, der gestern abend in der Einbaumstraße die Verbindungsstücke zwischen der Hauptgasleitung und den Gasmessern abgefchranbt und gestohlen hat.

Altssehenerregende Verhaftung. Großes Aussehen er­regt in Salzburg die Verhaftung des Frhrn. Ludwig von Possinger. eines Sohnes des ehemaligen Statthalters von Meder-Osterrrich. Er wird beschuldigt, Betrügereien in Höhe von 150 000 Kronen begangen zu haben. Auch soll er sich der Bigamie schuldig gemacht haben.

Der Ausbruch des Ätna. Die Tätigkeit des Ätna hat nachts zugenommen. Der Lavastrom rückt infolge ab­schüssigen Geländes mit einer Geschwindigkeit von 35 Meter in der Stunde in der Richtung aus Eisterna Regina bei Borello vor.

Epidemien in Mekka. Während in DfÄedda und Medina offiziell mehrere Todesfälle an Pest und Cholera festgestellt wurden, herrscht in Mekka selbst eine Pocken- epidemie, welcher in einer Woche nach privaten Meldun­gen! 6000 Personen zum Opfer fielen. Auch Dysenterie grassiert in Metta.

Me MeMMMWtze hei MMni t Nh.

hd. Mülheim am Rhein, 31. März, über die A r t d e r Beschädigungen der in Frage kommenden Wagen des Militärzugs wird in Ergänzung der ersten Schilde­rung über den Unfall noch mttgeteilt, daß der letzte Wagen in den viettlctzten Wagen vollständig h i uci nge­fahren ist, so daß beide fast wie ein einziger Wagen aus- scchen. Der viertletzte Wagen ist vollständig zertrümmert; in ihm befanden sich auch die meisten Toten. Wie der Gouverneur der Stadt Cöln mitteilt, sind erfreulicherweise nicht alle Soldaten, die als Schwerverletzte bezeichnet wor­den waren, als solche anznsehen. Die Beerdigung der Opfer findet voraussichtlich am Samstag statt, doch bleibt die Bestätigung dieses Termins noch abzuwarten. Gleich nach denr Bekamttw erden des Unglücks begab sich. der Kriegsgettchtsrat Schmidt an Ott und Stelle, unr die er­forderlichen Feststellungen zu machen. Den betreffenden Armeekorps, dem 7., 15. und 16. in Münster, Straßburg und Metz, wurde telegraphisch Kenntnis gegeben. Die Eisen­bahnverwaltung hat die Eltern der Verunglückten soweit wie möglich telegraphisch von dem Geschehenen benachrich- tisfft, und infolgedessen sind in der vergangenen Nacht noch viele Väter und Mütter der Verunglückten in Mülheim und Cöln eingetroffen, um sich nach dem Befinden ihrer Sohne und Brüder zu erkundigen. Außer dem Lokomotiv­führer des Expreßzuges, den die Hauptschuld an dem Un­glück trifft, steht die Verhaftung eines weiteren Eisenbahn- beamten bevor. Ein weiterer Infanterist liegt im Sterben. Die Polizei verhaftete einen Burschen, der sich an die \ Leichen heranmachte und sie der Barschaft usw. zu berauben versuchte.

M. Cöln, 1. April. Die in den Cölner Hospitälern liegenden Schwerverletzten befinden sich verhältnismäßig befriedigend, obwohl unter ihnen viele sind, denen ein oder beide Beine oder die Arme amputiert werden mußten. Im ganzen sind jetzt 20 Tote und über 50 Schwerverletzte zu verzeichnen. Mehr als 100 Leichtverletzte sind in den Kaser­nen untergebracht, teils nach ihrer Garnison abgereist. Einem Schaffner des Militärzuges, Vater von 9 Kindern, wurde sofort ein Bein amputiert.

ftft. Cöln, 1. April. Tie Beerdigung der Opfer findet Samstag auf Staatskosten statt. Ter verhaftete Loko­motivführer des Luxuszuges bestreitet noch immer jede Schuld und erklärt, das Einfahrtssignal habe auf freie Fahrt gestanden.

wb. Metz, 31. März. Von zuständiger amtlicher Seite Wird uns mitgeteilt: Aus die an den Kaiser und den Großherzog von Baden» als dem General-In­spekteur der 5. Armeeinspektion, vom Generalkommando des 16. Armeekorps übersandten Meldungen, betreffend das Eisenbahnunglück bei Mülheim, sind bei dem genannten Generalkommando folgende Beileidstelegramme einge­gangen: Berlin, 31. März. Die Meldung von dem be­klagenswerten Eisenbahnunglück bei Mülheim und von dem dadurch verursachten Tode so vieler Soldaten meines 16. Armeekorps haben mich schmerzlich bewegt. Dem Armee­korps und den Angehörigen der Getöteten spreche ich hier­durch mein tief empfundenes Beileid aus. Wilhelm, 15 Karlsruhe, 31. März. Mit großem Schmerz er­fahre ich durch das soeben erhaltene Telegramm, daß die verunglückten Osterurlauber dem 16. Armeekorps angchörcn. Ich nehme allerwärmsten Anteil an dieser schweren Kata­strophe, der so viele brave Soldaten zum Opfer gefallen sind und bitte um gelegentliche Nachricht über das Befinden der Verwundeten. Friedrich, Großherzog von Baden.

wb. Karlsruhe, 31. März. Wie dieKarlsr. Ztg." meldet, hat der Minister des Großherzoglichen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten, Frhr. v. d. Schall, sofort nach Bekanntwerden der Eisenbahnkatastrophe bei Mülheim dem preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten von Breitenbach namens der Verwaltung der Großhcrzoglichen Staatsbahnen seine tiefste Teilnahme an dem schweren Un­fall zum Ausdruck gebracht.

s Volkswirtschaft. i~i |

Die deutschen Aktiengesellschaften im Jahre IM.

Nach den Ermittelungen des Kaiserlichen Statistischen Amts auf Grund der Bekanntmachungen der Gerichte im Reichsanzeiger wurden im Jahre 1909 179 Gesellschaften mit einem nominellen Aktienkapital von 230.8 Millionen Mark neu gegründet, gegenüber 151 Gesellschaften mit 162.5 Mill. Mark im Jahre 1908. Die Gründungstätigkeit des vergangenen Jahres' ist somit erheblich stärker gewesen als im Jahre 1908.

Auf die einzelnen Vierteljahre des vergangenen Jahres verteilen sich die Neugründungen wie folgt:

Nominelles Aktienkapital 1000 M.

85 065 44 414 61584 39 733

Zahl

1. Vierteljahr'. . . . . 42

2. .. '.bl

3 . .!.... 58

4. .28

Von den 179 neuen Gesellschaften des Jahres 1909 wurden

73 Gesellschaften mit 93.4 Millionen Mark Aktienkapital unter Einbringung bestehender Unternehmungen gegründet; für die Sacheinlagen wurden hierbei 72.3 Millionen Mark in Aktien gewährt. Im Jahre 1908 war die Umwandlung bestehender Unternehmungen in . Aktiengesellschaften wie die gesamte Gründungstätigkeit geringer gewesen; es waren im Wege der Umwandlung 72 Gesellschaften mit 82.0 Millionen Mark Nominalkapital gegründet. Bemerkt sei hierbei, daß das Kaiser­liche Statistische Amt auf Grund der Angaben desReichs­anzeigers" nur diejenigen Sacheinlagen feststellen kann, welche unter Beobachtung der Schutzvorschrift des § 186 Abs. 2 Handelsgesetzbuchs eingebracht werden.

Kapitalserhöhungen erfolgten im Jahre 1909 bei 332 Ge­sellschaften um 508.2 Millionen Mark, während 87 Gesell­schaften Kapitalsherabsetzungen in Höhe von 47.2 Millionen Mark Vornahmen. Von den letzteren erfolgten nur 8 durch Rückzahlung oder Ankauf von Aktien, und zwar im Gesamt­beträge von 2.5 Millionen Mark, ln den übrigen 44.7 Millionen Mark wird man Kapitalsverluste der Aktionäre infolge von Sanierungen zu erblicken haben.

12 Gesellschaften mit einem Aktienkapital von zusammen 60.1 Millionen Mark wurden wegen Fusion mit anderen Ge­sellschaften im Handelsregister gelöscht.

Neben dentätigen Gesellschaften ermittelt das Kaiser­liche Statistische Amt die Gesellschaften in Liquidation und in Konkurs. Im Jahre 1909 traten in Liquidation 64 Gesell­schaften mit 49.8 und gerieten, in Konkurs 20 Gesellschaften mit 20.3 Millionen Mark Nommalkapilal.

Auf der Grundlage der für Ende 1906 aufgemachten Be- standBstatistik ist mit Hilfe der Bewegungsstatistik der drei Jahre 1907, 1908 und 1909 eine Fortschreibung des Bestandes dertätigen Gesellschaften und der Gesellschaften in Liqui­dation und Konkurs erfolgt. Hiernach bestanden am 31. Dezem­ber 1909;

Nominelles Aktienkapital Zahl Millionen Mark

Tätige Gesellschaften : . 5256 15 141.1

Gesellschaften in Liquidation 302 366.1j »

Gesellschaften in Konkurs . 73 49.9

Banken und Börse.

* Deutsche Heichshank. Bei der Reichshank sind die Ansprüche bedeutend. Bis zum 29. März haben die Anlagen um 150 Millionen Mark zugenommen, um 50 Millionen Mark mehr als im Vorjahr. Der Metallbestand ist zwar etwas kleiner, doch noch um 20 Millionen Mark höher als im Jahre 1903. Die fremden Guthaben sind etwa wie in der Vorwoche, doch um 100 Millionen Mark größer als im Vorjahr. Am 29. März waren noch 19 Millionen Mark Notenreserve vorhanden. Am Mittwoch erfolgten sehr große Einreichungen, besonders aus Berlin, so daß die Reserve wohl schwinden dürfte. Man er­wartet in den ersten Apriltagen starke Rückflüsse, wodurch die Spannung wieder gemildert würde.

* Frankfurter Kreditanstalt, G. m. b. H., Frankfurt a. M. Das Institut erzielte im Jahre 1909 einen Reingewinn von 19 049 M. (i. V. 31571 M.), über dessen Verwendung die Bilanzveröffentlichung keinen Aufschluß gibt. (Im Vorjahr wurden 10 Proz. Dividende verteilt.) Auf das Aktienkapital von 500 000 M. sind unverändert 50 Proz. einbezahlt. Die Bilanz verzeichnet 1.70 Millionen Mark (ähnlich wie im Vor­jahr) Kreditoren und auf der anderen Seite 1.91 Millionen Mark (1.96 Millionen Mark) Debitoren, beides fast ausschließlich auf feste Termine. In bar und Bankguthaben waren zum Jahresschluß 28 834 M. (11000 M.) vorhanden.

h. Eine Erhöhung der englischen Bankrate? Falls nicht in allernächster Zeit größere Goldzufuhren stattfinden, er­scheint eine Erhöhung der Bankrate auf 5 Proz. unvermeidlich

Berliner Börse.

Div. %

Letzte Kotierungen vom 1. Ap (Eigener Drahtbericht des "Wiesbadener

ril.

Tagblatts.) Vorletzte letzte Notierung.

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Berliner Handelsgesellschaft

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Commerz- u. Discontobank » »

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Deutsche Bank

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Deutsch-Asiatische Bank . . .

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Deutsche Effekten- u. Wechselbanik

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Wiener Bankverein ....

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Hamburger Hyp. Bank-Pfandbr.

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Berliner Grosse Strassenbahn, .

182.25

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Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft

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Hamburg-Amerik. Paketfahrt .

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Norddeutsche Lloyd-Actien

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Oesterreich-Ung. Staatsbahn

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160.90

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Oesterr. Südbahn (Lombarden)

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